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Archiv für den 20. März 2014

TWILIGHT ZONE – STAFFEL 2 (Koch Media)

am 20. März 2014 unter SciFi, TV-SERIE abgelegt

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Nachdem ich für den Vorgänger vor einiger Zeit sehr viel Lob fand, kann ich dies hier nur wiederholen, denn auch für Staffel zwei hat man sich enorme Mühe gegeben. Damit untermauert KOCH MEDIA seinen Ruf, den Käufern etwas gescheites fürs Geld zu bieten, was anderen Anbietern auch gut zu Gesicht stehen würde.

Anfangs bekam ich allerdings einen kleinen Schrecken, denn die ersten Bilder der ersten Folge sagen recht grausig aus, insbesondere auf dem Beamer. Diese blieben allerdings nicht so – schon innerhalb der Folge wurde die Bildqualität merklich besser und das zog sich dann durch die ganze Box.

Staffel 2 beinhaltet 29 Folgen und jede Menge schickes Bonusmaterial unter anderem unfassbare 41 !!!!! Audiokommentare und viele Hintergrundinfos zu der Serie, sowie auch Interviews mit einigen Darstellern.

Der Ton wurde, wie auch schon beim Vorgänger, auf 2,0 aufgemotzt und erfüllt seinen Zweck voll und ganz. Ebenfalls geblieben sind die schicken Menüs.

Nach jeder Folge gibt es eine Vorschau auf die nächste, präsentiert vom Schöpfer Rod Serling, der auch die meisten Geschichten selbst geschrieben hat. In einer Folge ist übrigens der junge William Shatner zu sehen, der ja später als Captain Kirk zu Weltruhm gelangte.

Fazit: Mehr geht nicht. Hat man die Kurzgeschichten durch, kann man sich noch stundenlang mit Hintergrundmaterial beschäftigen. Natürlich wirken einige Folgen antiquiert und wurden von der Zeit überholt – andere jedoch sind erstaunlich aktuell, wie zum Beispiel „Mr. Finchley und die Technik“. Das Gesamtpaket ist hier absolut stimmig, Klare Kaufempfehlung.

GRAVITY (Warner Home Video)

am 20. März 2014 unter Drama, SciFi abgelegt

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Mit Preisen überhäuft (wenn auch nicht in den ganz wichtigen Kategorien beim Oscar) hockte ich mich abends vor den Beamer und freute mich auf ein spannendes Weltraumabenteuer. Was ich zu sehen bekam war jedoch eine ziemliche Ernüchterung.

Der Astronaut Matt Kowalski und seine Kollegin Dr. Ryan Stone befinden sich bei einem Routineeinsatz außerhalb ihres Shuttles auf der Erdumlaufbahn, als sie von einem Sturm von Satellitentrümmern überrascht werden. Ihre Kollegen kommen ums Leben, das Shuttle wird zerstört, die Kommunikation mit der Zentrale in Houston reißt ab, der Sauerstoff von Ryan wird knapp. Die einzige Rettung ist ein Spaziergang durchs All zu einer russischen Raumstation. Aber auch dort ist der Überlebenskampf noch nicht zu Ende.

Ich gratuliere Videomarkt zu dieser wirklich gelungenen Zusammenfassung, denn so viel wäre mir gar nicht eingefallen. Die Geschichte dieses Streifens ist nämlich mehr als dünn und der Film wird mit zunehmender Spieldauer immer dusseliger.

Nun kann ich viele Dinge nicht beurteilen, weil ich einfach die physikalischen Grundkenntnisse nicht habe, kann jedoch sagen, das sich Herr Clooney kurz vor seinem bevorstehenden Tod im ewigen All vollkommen ruhig und gelassen zeigt und noch doofe Witze kloppt. Das war aber auch schon am Anfang der Fall, als er mit seinem coolen Rucksack – Antrieb durch den Weltraum kurvte, während seine Kollegen schufteten – eine von vielen dämlichen Szenen des Streifens. Die letzte halbe Stunde jedoch ist nur noch bescheuert.

Frau Bullock sagt die ganze Zeit nur dämliche Sätze auf und wirkt streckenweise sehr gelangweilt – vielleicht hatte sie das Drehbuch zu oft gelesen.

In den Extras erläutern die Macher dann worum es in dem Streifen eigentlich geht und dreschen hoch philosophische Phrasen. Wenn man natürlich so weit denkt wie die beiden, dann ist das hier ein echtes Meisterwerk.

Für den Normalverbraucher ist das ganze ein toll bebildertes Story-Nichts, das zudem mit einem exzellenten Soundtrack ausgestattet ist, aber reicht das heutzutage schon?

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MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER (Koch Media)

am 20. März 2014 unter Horror abgelegt

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Der Lehrer Jim Norman kehrt notgedrungen in seine kleine Heimatstadt zurück, weil er sonst nirgends einen Job gefunden hat. Der Ort weckt schmerzhafte Erinnerungen, denn sein Bruder kam hier vor vielen Jahren ums Leben, als er von einer Gang in den Tod gehetzt wurde. Die sind zwar ebenfalls dabei verschieden, doch plötzlich sitzen die Herrschaften anscheinend putzmunter in Jims Unterricht, denn MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER und wollen Rache.

In den 80er und 90ern gab es einen unglaublichen Boom, was Verfilmungen von Stephen King anbelangte. Jeder Furz, den der Meister des Horrors herausgelassen hatte wurde verfilmt. Das war teilweise wirklich gelungen (LANGOLIERS, FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE, IN EINER KLEINEN STADT), ging aber auch mal völlig die Hose (RHEA M). Vorliegender Streifen zählte sicher zu den besseren, was auch an der guten Besetzung mit Tim Matheson in der Hauptrolle lag.

Im Jahre 2014 sind so manche Sprüche zwar schon antiquiert und auch die Frisuren grausig, dennoch kann man den Streifen gut schauen, zumal man dem ganzen eine durchaus ordentliche Blu Ray gegönnt hat. Das Bild ist zwar nicht überragend, macht aber auf dem Beamer einen ordentlichen Eindruck, ebenso der Ton.

Hoffen wir, das zumindest auch in Zukunft Blu Rays der vielen (guten) Verfilmungen auf den Markt kommen. Wieso Paramount zum Beispiel bis heute nur eine DVD von FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE veröffentlicht hat ist mir völlig schleierhaft. Vielleicht besorgt sich Koch ja hierfür noch die Rechte :o ).

EXIT (Film Confect)

am 20. März 2014 unter Action, Thriller abgelegt

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Thomas ist Geschäftsmann und leitet zusammen mit seinem Partner eine gut florierende Firma. Allerdings gibt es in der Vergangenheit einen wunden Punkt. Als ein riesiger Deal mit den Russen ansteht, droht das Geschäft zu platzen, da diese genauestens über diese Schwachstelle Bescheid wissen. Dann wird Thomas’ Partner tot aufgefunden. Da er durch dessen Ableben zum alleinigen Besitzer der Firma wird, gerät er unter Mordverdacht. Als er seinen Anwalt anruft, ist plötzlich ein anderer, eher unfreundlicher Herr in der Leitung, der Thomas droht, seine Familie umzubringen. Daraufhin schlägt dieser einen Polizisten nieder und versucht Frau und Kind zu retten. Das gelingt ihm zwar in letzter Sekunde, doch damit ist der Albtraum noch lange nicht vorbei.

Exit gehört zu den Filmen, die aufgrund zahlreicher, sehr komplexer Handlungsstränge recht schwer zusammenzufassen sind und viele Wendungen und Überraschungen für den Zuschauer bereithalten, die allerdings nicht immer ganz logisch sind. Obwohl der Film eine dänische Produktion ist, wurde er sehr auf amerikanisch getrimmt und macht ironischerweise auch genau die gleichen Fehler, wie die meisten seiner vermeintlichen Vorbilder.

Neben den eben aufgeführten Punkten fällt vor allem auf, dass der Hauptdarsteller in vielen Szenen plötzlich zum Superagenten mutiert und Polizei, Gangster und andere fiese Gestalten überlistet. Das versucht man zwar zu erklären, indem man den Cousin des Hauptdarstellers als zwielichtige Gestalt einführt, was uns natürlich suggerieren soll, dass es eine dunkle und kriminelle Vergangenheit in der Familie gibt. Netter Versuch.

Gegen Ende gibt es dann noch einen recht überraschenden Schlusstwist, der allerdings nur angedeutet wird, den Zuschauer aber durchaus animiert, über die ganze Geschichte noch einmal nachzudenken.

Fazit: Nicht ganz schlüssiger, aber dennoch spannender Thriller aus dem hohen Norden.

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