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Archiv für den 26. September 2013

MAMA (Universal Pictures)

am 26. September 2013 unter Horror abgelegt

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…du sollst doch nicht um Deinen Jungen weinen, trällerte Heintje der Bevölkerung vor gefühlten 200 Jahren entgegen. Diese Mama hier weint allerdings nicht, sondern ist ziemlich sauer. Aber der Reihe nach.

Jeffrey Desange ermordet seine Frau und flüchtet danach mit seinen kleinen Töchtern Victoria und Lilly. Dabei baut er auf glatter Fahrbahn einen folgenschweren Unfall. Er rettet sich und die Kids in eine Waldhütte, doch da ist das Trio nicht alleine. CUT
Mittlerweile sind fünf Jahre ins Land gezogen und alle außer Jeffreys jüngerem Bruder Lucas haben die Hoffnung schon aufgegeben, die kleinen noch zu finden, doch dann stoßen die Ermittler plötzlich auf eine Spur und finden die beiden Kinder verwahrlost und verängstigst in eben dieser Waldhütte. Doch wie konnten sie so lange überleben? Der Psychologe Dr.Dreyfuss versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, doch wer ist MAMA von der die beiden Kids immer wieder sprechen? Lucas übernimmt das Sorgerecht und zieht zusammen mit seiner Freundin in ein Haus ein, das dem Institut des Arztes gehört, der weitere Forschungen anstellen will. Doch mit der Zeit häufen sich merkwürdige Erscheinungen und Geräusche. Es scheint als wäre aus dem Wald jemand mitgekommen, die gar nicht freundlich gegenüber anderen gesinnt ist.

MAMA ist ein insgesamt wirklich gelungener Horrorstreifen, der allerdings in der B-Note einen kleinen Fehler begeht. Das Ende ist nämlich, nun sagen wir mal, etwas unglücklich gewählt. Nicht weil es jetzt grottenschlecht wäre (es ist eben immer immer schwierig solche Geschichten schlüssig zu beenden), aber wieso man dieses mysteriöse Etwas 90 Minuten lang nur andeutet und dadurch eine unglaubliche Subtilität entwickelt, um das Ganze dann in einem Effekt-Gewitter enden zu lassen, erschließt sich mir nicht wirklich.

Das soll den Film aber nun nicht schlechter machen als er ist, denn 6 Chuckys hat er sich auf jeden Fall verdient. Jessica Chastain ist im Gegensatz zu ihrer Rolle in ZERO DARK THIRTY nicht wiederzuerkenenn, gefällt mir aber als Rockerbraut mit Punk-Attitüde wesentlich besser und muss viele Teile des Films, besonders gegen Ende, fast alleine tragen und schafft dies auch tadellos, aber auch die beiden Kids sind wirklich toll. Wo bekommen die Agenturen nur immer solche Talente her?

Wer eher atmosphärischen Grusel denn Gemetzel mag, ist bei MAMA sehr gut bedient. Der Blutfaktor ist nämlich eher gering, obwohl ich die FSK 16 Freigabe schon grenzwertig finde, aber die FSK bewertet ja eh nur nach Brutalität.

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HAUS DER DÄMONEN 2 (Universum Film)

am 26. September 2013 unter Horror abgelegt

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Andy zieht mit Frau Lisa und Tochter Heidi in ein altes abgelegenes Haus in Georgia. Seine Gattin hat schon immer die Gabe übernatürliche Dinge zu sehen, sieht dies aber nicht als solche an. Auch ihre Schwester ist diesbezüglich vorbelastet. Als die kleine Heidi sich mit Fremden unterhält, die es anscheinend nicht zu geben scheint, tut Lisa dies zunächst als Spinnerei ab, doch bald muss sie feststellen, das es in ihrer Umgebung wirklich mysteriöse Erscheinungen gibt, die mit der Geschichte des Anwesens zusammenhängen und die darauf sinnen, von ihren Qualen erlöst zu werden.

Hört sich eigentlich an, wie jeder andere 0815-Haus Horror könnte man meinen, aber hinter dem Ganzen steckt eine wirklich originelle und insgesamt auch komplexe Geschichte, die ich aber bewusst nicht verraten habe.

Etwas merkwürdig finde ich aber den Titel des Ganzen, da er doch etwas in die Irre führt. Natürlich hat das Haus schon etwas mit dem Horror zu tun, der sich ereignet, aber das lockt den Zuschauer auf eine falsche Fährte, denn eigentlich geht es mehr um das ganze Grundstück. Von daher halten sich die typischen, mittlerweile langweilig gewordenen Poltergeist-Momente stark in Grenzen.

Nachdem Dakota Fanning zu alt geworden ist könnte die kleine Emily Alyn Lind durchaus ihre Lücke ausfüllen, denn sie mimt wirklich professionell wie ein Großer. Auch Abigail Spencer als Mami weiß zu überzeugen und würde problemlos jeden „Jennifer Connelly“ Look-a-Like Contest gewinnen (ob das jetzt so beabsichtigt ist, lasse ich mal dahin gestellt).

Meiner Meinung nach ist dieser Streifen besser als sein Vorläufer, weil die Geschichte weitaus origineller ist und sich vieles eben nicht nur in dem Haus abspielt, sondern an vielen verschiedenen Orten. Durchaus eine Sichtung wert – und den Titel einfach ignorieren.

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STAR TREK – INTO THE DARKNESS (Paramount)

am 26. September 2013 unter SciFi abgelegt

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Bei einer Rettungsmission einer gefährdeten Spezies verstößt Captain James T. Kirk mal wieder gegen diverse Direktiven der Sternenflotte, unter anderem um seinen Spezi Spock zu retten. Daraufhin bekommt er sein Kommando entzogen und muss die Enterprise verlassen. Doch als auf der Erde ein Anschlag auf eine scheinbar uninteressante Bibliothek erfolgt, wird er in den Untersuchungsausschuss gerufen. Zu spät erkennt er jedoch, das dies eine Falle ist und das ein Anschlag stattfindet. Admiral Pike stirbt dabei und Kirk erhält sein Kommando zurück, denn die Erde bekommt es mit einem mächtigen Feind zu tun.

Die Geschichte spielt bei der ganzen Sache wie immer eine eher zweitrangige Rolle und wenn man genauer darüber nachdenkt ist sie eigentlich sogar mehr als dünn. Das ändert jedoch nichts, das der actionlastige Streifen dazu beiträgt, die bereits in Teil 1 lieb gewonnene Crew noch mehr ins Herz zu schließen und es zeigt sich immer mehr, das die Casting Agenturen einen wirklich tollen Job gemacht haben, denn z. B. auch Karl Urban sieht auch äußerlich seinem Original De Forrest Kelly immer ähnlicher und auch die Sticheleien gegen und mit Spock treten hier vermehrt auf.

Zudem hat man mit Mister „Sherlock Holmes“ Benedict Cumberbatch auch einen würdigen Gegner aufgefahren, der es schafft seinem Charakter eine enorme Präsenz zu verleihen. Auch Leonard Nimoy hat als „Old-Spock“ wieder einen kurzen Gastauftritt.

Ich bin kein ausgewiesener Trekkie, mochte aber die Original-Folgen schon immer sehr, daher stand ich diesen Neuauflagen sehr kritisch gegenüber, doch der zweite Teil setzt dem ersten in allen Belangen noch einen drauf und es darf gerne noch 10 Filme so weitergehen, bis die Darsteller dann wieder zu alt sind, aber bis dahin haben wir zum Glück noch lange Zeit.

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KOMA (Sony Pictures)

am 26. September 2013 unter Suspense, Thriller abgelegt

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In einem Hospital in Boston häufen sich Fälle, in denen Patienten nach der Narkose im künstlichen Koma gehalten und ins benachbarte Jefferson Institut gebracht werden. Ärztin Susan Wheeler, deren Freundin Nancy nach einem Routineeingriff im Koma versinkt, beschafft sich Daten und gelangt auf die Spur des ertragreichen Organhandels von Chefarzt Dr. Harris und einem Kollegen. Susans Freund Mark glaubt an Wahnvorstellungen Susans und wird gefordert, als sie auf dem Operationstisch landet. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Also wenn der Chucky hier schon die Handlung reinkopiert, dann sollte er doch wenigstens den richtigen Streifen nehmen und nicht den alten. Bätsch, habe ich aber extra gemacht, denn ich wollte nochmal zeigen das genau dies die Story aus dem Streifen von 1978 ist, in dem Michael Douglas und Genvieve Bujold die Hauptrollen spielen.

Nun liegt also ein Remake des ganzen als zweiteilige Mini-Serie vor und der Vergleich ist interessant. Damals war die Story natürlich revolutionär, doch heutzutage sind solche Geschichten aufgrund des Fortschritts nicht mehr wirklich etwas Neues. Trotzdem schafft man es aber den Charme des Originals beizubehalten und das ganze mit den damals noch nicht vorhandenen Techniken gelungen aufzufrischen (Handys, Tablets, Internet usw.).

Zudem hat man den ein oder anderen Handlungsstrang eingebaut, was der Geschichte insgesamt gut tut. Den Part, den zum Beispiel Geena Davis spielt, gab es damals gar nicht.

Langeweile kommt hier zu keiner Zeit auf, man kann sich den Streifen auch durchaus ansehen, wenn man das Original kennt und wird trotzdem gefesselt sein, denn ich habe eben dieses erst vor 3 Monaten mal wieder geschaut und kann das deshalb recht gut beurteilen.

Die Geschichte mit dem Psychopathen erscheint mir zwar etwas weit hergeholt und den halte ich auch für nicht zwingend nötig, dafür gibt es allerhand Neuerungen und Veränderungen, die den Film vor allem wesentlich temporeicher gestalten.

Neben Frau Davis (alt geworden) tummeln sich hier auch noch Richard Dreyfuss (extrem alt geworden) und James Woods (sieht gut aus für sein Alter), was dem Film zudem schauspielerische Klasse verleiht.

Fazit: Nicht immer müssen Remakes schlecht sein – KOMA beweist dies….

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HAFTBEFEHL – Im Zweifel gegen den Angeklagten (Koch Media)

am 26. September 2013 unter Biopic, Drama abgelegt

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Alain Marecaux und seine Frau Edith werden im Schlaf überrascht, als plötzlich die komplette Polizei Frankreichs vor ihrer Tür zu stehen scheint und sie beide verhaftet. Die Kinder kommen in diverse Pflegefamilien, während das Ehepaar getrennt eingesperrt und verhört wird. Man wirft ihnen Kindesmissbrauch in mehreren Fällen vor. Alain ist wie vor den Kopf gestoßen und ist sich sicher, dass er bald wieder auf freien Fuß kommt, da es sich nur um ein Missverständnis handeln kann. Doch dem ist mitnichten so. Ein sturer Richter, der Ungereimtheiten ignoriert, weil er unter einer Profilneurose leidet und ein Anwalt, der nicht vorankommt sorgen dafür, dass Alain mehrere Jahre im Gefängnis verbringt und dort mehrere Selbstmordversuche unternimmt. Als diese schiefgehen tritt er in den Hungerstreik. Als er fast schon tot ist, kommt es endlich zu einer Verhandlung.

Diese Geschichte soll wohl in Frankreich tatsächlich so passiert sein, doch leider gibt es Informationen dazu nur auf französischen Webseiten und meine 3 Jahre die ich in der Schule hatte, helfen mir da nicht wirklich weiter. Zudem gibt es bei den Texttafeln auf der Blu Ray auch keine deutschen Untertitel. So grob habe ich aber daraus gelesen, das es sich wohl um einer der größten Justizskandale aller Zeiten in Frankreich handelt.

Eine unglaubliche Leistung liefert hier Hauptdarsteller Phillippe Torreton ab. Anfangs noch gut gebaut, ist er gegen Ende nur noch ein Knochengerüst. Da ich nicht glaube, das man das mit dem Computer so erzeugen konnte, muss der Mann sich für diese Rolle wohl wirklich so abgehungert haben wie Christian Bale seinerzeit für MACHINIST. Das verdient den größten Respekt.

Wer gerne solche Dramen sieht wird hier keinesfalls enttäuscht sein, allerdings hat der Film einen leicht dokumentarischen Stil, der nicht jedem zusagen wird. Aber alleine die Vorstellung des Hauptdarstellers muss man wirklich gesehen haben.

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