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MAMA (Universal Pictures)

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…du sollst doch nicht um Deinen Jungen weinen, trällerte Heintje der Bevölkerung vor gefühlten 200 Jahren entgegen. Diese Mama hier weint allerdings nicht, sondern ist ziemlich sauer. Aber der Reihe nach.

Jeffrey Desange ermordet seine Frau und flüchtet danach mit seinen kleinen Töchtern Victoria und Lilly. Dabei baut er auf glatter Fahrbahn einen folgenschweren Unfall. Er rettet sich und die Kids in eine Waldhütte, doch da ist das Trio nicht alleine. CUT
Mittlerweile sind fünf Jahre ins Land gezogen und alle außer Jeffreys jüngerem Bruder Lucas haben die Hoffnung schon aufgegeben, die kleinen noch zu finden, doch dann stoßen die Ermittler plötzlich auf eine Spur und finden die beiden Kinder verwahrlost und verängstigst in eben dieser Waldhütte. Doch wie konnten sie so lange überleben? Der Psychologe Dr.Dreyfuss versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, doch wer ist MAMA von der die beiden Kids immer wieder sprechen? Lucas übernimmt das Sorgerecht und zieht zusammen mit seiner Freundin in ein Haus ein, das dem Institut des Arztes gehört, der weitere Forschungen anstellen will. Doch mit der Zeit häufen sich merkwürdige Erscheinungen und Geräusche. Es scheint als wäre aus dem Wald jemand mitgekommen, die gar nicht freundlich gegenüber anderen gesinnt ist.

MAMA ist ein insgesamt wirklich gelungener Horrorstreifen, der allerdings in der B-Note einen kleinen Fehler begeht. Das Ende ist nämlich, nun sagen wir mal, etwas unglücklich gewählt. Nicht weil es jetzt grottenschlecht wäre (es ist eben immer immer schwierig solche Geschichten schlüssig zu beenden), aber wieso man dieses mysteriöse Etwas 90 Minuten lang nur andeutet und dadurch eine unglaubliche Subtilität entwickelt, um das Ganze dann in einem Effekt-Gewitter enden zu lassen, erschließt sich mir nicht wirklich.

Das soll den Film aber nun nicht schlechter machen als er ist, denn 6 Chuckys hat er sich auf jeden Fall verdient. Jessica Chastain ist im Gegensatz zu ihrer Rolle in ZERO DARK THIRTY nicht wiederzuerkenenn, gefällt mir aber als Rockerbraut mit Punk-Attitüde wesentlich besser und muss viele Teile des Films, besonders gegen Ende, fast alleine tragen und schafft dies auch tadellos, aber auch die beiden Kids sind wirklich toll. Wo bekommen die Agenturen nur immer solche Talente her?

Wer eher atmosphärischen Grusel denn Gemetzel mag, ist bei MAMA sehr gut bedient. Der Blutfaktor ist nämlich eher gering, obwohl ich die FSK 16 Freigabe schon grenzwertig finde, aber die FSK bewertet ja eh nur nach Brutalität.

6-chucky1212222

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