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UNDER THE BED / THE ARK (Sunfilm)

arkbed

Früher war die Firma SUNFILM auf meiner Seite sehr präsent. Mittlerweile schreibe ich über deren Filme nur noch selten, da diese sich bei Vergabe von Pressekopien anstellen, als würden Sie Goldbarren verschicken. Eines dieser Exemplare kostet zwischen 5 und 8 Cent. Wenn das einer so kleinen Firma zu viel ist, braucht diese sich nicht wundern, das es kaum Kritiken von deren Streifen im Internet zu bestaunen gibt. Wenn diese also 100 dieser Kopien an alle Onlineseiten verschickt, die es in Deutschland gibt, sind das 8 EURO. Wow, welch Kapitalaufwand.

Aber da mir die beiden o.g. Filme gut gefallen haben (die ich natürlich nur ausgeliehen habe und nicht gekauft) sollen sie hier doch eine Erwähnung finden.

Nachdem die Mutter von Neal in einem Feuer starb, für das sein Vater ihn indirekt verantwortlich macht, verbrachte er 2 Jahre bei seiner Tante. Nun gibt es die Rückkehr und Dad hat auch eine neue Flamme. An den Tatsachen hat sich jedoch nichts geändert. Neal ist sich sicher, dass sich unter seinem Bett eine unheimliche Macht befindet und seit er das Haus verlassen hat, kam auch sein kleiner Bruder Paulie mit dem Monster in Kontakt. Die beiden Jungs versuchen alles um sich gegen dieses Vieh zu verteidigen, doch ihr Vater tut das alles als Spinnerei ab, was ihn jedoch bald den Kopf kosten wird.

Was den Film von Anfang an unterhaltsam gestaltet, ist die perfekte Chemie zwischen den beiden Brüdern. Diese spielen das so hervorragend, dass man wirklich glaubt, sie seien dies auch im echten Leben und so entsteht eine hohe Identifikation mit den beiden Protagonisten.

Natürlich gibt es bei diesen Geistergeschichten immer das ein oder andere Logikloch, über das man aber großzügig hinwegsieht. Beim Finale sieht man dem Streifen an manchen Stellen zwar das geringe Budget an, was jedoch nicht den Gesamteindruck schmälert. Für Leute geeignet, die zum Beispiel THE HOLE (den von Ascot) gut fanden.

Noch einen Tick besser hat mir THE ARK gefallen, zumal Christian Slater endlich mal wieder in einem gescheiten Film zu sehen ist, nachdem er auf dem besten Wege war in die C-Garde der Darsteller abzusteigen.

Slater spielt Colonel Gerard Bruchman, der mit seiner Crew auf einer Mondbasis stationiert ist. Eines Tages richtet ein Meteoriteneinschlag einigen Schaden an der Station an. Zwar sind die Reparaturarbeiten schnell abgeschlossen, doch auf dem Gestein befinden sich merkwürdige Sporen, die dafür sorgen werden, das das Leben der gesamten Crew bald in Gefahr geraten wird oder sind es doch die aufgrund des Kohlendioxid auftretenden Wahnvorstellungen?

Mehr will ich nicht verraten, da der Streifen etwa eine Stunde offenlässt, ob hier wirklich ein Parasit sein Unwesen treibt oder ob es doch Albträume sind, die die Crew durch eine Vergiftung erlitten hat.

Im Internet finden sich wieder haufenweise Plagiatsvorwürfe. Natürlich sind hier Parallelen zu anderen Filmen vorhanden (welche kann ich nicht verraten, denn sonst wüsstet ihr ja was mit der Crew passiert), aber das ist die alte Diskussion, die es auch in der Musik gibt. Alle die elektronische Musik machen klingen nach Depeche Mode, die wiederum klangen nach Kraftwerk usw usw.

Natürlich hat man das alles schon einmal gesehen., aber es ist doch erstaunlich was man aus so einem kleinen Budget für ein spannendes Filmchen gezaubert hat. Zudem wirken die Effekte und der Aufbau der Station erstaunlich professionell und auch das Ende hat mir gut gefallen.

Daher gibt es für diesen Streifen 6 Chuckys, UNDER THE BED erhält einen halben weniger.

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