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Archiv des Monats Februar 2014

STORMHOUSE (Ascot Elite)

am 25. Februar 2014 unter Horror abgelegt

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In einer streng geheimen Untergrundbasis des britischen Militärs wird ein übernatürliches Wesen gefangen genommen und eingesperrt. Um herauszufinden, was dieses Vieh so denkt und fühlt, zieht man das weibliche Medium Hayley Sands dazu, die aber von der Crew abgelehnt wird. Nur der Wissenschaftler Justin ist ihr freundlich gesinnt. Als sie jedoch versucht mit dem Wesen Kontakt aufzunehmen stellt sich heraus, dass dieses wesentlich stärker und mächtiger ist, als man zunächst angenommen hatte. Dann fällt der Strom aus und somit auch das Kraftfeld, welches das Wesen in Schach hielt. Jetzt geht es für alle Beteiligten ums Überleben

Also ich meckere ja oft, wenn in Filmen der absolute Erklärungsnotstand herrscht. In diesem Fall finde ich es nicht ganz so schlimm, denn eigentlich erfährt man gleich am Anfang gar nicht genau, wie man das Wesen fangen konnte, außer das irgend eine Maschine erwähnt wird – man muss das eben so hinnehmen.

Hat man diese etwas abstruse Tatsache erst einmal geschluckt, bekommt man dafür aber einen durchweg hochspannenden Horror-Thriller geliefert, bei dem man nie weiß, woran man dran ist und wie es nun weitergehen könnte.

Dadurch da dieses Ding auch unsichtbar ist und immer wieder Wirte benutzt um sich zu artikulieren oder zu bewegen, kann es praktisch minütlich in einem anderen Körper sein, was ein wenig an THE HIDDEN erinnert.

Das Ende ist dann wirklich kontrovers, entweder man findet es dämlich oder originell aber krass, wobei ich eher zu letzterem tendieren würde.

Ich kannte keinen Schauspieler aus einem anderen Film, allerdings sind die Leistungen ordentlich. Einziger negativer Punkt ist, das vieles nur im Halbdunkeln stattfindet. Das sorgt zwar für eine gruselige Atmo, doch an manchen Stellen hätte man gerne etwas mehr gesehen und so werden die Splatterszenen eigentlich nur tonal angedeutet.

Spannend ist das ganze allemal und selten zuvor hat ein harmloses Liedchen wie „Frere jacques“ für Gänsehaut gesorgt. Wie das geht? Einfach anschauen…

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DEVILS PASS (Ascot Elite)

am 25. Februar 2014 unter Horror, Suspense abgelegt

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Renny Harlin hat schon grandiose Zeiten gesehen. Als er 1988 mit dem hochspannenden PRISON anfing kannte ihn kein Mensch. Doch dann landete er Kassenknaller wie etwa DIE HARD 2 oder CLIFFHANGER. Ende der 90er ging es irgendwann qualitativ bergab und er war zwar mit strohdoofen Streifen wie DEEP BLUE SEAA immer noch erfolgreich, doch die PIRATENBRAUT, einer der größten Flops der Filmgeschichte, läutete seinen Abstieg ein. Die letzten Jahre drehte er nur noch B-Movies und sprang jetzt auf den Zug der FOUND FOOTAGE Filme auf und das hätte er besser bleiben lassen, denn DEVILS PASS hat eine tolle Geschichte und wäre als Film mit stringenter Handlung sicher richtig gut geworden. So krankt das ganze an den üblichen Schwächen dieses Sub-Genres. Vor allem immer wieder erstaunlich das die Protagonisten selbst in Todesangst noch alles filmen.

Dabei ist die Geschichte wirklich gut durchdacht: 5 Studenten machen sich auf in die Berge und wollen das Geheimnis der Djatlov-Expedition lösen, eine Geschichte aus dem Jahre 1959 in der 9 russische Bergsteiger ums Leben kamen und die bis heute nicht geklärt ist zumal alle Beteiligten halbnackt in der Kälte gefunden wurden, DIESE GESCHICHTE IST WIRKLICH PASSIERT und man findet diese auch überall im Internet (der Wikipedia Artikel dazu ist sehr interessant). Und um diese Geschehnisse herum entwickelte man jetzt einen durchaus raffinierten Plot, der aufzeigt was in jeder Nacht passiert sein könnte. Und auch die Auflösung mit den beiden zusätzlichen Leichen ist wirklich gelungen.

Doch wieso hat Harlin das alles nicht als gradlinigen Streifen angelegt, sondern sprang auf den Zug des FF-Films auf? Wollte er hip sein? Ok, das mag er erreicht haben, doch leider hat er er hier die Chance auf einen richtig guten Film vergeigt, denn mit diese Konzeption kommt er über die mittelmäßige Qualität des ganzen Paranormalen Unsinns, den wir in den letzten Jahren sehen mussten nicht hinaus und das ist bei einer solchen Geschichte wirklich schade.

Auf jeden Fall aber noch eine Erwähnung wert: Der Tolle Song während des Abspanns, hier der LINK zum YOU TUBE Video…http://www.youtube.com/watch?v=20Ddyr-VR-A

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ANTISOCIAL (Mad Dimension/Alive)

am 25. Februar 2014 unter Horror abgelegt

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Es ist der 31.12. Daher treffen sich einige Freunde, um eine kleine Party zu veranstalten. Doch es kommt ganz anders, denn an eben diesem Abend breitet sich in unglaublicher Geschwindigkeit ein Virus aus, das nach kurzer Zeit zu Nasen und Ohrenbluten führt und danach den Befallenen extrem aggressiv macht. Man verbarrikadiert die Wohnung, doch muss dann feststellen, das wohl auch einige der Partygäste betroffen sind, denn alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind auf einer sozialen Netzwerk-Seite angemeldet, die dafür wohl verantwortlich ist.

Keine schlechte Idee, auch wenn sie sicherlich Herrn Zuckerman nicht wirklich gefallen würde. Zudem bekommt man gegen Ende sogar eine recht plausible Auflösung des Ganzen geboten, was ich nicht erwartet hätte.

Bis dahin schleppt sich das Ganze aber teilweise doch etwas dahin. Irgendwie vermag über die gesamte Laufzeit keine wirkliche Spannung aufzukommen, obwohl die Situation dafür eigentlich gegeben ist ohne dass ich wirklich sagen kann woran es liegt.

Die Synchronisation ist etwas steif geraten und die Musik auch unspektakulär, genauso wie die Schauspieler, die (mit Ausnahme der schnuckeligen Hauptdarstellerin) keine Bäume ausreißen.

So bleibt unter dem Strich ein ganz netter Streifen, bei dem man aber beim Abspann unweigerlich denkt: „War das jetzt echt alles was man aus dieser interessanten Thematik herausgeholt hat“?. Und die Antwort ist leider Ja.

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DIRTY WARS (Koch Media)

am 25. Februar 2014 unter Dokumentation abgelegt

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Irgendwann ist immer das erste Mal, denn mit dieser Review zu einer Dokumentation findet auf der Seite videotie.de ein Novum statt. Dafür habe ich sogar extra ein neues Genre angelegt. Denn den Streifen hier sollte man wirklich gesehen haben

Es geht um Kriegseinsätze der USA in Gebieten, mit denen die Großmacht aber gar nicht im Krieg liegt. Diese Dokumentation zeigt auf, dass DIE Spezialeinheit DIE Bin Laden damals geschnappt hat, schon vorher verdeckte Operationen in vielen Ländern durchgeführt hat wie zum Beispiel im Jemen oder Somalia. Offiziell gibt es diese Spezialeinheit gar nicht und auch das WEISSE HAUS bestritt jegliche Kenntnisse. Doch in dieser Dokumentation wird deutlich dass Herr Obama und Herr Bush durchaus über deren Einsätze informiert sind und waren.

Diese Einheit mit Namen „Joint Special Operations Command (JSOC)“ ist sogar für den Tod vieler Frauen und Kinder verantwortlich, die in deren Akten bestenfalls als Kollateralschäden geführt werden.

Diese Doku schafft es aufzuzeigen, dass die nach außen hin doch integer wirkende amerikanische Regierung jede Menge Dreck am Stecken hat und es würde mich auch nicht wundern, wenn der Streifen in Amerika verboten werden würde, denn die Anschuldigungen die hier erhoben werden sind schon eklatant.

Fazit: Teilweise spannend wie ein Thriller, sollte man sich diese Dokumentation zumindest einmal ansehen. Es lohnt sich.

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GAGARIN (Ascot Elite)

am 19. Februar 2014 unter Biopic, Drama, SciFi abgelegt

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Für die Alzeyer und die Jugendlichen die meinen Bushido wäre „voll der star eh“ sei gesagt das Gagarin in Russland ein absoluter Volksheld ist. Allerdings hat der Mann dafür auch eine Leistung vollbracht.

Im Jahre 1961 fliegt Juri Gagarin als erster Mensch ins All und umrundet die Erde in 108 Minuten, bevor er wieder wohlbehalten auf die Erde zurückkehrt.

Heutzutage mag sich das nach nichts besonderes mehr anhören, da es kein großes Problem mehr darstellt ins All zu fliegen. Aber die damalige Technik der Russen war eigentlich noch nicht weit genug, um einen Menschen hinauf zu schicken und ernsthaft daran zu glauben, dass er dort an, geschweige denn wieder zurückkommt.

Doch das Kunststück gelang und in Zeiten des Kalten Krieges feierten die Russen damit einen großen Erfolg gegen die Amerikaner, welche stets betont hatten, die ersten im All sein zu wollen.

Der Streifen ist auch russischer Herkunft, was man ihm aber nicht so sehr ansieht. Der Hauptdarsteller ähnelt dem Original (zumindest mit Mütze) sogar etwas und liefert eine wirklich gute Leistung ab. Gagarin war wohl ein sehr angenehmer Mensch, der sich darüber freute, der erste zu sein, der ins All durfte, es aber auch jedem anderen gegönnt hätte.

In Rückblenden bekommt man immer wieder die Lebensgeschichte des Piloten erzählt, der leider trotzdem nur 37 Jahre alt wurde, da er bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz ums Leben kam, der bis heute nicht ganz aufgeklärt ist.

Was wirklich gefällt ist, dass die Russen die vielen Probleme nicht verschweigen und zwar Stolz empfinden, aber Ihren Film nicht annähernd mit einem solchen Patriotismus gespickt haben, wie es die Amerikaner in so einem Biopic getan hätten. So bleibt der Streifen erstaunlich unprätentiös und ist vor allem für Menschen geeignet, die sich für die Raumfahrt interessieren und somit ungeeignet für die Zielgruppe des ersten Satzes dieser Kritik.

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LAST PASSENGER (Universum Film)

am 19. Februar 2014 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Zusammen mit seinem siebenjährigen Sohn, steigt der alleinerziehende Vater und Arzt Lewis Shaler in einen Zug, um nach Hause zu fahren. Eigentlich nichts besonders sollte man meinen, doch dann beobachtet er bei einem Zwischenstopp, wie auf den Gleisen ein Verletzter herumtorkelt.  Zunächst misst er dem ganzen nicht so viel Bedeutung zu, zumal er auch nicht wirklich etwas genaues erkennen konnte. Doch dann bleibt der Zug an keiner Haltestelle mehr stehen, sondern rast mit hoher Geschwindigkeit durch die Nacht. Eine Handvoll verbliebener Passagiere versuchen den Zug zu stoppen, der anscheinend von einem Selbstmordkandidaten gelenkt wird, doch das gestaltet sich recht schwierig.

Last Passenger ist ein recht ungewöhnlicher Streifen, weil er in sich in seiner Machart nicht wirklich am modernen Actionkino orientiert, sondern in vielen Abschnitten eher eine Hommage an Hitchcock darstellt. Sogar die Musik klingt eher nach einem Soundtrack aus den 60er Jahren, denn nach einem neuen Streifen. Ich denke der Regisseur ist sicherlich Fan der Legende.

Schauspielerisch ist Dougray Scott, den ich noch nie in einem schlechten Film gesehen habe, natürlich eine Bank. Auch der Rest der Darsteller liefert ordentliche Leistungen ab, wobei der Handlungsstrang mit dem Flirt des Arztes und der jungen Dame eigentlich überflüssig ist und etwas aufgesetzt wird.

Wer zudem einen straighten Actioner erwartet, wird enttäuscht sein, da man hier mehr Wert darauf legt, die Verhaltensweisen und Reaktionen der verschiedenen Personen mit der Situation umzugehen darzustellen, denn hochkarätige Actionszenen im Minutentakt zu präsentieren, wobei die wenigen vorhandenen gelungen sind.

Fazit: Last Passenger ist eher was für Menschen, die Filme aus den 60ern und 70ern mögen. Diese Zielgruppe sollte nicht enttäuscht sein. Modernes Actionkino sieht anders aus, ist aber auch nicht die Intention des Films. Am Ende hätte ich mir noch eine kleine Überraschung gewünscht. So kommt es zu:

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WILD BEASTS (Koch Media)

am 19. Februar 2014 unter Thriller abgelegt

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Der offizielle Pressetext besagt folgendes: „Die sexy College-Studentinnen Sara und Alex werden zwei “Eiskalte Engel”, als es darum geht, sich ihrer jeweiligen Feinde zu entledigen: Sie schließen einen mörderischen Pakt, bei dem die manipulative Alex schnell die Oberhand gewinnt. Schon bald muss die eher unschuldige Sara nämlich feststellen, dass die Übeltaten ausschließlich ihr in die Schuhe geschoben werden sollen. Der Beginn eines Katz- und Maus-Spiels, an dem der alte Hitchcock seine wahre Freude hätte. „

Na ja, ich weiß nicht wer sich diese Zeilen ausgedacht hat, aber damit suggeriert man dem Zuschauer deutlich mehr, als das was er letztendlich bekommt. Hitchcock kann ich hier keinen erkennen und allzu viel von den Sexy College Studentinnen sehe ich auch nicht. Und „Eiskalte Engel“, den man als Vergleichsfilm eingebaut hat – welch pfiffiges Wortspiel.

Richtig ist jedoch, das sich gegen Ende die ein oder andere unerwartete Wende einschleicht .was dem Film gut zu Gesicht steht, denn am Anfang konnte man sehr schnell den Eindruck gewinnen, das alles doch relativ vorhersehbar ist.

Zudem ist der Streifen mit Agnes Bruckner und John Stockwell immerhin mit zwei bekannten Namen besetzt, wobei wir Madame ja eher aus Horrorfilmen, wie dem sehr gelungenen KILL THEORY kennen.

Sicher ist WILD BEASTS jetzt keine unglaubliche Offenbarung, wenn man sich jedoch nicht zuviel erwartet, ist er als netter kleiner Thriller für zwischendurch auf jeden Fall geeignet.

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PRISONERS (Universal Pictures)

am 19. Februar 2014 unter Drama, Thriller abgelegt

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Keller Dover ist ein einfacher Handwerker, der zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in einem kleinen Ort wohnt. Sein Leben erfährt jedoch eine unerwartete Wende, als seine kleine Tochter am Thanksgiving zusammen mit ihrer besten Freundin entführt wird. Ein Schuldiger ist schnell gefunden, dieser kommt jedoch nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß. Doch Dover ist davon überzeugt das er der Täter ist, entführt und misshandelt ihn, um herauszubekommen, wohin er die Mädchen gebracht hat. In der Zwischenzeit suchen die Cops, allen voran der desillusionierte Detektive Loki fieberhaft nach den beiden Kindern.

PRISONERS wird überall in den Himmel gelobt. Grundsätzlich ist der Film auch nicht schlecht, scheitert jedoch im Endeffekt in weiten Teilen an dem Anspruch den er sich selbst stellt und das ist Authentizität.

ACHTUNG SPOILER !!!!

Jeder Handlungsstrang endet mir einem Zufall, so dass es auch ja weitergeht in der Geschichte…zufällig schaut Loki bei dem Pater vorbei und findet den Typen im Keller. Zufällig sieht er den Typ der nen Teddy hinlegt und zufällig sieht er, nachdem er sein Büro demoliert hat das Labyrinth um den Hals des Killers hängen. Genauso zufällig schickt ihn sein Chef zu der gestörten Tusse, als die gerade das Kind von Dover umbringen will usw usw…wenn die komplette Polizeiarbeit in Amerika nur auf solchen Zufällen aufbaut, na dann gute Nacht. Hinzu gesellen sich Logikfehler:

Ein  Kindesentführer oder sogar Killer, wird festgenommen, aber die Hintergründe in keinster Weise beleuchtet – das er angeblich adoptiert ist – Scheiß drauf. Fingerabdrücke braucht man keine und auch das soziale Umfeld wird nicht kontrolliert. Psychologen zieht man keinen zu Rat, das macht alles der toughe Bulle gleich mit. Der Entführer wiederum kann zwar Autofahren und auch der Spannung zuträgliche Sätze wie “sie hat erst geweint als ich weg bin” von sich geben, aber beteuert bei der Folterung nicht einmal seine Unschuld oder sagt wo die Kinder sich befinden….das ist kompletter Unsinn und nervt, weil dieser Handlungsstrang ja schließlich die Hälfe des Films einnimmt…

Prisoners ist ein solider Thriller, der 30 Minuten zu lang gerät, und der zudem wegen eben ausgeführter Minuspunkte etwas an Qualität verliert.

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INSIDIOUS 2 (Sony Pictures)

am 02. Februar 2014 unter Horror abgelegt

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Der erste Teil des Films setze bei Erscheinen durchaus Maßstäbe, denn mit relativ einfachen, aber dafür höchst effektiven Schocks, wurde damals eine tolle Stimmung erzeugt. Die Fortsetzung knüpft an Teil 1 nahtlos an – allerdings nur was die Geschichte, nicht was die Qualität angeht.

Nachdem der Sohn der Familie Lambert wieder zurückgekehrt ist, stellte sich ja am Ende des ersten Teils heraus, das Daddy etwas böses von der anderen Seite mitgebracht hat, was nun die Familie weiterhin tyrannisiert, ohne dass sich Josh wirklich darüber bewusst ist. Auch ein Umzug bringt daher nichts. Also engagiert man wiederum Experten, die das Böse bekämpfen sollen, doch das ist diesmal extrem hartnäckig.

Was an Teil 2 wirklich gut gefällt ist, dass die komplette Originalbesetzung wieder dabei ist und das der Streifen wirklich direkt an Teil 1 ansetzt. Doch was dort noch originell und gruselig war, wirkt hier über weite Strecken ein wenig bemüht, denn vieles kennt man schon vom Vorgänger.

Auch der Regisseur ist der gleiche geblieben, doch auch James Wan (Saw, Dead Silence) kann dem ganzen keine wirklich neuen Impulse einhauchen, so das man, insbesondere, wenn man wie ich zuvor nochmal den Vorgänger angeschaut hat, über weite Strecken eher wenig überrascht sein wird, von dem was da vorgeht.

Zudem spielt mir persönlich der Streifen zu lange in der „anderen“ Welt.

Dennoch ist Chapter 2 kein schlechter Film geworden, nur ist die Vorgabe durch Teil 1 einfach zu hoch. So bleibt unter dem Strich ein solider Horrorstreifen, dessen Vorgänger man gesehen haben muss, auch weil man sonst fast nichts versteht.

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NUMBERS STATION (Universum Film)

am 02. Februar 2014 unter Thriller abgelegt

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CIA-Agent Emerson, der auch vor Morden bislang nicht zurückschreckte, beginnt das Gewissen zu plagen. Das gefällt seinem Chef gar nicht und er versetzt ihn nach England, irgendwo aufs Land in eine unterirdische Funkstation. Dort werden streng geheime Codes ausgewertet, gesendet und/oder verarbeitet, die für Außenstehende und sogar für den Agenten vor Ort selbst nicht zu entschlüsseln und nachzuverfolgen sind. Dann wird die Station jedoch angegriffen und Emerson bekommt klare Befehle – doch um diese zu befolgen, müsste er wieder Unschuldige töten..

Der Streifen hat eigentlich nur ein Problem und das sind die Relationen. Denn die Idee, das per Radiowellen solche Codes übertragen werden können, ist durchaus originell und hat Potenzial. Leider wird darauf im Film zu wenig eingegangen und es herrscht diesbezüglich für den Zuschauer ein ziemlicher Erklärungsnotstand.

Daher geht das Ganze nach recht kurzer Einführung in einen Standard-Thriller über, bei dem man die interessante Grundidee zu sehr vernachlässigt. Trotzdem ist der Film nach 30 Minuten fast durchweg spannend und Cusack (wird der eigentlich äußerlich auch mal älter?) liefert wie auch Malin Ackerman eine gelungene Vorstellung ab.

Trotzdem beschleicht einem gegen Ende das Gefühl, das hier ein wenig mehr drin gewesen wäre, und das alles insgesamt ein wenig zu konservativ ausfällt. Wer sich daran nicht stört, wird auf jeden Fall gut unterhalten.

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