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Archiv des Monats April 2014

TATTOO (Universum Film)

am 28. April 2014 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Marc Schrader weiß selbst nicht genau wieso er die Polizistenlaufbahn eingeschlagen hat, denn privat ist er Drogen nicht gerade abgeneigt. Bei einer Razzia in einer Disco findet man dann auch prompt Ecstasy bei ihm. Zu seiner eigenen Überraschung wird er aber nicht verhaftet, sondern findet sich bei Hauptkommissar Minks im Büro wieder. Dieser hat für ihn einen Auftrag, denn seine Tochter ist verschwunden und Marc soll sie für ihn in der Berliner Szene suchen. Doch die beiden geraten in einen viel größere Sache, als sich Fälle häufen, bei denen Besitzern ihre Tattoos von der Haut abgezogen werden – nicht allen ganz freiwillig. Je tiefer die beiden forschen, desto extremer wird die Welt in die sie eindringen.

Filme aus dem vorigen Jahrtausend bewerte ich grundsätzlich nicht, weil sich die Sehgewohnheiten einfach zu sehr geändert haben und vieles antiquiert wirkt. Tattoo jedoch ist aus dem Jahre 2002 und bekommt deshalb auch eine Bewertung – und was für eine.

Für mich ist dieser Streifen das beste was ich aus deutschen Landen bislang sichten durfte. Die Geschichte ist originell, die Schauspieler ebenso und die Atmosphäre ist dermaßen bedrohlich und karg, wie ich es noch nie in einem deutschen Streifen gesehen habe. Ich kann mich an keine einzige Szene erinnern, die etwas positives hatte. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache.

Das Bild der Blu Ray ist sehr gut, was man aber auch erwarten darf. Die Extras sind mehr als reichhaltig. 2 Stunden kann man sich sicherlich noch mit der Disc beschäftigen. Regisseur Schwentke ist inzwischen in Hollywood gelandet (und dreht da wesentlich konventionellere Streifen) und August Diehl mittlerweile ein Star in Deutschland.

Fazit: Für günstiges Geld gibt es hier ein Highlight der deutschen Filmgeschichte, welches beweist, das die Deutschen auch was anderes können, als hirnrissige Komödien und Wohlfühlfilme zu drehen.

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HYPERDRIVE (Just Bridge)

am 28. April 2014 unter Komödie, SciFi, TV-SERIE abgelegt

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Im 22. Jahrhundert schlingert das Raumschiff HMS Camden Lock in den unendlichen Weiten des All herum, um die Interessen der Weltraum-Großmacht Großbritannien (!) zu vertreten. Auf fremden Planeten sollen neue Freundschaften geschlossen werden und vor allem neues Gebiet besetzt werden, wenn man das auch etwas freundlicher formuliert. Mit einem trotteligen Kapitän, einem psychopathischen 1. Offizier und einer unfähigen Crew ist das jedoch nicht ganz so einfach.

Nick Frost kann auch ohne Kumpel Simon Pegg. Hier spielt er den Kommandanten des Raumschiffs und das durchaus überzeugend. Das Problem der Serie ist, das die Gags teilweise vollkommen blödsinnig und teilweise absolut gelungen sind. Manchmal musste ich den Kopf schütteln, mehrmals aber auch laut lachen. Ich denke bei der Synchronisation ging da doch einiges verloren.

Alleine die widerspenstige Waffe die erst mal zig Befehle und Wartungen braucht, bevor sie abfeuert (und der dabei egal ist ob ein Alien droht den Kommander umzubringen) ist das Geld schon fast wert. Und der „Alternativantrieb“ erst recht.

Daher sollte man sich die Folgen, wenn man des englischen mächtig ist, im Original anschauen, denn auch an manchen Lippenbewegungen kann man erkennen, dass man da teilweise ziemlichen Nonsens reinsynchronisert hat.

Trotzdem bietet HYPERDRIVE lustige, teils derbe Unterhaltung, mit recht vielen sexistischen Anspielungen. Wer auf britischen Humor steht kann auf jeden Fall einen Blick riskieren.

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ANDROMEDA – TÖDLICHER STAUB AUS DEM ALL (Koch Media)

am 28. April 2014 unter Klassiker, SciFi abgelegt

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Es ist immer wieder erstaunlich, das kleinere Firmen (und im Bereich Film ist KOCH MEDIA das sicherlich) immer das schaffen, was große nicht hinbekommen – nämlich eine ordentliche Restaurierung.

Die Geschichte von ANDROMEDA zu erzählen ist sicherlich müßig, denn diesen Film kennt wohl jeder, der sich für diese Materie interessiert. Natürlich hat man nicht alles an Schmutz herausbekommen und gerade gegen Ende gibt es doch recht viele Blitzer, doch im Gegensatz zur früheren DVD ist das ein absoluter Quantensprung. Die war nämlich grausig.

Besonders die Innenaufnahmen im Labor sind teilweise gestochen scharf und das bei einem Film der mittlerweile weit über 40 Jahre auf dem Buckel hat. Da können sich die Firmen FOX (ich sag nur OMEN) oder WARNER (ich sag nur die 12 GESCHWORENEN) aber mal eine dicke Scheibe abschneiden.

Zudem kommt die Blu Ray in einem wunderschönen Steelbook und ist versehen mit jeder Menge Extras – sogar einem Making of, was bei Filmen dieses Alters nun wirklich nicht selbstverständlich ist.

Hier gibt es nur ein Fazit: Klare Kaufempfehlung.

GRAND PIANO (Koch Media)

am 28. April 2014 unter Suspense, Thriller abgelegt

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5 Jahre sind vergangen, seit Starpianist Tom Selznick das letzte mal an einem Konzertflügel gesessen hat, da er sich bei seinem letzten Auftritt verspielte. Als jedoch zu Ehren seines verstorbenen, langjährigen Mentors ein Konzert gegeben wird, traut er sich wieder auf die Bühne. Er hat sich daher relativ einfache Stücke ausgesucht, damit ihm das Malheur nicht wieder passiert. Doch da hat er die Rechnung ohne den mysteriösen Herrn gemacht, der ihm auf sein Notenblatt gekritzelt hat, dass er das Programm ändern muss und das „unspielbare Stück“ darbieten soll. Wenn ihm das nicht fehlerfrei gelingt, ist seine Freundin tot. Denn nur wenn man keinen einzigen Ton falsch spielt, öffnet sich ein Fach mit einem sehr wertvollen Schlüssel. Die Möglichkeiten eines Auswegs für Tom sind beschränkt, denn der Verbrecher sieht alles und kommuniziert mit ihm.

Also diese Geschichte bekommt wirklich einen Originalitätspreis. Auch wenn das ganze natürlich an NICHT AUFLEGEN erinnert, haben wir doch einen anderen Ausgangspunkt, zumal Elijah Wood im Gegensatz zu Colin Farrell ein Sympathieträger ist.

Auch die ganze Inszenierung hat durch den Look und die Location eine ganz andere Klasse, als das vermeintliche Vorbild – aber auch den ein oder anderen kleinen Logikfehler. Wenn er den Schlüssel haben will, könnte der Fremde doch auch das Klavier einfach kleinhacken. Zudem ist es erstaunlich, dass im Publikum keiner etwas mitbekommt und Selznick problemlos sprechen und spielen kann. Ganz schön multitaskingfähig der Mann.

Trotzdem hat mir der Streifen sehr gut gefallen und wenn ich mal beginne bei PASSWORT SWORDFISH, den ich am selben Abend geschaut habe die Logikfehler aufzuzählen, bin ich morgen noch nicht fertig.

Fazit: Origineller kleiner Streifen, bei dem man allerdings von John Cusack nicht viel sieht sondern nur hört..und das auch nur im Original…

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THE PRESENCE (Ascot Elite) / GHOST BRIDE (Mad Dimension)

am 15. April 2014 unter Horror abgelegt

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Um den Sorgen des Alltags zu entfliehen, fährt Mira Sorvino in eine abgelegene Hütte. Aber sie ist nicht lang alleine, denn ein Geist haust dort und beginnt die Frau zu bedrängen. Als der Freund von Madame ankommt verstärkt sich die Bedrohung, denn auch ihr Freund befürchtet, das sie sich in den Geist verliebt hat…oder so ähnlich…

Ebenfalls um Geister geht es in GHOST BRIDE. Jason ist ein in Neuseeland geborener Chinese und verliebt in die hübsche Neuseeländerin Skye. Die Beziehung hat jedoch wenig Chancen denn Jason ist bereits May-Ling zur Ehe versprochen – und das, obwohl Madame gar nicht mehr lebt.

Was haben diese Filme gemeinsam, ist wohl die Frage die sich der Leser stellt. Ganz einfach, in beiden geht es um Geister und ich habe beide hintereinander gesehen und stelle fest, das viele Menschen nun nicht mehr zum Arzt müssen, um sich rezeptpflichtige Schlafmittel zu besorgen.

Da sind diese beiden Filme doch wesentlich günstiger und wirkungsvoller. Wer es schafft diese beiden drögen Rohrkrepierer hintereinander zu schauen ohne einzuschlummern, dem ist auch mit Medikamenten nicht mehr zu helfen. Selten so einen langweiligen Unfug im Doppelpack ertragen müssen. Frau Sorvino, die irgendwann mal den Oscar als beste Darstellerin in einem Woody Allen Film bekam, hat diesen Schmarren hier sogar mitproduziert.

Der Regisseur von GHOST BRIDE hat bereits vorher schon übles Zeugs abgeliefert (ich sag nur WOUND) und auch hier ist keine Besserung zu erkennen. Nach dem Cover könnte man denken, dass es sich hier um einen spannenden Horror-Reißer handelt. DEM IST MITNICHTEN SO!!!!

Aber als wirksames Einschlafmittel sind beide wirklich eine Marktlücke, die hiermit geschlossen wurde. Ob dies beabsichtigt war, wage ich jedoch mal zu bezweifeln.

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COME OUT AND PLAY (Ascot Elite)

am 15. April 2014 unter Horror abgelegt

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Beth und Francis sind ein glücklich verheiratetes Paar. Sie fahren gemeinsam in den Urlaub und besuchen dabei eine abgelegene Insel. Da Beth schwanger ist und mal etwas Ruhe braucht scheint dieses kleine Paradies wie geschaffen. Doch dort angekommen, finden sie nur Kinder vor – weit und breit ist kein Erwachsener zu sehen. Zuerst denkt man sich nichts dabei, doch als die beiden herausfinden, das die Kinder ihre Eltern alle entsorgt sprich umgebracht haben, entwickelt sich der Urlaub zu einem Alptraum, denn auch das Paar gehört im Gegensatz zu den Kids zur älteren Generation…..

Wem diese Geschichte bekannt vorkommt, der liegt richtig. Das ganze ist nämlich ein Remake des Streifens EIN KIND ZU TÖTEN aus dem Jahre 1976. Im ersten Abschnitt des Films sind auch nicht viele Unterschiede zum Original zu erkennen. Im zweiten Part hat man das eine oder andere verändert.

Mein Kollege Olly findet das Remake nicht besonders gelungen – ich schon. Denn das Original kennt eigentlich fast niemand und auch die Neuverfilmung sieht nicht unbedingt aus wie eine aktuelle Produktion.

Mir persönlich gefallen beide Versionen gleich gut. Auch im Remake muss man sich allerdings vieles selbst dazudenken, weil es einfach nicht aufgeklärt wird. Das krasse Ende hat man belassen, und das ist gut so.

Fazit: Gute Neuinterpretation eines auch im Original schon gelungenen Streifens.

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REASONABLE DOUBT (Koch Media)

am 15. April 2014 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Staatsanwalt Mitch ist auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter. Als er eines Abends mit Kollegen noch ein paar Drinks zu sich nimmt, begeht er die Dummheit, in seinem eigenen Auto nach Hause zu torkeln. Prompt fährt er einen Mann über den Haufen. Als er realisiert, das dies seine Karriere kosten kann, ruft er einen Krankenwagen und verschwindet. Dann nimmt die Polizei einen Verdächtigen fest, der den Verletzten in seinem Auto transportiert hat. Nun muss Mitch im Gerichtssaal einen Unschuldigen ins Gefängnis bringen, denn er bekommt den Fall übertragen. Doch so harmlos wie es scheint ist der Angeklagte gar nicht.

Juhu, endlich mal eine Story, die noch nicht durchgelutscht ist wie so viele andere. Der Thriller ist ein echter Geheimtipp. Mit Dominic Cooper und Samuel Jackson exzellent besetzt, schlägt der Film zahlreiche Haken und immer wenn man glaubt, dass Mitch auffliegt, kommt er doch noch einmal davon.

Jackson, der ja eigentlich eher sympathische Charaktere spielt, gefällt sich sichtlich in der Rolle des Bösen. Ein Wiedersehen gibt es mit Ryan Robbins, den die Fans aus SANCTUARY kennen, als Bruder von Mitch.

Wenn man einen leichten Kritikpunkt des durchweg spannenden Thrillers finden will, ist es (ich halte es mal allgemein ohne zu viel zu spoilern) dass die Flucht einer der Darsteller 20 Minuten vor Schluss ein wenig weit hergeholt ist.

Aber darüber kann man problemlos hinwegsehen, denn sonst gibt es hier echt nichts zu beanstanden und selten habe ich einen Streifen gesehen, bei dem die Zeit so verflogen ist. Die 85 Minuten kommen einem vor wie 30 und das ist definitiv ein gutes Zeichen.

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NINE MILES DOWN (Koch Media)

am 15. April 2014 unter Horror abgelegt

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Früher unterstützte ich den Einzelhandel und boykottierte den Internetversandhandel mit dem A. Doch da im Verkauf mittlerweile nur noch ahnungslose Pfeifen rumdödeln, die noch dazu unfreundlich sind, bin ich nun auch umgestiegen. Und wenn man auf dieser Seite mal ein wenig surft, wird man auch ab und an verleitet mal nen günstigen Streifen mitzubestellen, den man nicht kennt, so wie diesen hier, der bei seiner Veröffentlichung damals irgendwie an mir vorbeigelaufen war.

Eine wissenschaftliche Expedition bohrt sich tief bis in den Erdkern vor, doch die Verbindung zur Zentrale reißt irgendwann ab. Also schickt diese den Sicherheitsagent Thomas Jackman zur Station. Er findet eine verwahrloste Anlage und jede Menge Leichen. Doch dann taucht plötzlich eine Dame auf, die vorgibt zur Expedition zu gehören – doch diese bestand nur aus Männern. Zudem wird Jackman seit sie da ist, von Visionen geplagt. Hat man bei der Bohrung etwas übernatürliches zu Tage gefördert?

Die Geschichte ist eigentlich relativ simpel, doch das spannende an der Sache ist, das auch der Zuschauer nie weiß, ob Jackman sich das alles einbildet oder ob wirklich etwas übernatürliches von ihm und seinem Gehirn Besitz ergriffen hat: Die Auflösung gibt es auch erst ganz zum Schluss.

Auch wenn Ex-Highlander Adrian Paul trotz aller Lobeshymnen des Regisseurs in den Extras nun kein begnadeter Schauspieler ist – hier weiß er durchaus zu überzeugen, zumal er ja fast den ganzen Film tragen muss. Unterstützt wird er hierbei von der verführerischen Kate Nauta, die eine beachtliche Performance hinlegt.

Vollkommen unbekannt und doch ein kleiner Geheimtipp. Die Blu ray ist kostengünstig zu haben und enthält zudem noch jede Menge Extras.

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RUSH (Universum Film)

am 15. April 2014 unter Action, Biopic, Drama abgelegt

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Bereits Anfang der 70er Jahre, als der Brite James Hunt in der Formel 3 erstmals auf seinen österreichischen Konkurrenten Niki Lauda trifft, bahnt sich ein langjähriger Kampf an, der sich in der Formel 1 fortsetzen soll. Auch die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere stehen in krassem Widerspruch. Einerseits der kontrollierte und akribische Tüftler Lauda, auf der anderen Seite der Playboy, der sich mehr um Partys als um seinen Wagen kümmert, aber trotzdem blitzschnell unterwegs ist. Als Lauda einen Unfall hat, bei dem er schon praktisch tot ist und dann nur 42 Tage später wieder im Cockpit sitzt um Hunt die Meisterschaft zu verhageln, befindet sich der Kampf der beiden auf der Spitze.

Nach Sichtung der Interviews im sehr guten Bonus Material muss man allerdings sagen, das die fast schon als Feindschaft dargestellte Beziehung der Kontrahenten im Film etwas überzogen dargestellt wird, denn Lauda bezeichnet Hunt dort als „Freund“. Dieser starb übrigens im Alter von 45 Jahren an einem Herzinfarkt, was sicher auf sein ausschweifendes Partyleben und seinen Drogenkonsum zurückzuführen ist.

Darstellerisch hat man hier alles vollkommen richtig gemacht, denn Daniel Brühl spielt Lauda absolut überzeugend und die Maskenbildner haben hier ganze Arbeit geleistet, denn der äußerliche Unterschied zwischen der realen Person und dem Schauspieler ist verblüffend gering.

Chris Hemsworth geht in seiner Rolle ebenfalls vollkommen auf und bietet den perfekten Kontrast zu Brühl. Und auch in den Nebenrollen ist der Streifen unter anderem mit der deutschen Allzweckwaffe A.M. Lara bestens besetzt.

Die Rennszenen sind fulminant, kommen aber erst ab Mitte des Streifens zur Geltung. Bis dahin widmet Regisseur Howard sich einer recht intensiven Charakterzeichnung, wie es sich für diese wahre Geschichte gehört, auch wenn einige das vielleicht als etwas langatmig empfinden werden.

Hier gibt’s wenig bis gar nichts auszusetzen und obwohl ich nicht unbedingt Fan der Formel 1 bin, hat mir der Film sehr gut gefallen und ich denke, das dürfte auch anderen so gehen, die ansonsten wenig Interesse an diesem Sport zeigen.

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ENDE (Neue Pierrot Le Fou/Alive )

am 07. April 2014 unter Drama, SciFi, Thriller abgelegt

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Eigentlich war es als ein Wiedersehen alter Freunde geplant, doch schon nach wenigen Stunden bemerkt man, dass sich vieles verändert hat und die Chemie nicht mehr stimmt. Doch das ist bald das kleinste Problem der Gruppe, denn am nächsten Tag ist einer von Ihnen verschwunden. Zudem funktioniert kein Handy, kein Telefon und auch kein Strom. Man beschließt den Vermissten zu suchen, doch als man nirgends eine Menschenseele trifft und manche Tiere verrückt spielen, merkt man sehr schnell, dass hier mehr dahintersteckt…..und dann verschwindet der nächste…

ENDE ist ein wirklich interessanter Streifen geworden. Mit einem relativ geringen Budget schafft man es, ein spannendes Szenario zu entwickeln, wobei der Zuschauer immer genau auf dem Stand der Protagonisten ist. Man sollte sich allerdings kein Effektgewitter erwarten, denn das „visuelle Feuerwerk“ das auf der Hülle angegeben ist findet hier in keinster Weise statt, sondern weckt eher falsche Erwartungen.

Die Mischung aus Drama und leichtem Science-Fiction funktionierte auch schon bei ALLES WAS WIR GEBEN MUSSTEN sehr gut und hier passt beides ebenso gut zusammen. Zudem hat sich der Regisseur ein paar wirklich tolle Sachen ausgedacht (kleiner Spoiler: Das Verschwinden des Kindes ist zum Beispiel klasse dargestellt).

Die Schauspieler machen einen guten Job, sagen mir aber durch die Bank nichts. ENDE beweist erneut, dass die Spanier im europäischen Film enorm aufgeholt haben, wie wir in der Vergangenheit schon desöfteren feststellen durften.

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