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Archiv für den 07. Mai 2014

LINDAS CHILD (Neue Pierrot Le Feu/Alive)

am 07. Mai 2014 unter Drama abgelegt

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Die siebzehnjährige Emanuel lebt in ihrer eigenen Welt. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und daher gibt sie sich die alleinige Schuld daran. Zudem kommt sie mit der neuen Frau des Vaters nicht gut aus, obwohl die sich jede Menge Mühe gibt. Dann zieht ins Nachbarhaus die alleinerziehende Linda ein, welche Emanuel an ihre Mutter erinnert. Sie heuert als Babysitter an um mehr über die zu erfahren. Als sie entdeckt, das Linda gar kein Kind hat, sondern eine Puppe als solches ausgibt, sich dessen aber gar nicht bewusst ist, behält sie dieses Geheimnis für sich uns spielt mit – nicht ohne Folgen.

Der Streifen wirkt auf dem Cover wie ein Horrorfilm und suggeriert dem Käufer dieses Genre daher zum Kauf, was dieser im Normalfall bereuen wird, es sei denn er ist sehr flexibel, was die Genre angeht. Hier handelt es sich nämlich um ein eher stilles Drama, in dem das Leben einer verwirrten Frau und die schwierige Pubertät einer 17-jährigen beleuchtet werden und mitnichten um einen Gruselstreifen. So wirken die gegen Ende platzierten Effekte auch irgendwie deplatziert.

Auch ich habe etwas völlig anderes erwartet, habe mich aber im Laufe des Films umgestellt. Aber trotzdem weiß ich nicht recht, wie ich den Streifen bewerten soll. Das Mädel spielt ihre Rolle wirklich gut, Jessica Biel versucht (wie immer) zumindest so etwas wie zu schauspielern und auch die musikalische Untermalung ist gelungen.

Doch irgendwie fesselt das ganze nicht wirklich, auch wenn man LINDAS CHILD nicht als Ausfall bezeichnen kann.

Menschen die gerne Filme wie PASSENGER mochten könnten einen Blick riskieren, Horrorfreunden sei dringend abgeraten !!!

Bewertung entfällt, weil diese wegen des komplett anderen Genres ungerecht ausfallen könnte.

CARRIE (Fox Home Video)

am 07. Mai 2014 unter Drama, Horror abgelegt

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Die Geschichte dürfte jedermann bekannt sein, daher nur eine kurze Zusammenfassung. Die 16-jährige Carrie wird in der Schule von ihren Mitschülerinnen gehänselt und beleidigt. Auf dem Abschlussball kommt es dann zum Eklat, als Carrie auf der Bühne mit Schweineblut übergossen wird. Die rächt sich mit ihren telekinetischen Fähigkeiten auf bitterste Weise.

Es gibt sicherlich fast niemanden der das Original aus dem Jahre 1976 nicht kennt, in dem Sissy Spacek die Carrie spielte. Bei einem Remake stellt sich zwangsläufig immer die Frage, ob das nun wirklich nötig ist. Ich würde die Frage mit ja beantworten.

Denn man hat die Geschichte in die heutige Zeit übertragen und lässt moderne Dinge, die es im Original nicht gab, mit einfließen, so zum Beispiel die Sozialen Medien oder Handys. Zudem hat man mit KICK-ASS Sidekick Chloe Moretz eine der begabtesten Nachwuchsdarstellerinnen der Neuzeit verpflichtet, die die Rolle der Carrie mit neuem Leben erfüllt und ihre Rolle mit Bravour erledigt.

Negativ dagegen fällt auf, das Julianne Moore einem mit ihren nervigen Bibelsprüchen den letzten Nerv raubt, die Hälfte davon wäre auch genug gewesen. Zudem hätte man dafür auch eine untalentierte Darstellerin nehmen können, als die von mir hoch geschätzte rothaarige Dame.

Zweiter Negativpunkt ist dann das Ende des Balls, welches doch deutlich über das Ziel hinausschießt und einfach im Vergleich zum eher ruhigen Rest des Films zu aufgesetzt wirkt. Ist im Original der Ball sicherlich der Höhepunkt, weiß hier eher die Vorgeschichte zu gefallen.

Trotzdem gebe ich 5 Chuckys, denn alleine für die gute darstellerische Leistung von Chloe Moretz und den mehr als gelungen Soundtrack, sowie das geschickte zeitgemäße Update lohnt sich die Sichtung schon. Zudem muss ich zugeben, dass ich das Original schon seit jeher für überschätzt halte.

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PARANOIA (Studio Canal)

am 07. Mai 2014 unter Thriller abgelegt

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Adam und seine Freunde, allesamt Handy und PC-Nerds, glauben eine tolle neue Erfindung gemacht zu haben, doch ihren Arbeitgeber Wyatt beeindruckt die Präsentation nicht im geringsten und als Adam dann etwas unwirsch wird, sind alle ihre Jobs los. Aus Frust benutzt Adam am Abend die betriebseigenen Kreditkarten um seinen Chef nochmal richtig zu schädigen. Doch das passt dem gar nicht und er will die Kohle zurück und beginnt Adam zu erpressen. Er soll bei seinem ehemaligen Partner und jetzigem Intimfeind Jock anheuern, der dabei ist, ein bahnbrechendes neues Smartphone auf den Markt zu bringen und Wyatt zu ruinieren.

Was ein guter Thriller hätte werden können, mutiert hier zu einem insbesondere gegen Ende hin immer unsinniger werdenden Nonsens, bei dem man sich unweigerlich die Frage stellt ob Ford und Oldman Geld brauchen, das sie es schon nötig haben in so einem uninspirierten Nichts mitzuwirken. Insbesondere Oldman ist hoffnungslos unterfordert.

Regisseur Lucetic der immerhin zwei Filme gedreht hat die sich in meiner Sammlung befinden, setzte hier wohl auf seinen Jungstar Liam Hemsworth, erkannte aber während der Dreharbeiten dessen nicht vorhandenes Talent und lässt ihn so oft wie möglich mit nacktem Oberkörper durch die Szenerie marschieren, so das wenigstens die Frauen und homosexuellen Zuschauer was zu sehen bekommen.

Das reicht jedoch nicht für eine gute Bewertung, zumal die Geschichte grundsätzlich gar nicht mal schlecht ist, aber insgesamt lustlos heruntergekurbelt aussieht, vielleicht eine Auftragsarbeit? Oder eine kleine Aufbesserung der Rente von Ford und Oldman? Man weiß es nicht, genauso wenig wieso der Film PARNOIA heißt….mau.

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GETAWAY (Universum Film)

am 07. Mai 2014 unter Action, Thriller abgelegt

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Die Gattin des ehemaligen Rennfahrers Magna ist entführt worden. Kurz darauf bekommt er den Befehl, einen frisierten Sportwagen zu entwenden und wie ein Bekloppter durch die Stadt zu rasen und alles umzufahren was sich ihm in den Weg stellt. Dazu gesellt sich eher unfreiwillig eine Beifahrerin, die ihn mit einer Waffe bedroht und das Auto stehlen will. Die ist zwar schnell überwältigt, doch es stellt sich heraus, dass es ihr Wagen ist und der mysteriöse Anrufer befiehlt Magna, das Madame ihn ab jetzt auf seiner Tour begleiten „darf“. Was zunächst nach sinnlosem Rumrasen aussieht, stellt sich bald als perfider Plan heraus, um eine Bank zu erleichtern.

Nun sind Action-Thriller nicht unbedingt mein Genre und ich verstehe auch nicht wirklich wieso dieser Film niedergemacht wird, weil er „unsinnig“ sei, während Schrott wie FACE OFF überall tolle Bewertungen bekommt.

Mir persönlich hat GETAWAY gut gefallen, weil er eben einen sehr hohen Unterhaltungswert hat. Zudem war ich doch überrascht das Selena „ich habe mit Justin gevögelt und ihr Weiber würdet das alle gern“ Gomez doch eine ganz ordentliche Performance hinlegt. Ethan Hawke mag ich eh, insbesondere seit er angefangen hat, in kleineren Produktionen mitzuwirken.

Natürlich wirkt das gegen Ende alles etwas weit hergeholt und dass eine 18 jährige ein solches Computergenie und zudem noch Autofachfrau ist, scheint in der Summe doch arg übertrieben. Dafür ist der Schlussgag dann wieder gelungen.

Fazit; Unterhaltsames Actiongewitter, dessen schlechte Bewertungen ich nicht ganz nachvollziehen kann.

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