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Archiv des Monats März 2014

MEMORY EFFECT (Tiberius)

am 31. März 2014 unter SciFi, Suspense abgelegt

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Achtung hier kommt der kleine Bruder von INCEPTION. So wird der Film angekündigt. Na ja also da liegen im Budget und auch schauspielerisch doch ein paar Welten dazwischen. Wer jedoch kleinere B-Movies mag, kann einen Block riskieren, worum geht’s?

Tom hat ein unglaubliches Verfahren entwickelt. Damit kann man sich in die Gedanken anderer Menschen einloggen. Doch da ihm das Geld ausgeht, lässt er sich auf einen schnellen Deal ein, obwohl das ganze noch nicht wirklich komplett getestet wurde. Der Käufer ist das Verteidigungsministerium, die auch gleich ein Experiment starten. Tom loggt sich in die Gedanken eines potentiellen Mörders ein, der aber durch einen Blackout nicht weiß, was passiert ist. Doch dann kommt es zu einem technischen Fehler und Toms Bewusstsein ist in der Gedankenwelt des vermeintlichen Killers gefangen.

Hört sich doch ganz interessant an oder? Ist es eigentlich auch, doch an manchen Stellen fällt das niedrige Budget doch sehr auf. Normalerweise habe ich damit auch kein Problem, aber bei einer Sci-Fi Geschichte ist das immer so eine Sache. Ein normaler Thriller lässt sich mit geringem Etat sicher überzeugender realisieren ohne das es groß auffällt.

Trotzdem finde ich MEMORY EFFECT durchaus gelungen. Der Hauptdarsteller gibt sich wirklich Mühe und die Ideen, die in dem Streifen vorhanden sind, haben wirklich Potential.

Wer sich an dem kleinen Budget nicht stört und eher Interesse an Filmen mit einer guten Geschichte hat, ist hier gut aufgehoben.

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YOU’RE NEXT (Splendid)

am 31. März 2014 unter Horror abgelegt

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Schriftsteller Crispian und seine Lebensgefährtin Erin werden von den Eltern ins abgelegene Landhaus eingeladen. Dort trifft man auf die eher ungeliebten Familienmitglieder und der erste Streit lässt nicht lange auf sich warten. Dieser ist jedoch relativ harmlos gegen das was danach passiert, denn maskierte Männer, die gut mit Pfeil und Bogen umgehen können, beginnen die Familie nach und nach auszulöschen.

Tja, mehr kann man zu dem Film nicht schreiben, denn eine großartige Story gibt der Streifen nicht her. Der Regisseur wird allerdings wissen dass er hierfür keinen Originalitätspreis erhalten wird, denn grundsätzlich hat man das alles schon zig mal gesehen.

Dennoch weiß der Streifen auf seine Art zu unterhalten und vor allem die toughe Hauptdarstellerin gefällt, Die Splattereinlagen sind auch nicht so heftig, das man den Film schneiden müsste.

Zwischendurch gibt es dann mal einen Storytwist, der durchaus überraschend kommt, gegen Ende noch einen, der ziemlich vorhersehbar ist.

Hätte man nicht schon so viele andere Home/House-Terrorfilme gesehen würde dieser hier sicherlich besser wegkommen als 5 Chuckys, aber mittlerweile wird ja wirklich jedes Sub-Genre auch noch durchgenudelt bis zum geht nicht mehr.

Dennoch sehr unterhaltsamer Streifen, der den anspruchslosen Horrorfan auf jeden Fall zufrieden stellen wird.

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CAPTAIN PHILLIPS (Sony Pictures)

am 31. März 2014 unter Drama, Thriller abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 2009. Das Frachtschiff Mearsk hat Hilfsgüter an Bord und taucht in der Nähe der somalischen Küste auf, wo es von Piraten entführt wird. Die 30.000 Dollar, die sich an Bord befinden, sind denen jedoch zu wenig und so planen sie eine Geiselnahme. Doch die Crew kann sich verstecken. Zudem schafft es Captain Phillips die Piraten zu überreden ihn als Geisel zu nehmen und mit dem Rettungsboot zu verschwinden, denn die US Navy weiß Bescheid uns ist bereits im Anmarsch. Doch bald kommt es zwischen den Entführern zu Spannungen, die auch das Leben des Captains bedrohen.

Mal wieder eine wahre Geschichte, die hier verfilmt wurde. In den sehr guten Extras kommt der „echte“ Phillips dann auch zu Wort. Zudem gibt es Ausschnitte der damaligen Berichterstattung.

Der Film selbst ist über weite Strecken zwar spannend inszeniert, doch im Endeffekt ist die eigentliche Geschichte ja doch relativ dünn und so gibt es auf den (definitiv zu langen) 130 Minuten gerade gegen Ende doch einigen Leerlauf und viele Dinge wiederholen sich immer wieder. Zudem nervt das Gequatsche der Entführer auf Dauer, da man es in der Originalsprache belassen hat und man daher sehr viel Untertitel mitlesen muss.

Paul Greengrass, normalerweise bekannt für schnelle Schnitte, verzichtet diesmal auf dieses Stilmittel und stimmt das Szenario ganz auf seinen Hauptdarsteller Tom Hanks ab, der auch eine ordentliche Leistung abliefert.

Fazit: Durchaus spannend, läuft der Film gegen Ende zeitlich etwas aus dem „Ruder“ :o )

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STAY (Studio Canal)

am 31. März 2014 unter Thriller, mystery abgelegt

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Sam Foster ist Psychiater in New York und übernimmt einen Fall seiner erkrankten Kollegin. Henry Letha leidet unter Wahnvorstellungen und Amnesie. Zuerst behandelt ihn Foster wie jeden anderen seiner Patienten, stellt aber schnell fest, dass hier wesentlich mehr dahinter steckt. Henry besitzt z.B. die Gabe einige Dinge aus der Zukunft vorherzusagen, wie einen nicht abzusehenden Hagelschauer. Als der junge Mann ankündigt sich in drei Tagen umzubringen, forscht der Psychiater in der Vergangenheit nach, besucht dessen Mutter und führt ein längeres Gespräch mit dessen geistig leicht verwirrten Frau. Kurze Zeit später erfährt er jedoch, dass diese gar nicht mehr am Leben ist. Als sich noch weitere merkwürdige Dinge ereignen und sich manche Ereignisse plötzlich mehrmals haargenau wiederholen, beginnt er an seinem eigenen Verstand zu zweifeln.

Der Film lebt fast ausschließlich von seiner außergewöhnlichen Bildersprache, denn was Regisseur Forster /dieser mit R!) hier an optischen Leckerbissen einbaut, ist einfach phänomenal. Insbesondere die Übergänge zur nächsten Szene erfolgen nicht einfach über eine normale Abblende, nein, die Kamera schwenkt auf einen Gegenstand, der sich in der nächsten Einstellung dann in einen neuen Schauplatz verändert. Das habe ich in dieser Form noch nie gesehen und hat mich selbst in der fünften Wiederholung noch beeindruckt.

Das Problem hierbei ist aber, dass Forster eben mit dieser Bildersprache nicht jedermann anspricht und eigentlich sämtliche klassischen Suspense-Stifter von Telefon über Internet bis zum maskierten Mörder usw. fehlen, was manche dazu veranlassen wird, STAY als langweilig zu bezeichnen.

Schauspielerisch gibt es hier eh nichts auszusetzen. Ryan Gosling ist eh immer gut und beweist abermals ein Gespür für interessante Rollen, seine Performance hier ist einfach erstklassig. Dem stehen aber Naomi Watts und Ewan McGregor kaum nach, und auch Bob Hoskins’ Kurzauftritte sind selten, dafür aber umso intensiver.

Am Ende bleiben auf den ersten Blick viele Fragen offen. Wenn man sich aber nach dem Abspann noch weiter mit STAY beschäftigt, fügen sich dann doch einige Dinge zusammen, und genau diese Art Wirkung ist es doch auch, die dieses Medium so reizvoll macht.

Fazit: Forster kreierte mit STAY ein visuelles Meisterwerk, das den Zuschauer aber in zwei Lager spaltet. Lässt man sich auf die gewaltige Bilderkraft ein, bekommt man ein kleines Meisterwerk geboten, tendiert man eher zum klassischen Thriller, ist es durchaus möglich, dass man enttäuscht wird.

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FIVE ACROSS THE EYES (Ascot Elite)

am 31. März 2014 unter Horror abgelegt

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Schaut man mal auf die Namen der Hauptdarstellerinnen dieses phänomenalen Meisterwerks, wird man schnell erkennen, dass alle Damen noch keine großen schauspielerischen Erfahrungen haben und das wird vermutlich auch so bleiben, denn wenn dieser Film deren Bewerbung für Hollywood ist, dann verrecken sie spätestens auf dem Weg dorthin.

Fünf junge Damen fahren unmotiviert durch die Gegend und scheinen sich verirrt zu haben. An einer Raststätte halten sie an und fragen nach dem Weg. Eine der Mäuschen kommt jedoch ein wenig zu spät. Um diese zu ärgern fahren die anderen, immer wenn sie gerade einsteigen will, ein paar Meter nach vorne (hohoho, wie lustig). Leider rammen sie dabei irgendwann das Auto eines Gastes. Tja, da keine Kohle da ist, macht sich das Quintett schnell dünne, doch schon kurze Zeit später werden sie von eben diesem Wagen verfolgt und letztendlich auch gestellt. Und wer steigt aus der Karre aus? Eine Psychopathin mit Knarre in der Hand. Diese zwingt unsere 5 Darstellerinnen die Sachen auszuziehen und dann drauf zu pinkeln (!!). Dies ist aber erst der Auftakt einer schlimmen Nacht, denn Madame ist völlig durchgeknallt.

Noch wesentlich schlimmer jedoch gestaltet sich das ganze für den ahnungslosen Zuschauer, denn dieser abgrundtief schlechte Streifen, dessen Bildqualität teilweise so unterirdisch ist, dass sämtliche Familienfestaufnahmen auf der Super 8 Kamera von Opi besser aussehen, ist so ziemlich das bescheuertste was ich je gesehen habe. Insbesondere wegen dem dummen Gegacker der fünf Weiber.

Bei imdb hat dieser Film sage und schreibe 92 mal die Note 10 bekommen, was entweder darauf schließen lässt, dass man eine Horde Geisteskranker unter Androhung von vierwöchigem Nachtischentzug gezwungen hat diese Bewertungen abzugeben oder die komplette Filmcrew dort angemeldet ist und sich vertraglich dazu verpflichtet hat, dies zu tun. Dem Gegenüber steht nämlich auch 575 mal die Note 1, der ich mich ohne Bedenken anschließen kann.

Fazit: Gnadenlos schlechter D-Movie mit grottigen „Schauspielern“.

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TWILIGHT ZONE – STAFFEL 2 (Koch Media)

am 20. März 2014 unter SciFi, TV-SERIE abgelegt

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Nachdem ich für den Vorgänger vor einiger Zeit sehr viel Lob fand, kann ich dies hier nur wiederholen, denn auch für Staffel zwei hat man sich enorme Mühe gegeben. Damit untermauert KOCH MEDIA seinen Ruf, den Käufern etwas gescheites fürs Geld zu bieten, was anderen Anbietern auch gut zu Gesicht stehen würde.

Anfangs bekam ich allerdings einen kleinen Schrecken, denn die ersten Bilder der ersten Folge sagen recht grausig aus, insbesondere auf dem Beamer. Diese blieben allerdings nicht so – schon innerhalb der Folge wurde die Bildqualität merklich besser und das zog sich dann durch die ganze Box.

Staffel 2 beinhaltet 29 Folgen und jede Menge schickes Bonusmaterial unter anderem unfassbare 41 !!!!! Audiokommentare und viele Hintergrundinfos zu der Serie, sowie auch Interviews mit einigen Darstellern.

Der Ton wurde, wie auch schon beim Vorgänger, auf 2,0 aufgemotzt und erfüllt seinen Zweck voll und ganz. Ebenfalls geblieben sind die schicken Menüs.

Nach jeder Folge gibt es eine Vorschau auf die nächste, präsentiert vom Schöpfer Rod Serling, der auch die meisten Geschichten selbst geschrieben hat. In einer Folge ist übrigens der junge William Shatner zu sehen, der ja später als Captain Kirk zu Weltruhm gelangte.

Fazit: Mehr geht nicht. Hat man die Kurzgeschichten durch, kann man sich noch stundenlang mit Hintergrundmaterial beschäftigen. Natürlich wirken einige Folgen antiquiert und wurden von der Zeit überholt – andere jedoch sind erstaunlich aktuell, wie zum Beispiel „Mr. Finchley und die Technik“. Das Gesamtpaket ist hier absolut stimmig, Klare Kaufempfehlung.

GRAVITY (Warner Home Video)

am 20. März 2014 unter Drama, SciFi abgelegt

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Mit Preisen überhäuft (wenn auch nicht in den ganz wichtigen Kategorien beim Oscar) hockte ich mich abends vor den Beamer und freute mich auf ein spannendes Weltraumabenteuer. Was ich zu sehen bekam war jedoch eine ziemliche Ernüchterung.

Der Astronaut Matt Kowalski und seine Kollegin Dr. Ryan Stone befinden sich bei einem Routineeinsatz außerhalb ihres Shuttles auf der Erdumlaufbahn, als sie von einem Sturm von Satellitentrümmern überrascht werden. Ihre Kollegen kommen ums Leben, das Shuttle wird zerstört, die Kommunikation mit der Zentrale in Houston reißt ab, der Sauerstoff von Ryan wird knapp. Die einzige Rettung ist ein Spaziergang durchs All zu einer russischen Raumstation. Aber auch dort ist der Überlebenskampf noch nicht zu Ende.

Ich gratuliere Videomarkt zu dieser wirklich gelungenen Zusammenfassung, denn so viel wäre mir gar nicht eingefallen. Die Geschichte dieses Streifens ist nämlich mehr als dünn und der Film wird mit zunehmender Spieldauer immer dusseliger.

Nun kann ich viele Dinge nicht beurteilen, weil ich einfach die physikalischen Grundkenntnisse nicht habe, kann jedoch sagen, das sich Herr Clooney kurz vor seinem bevorstehenden Tod im ewigen All vollkommen ruhig und gelassen zeigt und noch doofe Witze kloppt. Das war aber auch schon am Anfang der Fall, als er mit seinem coolen Rucksack – Antrieb durch den Weltraum kurvte, während seine Kollegen schufteten – eine von vielen dämlichen Szenen des Streifens. Die letzte halbe Stunde jedoch ist nur noch bescheuert.

Frau Bullock sagt die ganze Zeit nur dämliche Sätze auf und wirkt streckenweise sehr gelangweilt – vielleicht hatte sie das Drehbuch zu oft gelesen.

In den Extras erläutern die Macher dann worum es in dem Streifen eigentlich geht und dreschen hoch philosophische Phrasen. Wenn man natürlich so weit denkt wie die beiden, dann ist das hier ein echtes Meisterwerk.

Für den Normalverbraucher ist das ganze ein toll bebildertes Story-Nichts, das zudem mit einem exzellenten Soundtrack ausgestattet ist, aber reicht das heutzutage schon?

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MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER (Koch Media)

am 20. März 2014 unter Horror abgelegt

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Der Lehrer Jim Norman kehrt notgedrungen in seine kleine Heimatstadt zurück, weil er sonst nirgends einen Job gefunden hat. Der Ort weckt schmerzhafte Erinnerungen, denn sein Bruder kam hier vor vielen Jahren ums Leben, als er von einer Gang in den Tod gehetzt wurde. Die sind zwar ebenfalls dabei verschieden, doch plötzlich sitzen die Herrschaften anscheinend putzmunter in Jims Unterricht, denn MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER und wollen Rache.

In den 80er und 90ern gab es einen unglaublichen Boom, was Verfilmungen von Stephen King anbelangte. Jeder Furz, den der Meister des Horrors herausgelassen hatte wurde verfilmt. Das war teilweise wirklich gelungen (LANGOLIERS, FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE, IN EINER KLEINEN STADT), ging aber auch mal völlig die Hose (RHEA M). Vorliegender Streifen zählte sicher zu den besseren, was auch an der guten Besetzung mit Tim Matheson in der Hauptrolle lag.

Im Jahre 2014 sind so manche Sprüche zwar schon antiquiert und auch die Frisuren grausig, dennoch kann man den Streifen gut schauen, zumal man dem ganzen eine durchaus ordentliche Blu Ray gegönnt hat. Das Bild ist zwar nicht überragend, macht aber auf dem Beamer einen ordentlichen Eindruck, ebenso der Ton.

Hoffen wir, das zumindest auch in Zukunft Blu Rays der vielen (guten) Verfilmungen auf den Markt kommen. Wieso Paramount zum Beispiel bis heute nur eine DVD von FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE veröffentlicht hat ist mir völlig schleierhaft. Vielleicht besorgt sich Koch ja hierfür noch die Rechte :o ).

EXIT (Film Confect)

am 20. März 2014 unter Action, Thriller abgelegt

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Thomas ist Geschäftsmann und leitet zusammen mit seinem Partner eine gut florierende Firma. Allerdings gibt es in der Vergangenheit einen wunden Punkt. Als ein riesiger Deal mit den Russen ansteht, droht das Geschäft zu platzen, da diese genauestens über diese Schwachstelle Bescheid wissen. Dann wird Thomas’ Partner tot aufgefunden. Da er durch dessen Ableben zum alleinigen Besitzer der Firma wird, gerät er unter Mordverdacht. Als er seinen Anwalt anruft, ist plötzlich ein anderer, eher unfreundlicher Herr in der Leitung, der Thomas droht, seine Familie umzubringen. Daraufhin schlägt dieser einen Polizisten nieder und versucht Frau und Kind zu retten. Das gelingt ihm zwar in letzter Sekunde, doch damit ist der Albtraum noch lange nicht vorbei.

Exit gehört zu den Filmen, die aufgrund zahlreicher, sehr komplexer Handlungsstränge recht schwer zusammenzufassen sind und viele Wendungen und Überraschungen für den Zuschauer bereithalten, die allerdings nicht immer ganz logisch sind. Obwohl der Film eine dänische Produktion ist, wurde er sehr auf amerikanisch getrimmt und macht ironischerweise auch genau die gleichen Fehler, wie die meisten seiner vermeintlichen Vorbilder.

Neben den eben aufgeführten Punkten fällt vor allem auf, dass der Hauptdarsteller in vielen Szenen plötzlich zum Superagenten mutiert und Polizei, Gangster und andere fiese Gestalten überlistet. Das versucht man zwar zu erklären, indem man den Cousin des Hauptdarstellers als zwielichtige Gestalt einführt, was uns natürlich suggerieren soll, dass es eine dunkle und kriminelle Vergangenheit in der Familie gibt. Netter Versuch.

Gegen Ende gibt es dann noch einen recht überraschenden Schlusstwist, der allerdings nur angedeutet wird, den Zuschauer aber durchaus animiert, über die ganze Geschichte noch einmal nachzudenken.

Fazit: Nicht ganz schlüssiger, aber dennoch spannender Thriller aus dem hohen Norden.

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