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PASSION (Ascot Elite)

passion

Christine ist die Managerin eines Filiale eines amerikanischen Unternehmens in Berlin. Doch mittlerweile tut sie nicht mehr wirklich viel dafür, sondern lässt vor allem ihre emsige Assistentin für sie schuften und Ideen ausarbeiten, die sie dann aber als ihre eigenen verkauft. Unterstützt von einer ihr wohlgesonnen Kolleginnen, die Christines Spiel schon lange durchschaut hat, führt Isabelle eines Tages eine Präsentation im Internet ohne das Wissen ihrer Chefin durch. Das schmeckt Madame gar nicht und so beginnt sie Isabelle zu diskreditieren und vor den anderen Angestellten bloßzustellen. Doch die schlägt zurück.

Wenn dem einen oder anderen, der diese Seite ab und an besucht diese Geschichte bekannt vorkommt – der Streifen ist ein Remake von LOVE/CRIME. Das wissen aber wohl die wenigsten, denn auch im Internet wird das so gut wie nie erwähnt, was vielleicht daran liegt, dass das Original von UNIVERSUM FILM recht unbekannt blieb.

Der ehemalige Starregisseur Brian de Palma, der in den letzten Jahren allerdings durchweg nur Flops ablieferte und selbst den ihm immer wohl gesonnenen Kritikern desöfteren vor den Kopf stieß, nahm sich des Stoffes neu an.

In meiner Review zum Original schrieb ich „Die erste Stunde des Streifens ist glänzend. Hier weht ein starker Hauch von Hitchcock durch die Büroräume“. Da hatte ich ja mal ein gutes Näschen, denn de Palma gilt als der vielleicht glühendste Verehrer des Jahrhundertregisseurs und so lag es irgendwo nahe ein Remake von LOVE/CRIME zu drehen.

Der erste Teil des Films hält sich auch sehr nahe am Original auf, doch dann setzt De Palma andere Prioritäten. Die Zeit in der Isabelle als schuldig gilt, hält er extrem kurz, während er das Finale dann geradezu zelebriert, was im Original so nicht stattfand. Zudem gibt es da auch einige, teils sogar starke inhaltliche Änderungen.

Noomi Rapace, die man mittlerweile fast ein wenig zu oft sieht, ist auf hässlich getrimmt, während Rachel Mc Adams den strahlenden und hübschen Gegenpart gibt. Dieser Kontrast sticht hier deutlich intensiver hervor als beim Original.

Fazit: Ein Remake der besseren Sorte, das die Vorlage aufgrund des wirklich originellen Schlussparts, der fast an wenig an die klassischen Giallos erinnert, sogar leicht überholt. Trotzdem bleibt immer wieder der Gedanke, das bei beiden Versionen ein wenig mehr möglich gewesen wäre.

5-chucky2233

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