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Archiv für den 21. August 2013

INTERVIEW WITH A HITMAN (ALIVE)

am 21. August 2013 unter Action, Drama abgelegt

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Victor lebt im Ghetto von Bukarest. Dort ist er schon früh auf sich alleine gestellt und lernt schon mit 12 Jahren, dass man mit Gefühlen nicht weit kommt und begeht in diesem Alter bereits Auftragsmorde für einen Bandenchef. Allerdings muss er einige Jahre später aus Rumänien flüchten, weil er sich mit dem Sohn vom Boss angelegt hat. Doch auch in seinem Exil London fasst er schnell Fuß und ist bald in der Unterwelt bekannt. Dann lernt er eine Frau kennen und beginnt langsam an seinem Job zu zweifeln, entwickelt Gefühle, die er bisher nicht kannte. Doch beides zusammen funktioniert nicht.

Treffen sich 2 Asis: „Eh alder, ich hab eben zweite Teil von Hitman gesehen, is voll scheiße eh, passiert nix eh. Erste Teil war geil eh, gab viel Blut und gemetzel eh, aber hier quatschen die nur eh. Spar dir Geld alder.“

Nicht ganz so schlimm, aber zumindest so ähnlich geschrieben habe ich eine andere Kritik im Netz gefunden – zumindest besaß der Schreiber nicht mehr Hirn und das ist der Nachteil des Internets, dass hier jeder untalentierte Vollproll seinen Mist von sich geben kann.

INTERVIEW WITH A HITMAN ist nämlich ein wirklich gelungenes Drama, das natürlich aufgrund des Covers schon eine Assoziation mit der Ballerspiel-Verfilmung bewirkt. Aber ich denke das war nicht die Absicht des Vertriebs.

Luke Goss, der sicherlich im schauspielerischen Bereich nicht ganz so „famous“ ist, wie er sich das Ende der 80er mal vorgestellt hat, liefert eine exzellente Performance ab. Besonders bemerkenswert ist, dass etwa 90 % des Streifens mit Musik unterlegt sind und da diese sehr gelungen ist, fügt sich das ganze zu einem wirklich interessanten Gesamtbild.

Das Ende war für mich vollkommen überraschend und rundet dieses gelungene Drama ab, das völlig zu Unrecht oft schlecht wegkommt. Aber gut, solange solche Deppen wie o.g. solche Statements abgeben und man das dann aus Versehen liest, muss man sich eben selbst ein Bild machen.

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RAW – DER FLUCH DER GRETE MÜLLER (Sunfilm)

am 21. August 2013 unter Horror abgelegt

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Blair Witch Projekt war der Vorreiter eines neuen Sub-Genres, nämlich den sogenannten FOUND FOOTAGE Filmen, also angeblich wahre Videoaufzeichnungen von verschwundenen Menschen. War dies anfangs noch originell, wurde dieses Genre in den letzten Jahren so ausgelutscht, das es fast nicht mehr lohnte, sich so etwas noch anzusehen, weil man eh wusste es ist getürkt (Ausnahmen sind hier DIE VIERTE ART und THE BAY). Nun dachten sich aber die Deutschen..he, das können wir auch. Also schickt man 3 völlig talentfreie Tussen aus Berlin-Marzahn (nur ne Vermutung) in den Wald und lässt Sie nach Gretchens Vermächtnis (soll wohl ne Hexe aus dem Mittelalter gewesen sein, wenn ich das im Halbschlaf richtig mitbekommen habe) suchen.

Der Ton ist hierbei so schlecht, dass man mindestens 1/3 des Gesprochenen gar nicht versteht, aber gut dafür isses ja authentisch (Ironie aus). Die Dialoge bewegen sich am Rande der Körperverletzung und das ganze Szenario wirkt billiger als billig. Eigentlich ist es unfassbar, dass man so etwas überhaupt auf einen Tonträger presst.

”Grusel, Grauen, Gänsehaut” (Moviepilot)
”Angstschweiß-Garantie” (Nightmare-Horrormovies.de)
”Einer der gruseligsten Found Footage Filme” (Scary Movies)

Haben die Macher für solche Sprüche Bestechungsgeld gezahlt oder war noch Geld von der Produktion übrig – billig genug aussehen tut sie ja. NIEMAND, ich betone NIEMAND, kann diesen unsäglichen Mist in irgendeiner Form gut finden.

Fazit: Die schlimmste 10 EURO Verschwendung meines ganzen Lebens..und ich habe schon ziemlich viel Kohle für Mist am Fenster rausgeworfen. War sogar am Überlegen EXTRA eine NULL Chucky Grafik zu entwerfen, doch das war mir dann für den Müll zu viel Arbeit.

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THE RIDDLE (Universum Film)

am 21. August 2013 unter Thriller abgelegt

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Holly und ihr kleiner Bruder Nathan leben in einem Kaff in Pennsylvania und besuchen die gleiche Schule. Nathan wird aufgrund seines gebrechlichen Aussehens gehänselt und regelmäßig von größeren dumm angemacht und gedisst (wie man im neudeutschen sagt). Nach einer Spritztour verschwindet Nathan plötzlich und taucht nie wieder auf. Haben einige der Jungs ihn entführt? So gehen die Jahre ins Land und die Eltern und auch Holly finden sich mit seinem Tod ab. Doch eines Tages glaubt sie, auf einem Flohmarkt ihren kleinen Bruder in Begleitung eines Erwachsenen zu sehen. Sie verfolgt die beiden und landet im abgeschiedenen Dorf Riddle. Doch niemand will ihr bei den Ermittlungen helfen – hier hält man untereinander zusammen und auch der Sheriff ist keine große Hilfe. Also versucht sie es auf eigene Faust. Nur die Jungs, die Nathan damals immer hänselten, versuchen sie zu unterstützen und zusammen stoßen sie auf ein düsteres Geheimnis.

Das hört sich doch mal grundsätzlich gar nicht so schlecht an und ist es auch partiell nicht. Gerade die erste halbe Stunde ist atmosphärisch gelungen und auch die Nachforschungen gestalten sich nicht unspannend. Leider leidet der Film zwischendurch immer wieder unter Tempoverlust. Zudem ist die Auflösung auch nicht wirklich schlüssig, denn wenn es wirklich so gewesen sein soll, wie hier dargestellt, fragt man sich wieso der Entführer denn so doof war, Nathan mit auf nen Flohmarkt zu nehmen.

Val Kilmer hat in einem Film immerhin mal wieder mehr zu sagen als nur 3 Sätze, ist aber schauspielerisch ziemlich am Ende und sein Doppelkinn nähert sich erheblich dem von Steven Seagal. Die jungen Nachwuchsdarsteller machen ihre Sache aber durchaus ordentlich.

THE RIDDLE ist einer der Filme, bei denen man jetzt nicht sagt sie sind Zeitverschwendung, aber muss man den jetzt gesehen haben?

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HUNTING SEASON (Mad Dimension/ALIVE)

am 21. August 2013 unter Action, Thriller abgelegt

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Skyler Towne wird 17 Jahre alt. Als Geburtstagsgeschenk geht sein Bruder Nate mit ihm auf die Jagd. Allerdings erschießen sie dabei aus Versehen einen Menschen und dann auch noch den Bürgermeister Dick Cavanaugh. Die beiden Brüder stellen sich zwar, doch der Sheriff gerät in einen Gewissenskonflikt, denn er ist der Vater der beiden. Als die einflussreiche Cavanaugh-Familie versucht, den Minderjährigen nach Erwachsenen-Strafrecht anzuklagen, flüchten die beiden durch die Wälder. Doch die Verfolger sind ihnen schnell schon dicht auf den Fersen.

Da sind wir wieder bei einem Film angelangt, bei dem es an allen und Ecken aus den Boxen schreit „Hätte man viel mehr draus machen können“. Die Geschichte ist zwar simpel, aber doch effektiv. Zudem kommt der Film recht zügig zur Sache.

Doch dann kommen wieder die üblichen Ungereimtheiten dazu. Die beiden Brüder sind in Handschellen schneller als die ganzen Verfolger. Diese schießen gefühlte 200 Mal auf die beiden, treffen sie aber nie….usw usw.

Dazu gesellt sich ein, nun sagen wir es vorsichtig, sehr spezieller Soundtrack, der nicht gerade dazu beiträgt die Spannung zu erhöhen.

Auch wenn die beiden Jungs ihre Rolle glaubwürdig rüberbringen und gegen Schluss noch eine kleine überraschende Wende eintritt, ist das unter dem Strich zu wenig, als dass man ihm jetzt mehr als 4 Chuckys geben könnte. Allerdings ist das offene Ende gelungen.

Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber auch keineswegs grottenschlecht, kann man sich das Teil zumindest mal ansehen. Die FSK Freigabe ist allerdings ein Witz, denn hier hätte es sogar eine 12er getan, so gerät das ganze zur Mogelpackung und ärgert den Zuschauer sicher.

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DU HAST ES VERSPROCHEN (Ascot Elite)

am 21. August 2013 unter Drama, Suspense, Thriller, mystery abgelegt

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Normalerweise kopiere ich hier keine Pressetexte rein, wie es andere auf ihren Seiten machen, weil ich es iwie dusselig finde. Auch wenn eine Zusammenfassung der Story nur bedingt zu meiner Aufgabe gehört (denn eigentlich geht es ja darum ob der Streifen gut oder schlecht ist), formuliere ich es normalerweise immer selbst aus, doch in diesem Falle mache ich eine Ausnahme.

Hanna und Clarissa waren als Kinder beste Freundinnen. Zusammen mit ihren Eltern verbrachten sie ihre Ferien auf einer malerischen Insel. Kurz nach Hannas neuntem Geburtstag bricht der Kontakt unvermittelt ab und erst 25 Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen. Hanna (34) ist mittlerweile verheiratet, hat eine siebenjährige Tochter und arbeitet als Oberärztin in einem Krankenhaus. Dort trifft sie auf ihre alte Freundin, die nach einer Tablettenüberdosis in die Notaufnahme eingeliefert wurde. Die beiden Frauen freunden sich rasch wieder an, verbringen wundervolle Stunden miteinander und beschließen wie früher ein paar Tage auf der Insel zu verbringen. Gemeinsam mit Hannas Tochter Lea fahren sie zurück an den Ort ihrer Kindheit. Als Hanna erfährt, dass Maria, ein Mädchen aus dem Dorf, mit dem sie früher gespielt hat, als Kind verschwunden und nie wieder aufgetaucht ist, begibt sie sich auf die Suche nach der Vergangenheit.
Etwas Schreckliches ist damals auf der Insel passiert. Doch je näher sie dem dunklen Geheimnis kommt, desto enger schließt sich der Kreis um sie und ihre Tochter, desto größer wird die Bedrohung. Am Ende tritt eine Wahrheit ans Licht, die viel schrecklicher und grausamer ist, als sie es sich je hätte vorstellen können.

Besser kann man diesen Streifen wirklich nicht zusammenfassen. Zudem wird hierbei wirklich genau das richtige und wichtigste erwähnt ohne zu viel zu verraten. Denn gegen Ende gibt es eine Wende, auf die ich NIE UND NIMMER gekommen wäre, obwohl sie gar nicht so abwegig ist.

Mystery und Thrill und das auch noch gelungen in einem deutschen Streifen? Ja das funktioniert hier tatsächlich, auch aufgrund der absolut überzeugenden Darstellerleistungen der beiden Frauen.

Zudem wird der Film bis in die Nebenrollen veredelt. Schauspielerische Größen wie Max Riemelt, Katharina Thalbach oder Thomas Sarbacher sind sich nicht zu schade, hier eher seltene Auftritte zu haben, diese sind dann allerdings umso prägnanter.

Fazit: Spannendes Psychodrama aus deutschen Landen, das eindrucksvoll beweist, das man hier auch andere Sachen drehen kann außer Komödien oder Arthouse-Kino.

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