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Archiv für den 07. April 2014

ENDE (Neue Pierrot Le Fou/Alive )

am 07. April 2014 unter Drama, SciFi, Thriller abgelegt

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Eigentlich war es als ein Wiedersehen alter Freunde geplant, doch schon nach wenigen Stunden bemerkt man, dass sich vieles verändert hat und die Chemie nicht mehr stimmt. Doch das ist bald das kleinste Problem der Gruppe, denn am nächsten Tag ist einer von Ihnen verschwunden. Zudem funktioniert kein Handy, kein Telefon und auch kein Strom. Man beschließt den Vermissten zu suchen, doch als man nirgends eine Menschenseele trifft und manche Tiere verrückt spielen, merkt man sehr schnell, dass hier mehr dahintersteckt…..und dann verschwindet der nächste…

ENDE ist ein wirklich interessanter Streifen geworden. Mit einem relativ geringen Budget schafft man es, ein spannendes Szenario zu entwickeln, wobei der Zuschauer immer genau auf dem Stand der Protagonisten ist. Man sollte sich allerdings kein Effektgewitter erwarten, denn das „visuelle Feuerwerk“ das auf der Hülle angegeben ist findet hier in keinster Weise statt, sondern weckt eher falsche Erwartungen.

Die Mischung aus Drama und leichtem Science-Fiction funktionierte auch schon bei ALLES WAS WIR GEBEN MUSSTEN sehr gut und hier passt beides ebenso gut zusammen. Zudem hat sich der Regisseur ein paar wirklich tolle Sachen ausgedacht (kleiner Spoiler: Das Verschwinden des Kindes ist zum Beispiel klasse dargestellt).

Die Schauspieler machen einen guten Job, sagen mir aber durch die Bank nichts. ENDE beweist erneut, dass die Spanier im europäischen Film enorm aufgeholt haben, wie wir in der Vergangenheit schon desöfteren feststellen durften.

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DER RÜCKTRITT (Koch Media)

am 07. April 2014 unter Biopic, Dokumentation, Drama abgelegt

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In vielen Filmen bekommt man ja mittlerweile alles als wahre Begebenheit verkauft. In diesem Falle ist das aber auch so, denn dieses Drama erzählt die Geschichte unseres ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und legt dabei natürlich besonderen Wert auf seine diversen Verfehlungen.

Zwischendurch gibt es immer wieder Einspielungen des Originals, die mich seltsamerweise in diesem Streifen gar nicht gestört haben, obwohl mir das Subgenre Doku-Drama eigentlich weniger zusagt.

Zudem gelingt es den Machern, einen Film bei dem man eigentlich alle Details kennt, so zu gestalten, das er spannender ist als die meisten Thriller, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Mit Kai Wiesinger und Anja Kling in den Haupt- und bis in die kleinste Nebenrolle vorzüglich besetzt, entstand dieser Film in Zusammenarbeit mit Jan Fleischhauer, Redakteur des SPIEGELS, so dass man davon ausgehen kann, dass dies hier alles ausgezeichnet recherchiert wurde.

So ist dieser Streifen sowohl für Menschen interessant, die die Geschichte in den Medien verfolgt haben, als auch für die, denen diese Affäre bislang am Allerwertesten vorbeiging.

Auf der anderen Seite zeigt er aber auch auf, wegen welchen Nichtigkeiten Wulff gehen musste und wie seine Privatsphäre von der Presse komplett ignoriert wurde. Ich bin politisch nun wahrlich nicht auf der rechten Seite angesiedelt, doch was man da mit dem Mann veranstaltet hat, war wirklich unter aller Sau. Aber dazu hat sicher jeder eine andere Meinung – insbesondere nach diesem äußerst gelungenen Streifen.

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TOKAREV (Ascot Elite)

am 07. April 2014 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Paul Maguire hat eine kriminelle Vergangenheit, auf die er nicht gerade stolz ist. Doch schon seit Jahren hat er dem Verbrechen Lebewohl gesagt und verdingt sich als seriöser Geschäftsmann. Als er eines Abends mit seiner hübschen Frau in einem Restaurant sitzt, wird er jedoch wieder in die frühere Zeit zurückversetzt. Seine Tochter wurde entführt und wird kurze Zeit später tot aufgefunden – erschossen mit einer russischen Pistole der Marke Tokarev. Da die Russen mit ihm noch eine Rechnung offen haben ist die Sache klar. Doch Maguire denkt nicht daran die Angelegenheit der Polizei zu überlassen und begibt sich mit seinen 2 alten Kumpels auf einen Rachefeldzug.

Was sich sehr simpel anhört, ist in Wahrheit ein sehr ordentlich gespieltes Drama mit einigen Actioneinlagen. Wer hier eine gewisse Ähnlichkeit mit 96 HOURS erkennt, liegt nicht völlig falsch. Allerdings ist TOKAREV deutlich brutaler und intensiver.

Seit Nic Cage jeden Film mitnimmt um seine Schulden bezahlen zu können, sieht man ihn fast nur noch in guten Streifen (Pakt der Rache, Stolen). Sein gefürchtetes Overacting hält sich hier auch in Grenzen und er spielt die Rolle erstaunlich glaubwürdig, wenn auch mit einem beschissenen Toupet.

Natürlich schleichen sich hier auch einige Logiklöcher ein, denn auch nach 20 Jahren weiß er genau, wo er anklopfen muss um Informationen zu bekommen, wo die Russen sich aufhalten usw.

Wer sich daran nicht stört, bekommt einen spannenden Film geboten, der zudem eine unerwartete Auflösung bietet. Das Ende ist etwas pathetisch, aber im Rahmen des Erträglichen. Zudem wird der Streifen von einem äußerst gelungenen Score unterstützt.

Fazit: Gradliniger Rachethriller, der hier und da aber auch etwas Tiefgang besitzt und für dieses Genre eine gute Charakterzeichnung aufweist.

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SAVAGED (Ascot Elite)

am 07. April 2014 unter Horror abgelegt

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Eigentlich war die taubstumme Zoe nur auf dem Weg zu ihrem Freund, als sie zufällig in eine Hetzjagd gerät, bei der brutale Vollidioten zwei Indianer töten. Frischfleisch ist denen aber genauso willkommen, also nehmen sie Zoe kurzerhand mit und vergewaltigen sie. Nach Ende der „Freuden“ wird sie von einem der Peiniger erstochen und in der Wüste verscharrt. Dort wird Sie von einem Schamanen gefunden, der versucht sie zu retten. Aber es ist zu spät. Doch ein pfiffiger Apachen-Häuptlingsgeist fährt während sie stirbt in ihren Körper. Dieser wurde einst von einem Vorfahren der Brutalos ermordet und nutzt nun die Chance sich an dem und seinen Freunden zu rächen. Doch Zoes Verwesung wird zunehmend zum Problem.

Das hört sich alles ziemlich krank an und ist es eigentlich auch. Ich persönlich hätte das ganze vielleicht etwas anders gelöst und die übersinnliche Komponente weggelassen, die ich an manchen Stellen als etwas störend empfand.

Dafür bekommen die Freunde der blutigen Schlachtfeste hier einiges geboten, denn in Sachen Gewalt ist der Streifen nicht zimperlich. Die handgemachten Effekte sind daher auch durchaus gelungen, während die CGIs doch etwas schwächeln. Da fehlte dann wohl etwas das Budget.

Für Menschen die LAST HOUSE ON THE LEFT oder auch EDEN LAKE mögen ist dies jedoch ein ganz sicherer Tipp. Auch wenn ich nicht so sehr auf dieses brutale Gemetzel stehe, fand ich das ganze unterhaltsam und auch recht spannend. Zudem machte es mir Freude zuzusehen, wie die Idioten die Fresse poliert bekommen. Da kommt eben doch der Chucky in mir durch :o )

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