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PRISONERS (Universal Pictures)

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Keller Dover ist ein einfacher Handwerker, der zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in einem kleinen Ort wohnt. Sein Leben erfährt jedoch eine unerwartete Wende, als seine kleine Tochter am Thanksgiving zusammen mit ihrer besten Freundin entführt wird. Ein Schuldiger ist schnell gefunden, dieser kommt jedoch nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß. Doch Dover ist davon überzeugt das er der Täter ist, entführt und misshandelt ihn, um herauszubekommen, wohin er die Mädchen gebracht hat. In der Zwischenzeit suchen die Cops, allen voran der desillusionierte Detektive Loki fieberhaft nach den beiden Kindern.

PRISONERS wird überall in den Himmel gelobt. Grundsätzlich ist der Film auch nicht schlecht, scheitert jedoch im Endeffekt in weiten Teilen an dem Anspruch den er sich selbst stellt und das ist Authentizität.

ACHTUNG SPOILER !!!!

Jeder Handlungsstrang endet mir einem Zufall, so dass es auch ja weitergeht in der Geschichte…zufällig schaut Loki bei dem Pater vorbei und findet den Typen im Keller. Zufällig sieht er den Typ der nen Teddy hinlegt und zufällig sieht er, nachdem er sein Büro demoliert hat das Labyrinth um den Hals des Killers hängen. Genauso zufällig schickt ihn sein Chef zu der gestörten Tusse, als die gerade das Kind von Dover umbringen will usw usw…wenn die komplette Polizeiarbeit in Amerika nur auf solchen Zufällen aufbaut, na dann gute Nacht. Hinzu gesellen sich Logikfehler:

Ein  Kindesentführer oder sogar Killer, wird festgenommen, aber die Hintergründe in keinster Weise beleuchtet – das er angeblich adoptiert ist – Scheiß drauf. Fingerabdrücke braucht man keine und auch das soziale Umfeld wird nicht kontrolliert. Psychologen zieht man keinen zu Rat, das macht alles der toughe Bulle gleich mit. Der Entführer wiederum kann zwar Autofahren und auch der Spannung zuträgliche Sätze wie “sie hat erst geweint als ich weg bin” von sich geben, aber beteuert bei der Folterung nicht einmal seine Unschuld oder sagt wo die Kinder sich befinden….das ist kompletter Unsinn und nervt, weil dieser Handlungsstrang ja schließlich die Hälfe des Films einnimmt…

Prisoners ist ein solider Thriller, der 30 Minuten zu lang gerät, und der zudem wegen eben ausgeführter Minuspunkte etwas an Qualität verliert.

5-chucky22331223

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