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Archiv für den 15. April 2014

THE PRESENCE (Ascot Elite) / GHOST BRIDE (Mad Dimension)

am 15. April 2014 unter Horror abgelegt

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Um den Sorgen des Alltags zu entfliehen, fährt Mira Sorvino in eine abgelegene Hütte. Aber sie ist nicht lang alleine, denn ein Geist haust dort und beginnt die Frau zu bedrängen. Als der Freund von Madame ankommt verstärkt sich die Bedrohung, denn auch ihr Freund befürchtet, das sie sich in den Geist verliebt hat…oder so ähnlich…

Ebenfalls um Geister geht es in GHOST BRIDE. Jason ist ein in Neuseeland geborener Chinese und verliebt in die hübsche Neuseeländerin Skye. Die Beziehung hat jedoch wenig Chancen denn Jason ist bereits May-Ling zur Ehe versprochen – und das, obwohl Madame gar nicht mehr lebt.

Was haben diese Filme gemeinsam, ist wohl die Frage die sich der Leser stellt. Ganz einfach, in beiden geht es um Geister und ich habe beide hintereinander gesehen und stelle fest, das viele Menschen nun nicht mehr zum Arzt müssen, um sich rezeptpflichtige Schlafmittel zu besorgen.

Da sind diese beiden Filme doch wesentlich günstiger und wirkungsvoller. Wer es schafft diese beiden drögen Rohrkrepierer hintereinander zu schauen ohne einzuschlummern, dem ist auch mit Medikamenten nicht mehr zu helfen. Selten so einen langweiligen Unfug im Doppelpack ertragen müssen. Frau Sorvino, die irgendwann mal den Oscar als beste Darstellerin in einem Woody Allen Film bekam, hat diesen Schmarren hier sogar mitproduziert.

Der Regisseur von GHOST BRIDE hat bereits vorher schon übles Zeugs abgeliefert (ich sag nur WOUND) und auch hier ist keine Besserung zu erkennen. Nach dem Cover könnte man denken, dass es sich hier um einen spannenden Horror-Reißer handelt. DEM IST MITNICHTEN SO!!!!

Aber als wirksames Einschlafmittel sind beide wirklich eine Marktlücke, die hiermit geschlossen wurde. Ob dies beabsichtigt war, wage ich jedoch mal zu bezweifeln.

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COME OUT AND PLAY (Ascot Elite)

am 15. April 2014 unter Horror abgelegt

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Beth und Francis sind ein glücklich verheiratetes Paar. Sie fahren gemeinsam in den Urlaub und besuchen dabei eine abgelegene Insel. Da Beth schwanger ist und mal etwas Ruhe braucht scheint dieses kleine Paradies wie geschaffen. Doch dort angekommen, finden sie nur Kinder vor – weit und breit ist kein Erwachsener zu sehen. Zuerst denkt man sich nichts dabei, doch als die beiden herausfinden, das die Kinder ihre Eltern alle entsorgt sprich umgebracht haben, entwickelt sich der Urlaub zu einem Alptraum, denn auch das Paar gehört im Gegensatz zu den Kids zur älteren Generation…..

Wem diese Geschichte bekannt vorkommt, der liegt richtig. Das ganze ist nämlich ein Remake des Streifens EIN KIND ZU TÖTEN aus dem Jahre 1976. Im ersten Abschnitt des Films sind auch nicht viele Unterschiede zum Original zu erkennen. Im zweiten Part hat man das eine oder andere verändert.

Mein Kollege Olly findet das Remake nicht besonders gelungen – ich schon. Denn das Original kennt eigentlich fast niemand und auch die Neuverfilmung sieht nicht unbedingt aus wie eine aktuelle Produktion.

Mir persönlich gefallen beide Versionen gleich gut. Auch im Remake muss man sich allerdings vieles selbst dazudenken, weil es einfach nicht aufgeklärt wird. Das krasse Ende hat man belassen, und das ist gut so.

Fazit: Gute Neuinterpretation eines auch im Original schon gelungenen Streifens.

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REASONABLE DOUBT (Koch Media)

am 15. April 2014 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Staatsanwalt Mitch ist auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter. Als er eines Abends mit Kollegen noch ein paar Drinks zu sich nimmt, begeht er die Dummheit, in seinem eigenen Auto nach Hause zu torkeln. Prompt fährt er einen Mann über den Haufen. Als er realisiert, das dies seine Karriere kosten kann, ruft er einen Krankenwagen und verschwindet. Dann nimmt die Polizei einen Verdächtigen fest, der den Verletzten in seinem Auto transportiert hat. Nun muss Mitch im Gerichtssaal einen Unschuldigen ins Gefängnis bringen, denn er bekommt den Fall übertragen. Doch so harmlos wie es scheint ist der Angeklagte gar nicht.

Juhu, endlich mal eine Story, die noch nicht durchgelutscht ist wie so viele andere. Der Thriller ist ein echter Geheimtipp. Mit Dominic Cooper und Samuel Jackson exzellent besetzt, schlägt der Film zahlreiche Haken und immer wenn man glaubt, dass Mitch auffliegt, kommt er doch noch einmal davon.

Jackson, der ja eigentlich eher sympathische Charaktere spielt, gefällt sich sichtlich in der Rolle des Bösen. Ein Wiedersehen gibt es mit Ryan Robbins, den die Fans aus SANCTUARY kennen, als Bruder von Mitch.

Wenn man einen leichten Kritikpunkt des durchweg spannenden Thrillers finden will, ist es (ich halte es mal allgemein ohne zu viel zu spoilern) dass die Flucht einer der Darsteller 20 Minuten vor Schluss ein wenig weit hergeholt ist.

Aber darüber kann man problemlos hinwegsehen, denn sonst gibt es hier echt nichts zu beanstanden und selten habe ich einen Streifen gesehen, bei dem die Zeit so verflogen ist. Die 85 Minuten kommen einem vor wie 30 und das ist definitiv ein gutes Zeichen.

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NINE MILES DOWN (Koch Media)

am 15. April 2014 unter Horror abgelegt

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Früher unterstützte ich den Einzelhandel und boykottierte den Internetversandhandel mit dem A. Doch da im Verkauf mittlerweile nur noch ahnungslose Pfeifen rumdödeln, die noch dazu unfreundlich sind, bin ich nun auch umgestiegen. Und wenn man auf dieser Seite mal ein wenig surft, wird man auch ab und an verleitet mal nen günstigen Streifen mitzubestellen, den man nicht kennt, so wie diesen hier, der bei seiner Veröffentlichung damals irgendwie an mir vorbeigelaufen war.

Eine wissenschaftliche Expedition bohrt sich tief bis in den Erdkern vor, doch die Verbindung zur Zentrale reißt irgendwann ab. Also schickt diese den Sicherheitsagent Thomas Jackman zur Station. Er findet eine verwahrloste Anlage und jede Menge Leichen. Doch dann taucht plötzlich eine Dame auf, die vorgibt zur Expedition zu gehören – doch diese bestand nur aus Männern. Zudem wird Jackman seit sie da ist, von Visionen geplagt. Hat man bei der Bohrung etwas übernatürliches zu Tage gefördert?

Die Geschichte ist eigentlich relativ simpel, doch das spannende an der Sache ist, das auch der Zuschauer nie weiß, ob Jackman sich das alles einbildet oder ob wirklich etwas übernatürliches von ihm und seinem Gehirn Besitz ergriffen hat: Die Auflösung gibt es auch erst ganz zum Schluss.

Auch wenn Ex-Highlander Adrian Paul trotz aller Lobeshymnen des Regisseurs in den Extras nun kein begnadeter Schauspieler ist – hier weiß er durchaus zu überzeugen, zumal er ja fast den ganzen Film tragen muss. Unterstützt wird er hierbei von der verführerischen Kate Nauta, die eine beachtliche Performance hinlegt.

Vollkommen unbekannt und doch ein kleiner Geheimtipp. Die Blu ray ist kostengünstig zu haben und enthält zudem noch jede Menge Extras.

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RUSH (Universum Film)

am 15. April 2014 unter Action, Biopic, Drama abgelegt

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Bereits Anfang der 70er Jahre, als der Brite James Hunt in der Formel 3 erstmals auf seinen österreichischen Konkurrenten Niki Lauda trifft, bahnt sich ein langjähriger Kampf an, der sich in der Formel 1 fortsetzen soll. Auch die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere stehen in krassem Widerspruch. Einerseits der kontrollierte und akribische Tüftler Lauda, auf der anderen Seite der Playboy, der sich mehr um Partys als um seinen Wagen kümmert, aber trotzdem blitzschnell unterwegs ist. Als Lauda einen Unfall hat, bei dem er schon praktisch tot ist und dann nur 42 Tage später wieder im Cockpit sitzt um Hunt die Meisterschaft zu verhageln, befindet sich der Kampf der beiden auf der Spitze.

Nach Sichtung der Interviews im sehr guten Bonus Material muss man allerdings sagen, das die fast schon als Feindschaft dargestellte Beziehung der Kontrahenten im Film etwas überzogen dargestellt wird, denn Lauda bezeichnet Hunt dort als „Freund“. Dieser starb übrigens im Alter von 45 Jahren an einem Herzinfarkt, was sicher auf sein ausschweifendes Partyleben und seinen Drogenkonsum zurückzuführen ist.

Darstellerisch hat man hier alles vollkommen richtig gemacht, denn Daniel Brühl spielt Lauda absolut überzeugend und die Maskenbildner haben hier ganze Arbeit geleistet, denn der äußerliche Unterschied zwischen der realen Person und dem Schauspieler ist verblüffend gering.

Chris Hemsworth geht in seiner Rolle ebenfalls vollkommen auf und bietet den perfekten Kontrast zu Brühl. Und auch in den Nebenrollen ist der Streifen unter anderem mit der deutschen Allzweckwaffe A.M. Lara bestens besetzt.

Die Rennszenen sind fulminant, kommen aber erst ab Mitte des Streifens zur Geltung. Bis dahin widmet Regisseur Howard sich einer recht intensiven Charakterzeichnung, wie es sich für diese wahre Geschichte gehört, auch wenn einige das vielleicht als etwas langatmig empfinden werden.

Hier gibt’s wenig bis gar nichts auszusetzen und obwohl ich nicht unbedingt Fan der Formel 1 bin, hat mir der Film sehr gut gefallen und ich denke, das dürfte auch anderen so gehen, die ansonsten wenig Interesse an diesem Sport zeigen.

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