Kalender

Februar 2014
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
2425262728  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv für den 25. Februar 2014

STORMHOUSE (Ascot Elite)

am 25. Februar 2014 unter Horror abgelegt

211307

In einer streng geheimen Untergrundbasis des britischen Militärs wird ein übernatürliches Wesen gefangen genommen und eingesperrt. Um herauszufinden, was dieses Vieh so denkt und fühlt, zieht man das weibliche Medium Hayley Sands dazu, die aber von der Crew abgelehnt wird. Nur der Wissenschaftler Justin ist ihr freundlich gesinnt. Als sie jedoch versucht mit dem Wesen Kontakt aufzunehmen stellt sich heraus, dass dieses wesentlich stärker und mächtiger ist, als man zunächst angenommen hatte. Dann fällt der Strom aus und somit auch das Kraftfeld, welches das Wesen in Schach hielt. Jetzt geht es für alle Beteiligten ums Überleben

Also ich meckere ja oft, wenn in Filmen der absolute Erklärungsnotstand herrscht. In diesem Fall finde ich es nicht ganz so schlimm, denn eigentlich erfährt man gleich am Anfang gar nicht genau, wie man das Wesen fangen konnte, außer das irgend eine Maschine erwähnt wird – man muss das eben so hinnehmen.

Hat man diese etwas abstruse Tatsache erst einmal geschluckt, bekommt man dafür aber einen durchweg hochspannenden Horror-Thriller geliefert, bei dem man nie weiß, woran man dran ist und wie es nun weitergehen könnte.

Dadurch da dieses Ding auch unsichtbar ist und immer wieder Wirte benutzt um sich zu artikulieren oder zu bewegen, kann es praktisch minütlich in einem anderen Körper sein, was ein wenig an THE HIDDEN erinnert.

Das Ende ist dann wirklich kontrovers, entweder man findet es dämlich oder originell aber krass, wobei ich eher zu letzterem tendieren würde.

Ich kannte keinen Schauspieler aus einem anderen Film, allerdings sind die Leistungen ordentlich. Einziger negativer Punkt ist, das vieles nur im Halbdunkeln stattfindet. Das sorgt zwar für eine gruselige Atmo, doch an manchen Stellen hätte man gerne etwas mehr gesehen und so werden die Splatterszenen eigentlich nur tonal angedeutet.

Spannend ist das ganze allemal und selten zuvor hat ein harmloses Liedchen wie „Frere jacques“ für Gänsehaut gesorgt. Wie das geht? Einfach anschauen…

6-chucky121222241

DEVILS PASS (Ascot Elite)

am 25. Februar 2014 unter Horror, Suspense abgelegt

239165

Renny Harlin hat schon grandiose Zeiten gesehen. Als er 1988 mit dem hochspannenden PRISON anfing kannte ihn kein Mensch. Doch dann landete er Kassenknaller wie etwa DIE HARD 2 oder CLIFFHANGER. Ende der 90er ging es irgendwann qualitativ bergab und er war zwar mit strohdoofen Streifen wie DEEP BLUE SEAA immer noch erfolgreich, doch die PIRATENBRAUT, einer der größten Flops der Filmgeschichte, läutete seinen Abstieg ein. Die letzten Jahre drehte er nur noch B-Movies und sprang jetzt auf den Zug der FOUND FOOTAGE Filme auf und das hätte er besser bleiben lassen, denn DEVILS PASS hat eine tolle Geschichte und wäre als Film mit stringenter Handlung sicher richtig gut geworden. So krankt das ganze an den üblichen Schwächen dieses Sub-Genres. Vor allem immer wieder erstaunlich das die Protagonisten selbst in Todesangst noch alles filmen.

Dabei ist die Geschichte wirklich gut durchdacht: 5 Studenten machen sich auf in die Berge und wollen das Geheimnis der Djatlov-Expedition lösen, eine Geschichte aus dem Jahre 1959 in der 9 russische Bergsteiger ums Leben kamen und die bis heute nicht geklärt ist zumal alle Beteiligten halbnackt in der Kälte gefunden wurden, DIESE GESCHICHTE IST WIRKLICH PASSIERT und man findet diese auch überall im Internet (der Wikipedia Artikel dazu ist sehr interessant). Und um diese Geschehnisse herum entwickelte man jetzt einen durchaus raffinierten Plot, der aufzeigt was in jeder Nacht passiert sein könnte. Und auch die Auflösung mit den beiden zusätzlichen Leichen ist wirklich gelungen.

Doch wieso hat Harlin das alles nicht als gradlinigen Streifen angelegt, sondern sprang auf den Zug des FF-Films auf? Wollte er hip sein? Ok, das mag er erreicht haben, doch leider hat er er hier die Chance auf einen richtig guten Film vergeigt, denn mit diese Konzeption kommt er über die mittelmäßige Qualität des ganzen Paranormalen Unsinns, den wir in den letzten Jahren sehen mussten nicht hinaus und das ist bei einer solchen Geschichte wirklich schade.

Auf jeden Fall aber noch eine Erwähnung wert: Der Tolle Song während des Abspanns, hier der LINK zum YOU TUBE Video…http://www.youtube.com/watch?v=20Ddyr-VR-A

4chucky11

ANTISOCIAL (Mad Dimension/Alive)

am 25. Februar 2014 unter Horror abgelegt

248607

Es ist der 31.12. Daher treffen sich einige Freunde, um eine kleine Party zu veranstalten. Doch es kommt ganz anders, denn an eben diesem Abend breitet sich in unglaublicher Geschwindigkeit ein Virus aus, das nach kurzer Zeit zu Nasen und Ohrenbluten führt und danach den Befallenen extrem aggressiv macht. Man verbarrikadiert die Wohnung, doch muss dann feststellen, das wohl auch einige der Partygäste betroffen sind, denn alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind auf einer sozialen Netzwerk-Seite angemeldet, die dafür wohl verantwortlich ist.

Keine schlechte Idee, auch wenn sie sicherlich Herrn Zuckerman nicht wirklich gefallen würde. Zudem bekommt man gegen Ende sogar eine recht plausible Auflösung des Ganzen geboten, was ich nicht erwartet hätte.

Bis dahin schleppt sich das Ganze aber teilweise doch etwas dahin. Irgendwie vermag über die gesamte Laufzeit keine wirkliche Spannung aufzukommen, obwohl die Situation dafür eigentlich gegeben ist ohne dass ich wirklich sagen kann woran es liegt.

Die Synchronisation ist etwas steif geraten und die Musik auch unspektakulär, genauso wie die Schauspieler, die (mit Ausnahme der schnuckeligen Hauptdarstellerin) keine Bäume ausreißen.

So bleibt unter dem Strich ein ganz netter Streifen, bei dem man aber beim Abspann unweigerlich denkt: „War das jetzt echt alles was man aus dieser interessanten Thematik herausgeholt hat“?. Und die Antwort ist leider Ja.

4chucky11

DIRTY WARS (Koch Media)

am 25. Februar 2014 unter Dokumentation abgelegt

253374

Irgendwann ist immer das erste Mal, denn mit dieser Review zu einer Dokumentation findet auf der Seite videotie.de ein Novum statt. Dafür habe ich sogar extra ein neues Genre angelegt. Denn den Streifen hier sollte man wirklich gesehen haben

Es geht um Kriegseinsätze der USA in Gebieten, mit denen die Großmacht aber gar nicht im Krieg liegt. Diese Dokumentation zeigt auf, dass DIE Spezialeinheit DIE Bin Laden damals geschnappt hat, schon vorher verdeckte Operationen in vielen Ländern durchgeführt hat wie zum Beispiel im Jemen oder Somalia. Offiziell gibt es diese Spezialeinheit gar nicht und auch das WEISSE HAUS bestritt jegliche Kenntnisse. Doch in dieser Dokumentation wird deutlich dass Herr Obama und Herr Bush durchaus über deren Einsätze informiert sind und waren.

Diese Einheit mit Namen „Joint Special Operations Command (JSOC)“ ist sogar für den Tod vieler Frauen und Kinder verantwortlich, die in deren Akten bestenfalls als Kollateralschäden geführt werden.

Diese Doku schafft es aufzuzeigen, dass die nach außen hin doch integer wirkende amerikanische Regierung jede Menge Dreck am Stecken hat und es würde mich auch nicht wundern, wenn der Streifen in Amerika verboten werden würde, denn die Anschuldigungen die hier erhoben werden sind schon eklatant.

Fazit: Teilweise spannend wie ein Thriller, sollte man sich diese Dokumentation zumindest einmal ansehen. Es lohnt sich.

6-chucky121222241