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Archiv des Monats Juli 2013

BLOODWORK (Eurovideo)

am 17. Juli 2013 unter Horror, Suspense, Thriller abgelegt

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Studenten haben es nicht leicht: Das Geld ist immer knapp, aber nicht jeder hat Bock auf einen Job als Kellner oder sonstige stressige Arbeiten. Da kommt doch der Aushang an der Pinnwand der Uni den beiden Freunden Greg und Rob gerade recht. Sie sollen für ein Pharmaunternehmen ein neues Mittel gegen Allergie testen. Die Institution macht eine guten Eindruck und Frau Doktor sieht auch nicht schlecht aus. Zudem gibt’s für nur 14 Tage über 3000 Dollar zu verdienen. Also nimmt man den Job an. Zuerst läuft auch alles locker, doch dann muss Greg bald erkennen, dass es sich hier mitnichten um ein Medikament gegen Allergien handelt.

Genauso etwas möchte ich sehen. Einen mit geringem Budget produzierter Streifen, mit einer durchaus gewitzten Story und soliden Darstellern, dann ist mein B-Movie Herz glücklich. Hier hat man wirklich aus den vorhandenen Mitteln alles herausgeholt.

Der Ort des Geschehens und die ganze Aufmachung des Streifens sehen keinesfalls billig aus, die teilweise auch recht derben Effekte sind handgemacht und kommen ohne dusselige CGIs aus und die Geschichte selbst ist gar nicht mal so abwegig.

Natürlich fallen einem wenn man genauer hinsieht auch ein paar Schwächen auf: Zum Beispiel gibt es für so einen Laden und Experiment viel zu wenig Wachpersonal. Und was befindet sich denn im Rest des riesigen Gebäudes? Steht da alles leer? Aber so Fragen stellt man ja bei FACE OFF auch nicht.

Fazit: Richtig gelungener kleiner Horror-Thriller der schon für unter 10 EURO als Blu Ray gesichtet wurde, dafür sollte man auf jeden Fall zugreifen.

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BAIT – HAIE IM SUPERMARKT (Universum Film)

am 17. Juli 2013 unter Horror abgelegt

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Es gibt Filme, bei denen gibt man eine Bewertung ab und im Normalfall spricht man damit die Meinung von vielen aus (die Allesmeckerer und Allesgutfinder mal ausgeschlossen), Bei diesem Streifen ist das definitiv nicht möglich, denn je nachdem mit welcher Erwartung man hier rangeht ist wirklich alles möglich.

Die, na ja, Story: Eine riesige Tsunami-Welle überschwemmt eine Kleinstadt genau in dem Moment, als zwei Typen einen Supermarkt ausrauben wollen. Dumm gelaufen, denn nun sitzen sie hier mit anderen Überlebenden fest und müssen sich auch noch gegenseitig helfen. Noch schlimmer wird die Lage, als sich plötzlich Haie im Wasser bewegen, die auch noch reichlich Appetit mitbringen.

Mehr gibt die Geschichte kaum her, außer das man versucht den Hauptdarsteller noch ein wenig näher zu bringen, mit einer, an sich unnötigen Vorgeschichte, die aber nicht langweilt. Das niemand von dieser Welle im Vorfeld wusste ist natürlich schon merkwürdig, aber hier wird eh nicht alles logisch erklärt.

So weit, so gut oder eben so schlecht. Geht man an diesen Streifen nur mit der Erwartung heran, gut unterhalten zu werden, so liegt man genau richtig. Alleine die Dialoge, des im Parkhaus des Supermarktes eingeschlossenen Yuppie-Pärchens, sind schon das Geld wert.

Ich persönlich fand den Unsinn wirklich unterhaltsam und ein paar eklige Szenen hat er auch noch zu bieten. Ich habe allerdings auch vollstes Verständnis dafür, wenn Leute hiermit gar nichts anfangen können – womit wir wieder am Anfang wären.

von 2chuckys

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THE LAST HITMAN (Koch Media)

am 17. Juli 2013 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Adam ist 19 Jahre jung und hat keine Perspektive, dafür aber Mutti einen wohlhabenden Stecher. Als der Teenager allerdings einen 60.000 Pfund teuren Wagen zu Schrott fährt, reißt dem „Daddy“ der Geduldsfaden und er verlangt von ihm das Geld abzuarbeiten. Als Adam auf dem Laptop seines Stiefvaters harte Pornos mit Frauen findet, die das eher nicht freiwillig machen, willigt er zuerst ein, denn so ein skrupelloser Typ könnte ihm das Leben mehr als nur zur Hölle machen. Also fungiert er ab nächsten Morgen als Chauffeur für den wortkargen Roy und will ihm helfen einen Auftrag zu erledigen, doch dabei geht einiges in die Hose.

Das Problem, das der Film von Anfang bis Ende hat, ist, dass er sich einfach nicht entscheiden kann ob er jetzt ein Drama, ein Thriller oder eine Komödie sein will, was auch am etwas unausgegorenen Drehbuch liegt.

Trotzdem ist der Streifen nicht langweilig und alleine die stoische Mimik von Tim Roth macht schon Spaß. Zudem musste ich doch mehrmals lachen. In den lustigen Momenten ist LH auch wirklich lustig, in den dramatischen aber nicht wirklich dramatisch.

Zudem sind die letzten 20 Minuten doch etwas arg kitschig geraten und wollen auch nicht so recht zum Rest des Films passen (was dann wieder zu meiner ersten Feststellung passt). Der Schlussgag hingegen ist wieder gelungen.

Fazit: Bei der Bewertung bin ich wirklich hin und hergerissen. Einerseits können manche Szenen und Ideen wirklich überzeugen, anderseits wirkt alles etwas uneinheitlich und partiell merkwürdig zusammengeschustert. Da ich mich trotzdem gut unterhalten habe gibt es hauchdünne

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COMEDOWN (Capelight/ALIVE)

am 17. Juli 2013 unter Action, Horror, Suspense abgelegt

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Die Zusammenfassung von Capelight selbst hat mir wirklich gut gefallen:

Dunkel und bedrohlich überragt der Wohnblock Mercy Point das Stadtviertel, in dem Lloyd und seine Freunde als Kinder zu Hause waren. Nun führt ein Spaß verheißender Deal die Teenager für eine Nacht in das Gebäude zurück: Für einen Piratensender sollen sie im obersten Stockwerk eine neue Antenne installieren. Doch in den dunklen Gängen lauert ein letzter Bewohner, der übel gelaunt ist von der lautstarken Störung – und so versucht er mit sachgemäß scharfem Werkzeug und allerlei monströsen Fallen die Störenfriede zu entfernen – einen nach dem anderen …

Das hört sich doch nach einem extrem guten und spannenden Werk an – ist es auch, aber leider nicht durchgehend.

Ich muss sofort sagen, dass ich mich hier auf die deutsche Version beziehe, also die deutschsprachige und die ist dermaßen lächerlich, dass es einem echt die Schuhe auszieht. Nicht aber, dass die Synchronisation an sich schlecht wäre (die Stimmen sind professionell und passen sehr gut zu den Charakteren), aber man versucht hier tatsächlich englische Begriffe einzudeutschen. Das hört sich teilweise unfassbar beknackt an. So etwa wie die Hopper immer sagen „das sind meine Homies“ (was wohl Freunde heißen soll). Da in den ersten 30 Minuten nur gequasselt wird, sind diese leider nur schwer durchzuhalten.

Danach haben wir es hier aber mit einem durchaus spannenden und auch ziemlich brutalen Filmchen zu tun, dass in einer spooky Location spielt. Auch der Hauptdarsteller macht seine Sache extrem gut und die Schlusspointe ist mal wirklich gelungen.

Im Normalfall komm es bei einem Film sehr oft vor, dass er stark anfängt und am Ende schwächer wird (meist wegen dusseligen Auflösungen). Hier ist es genau umgekehrt.

Daher weiß ich nicht wie man das ganze hier bewerten soll, die ersten 30 Minuten jedenfalls bekommen mit Müh und Not 2 Chuckys, dem Rest kann man aufgrund der wirklich coolen Atmosphäre und dem bedrohlichen Score fast 6 geben……ich enthalte mich daher mal komplett und lasse Euch eigene Erfahrungen machen. Zeitverschwendung ist der Streifen jedenfalls nicht. Die erste halbe Stunde im Schnelldurchlauf schauen, kann aber auch nichts schaden ^^.

SINISTER (Universal Pictures)

am 10. Juli 2013 unter Horror abgelegt

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Ellison Oswalt ist ein sogenannter TRUE CRIME Autor, der wahre Verbrechen recherchiert und sie versucht aufzuklären. Sein letzter Bucherfolg liegt jedoch schon lange zurück und das Geld ist verbraucht. Nun wittert er jedoch seine Chance, denn in einem kleinen Örtchen im Nirgendwo ereignete sich ein schreckliches Verbrechen, als eine ganze Familie kollektiv an einem Baum aufgehängt wurde. Alle – bis auf ein kleines Mädchen. Im Keller findet Oswalt jede Menge Super 8 Filme, die weitere Verbrechen an anderen Familien zeigen. Doch wer hat die dort platziert? Und wer ist Mister Boogie? Als Oswalt herausfindet, dass diese im Zusammenhang mit seinen jetzigen Untersuchungen stehen, geraten er und seine Familie ebenfalls in Lebensgefahr.

SINISTER ist einer der Filme, bei der eine Zusammenfassung unheimlich schwerfällt, weil man dauernd Gefahr läuft zu viel zu verraten, was gerade bei diesem Streifen äußerst schade wäre, denn für mich zählt dieser Film zum besten was ich seit Jahren im Horrorgenre gesehen habe.

Alleine für den Soundtrack, der erstaunlich elektronisch ausgefallen ist (eher ungewöhnlich bei solchen Filmen) hätte Christopher Young schon einen Oscar verdient gehabt. Dieser unterstützt die düsteren Bilder kongenial. Gerade in den Momenten, in denen Oswalt sich die Filme anschaut. Diese sind extrem spooky und erinnern ein wenig an das RING Video.

Ethan Hawke ist nun wahrlich niemand der im Horror-Genre zu Hause ist und somit gegen den Strich besetzt. Er spielt jedoch seine Rolle hervorragend und jederzeit glaubwürdig und wird dabei von der Theaterschauspielerin Juliet Rylance als Gattin perfekt unterstützt.

Die Geistererscheinungen sind genial in Szene gesetzt, und erscheinen meist vollkommen überraschend, so dass ich mehrmals erschrocken bin, dazu gesellt sich ein gelungenes Ende.

Fazit: Besser geht’s kaum. SINISTER ist in Sachen Spannung und Stimmung einfach optimal geworden. Regisseur Derrickson hat ja schon einige gute Sachen gedreht, hier jedoch liefert er sein Meisterwerk ab.

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THE AWAKENING (Universum Film)

am 10. Juli 2013 unter Horror, Suspense, Thriller, mystery abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1921. Nach dem ersten Weltkrieg leiden viele Menschen unter Trauer, da sie geliebte Verwandte verloren haben. Das jedoch eröffnet eine völlig neue Geschäftssparte, nämlich die der angeblichen Medien, die mit den Toten Kontakt aufnehmen. Da haben sie die Rechnung aber ohne Florence Cathcart gemacht, die eben diese Betrügereien reihenweise entlarvt. Eines Tages wird sie von einem gewissen Robert Malory aufgesucht, einem Lehrer am Rockwood-Internat. Sie soll den mysteriösen Tod eines Schülers aufklären, der den anderen Jungs nun als Geist erscheint. Schon nach kurzer Zeit hat Florence auch dieses Rätsel gelüftet und befindet sich praktisch schon auf dem Weg nach Hause, doch dann geschehen Dinge, die die Wissenschaftlerin an ihrer Meinung, das es keine Geister gibt, zweifeln lassen.

THE AWAKENING hat gleich mehrere Pluspunkte auf seiner Seite. Die mit recht viel Grünfilter belegten Bilder zaubern eine tolle Atmosphäre auf den Bildschirm, welche ganz stark an THE OTHERS erinnert. Überhaupt lassen sich die Filme recht gut vergleichen, denn auch dieser spielt etwa um die gleiche Zeit und in beiden wird aufgezeigt, wie man ohne massenweise Blut zu vergießen, doch einen spannenden Grusel-Thriller gestalten kann.

Dazu gesellt sich eine erstaunlich gut aufspielende Rebecca Hall, die hier große Teile des Films im Alleingang trägt und mir vorher eigentlich noch nie so recht aufgefallen ist. Dominic West ist in der Rolle des Lehrers aufgrund seines sehr britischen Aussehens eh ideal besetzt.

Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es zu THE OTHERS. Auch hier nimmt der Film gegen Ende eine erstaunliche Wende, mit der man nicht rechnen konnte, die allerdings doch recht schlüssig ist und nicht aufgesetzt wirkt.

Fazit: Rundum gelungener Geisterspuk, dessen einziges kleines Manko die etwas zu lange Laufzeit ist. Dafür nimmt man sich gerade gegen Ende viel Zeit die Wende auch sinnvoll aufzulösen, dafür gibt es dann:

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UNDER THE BED / THE ARK (Sunfilm)

am 10. Juli 2013 unter Horror, SciFi, mystery abgelegt

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Früher war die Firma SUNFILM auf meiner Seite sehr präsent. Mittlerweile schreibe ich über deren Filme nur noch selten, da diese sich bei Vergabe von Pressekopien anstellen, als würden Sie Goldbarren verschicken. Eines dieser Exemplare kostet zwischen 5 und 8 Cent. Wenn das einer so kleinen Firma zu viel ist, braucht diese sich nicht wundern, das es kaum Kritiken von deren Streifen im Internet zu bestaunen gibt. Wenn diese also 100 dieser Kopien an alle Onlineseiten verschickt, die es in Deutschland gibt, sind das 8 EURO. Wow, welch Kapitalaufwand.

Aber da mir die beiden o.g. Filme gut gefallen haben (die ich natürlich nur ausgeliehen habe und nicht gekauft) sollen sie hier doch eine Erwähnung finden.

Nachdem die Mutter von Neal in einem Feuer starb, für das sein Vater ihn indirekt verantwortlich macht, verbrachte er 2 Jahre bei seiner Tante. Nun gibt es die Rückkehr und Dad hat auch eine neue Flamme. An den Tatsachen hat sich jedoch nichts geändert. Neal ist sich sicher, dass sich unter seinem Bett eine unheimliche Macht befindet und seit er das Haus verlassen hat, kam auch sein kleiner Bruder Paulie mit dem Monster in Kontakt. Die beiden Jungs versuchen alles um sich gegen dieses Vieh zu verteidigen, doch ihr Vater tut das alles als Spinnerei ab, was ihn jedoch bald den Kopf kosten wird.

Was den Film von Anfang an unterhaltsam gestaltet, ist die perfekte Chemie zwischen den beiden Brüdern. Diese spielen das so hervorragend, dass man wirklich glaubt, sie seien dies auch im echten Leben und so entsteht eine hohe Identifikation mit den beiden Protagonisten.

Natürlich gibt es bei diesen Geistergeschichten immer das ein oder andere Logikloch, über das man aber großzügig hinwegsieht. Beim Finale sieht man dem Streifen an manchen Stellen zwar das geringe Budget an, was jedoch nicht den Gesamteindruck schmälert. Für Leute geeignet, die zum Beispiel THE HOLE (den von Ascot) gut fanden.

Noch einen Tick besser hat mir THE ARK gefallen, zumal Christian Slater endlich mal wieder in einem gescheiten Film zu sehen ist, nachdem er auf dem besten Wege war in die C-Garde der Darsteller abzusteigen.

Slater spielt Colonel Gerard Bruchman, der mit seiner Crew auf einer Mondbasis stationiert ist. Eines Tages richtet ein Meteoriteneinschlag einigen Schaden an der Station an. Zwar sind die Reparaturarbeiten schnell abgeschlossen, doch auf dem Gestein befinden sich merkwürdige Sporen, die dafür sorgen werden, das das Leben der gesamten Crew bald in Gefahr geraten wird oder sind es doch die aufgrund des Kohlendioxid auftretenden Wahnvorstellungen?

Mehr will ich nicht verraten, da der Streifen etwa eine Stunde offenlässt, ob hier wirklich ein Parasit sein Unwesen treibt oder ob es doch Albträume sind, die die Crew durch eine Vergiftung erlitten hat.

Im Internet finden sich wieder haufenweise Plagiatsvorwürfe. Natürlich sind hier Parallelen zu anderen Filmen vorhanden (welche kann ich nicht verraten, denn sonst wüsstet ihr ja was mit der Crew passiert), aber das ist die alte Diskussion, die es auch in der Musik gibt. Alle die elektronische Musik machen klingen nach Depeche Mode, die wiederum klangen nach Kraftwerk usw usw.

Natürlich hat man das alles schon einmal gesehen., aber es ist doch erstaunlich was man aus so einem kleinen Budget für ein spannendes Filmchen gezaubert hat. Zudem wirken die Effekte und der Aufbau der Station erstaunlich professionell und auch das Ende hat mir gut gefallen.

Daher gibt es für diesen Streifen 6 Chuckys, UNDER THE BED erhält einen halben weniger.

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BEHIND YOUR EYES (WVG)

am 10. Juli 2013 unter Thriller abgelegt

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Steven und seine Gattin wollen seine Eltern besuchen, die Madame bisher nicht kennt. Immer wieder hat er jedoch erwähnt, dass die beiden recht schwierige Charaktere sind. Doch erst einmal kommt man dort gar nicht an, denn auf dem Weg dorthin wird das Pärchen von einem unbekannten Angreifer attackiert und entführt. Zwar kann Erika sich befreien und erreicht eine kleine Hütte im Wald, doch damit kommt sie vom Regen in die Traufe.

Bis zu dem Moment der Flucht ist das ganze gerade noch in Ordnung, wenn die Synchronisation auch mies ist, doch dafür kann der Film ja nichts. Danach folgt jedoch ein strunzdummes und hanebüchen konstruiertes Szenario mit unfassbar bescheuerten Dialogen („Sei still Weib“).

Die Wende in der Mitte des Film ist zwar nicht unbedingt vorhersehbar, aber zusätzlich leider totaler Unfug, besonders wenn man die ersten 20 Minuten des Films als Grundlage nimmt.

Die Schauspieler haben die Bezeichnung nicht wirklich verdient. Madame hat zwar große Titten, aber nur einen Gesichtsausdruck, während ihr Gatte aussieht als würde er gleich im Stehen einschlafen.

Dumm und Dümmer, langweilig und langweiliger. Vollkommen abstruser Nonsens der angeblich mehrere Preise gewonnen hat. Fragt sich ob es die auf dem Cover aufgeführten Veranstaltungen wirklich gibt und wenn ja von wem diese besucht werden, wahrscheinlich von Mitgliedern der dort ansässigen Klapse.

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THE BAY (Koch Media)

am 02. Juli 2013 unter Horror, Suspense, Thriller abgelegt

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Die kleine Hafenstadt Claridge scheint auf den ersten Blick ein kleines Paradies zu sein. Sympathische Bürger und eine wunderschöne Bucht locken regelmäßig Touristen an. Doch plötzlich ist alles anders, denn man entdeckt Millionen von Fischen, die plötzlich tot an der Küste auftauchen. Zudem fallen Vögel vom Himmel. Als die ersten Menschen mit dem hiesigen Wasser in Berührung kommen geht das Grauen los. Schon nach kurzer Zeit, ist der Körper übersät von einem merkwürdigen Ausschlag mit Todesfolge, bei dem noch eklige Viecher aus den Toten herauskriechen. Zunächst zeigt sich die Seuchenbehörde kooperativ, doch dann wird der Kontakt plötzlich abgebrochen und die Bürger ihrem Schicksal überlassen. Eine Reporterin fasst ein Jahr später in einer Dokumentation die Ereignisse zusammen, die die Regierung der Welt vorenthalten will.

THE BAY hat ein Problem und das ist sein Erscheinungstermin. Nachdem wir alle in den letzten Jahren von den Found Footage Filmen überschwemmt wurden und mittlerweile wissen, das es in nahezu jeder Ecke Amerikas „paranormale Ereignisse“ gibt, ist dieses Genre wirklich extrem durchgenudelt.

Schade, denn hier sieht man, das ein wirklicher Fachmann am Werk war, denn das Ganze ist sehr liebevoll und vielschichtig gemacht. Hier wird immer wieder zwischen verschiedenen Geschichten und Schicksalen hin und her geswitcht, was das ganze nie langweilig werden lässt, wie es bei vielen Filmen dieser Art oft der Fall ist.

Das ausgerechnet der 71-jährige Hollywood-Haudegen Barry Levinson einen solchen Streifen dreht ist zudem überraschend. Der Mann hat vorher immerhin Filme wie RAIN MAN oder WAG THE DOG abgeliefert, die ja mit diesem Genre hier gar nichts zu tun haben. Aber laut einer Information im Internet wohnt der gute Mann wohl in der Nähe dieses Gebietes und es war ihm ein Anliegen einen Film darüber zu drehen, was dort passieren könnte.

Fazit: Spannendes und extrem gut geschnittenes Horrorszenario, das ich nicht für so arg weit hergeholt halte.

Für Leute die diese Art Film schon oft gesehen haben:

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Fur Neueinsteiger in dieses Subgenre:

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PAPERBOY (Studio Canal)

am 02. Juli 2013 unter Reviews abgelegt

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Sommer 1969 kehrt Ward Jansen zurück nach Hause. Der gefeierte Reporter will in dem verschwitzten, unauffälligen Kaff in Floridas Sümpfen beweisen, dass der verurteilte Mörder Hillary Van Wetter unschuldig ist und nichts mit der kaltblütigen Ermordung eines Sheriffs zu tun hatte. Seine Verlobte behauptet, sie habe entsprechende Beweise. Doch Charlotte Bless erweist sich als wenig vertrauenswürdige Sexbombe mit einer Vorliebe für schwere Jungs. Ihrem aufreizenden Auftreten kann man sich nur schwer entziehen, und auch Wards kleiner Bruder Jack verfällt ihr zusehends. Als Ward von Unbekannten attackiert und schwer verletzt wird, wird eine Kette folgenschwerer Ereignisse ausgelöst…

Das war die Beschreibung die ich gelesen habe, bevor ich mir diesen Mist angesehen habe. Dazu standen noch John Cusack und Nicole Kidman auf der Besetzungsliste. Was sollte da also schiefgehen? Die Antwort ist: ALLES.

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal so einer geballten Verschwendung von schauspielerischem Talent beiwohnen durfte und weiß auch nicht was insbesondere Cusack in so einem uninspirierten, langweiligen Mist zu suchen hat.

Das Wort Thriller hier überhaupt nur auszusprechen ist schon eine Beleidigung für das Genre. Hier herrscht Langweile pur, garniert mit strohdoofen Dialogen und einer hundsmiserablen Synchronisation.

Ich muss aber zugeben, dass ich auch nach 35 Minuten ausgeschaltet habe, weil ich den Stuss nicht mehr ertragen konnte und mir meine Lebenszeit dafür auch zu wertvoll ist.

RATE DRINGEND AB!!!

I1chuckys