Kalender

Februar 2014
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
2425262728  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv für den 02. Februar 2014

INSIDIOUS 2 (Sony Pictures)

am 02. Februar 2014 unter Horror abgelegt

246541

Der erste Teil des Films setze bei Erscheinen durchaus Maßstäbe, denn mit relativ einfachen, aber dafür höchst effektiven Schocks, wurde damals eine tolle Stimmung erzeugt. Die Fortsetzung knüpft an Teil 1 nahtlos an – allerdings nur was die Geschichte, nicht was die Qualität angeht.

Nachdem der Sohn der Familie Lambert wieder zurückgekehrt ist, stellte sich ja am Ende des ersten Teils heraus, das Daddy etwas böses von der anderen Seite mitgebracht hat, was nun die Familie weiterhin tyrannisiert, ohne dass sich Josh wirklich darüber bewusst ist. Auch ein Umzug bringt daher nichts. Also engagiert man wiederum Experten, die das Böse bekämpfen sollen, doch das ist diesmal extrem hartnäckig.

Was an Teil 2 wirklich gut gefällt ist, dass die komplette Originalbesetzung wieder dabei ist und das der Streifen wirklich direkt an Teil 1 ansetzt. Doch was dort noch originell und gruselig war, wirkt hier über weite Strecken ein wenig bemüht, denn vieles kennt man schon vom Vorgänger.

Auch der Regisseur ist der gleiche geblieben, doch auch James Wan (Saw, Dead Silence) kann dem ganzen keine wirklich neuen Impulse einhauchen, so das man, insbesondere, wenn man wie ich zuvor nochmal den Vorgänger angeschaut hat, über weite Strecken eher wenig überrascht sein wird, von dem was da vorgeht.

Zudem spielt mir persönlich der Streifen zu lange in der „anderen“ Welt.

Dennoch ist Chapter 2 kein schlechter Film geworden, nur ist die Vorgabe durch Teil 1 einfach zu hoch. So bleibt unter dem Strich ein solider Horrorstreifen, dessen Vorgänger man gesehen haben muss, auch weil man sonst fast nichts versteht.

5-chucky2233122

NUMBERS STATION (Universum Film)

am 02. Februar 2014 unter Thriller abgelegt

232536

CIA-Agent Emerson, der auch vor Morden bislang nicht zurückschreckte, beginnt das Gewissen zu plagen. Das gefällt seinem Chef gar nicht und er versetzt ihn nach England, irgendwo aufs Land in eine unterirdische Funkstation. Dort werden streng geheime Codes ausgewertet, gesendet und/oder verarbeitet, die für Außenstehende und sogar für den Agenten vor Ort selbst nicht zu entschlüsseln und nachzuverfolgen sind. Dann wird die Station jedoch angegriffen und Emerson bekommt klare Befehle – doch um diese zu befolgen, müsste er wieder Unschuldige töten..

Der Streifen hat eigentlich nur ein Problem und das sind die Relationen. Denn die Idee, das per Radiowellen solche Codes übertragen werden können, ist durchaus originell und hat Potenzial. Leider wird darauf im Film zu wenig eingegangen und es herrscht diesbezüglich für den Zuschauer ein ziemlicher Erklärungsnotstand.

Daher geht das Ganze nach recht kurzer Einführung in einen Standard-Thriller über, bei dem man die interessante Grundidee zu sehr vernachlässigt. Trotzdem ist der Film nach 30 Minuten fast durchweg spannend und Cusack (wird der eigentlich äußerlich auch mal älter?) liefert wie auch Malin Ackerman eine gelungene Vorstellung ab.

Trotzdem beschleicht einem gegen Ende das Gefühl, das hier ein wenig mehr drin gewesen wäre, und das alles insgesamt ein wenig zu konservativ ausfällt. Wer sich daran nicht stört, wird auf jeden Fall gut unterhalten.

5-chucky2233122

PLUSH (Koch Media)

am 02. Februar 2014 unter Biopic, Drama, Thriller abgelegt

248969

Die Rockwaveband Plush mit Sängerin Hayley, hat sich nach ihrem ersten Album eine enorme Fanbase aufgebaut. Doch dann stirbt ihr Bruder, der ihr sehr nahe stand und gleichzeitig auch Gitarrist der Band war. Nach langer Suche wird mit Enzo ein würdiger Ersatz gefunden – zumindest was seine Virtuosität angeht. Zudem ähnelt er ihrem verschiedenen Bruder. Als das Nachfolge-Album zu floppen droht, beginnt die eigentlich glücklich verheiratete Sängerin eine Affäre mit Enzo. Der versteht das ganze jedoch als deutliche Avance für ein gemeinsames Leben und beginnt sich mehr und mehr in ihre Familie einzuschleichen.

Wieder mal ein Film, der es schwer haben wird, seine Käufer zu finden, denn der Streifen besteht aus zwei relativ gleich langen Teilen. Der erste beleuchtet den Aufstieg der Kombo und dem Tod des Bruders, was eigentlich fast wie eine fiktive Bio einer Band wirkt. Im zweiten Abschnitt überwiegen dann jedoch die Thriller-Elemente. Also muss der Käufer dieses Films für beide Teile zugänglich sein und das wird nicht ganz einfach, zumal auch die Musik nicht wirklich radiotauglicher Pop ist.

Wer, so wie ich, aus der Musik kommt und auch die Songs der Band gut findet, dem sagt PLUSH natürlich auch zu, wobei die schauspielerische Leistung von Emily Browning überraschend stark ist. Zudem singt sie auch alle Lieder selbst. Den Soundtrack gibt es natürlich nirgends zu kaufen – schade eigentlich.

Wer also eine Mischung aus diesen beiden Genre mag offen gegenüber steht, der wird Plush auf jeden Fall mögen. Überraschenderweise stammt dieser Streifen von Catherine Hardwicke, die sich ihren guten Ruf ja mit TWILIGHT mächtig versaute. Hier hat sie dem Mainstream wieder den Rücken gekehrt und kehrt zu ihren Wurzeln zurück – dem Independent-Kino (13, Dogtown boys).

Fazit: Guter Film, guter Soundtrack, aber sehr schwierige Zielgruppe….

5-chucky2233122

05chucky1127211231424

BIG ASS SPIDER (Splendid)

am 02. Februar 2014 unter Horror, Komödie abgelegt

242471

Alex ist der selbsternannte König der Kammerjäger und bringt eigentlich jedes Vieh zur Strecke. Als er wegen eines Spinnenbisses in einem Krankenhaus weilt, gibt es eben dort eben ein Problem mit dieser Spezies. Alex bietet Hilfe an, hat jedoch nicht damit gerechnet, dass er es mit einem Exemplar zu tun bekommt, das immer größer wird und wahnsinnig Spaß hat, Menschen umzubringen. Als das Krankenhaus vom Militär besetzt wird, werden seine Dienste nicht mehr benötigt -. aber nur vorerst, denn gegen Kugeln ist das Vieh immun und als es in einem öffentlichen Park auftaucht, gibt’s Tote im Sekundentakt.

Ein Film mit diesem Titel wird niemand ernst nehmen und wenn man liest, dass Mike Mendez Regisseur ist schon gar nicht. Allerdings hat der Mann seit KILLERS nichts mehr wirklich brauchbares abgeliefert. BIGASS SPIDER jedoch ist als Komödie konzipiert und als solche auch gelungen.

Natürlich wandelt das ganze an der Grenze zum unsinnigen Trash, bekommt aber doch immer wieder die Kurve. Das Vieh ist nicht unbedingt toll getrickst – da merkt man das fehlende Budget schon. Trotzdem oder gerade deshalb ist das ganze ein wirklich vergnüglicher Spaß geworden, der zudem mit Ray Wise und mit Lin Shaye in einer kleinen Nebenrolle veredelt wird.

Wenn dieser Streifen nicht als Komödie gedreht worden wäre, hätte die FSK mit Sicherheit keine Freigabe ab 16 erteilt, denn an manchen Stellen ist das ganze schon recht brutal und teilweise auch eklig.

Wer zum Beispiel ARAC ATTACK mag, dürfte auch hier Gefallen finden. Für Spinnenhasser allerdings gänzlich ungeeignet.

5-chucky2233122

05chucky1127211231424