Kalender

Oktober 2013
M D M D F S S
« Sep   Nov »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv des Monats Oktober 2013

TOWER BLOCK (Universum Film)

am 23. Oktober 2013 unter Reviews, Suspense, Thriller abgelegt

tower

Becky und alle anderen Hochhausbewohner des letzten Stocks im Serenity Tower Blocks, werden unfreiwillig Zeugen eines brutalen Mordes. Doch statt dem Jungen zu helfen verschließen alle lieber die Tür. Nur Becky versucht es, ist aber nicht stark genug die beiden Peiniger aufzuhalten. Auch als die Polizei im Haus eine Befragung durchführt, schweigen alle. Seitdem ist ein Jahr vergangen. Aus dem Nichts eröffnet plötzlich ein Scharfschütze das Feuer auf die Bewohner, sobald sie in der Nähe des Fensters auftauchen. Und da das Hochhaus aufgrund seines anstehenden Verkaufes längst in den unteren Etagen unbewohnt ist, gibt es keinerlei Möglichkeiten zu fliehen – dafür hat der Killer gesorgt. Obwohl man sich gegenseitig nicht besonders mag, muss man sich zusammenschließen um zu überleben.

Sicherlich eine durchaus interessante Ausgangslage, die der Regisseur auch weitgehend anständig nutzt. Die Darstellerleistungen sind leider nur partiell überzeugend. Insbesondere einige Nebenrollen sind ziemlich schlecht besetzt, aber diese segnen eh schnell das Zeitliche.

Wie sich die Hausbewohner versuchen dem Killer zu entziehen, ist aber durchaus spannend inszeniert und vor allem sind die Reaktionen der Eingeschlossenen nachvollziehbar, was auch daran liegt, das es sich hier nicht um eine irgendeine überirdische Macht als böses Element handelt.

Das Ende ist allerdings nicht ganz so überraschend wie es gerne wäre, denn der Täter ist für den geübten Thriller-Fan doch absehbar, weil es eben auch nicht viele Verdächtige gibt.

Fazit: Solider englischer Thriller, mit einigen geschickten Kameraeinstellungen und überwiegend ordentlichen Darstellern, der relativ langsam anfängt, sich dann aber stetig steigert.

5-chucky2233

PASSION (Ascot Elite)

am 23. Oktober 2013 unter Drama, Reviews, Thriller abgelegt

passion

Christine ist die Managerin eines Filiale eines amerikanischen Unternehmens in Berlin. Doch mittlerweile tut sie nicht mehr wirklich viel dafür, sondern lässt vor allem ihre emsige Assistentin für sie schuften und Ideen ausarbeiten, die sie dann aber als ihre eigenen verkauft. Unterstützt von einer ihr wohlgesonnen Kolleginnen, die Christines Spiel schon lange durchschaut hat, führt Isabelle eines Tages eine Präsentation im Internet ohne das Wissen ihrer Chefin durch. Das schmeckt Madame gar nicht und so beginnt sie Isabelle zu diskreditieren und vor den anderen Angestellten bloßzustellen. Doch die schlägt zurück.

Wenn dem einen oder anderen, der diese Seite ab und an besucht diese Geschichte bekannt vorkommt – der Streifen ist ein Remake von LOVE/CRIME. Das wissen aber wohl die wenigsten, denn auch im Internet wird das so gut wie nie erwähnt, was vielleicht daran liegt, dass das Original von UNIVERSUM FILM recht unbekannt blieb.

Der ehemalige Starregisseur Brian de Palma, der in den letzten Jahren allerdings durchweg nur Flops ablieferte und selbst den ihm immer wohl gesonnenen Kritikern desöfteren vor den Kopf stieß, nahm sich des Stoffes neu an.

In meiner Review zum Original schrieb ich „Die erste Stunde des Streifens ist glänzend. Hier weht ein starker Hauch von Hitchcock durch die Büroräume“. Da hatte ich ja mal ein gutes Näschen, denn de Palma gilt als der vielleicht glühendste Verehrer des Jahrhundertregisseurs und so lag es irgendwo nahe ein Remake von LOVE/CRIME zu drehen.

Der erste Teil des Films hält sich auch sehr nahe am Original auf, doch dann setzt De Palma andere Prioritäten. Die Zeit in der Isabelle als schuldig gilt, hält er extrem kurz, während er das Finale dann geradezu zelebriert, was im Original so nicht stattfand. Zudem gibt es da auch einige, teils sogar starke inhaltliche Änderungen.

Noomi Rapace, die man mittlerweile fast ein wenig zu oft sieht, ist auf hässlich getrimmt, während Rachel Mc Adams den strahlenden und hübschen Gegenpart gibt. Dieser Kontrast sticht hier deutlich intensiver hervor als beim Original.

Fazit: Ein Remake der besseren Sorte, das die Vorlage aufgrund des wirklich originellen Schlussparts, der fast an wenig an die klassischen Giallos erinnert, sogar leicht überholt. Trotzdem bleibt immer wieder der Gedanke, das bei beiden Versionen ein wenig mehr möglich gewesen wäre.

5-chucky2233

FAHRENHEIT 451 (Koch Media)

am 23. Oktober 2013 unter Drama, Klassiker, Reviews abgelegt

fahrenheit

Die Geschichte dieses Streifens dürfte bekannt sein, daher bin ich mal so dreist und kopiere den offiziellen Pressetext hier rein. “Francois Truffaut prophezeit in “Fahrenheit 451″ eine Welt, in der kein gedrucktes Wort mehr existiert. Feuerwehreinheiten überwachen Verdächtige, stöbern verbotene Buchbesitzer auf und zerstören jedes bedruckte Papier. Zu einer dieser gehaßten Einheiten gehört auch Montag, der seine Arbeit liebt und seit 5 Jahren nie eine Frage gestellt hat. Da lernt er eines Tages Clarisse kennen, und plötzlich kommt ihm seine Ehefrau Linda, die ihre Tage mit Tabletten- und Fernsehkonsum verbringt, entsetzlich langweilig vor. Heimlich entflieht er dieser kontrollierten Welt und beginnt nachts zu lesen, obgleich er weiß, daß dies tödliche Konsequenzen haben kann…”

Das trifft es nämlich wirklich auch haargenau, aber ich denke es gibt wohl keinen Cineasten, der diesen Streifen nicht kennt. Ich bin wahrlich kein Truffaut-Fan, weil mir seine Geschichten meistens zu konstruiert und seine Filme in meinen Augen schlichtweg langweilig sind, daher halte ich FAHRENHEIT 451 auch für eines seiner besten Werke.

Alleine die Idee keinen Vorspann ablaufen zu lassen, sondern die Schauspieler und Verantwortlichen nur aufzusagen (weil ja nichts geschriebenes mehr erlaubt ist), ist ein genialer Schachzug. Das wir alle irgendwann mal Flachbildschirme im Haus stehen haben, hätte sicherlich 1966 niemand gedacht, es wird in dem Film aber gezeigt.

Und natürlich der Abschluss, in dem Bücher auswendig gelernt werden um sie weiterzugeben ist eine tolle Idee und wurde sehr schön stimmungsvoll in Szene gesetzt.

Das Bild der Blu Ray entspricht der einer guten DVD. Immerhin ist der Streifen ja auch schon fast 50 Jahre alt. Der Ton ist passend aber eben nicht überragend, was sicherlich auch keiner verlangt. Enorme Mühe gab man sich im Hause KOCH wieder bei der wirklich schönen Gestaltung des Booklets, das in einem edlen Umschlag integriert ist. Dazu hat man wirklich unglaubliche Extras ausgegraben unter anderem Interviews mit der jungen Julie Christie, die damals ja noch kein Mensch kannte und die erst danach zum Weltstar avancierte.

Fazit: Wie immer liefert KOCH tadellose Arbeit ab. Das Bild ist gut restauriert, die Verpackung mehr als ansprechend und die Extras erfreuen. Noch dazu für einen fairen Preis.

ERRORS OF THE HUMAN BODY (Ascot Elite)

am 23. Oktober 2013 unter Reviews, SciFi, Thriller abgelegt

errors

Der Sohn des Forschers Geoff Burton ist an einem mysteriösen Gen-Defekt gestorben. Sein Vater konnte ihn trotz intensivster Bemühungen nicht retten. Doch er will unbedingt ein Heilmittel gegen diese fiese Krankheit finden, damit andere Menschen dieses Schicksal nicht ereilt. Als ihm das renommierte Geninstitut in Dresden einen Job anbietet, nimmt er dankend an, wohl wissend, das ihm da auch finanziell die Türen offenstehen. Dort trifft er auch seine ehemalige Affäre Rebekka wieder, die kurz vor einer sensationellen Entdeckung steht, nämlich einen Impfstoff zu entwickeln der Krankheiten verhindern könnte. Doch ihr Kollege Jarek will ihr zuvorkommen und führt heimlich Versuche durch. Neben dem gemeinsamen Interesse an der Forschung flammt auch wieder die Liebe auf.

Und genau DAS ist das Problem des Streifens. Diese Liaison und wie sie früher mal war, nimmt leider definitiv zu viel Einfluss auf den Film, der dadurch immer wieder ins Stocken gerät, was schade ist, denn die Grundidee ist interessant und bietet reichlich Stoff für einen spannenden Thriller.

Dieses Prädikat kann man ERRORS OF THE HUMAN BODY aus den o.g. Gründen leider nicht durchweg bescheinigen. Auch wenn das wirklich fiese Ende (das sollte man echt gesehen haben) wieder einiges rettet.

Michael Eklund, der aussieht wie ein Halbbruder von Ethan Hawke und Karoline Herfurth spielen die Hauptrollen in diese Produktion, an der auch deutsche Investoren beteiligt waren. Daher gibt es schauspielerisch auch wenig zu beanstanden. Trotzdem wäre dem ganzen ein wenig mehr Spannung zuträglich gewesen. Ein Ausfall ist der Streifen aber auf keinen Fall.

4chucky

THE PURGE (Universal Pictures)

am 23. Oktober 2013 unter Horror, Reviews, SciFi, Thriller abgelegt

purge

Einmal im Jahr ist in Amerika jedes Verbrechen erlaubt. Dafür hat die Regierung den sogenannten PURGE DAY eingeführt. Innerhalb von 12 Stunden ist jedes Verbrechen absolut straffrei ohne das die Polizei eingreift und auch Krankenhäuser bleiben geschlossen. Das hat zu einem enormen Abbau der Kriminalität geführt. James Sandine ist glühender Verehrer dieses Tages. denn als Spezialist für Sicherheitssysteme hat er kurz zuvor Hochkonjunktur, da sich natürlich in diesen 12 Stunden insbesondere die reichen Bürger verbarrikadieren. Auch sein Haus ist scheinbar sicher. Doch dann lässt sein Sohn aus Mitleid einen um Hilfe bettelnden Bürger ins Haus herein. Das hätte er mal lieber sein lassen sollen, denn bald taucht schon ein ganze Bande von Irren auf, die die Herausgabe des Mannes fordern. Und dafür ist denen jedes Mittel recht.

Als ich den Film das erste Mal gesehen hatte, war ich zunächst leicht enttäuscht, denn zu der wirklich interessanten Geschichte hätte man mehr Informationen präsentieren müssen. Die Umstände wie es zu diesem Tag kam, werden nur angeschnitten und der Film reduziert dich dann doch sehr auf einen Hausterrorfilm.

Nun aber das große ABER. Das macht er extrem gut. Man hat als Oberirren einen wirklich fantastischen Schauspieler ausgegraben und die Szenen in dem Haus sind sauspannend inszeniert. Dazu kommt noch ein herrlich grimmiges Ende mit einer Wende, die man wahrlich nicht voraussehen konnte.

Wenn man mit der Prämisse an den Film herangeht, einen wirklich spannenden und teils klaustrophobischen Streifen geliefert zu bekommen liegt man hier vollkommen richtig. Wenn man nach der Story einen anderen Streifen erwartet, wird man enttäuscht sein.

Ethan Hawke, der seit er seine Rollen nicht mehr nach Gage, sondern nach Drehbüchern aussucht, liefert nun dieses Jahr nach SINISTER schon den zweiten richtig guten Film ab, der gerade mal läppische 3,5 Millionen Dollar kostete, aber keineswegs billig aussieht und das Budget um ein Vielfaches wieder einspielte.

6-chucky1212222

THE PATH (Universum Film)

am 10. Oktober 2013 unter Horror, Reviews, Thriller, mystery abgelegt

path

Raúl und Ana hatten schon bessere Tage, was ihre Ehe betrifft. Daher schlägt er vor, zusammen mit Sohn Nico ein paar Tage in einer abgelegeneren Hütte Weihnachten zu verbringen. Zunächst scheint das auch eine gute Idee zu sein, bis der Zimmermann Samuel auftaucht mit dem sich Ana und Nico sofort blendend verstehen und der in Raul Eifersucht aufkommen lässt. Nach und nach steigert er sich da immer mehr hinein und hat nachts Albträume. Die Katastrophe scheint vorprogrammiert.

Also diesen Film zu beschreiben ist wirklich nahezu unmöglich, da die Geschichte nicht wirklich viel hergibt. Die Stärken des Films liegen in seiner Bildsprache und in den teils surrealen Traumsequenzen, die sich sowohl für Raul, als auch den Zuschauer immer mehr mit der Realität vermischen.

Am Ende wird auch nicht alles aufgeklärt, was dem ein oder anderen Zuschauer auch nicht passen wird.

Spanien hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem Land für Horrorgeheimtipps gemausert und auch THE PATH kann man als solchen bezeichnen. Allerdings ist der Film eher für Menschen geeignet die Streifen wie THE BROKEN mögen und weniger für Freunde des gradlinigen Horrors, denn hier ist mitdenken gefragt.

Interessant, aber sicher nicht jedermanns Geschmack, daher denke ich, dass es hier genauso viele gute wie schlechte Bewertungen geben wird.

5-chucky2233

EUROPA REPORT (Ascot Elite)

am 10. Oktober 2013 unter Drama, Reviews, SciFi abgelegt

europa

Nein bei dem Streifen handelt es sich nicht um eine Dokumentation, wie ich zuerst dachte, sondern um ein durchaus spannendes Drama, das im Weltraum spielt.

Schon lange beschäftigt sich der Mensch damit, dass es doch auch noch anders Leben im Universum geben muss. Nur in unserem Sonnensystem sieht es damit schlecht aus oder doch nicht? Ein sechsköpfiges Forschungsteam reist mehrere Jahre zum Jupitermond EUROPA, auf dem man riesige Wasservorkommen entdeckte und wo es Wasser gibt, könnte auch Leben existieren. Leider landet man ein wenig von der geplanten Stelle entfernt und muss die Untersuchungen nun außerhalb des Raumschiffs führen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn der Film hält dann doch noch die ein oder andere interessante Wende bereit.

Am Anfang hatte ich schon meine Bedenken, da es sich hier wieder um einen FOUND FOOTAGE Film zu handeln schien und da noch kein Mensch auch nur in der groben Nähe dieses Mondes war, befürchtete ich das schlimmste. Doch zum Glück gibt es diese Szenen nur am Anfang, danach wird der Streifen stringent erzählt und das ist auch gut so.

Natürlich sieht man an manchen Stellen das etwas begrenzte Budget, insbesondere bei den Szenen im Weltraum, wobei ich die Atmosphäre und den Look auf der Oberfläche des Mondes gelungen fand.

Einziger bekannter Schauspieler ist Michael Nyqvist aus der Millennium-Trilogie, aber eigentlich machen die restlichen Darsteller ihren Job alle gut und da sieht man wieder mal, das man einen spannenden Streifen ohne irgendwelche bösen Aliens machen kann, wobei…so ganz stimmt das ja auch nicht….Hääää? Einfach ansehen. Es lohnt sich.

5-chucky2233

05chucky1127211231

DARKMAN (Koch Media)

am 10. Oktober 2013 unter Action, Horror, Thriller abgelegt

33

Dr. Peyton Westlake arbeitet an der Entwicklung einer synthetischen Haut, die Menschen helfen soll, auch bei stärksten Verbrennungen wieder ein „normales“ Äußeres zu ermöglichen. Doch leider hält diese Haut nur 99 Minuten bevor sie sich in ihre Bestandteile auflöst. Als er kurz vor der Lösung des Problems zu stehen scheint, wird sein Labor von Robert G. Durant überfallen und in die Luft gesprengt. Westlake überlebt schwerverletzt und auch seine Liebe zu seiner Freundin Julie ist zerstört, da er aufgrund der schweren Verbrennungen wie ein Monster aussieht. Getrieben von Rachegelüsten jedoch gibt der Forscher nicht auf und will seine „Mörder“ zur Strecke bringen.

Wieder einmal hat KOCH MEDIA ein gutes Näschen für Wiederveröffentlichungen bewiesen, denn der (meiner Meinung nach) beste Film von Sam Raimi wartete schon lange auf eine Veröffentlichung, denn mittlerweile ist der Streifen auch schon fast ein Vierteljahrhundert alt.

Liam Neeson, der eigentlich erst in den letzten 5 bis 10 Jahren einer breiten Masse so richtig bekannt wurde spielt den Wissenschaftler exzellent und mit Hingabe. Larry Drake ist mal wieder das fiese Arschloch (hatte der jemals ne andere Rolle?) und Frances Mc Dormand ist als Julie zu sehen.

Natürlich sind die Computereffekte und auch die Action heute ein wenig überholt, aber trotzdem ist der Film dadurch nicht schlechter, als bei seiner Veröffentlichung. Dazu hat man das Bild auch ordentlich restauriert, auch wenn es natürlich nicht ganz mit heutigen Produktionen mithalten kann, ebenso der Ton. Für einen so alten Streifen knallt es aber trotzdem recht ordentlich aus den Boxen.

Fazit: Für jeden Horrorfilmfan wird durch Veröffentlichung von DARKMAN sicherlich eine wichtige Lücke in der Blu Ray-Filmsammlung geschlossen, denn ich kenne keinen, der diesen Streifen nicht schon damals bereits gut fand. Zudem hat der Film nun auch (uncut) eine FSK 16 spendiert bekommen. Zugreifen lohnt sich !!

BROKEN CITY (Universum Film)

am 10. Oktober 2013 unter Drama, Reviews, Suspense, Thriller abgelegt

228065

7 Jahre zuvor wurde Billy Taggert des Mordes angeklagt, jedoch konnte ein Freispruch erzielt werden. Trotzdem legte man dem Cop nahe, seinen Dienst zu quittieren. Seitdem dümpelt er als Privatschnüffler durch die Gegend, der sich mehr schlecht als Recht über Wasser hält. Doch dann wird er in das Büro des Bürgermeisters zitiert, der ihm 50.000 Dollar anbietet, wenn er herausfindet, mit wem seine Frau fremdvögelt. Die Fotos sind relativ schnell geschossen und der Fall scheint erledigt, doch dann erkennt Billy, dass es gar nicht um eine Affäre geht, sondern um Geschäfte mit mehreren Milliarden Dollar. Dann wird der vermeintliche Lover ermordet aufgefunden und Billy gerät in Gewissenskonflikte.

BROKEN CITY kommt in den Kritiken nicht allzu gut weg, was ich nicht verstehen kann, denn die Geschichte ist intelligent und die Verstrickungen sind nicht wirklich zu erahnen. Dazu ist der Streifen in seinen Rollen ideal besetzt. Die Rolle ist geradezu für Wahlberg geschaffen und Russell Crowe spielt das Arschloch auch mit Verve.

Das einzige was mich etwas störte, waren der ein oder andere etwas zu coole Spruch. Wir sind hier nicht bei STIRB LANGSAM, sondern in einem durchaus komplexen und wendungsreichen und vor allem realitätsnahen Thriller und da fand ich einige dieser Oneliner doch etwas deplatziert.

Ansonsten gibt es hier wenig auszusetzen und ich empfand BROKEN CITY deutlich besser als erwartet, denn eigentlich wollte ihn mir ihn erst gar nicht ansehen, weil mir die Geschichte, die auf der Rückseite des Covers steht, doch relativ banal erschien. Da sieht man wieder mal das man sich von diesen dusseligen Texten nicht beeinflussen lassen sollte. Aber dafür gibt’s ja Seiten wie videotie.de :o )

5-chucky2233

05chucky1127211231