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Archiv für den 28. November 2013

INTERSECTIONS (Universum Film)

am 28. November 2013 unter Action, Thriller abgelegt

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Der erfolgreiche Aktienhändler Scott und seine Gattin haben sich eine besondere Location für ihre Flitterwochen ausgesucht, nämlich ein Hotel, mitten im Nirgendwo, das man nur mit dem Hubschrauber erreicht. Mitten in der Wüste ist diese wunderschöne Anlage gebaut worden, um den Reichen eine Oase der Ruhe zu geben. Doch von wegen Ruhe – bei einem Ausflug am nächsten Tag, kommt es in der Wüste zu einer Massenkarambolage, hervorgerufen durch eine Verfolgungsjagd eines Unbekannten, der es auf Familie Taylor abgesehen hatte. Nur noch zwei andere überleben, der eine ist ein gesuchter Verbrecher. Nun sitzt man also in der Wüste fest und dann stößt auch noch ein weiterer Fremder zu den Herrschaften hinzu. Eigentlich müsste man in dieser Situation zusammenarbeiten, doch man misstraut sich gegenseitig immer mehr – und das zurecht.

INTERSECTIONS wurde von Luc Besson produziert, der ja in den letzten Jahren eigentlich eher für leichte Action-Kost steht, denn für anspruchsvolles Kino, wie er es mal mit LEON – DER PROFI zelebrierte. Doch hier liegt ein durchaus raffiniertes Drehbuch vor.

Situation und Location sind extrem ungewöhnlich und das gegenseitige Misstrauen der Personen wurde geschickt gefilmt. In der Mitte des Streifens gibt es zwar einen kleinen Durchhänger, doch gegen Ende kommt es dann zu Wendungen im Minutentakt und wer meint, er wüsste nach einer Stunde wo der Hase langläuft, wird gegen Ende ziemlich dumm aus der Wäsche schauen.

Der Unfall ist spektakulär inszeniert, ansonsten halten sich die Action-Szenen allerdings in Grenzen und so gerät das ganze zu einem Thriller in ungewöhnlichem Ambiente, mit überwiegend unbekannten, aber durchweg guten Darstellern.

Fazit: Ungewöhnliche Krimikost mit reichlichen Wendungen, bei der es schwer fällt einen Referenzfilm zu nennen und das ist bei dem einfallslosen Mist, der einem heute geboten wird, auf jeden Fall positiv gemeint.

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SHADOW DANCER (Koch Media)

am 28. November 2013 unter Drama, Thriller abgelegt

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Wir befinden uns in den 70er Jahren in Nordirland. Als Colettes kleiner Bruder für den Vater eine Besorgung machen soll, wird er von britischen Beamten getötet. Daraufhin schließt sich auch Colette der IRA an. Einige Jahre später deponiert sie in deren Auftrag eine Bombe in der Londoner U-Bahn, die jedoch nicht hochgeht. Stattdessen wird sie vom britischen Geheimdienst festgenommen. Der verantwortliche Leiter bietet ihr nur eine Option an. Entweder sie arbeitet für die Gegenseite oder wandert für 25 Jahre ins Gefängnis und sieht ihren kleinen Sohn nicht wieder. Colette lässt sich auf den Deal ein, doch irgendwann werden führende Mitglieder der IRA auf einige Ungereimtheiten aufmerksam und ihre doppelte Identität droht aufzufliegen.

Wer jetzt jedoch einen typischen Action-Thriller erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht werden, denn SHADOW DANCER ist ein ganz ruhiges, eher dialoglastiges Drama geworden.

Der ganze Look des Films ist einer Blu Ray eigentlich unwürdig, ist aber vom Regisseur genauso gewollt, denn so gelingt es ihm, das sich der Zuschauer sehr gut in die damalige Zeit hineinversetzen kann, was er mit verwaschenen Bildern extrem betont.

Die Besetzung ist durchweg top, wobei die eigentlich hübsche Andrea Riseborough bewusst auf Mauerblümchen getrimmt wurde. Clive Owen ist eh meistens gut und in einer Nebenrolle gibt es Wiedersehen mit Gillian „Dana Scully“-Anderson.

Wer Filme wie die BOURNE Teile mag, sollte um diesen Streifen einen großen Bogen machen, wer mit Klassikern wie DER DIALOG mit Gene Hackman etwas anfangen kann, dem sei SHADOW DANCER ans Herz gelegt, vor allem wegen den grandiosen letzten 20 Minuten.

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THE BORDER (Justbridge)

am 28. November 2013 unter Suspense, TV-SERIE abgelegt

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Es ist immer gefährlich mit Super-Serien zu konkurrieren, wobei das THE BORDER nicht wirklich tut, jedoch aber der Spruch auf dem Cover. „Kanadas Antwort auf 24“ ist nun wirklich eine Nummer zu groß, denn an die Qualität dieser Serie kommt wirklich keiner heran, zumindest nicht in diesem Genre. Manchmal ist Bescheidenheit besser als Superlative.

Zumal THE BORDER gar keine schlechte Serie ist. Es geht hier um Mike Kessler und sein Team vom Heimatschutz, die bereits an den Grenzen versuchen, Terroristen aufzuhalten.

Die Folgen sind extrem stylisch geschnitten und sorgen für ständige Ortswechsel. Regisseur John Fawcett (zumindest Verantwortlich für die ersten 6 Folgen) hat sich insbesondere mit dem tollen Horror-Thriller THE DARK bei mir eingeprägt, der insgesamt überall völlig underrated ist.

Das Problem ist hier aber, das man sofort in den ersten Fall einsteigt und so erst einmal einige Folgen braucht, um zu überschauen, wer alles zu Kesslers Team gehört. Da mich das etwas gestört hat, will ich hier die Produktbeschreibung übernehmen, die mir zum Zeitpunkt, als ich die Serie gesehen habe, nicht vorlag, die aber den Einstieg enorm erleichtert hätte.

MAJOR MIKE KESSLEER ist ein integrer Mann. Bevor er zur ICS kam befehligte er eine Anti-Terrorismus-Einheit. Nun muss er sich mit beidem auseinandersetzen, Kriminellen und divergierenden, internationalen Interessen an der Grenze. Seine diplomatische Besonnenheit und sein starker Sinn für Gerechtigkeit helfen ihm dabei.

SPEZIAL AGENTIN BIANCE LAGARDA flüchtete als Kind aus Cuba. Sie ist eine taffe und sehr professionelle Agentin, deren Kontrolllust sie oft in einen Konflikt mit Kessler katapultiert.

DETECTIVE GRAY JACKSON ist selbstbewusst und das auch meistens mit Grund. Nur seine legendären, tollkühnen Aktionen bringen die Missionen ab und zu in Gefahr.

SERGEANT LAYLA HOURANI ist nach Liz die neueste im Team und hat das Gefühl sich immer noch beweisen zu müssen. Als Sprachtalent steht sie mit ihrem Wissen mehrerer Sprachen eine wichtige Vermittlungsinstanz an der Grenze dar.

AGENT SLADE kümmert sich um das High-Tech Controll Center des Teams. Er ist hochbegabt und hackt sich in jedes geschützte Netzwerk.

Und dann gibt es auch noch diverse Außendienst-Mitarbeiter – also eine wirklich große Crew, bei der man anfangs nicht wirklich durchblickt. Vielleicht gab es dazu ursprünglich einen Pilotfilm, der die Personen etwas näher vorstellte.

Fazit: THE BORDER ist modern gedreht, schnell geschnitten, aber an manchen Stellen passen die teils recht komplexen Geschichten nur mühsam in das 45-Minuten Konzept, ähnlich wie bei den X-Files. Für Fans dieses Genre aber auf jeden Fall einen Blick wert.

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THE CRUSH (Universum Film)

am 28. November 2013 unter Thriller abgelegt

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In den 80er Jahren war diese Art von Filme Gang und Gebe. Ein High-School-Fuzzi wird von mehreren Tussen begehrt, die sich dann gegenseitig diskreditieren oder auch meucheln. In diesem Jahrtausend sind solche Streifen eher rar geworden. Hier geht es um den gutaussehenden Scott, der von 2 jungen Damen umgarnt wird. Doch so richtig landen kann keine, daher gibt man jeweils der anderen die Schuld und versucht die Konkurrentin auszuboten und dabei werden die Methoden immer drastischer.

Wieso ausgerechnet ein Mädel, das eher in die Alternative/Goth-Ecke tendiert sich in den ach so tollen Normalo (den ich gar nicht mal gutaussehend finde) verknallt, bleibt mir leider unklar.

Trotzdem ist der Streifen, auch aufgrund seiner Wende in der Mitte (die ich, das muss ich allerdings zugeben, erahnt habe) durchaus spannend. Zudem hat man geschickt die modernen Kommunikationsmittel wie Internet, Facebook und Fotohandy (modern im Vergleich mit den o.e. Sachen aus den 80ern) mit eingebaut, was an manchen Stellen für erstaunlichen Thrill sorgt.

Das Finale ist zwar ein wenig unausgegoren und Gevatter Zufall tritt wieder auf den Plan, doch insgesamt ist der Film sehr kurzweilig und erinnert partiell ein wenig an FEAR (mit Wahlberg und Witherspoon).

Fazit: Solider B-Thriller mit ordentlichen Darstellern und einem sehr schönen Look, besonders wenn man das geringe Budget zugrunde legt.

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