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HAUNTER (Koch Media)

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Die 16jährge Lisa ist gemeinsam mit ihrer Familie seit längerer Zeit dazu verdammt, den gleichen Tag immer wieder aufs Neue zu erleben. In der vierköpfigen Familie ist sie dabei die einzigste der das anscheinend auffällt und so verläuft ihr Leben ziemlich öde. Das Haus verlassen kann sie auch nicht, denn draußen wartet nur Nebel, der sie immer wieder zum Haus zurückführt. Doch wäre das noch nicht genug, kommt sie immer öfters mit merkwürdigen Geistererscheinungen und Geräuschen in Berührung. Als sie Nachforschungen anstellt, erlangt sie die bittere Erkenntnis, das sie und ihre Familie nicht mehr am Leben sind, doch ihr Dasein hat durchaus noch einen Sinn, sie kann nämlich noch andere vor dem sicheren Tod retten.

Hui, ist das eine schwierige Sache. Zuerst dachte ich, das da wieder mal eine Geschichte um ein Spukhaus wird und schrieb nebenbei noch etwas. Damit hörte ich aber schnell auf, denn die Komplexität von HAUNTER ist enorm.

Das man die Nummer mit den Zeitschleifen ja nun schon oft gesehen hat, stört dabei gar nicht, denn so gab es das noch nicht. Der Film erfordert eine sehr hohe Konzentration und trotzdem kann es sein, dass man am Ende nicht alles verstanden hat.

Vicenzo Natali, der bis heute noch keinen schlechten Film gedreht hat, dessen Erscheinungen auf Blu Ray aber fast alle auf sich warten lassen (Wo bleiben NOTHINIG und CUBE? CYPHER wurde kürzlich veröffentlicht) kreiert hier ein Szenario, bei dem man nie weiß, was als nächstes passieren wird. Vorhersehbarkeit kann man diesem Streifen nun wirklich nicht vorwerfen.

Abigail Breslin, die ich in THE CALL ziemlich furchtbar fand, was auch an ihrem Modepüppchen-Style lag, weiß hier deutlich besser zu gefallen, darf aber auch in einem Zimmer mit Bowie, Cure und Joy Division Postern und einem Sioxsie Shirt und Chucks rumlaufen, was mir natürlich grundsätzlich schon besser gefällt. Das passt viel besser zu ihrer Person.

Der von mir geschätzte Peter Outerbridge, der in einen der besten TV-Serien aller Zeiten mitspielte (REGENESIS, die es in Deutschland auch nur bis Staffel 2 gibt, obwohl 4 existieren) und der schaurig-gute Stephen MacHettie komplettieren den sehr guten Cast und natürlich auch Natalis Kumpel David Hewlett darf nicht fehlen.

Fazit: Ungewöhnlicher Streifen mit sehr komplizierten und komplexen Sprüngen und Wendungen, für die man höchste Konzentration mitbringen sollte.

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