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Archiv für den 10. Oktober 2013

THE PATH (Universum Film)

am 10. Oktober 2013 unter Horror, Reviews, Thriller, mystery abgelegt

path

Raúl und Ana hatten schon bessere Tage, was ihre Ehe betrifft. Daher schlägt er vor, zusammen mit Sohn Nico ein paar Tage in einer abgelegeneren Hütte Weihnachten zu verbringen. Zunächst scheint das auch eine gute Idee zu sein, bis der Zimmermann Samuel auftaucht mit dem sich Ana und Nico sofort blendend verstehen und der in Raul Eifersucht aufkommen lässt. Nach und nach steigert er sich da immer mehr hinein und hat nachts Albträume. Die Katastrophe scheint vorprogrammiert.

Also diesen Film zu beschreiben ist wirklich nahezu unmöglich, da die Geschichte nicht wirklich viel hergibt. Die Stärken des Films liegen in seiner Bildsprache und in den teils surrealen Traumsequenzen, die sich sowohl für Raul, als auch den Zuschauer immer mehr mit der Realität vermischen.

Am Ende wird auch nicht alles aufgeklärt, was dem ein oder anderen Zuschauer auch nicht passen wird.

Spanien hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem Land für Horrorgeheimtipps gemausert und auch THE PATH kann man als solchen bezeichnen. Allerdings ist der Film eher für Menschen geeignet die Streifen wie THE BROKEN mögen und weniger für Freunde des gradlinigen Horrors, denn hier ist mitdenken gefragt.

Interessant, aber sicher nicht jedermanns Geschmack, daher denke ich, dass es hier genauso viele gute wie schlechte Bewertungen geben wird.

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EUROPA REPORT (Ascot Elite)

am 10. Oktober 2013 unter Drama, Reviews, SciFi abgelegt

europa

Nein bei dem Streifen handelt es sich nicht um eine Dokumentation, wie ich zuerst dachte, sondern um ein durchaus spannendes Drama, das im Weltraum spielt.

Schon lange beschäftigt sich der Mensch damit, dass es doch auch noch anders Leben im Universum geben muss. Nur in unserem Sonnensystem sieht es damit schlecht aus oder doch nicht? Ein sechsköpfiges Forschungsteam reist mehrere Jahre zum Jupitermond EUROPA, auf dem man riesige Wasservorkommen entdeckte und wo es Wasser gibt, könnte auch Leben existieren. Leider landet man ein wenig von der geplanten Stelle entfernt und muss die Untersuchungen nun außerhalb des Raumschiffs führen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn der Film hält dann doch noch die ein oder andere interessante Wende bereit.

Am Anfang hatte ich schon meine Bedenken, da es sich hier wieder um einen FOUND FOOTAGE Film zu handeln schien und da noch kein Mensch auch nur in der groben Nähe dieses Mondes war, befürchtete ich das schlimmste. Doch zum Glück gibt es diese Szenen nur am Anfang, danach wird der Streifen stringent erzählt und das ist auch gut so.

Natürlich sieht man an manchen Stellen das etwas begrenzte Budget, insbesondere bei den Szenen im Weltraum, wobei ich die Atmosphäre und den Look auf der Oberfläche des Mondes gelungen fand.

Einziger bekannter Schauspieler ist Michael Nyqvist aus der Millennium-Trilogie, aber eigentlich machen die restlichen Darsteller ihren Job alle gut und da sieht man wieder mal, das man einen spannenden Streifen ohne irgendwelche bösen Aliens machen kann, wobei…so ganz stimmt das ja auch nicht….Hääää? Einfach ansehen. Es lohnt sich.

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DARKMAN (Koch Media)

am 10. Oktober 2013 unter Action, Horror, Thriller abgelegt

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Dr. Peyton Westlake arbeitet an der Entwicklung einer synthetischen Haut, die Menschen helfen soll, auch bei stärksten Verbrennungen wieder ein „normales“ Äußeres zu ermöglichen. Doch leider hält diese Haut nur 99 Minuten bevor sie sich in ihre Bestandteile auflöst. Als er kurz vor der Lösung des Problems zu stehen scheint, wird sein Labor von Robert G. Durant überfallen und in die Luft gesprengt. Westlake überlebt schwerverletzt und auch seine Liebe zu seiner Freundin Julie ist zerstört, da er aufgrund der schweren Verbrennungen wie ein Monster aussieht. Getrieben von Rachegelüsten jedoch gibt der Forscher nicht auf und will seine „Mörder“ zur Strecke bringen.

Wieder einmal hat KOCH MEDIA ein gutes Näschen für Wiederveröffentlichungen bewiesen, denn der (meiner Meinung nach) beste Film von Sam Raimi wartete schon lange auf eine Veröffentlichung, denn mittlerweile ist der Streifen auch schon fast ein Vierteljahrhundert alt.

Liam Neeson, der eigentlich erst in den letzten 5 bis 10 Jahren einer breiten Masse so richtig bekannt wurde spielt den Wissenschaftler exzellent und mit Hingabe. Larry Drake ist mal wieder das fiese Arschloch (hatte der jemals ne andere Rolle?) und Frances Mc Dormand ist als Julie zu sehen.

Natürlich sind die Computereffekte und auch die Action heute ein wenig überholt, aber trotzdem ist der Film dadurch nicht schlechter, als bei seiner Veröffentlichung. Dazu hat man das Bild auch ordentlich restauriert, auch wenn es natürlich nicht ganz mit heutigen Produktionen mithalten kann, ebenso der Ton. Für einen so alten Streifen knallt es aber trotzdem recht ordentlich aus den Boxen.

Fazit: Für jeden Horrorfilmfan wird durch Veröffentlichung von DARKMAN sicherlich eine wichtige Lücke in der Blu Ray-Filmsammlung geschlossen, denn ich kenne keinen, der diesen Streifen nicht schon damals bereits gut fand. Zudem hat der Film nun auch (uncut) eine FSK 16 spendiert bekommen. Zugreifen lohnt sich !!

BROKEN CITY (Universum Film)

am 10. Oktober 2013 unter Drama, Reviews, Suspense, Thriller abgelegt

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7 Jahre zuvor wurde Billy Taggert des Mordes angeklagt, jedoch konnte ein Freispruch erzielt werden. Trotzdem legte man dem Cop nahe, seinen Dienst zu quittieren. Seitdem dümpelt er als Privatschnüffler durch die Gegend, der sich mehr schlecht als Recht über Wasser hält. Doch dann wird er in das Büro des Bürgermeisters zitiert, der ihm 50.000 Dollar anbietet, wenn er herausfindet, mit wem seine Frau fremdvögelt. Die Fotos sind relativ schnell geschossen und der Fall scheint erledigt, doch dann erkennt Billy, dass es gar nicht um eine Affäre geht, sondern um Geschäfte mit mehreren Milliarden Dollar. Dann wird der vermeintliche Lover ermordet aufgefunden und Billy gerät in Gewissenskonflikte.

BROKEN CITY kommt in den Kritiken nicht allzu gut weg, was ich nicht verstehen kann, denn die Geschichte ist intelligent und die Verstrickungen sind nicht wirklich zu erahnen. Dazu ist der Streifen in seinen Rollen ideal besetzt. Die Rolle ist geradezu für Wahlberg geschaffen und Russell Crowe spielt das Arschloch auch mit Verve.

Das einzige was mich etwas störte, waren der ein oder andere etwas zu coole Spruch. Wir sind hier nicht bei STIRB LANGSAM, sondern in einem durchaus komplexen und wendungsreichen und vor allem realitätsnahen Thriller und da fand ich einige dieser Oneliner doch etwas deplatziert.

Ansonsten gibt es hier wenig auszusetzen und ich empfand BROKEN CITY deutlich besser als erwartet, denn eigentlich wollte ihn mir ihn erst gar nicht ansehen, weil mir die Geschichte, die auf der Rückseite des Covers steht, doch relativ banal erschien. Da sieht man wieder mal das man sich von diesen dusseligen Texten nicht beeinflussen lassen sollte. Aber dafür gibt’s ja Seiten wie videotie.de :o )

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