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THE GHOSTMAKER (Ascot Elite)

ghost

Platt, Kyle und der querschnittsgelähmte Sutton sind drei Studenten an der Universität von Los Angeles, wobei die beiden letzteren Brüder sind. Eines Tages entdeckt Kyle bei der Entrümpelung eines Hauses einen merkwürdigen Sarg, den er mitnimmt um ihn im Internet zu verscheuern. Doch dann entdeckt er, dass sich im Inneren eine merkwürdige Spieluhr befindet. Platt findet heraus, dass es sich bei dem Sarg wohl um den Besitz eines gewissen Wolfgang von Dresden handelt, einem deutschen Alchemisten, der im 17. Jahrhundert in Deutschland versuchte Nahtoderfahrungen zu sammeln. Als sich Kyle in den Sarg hineinlegt erlebt er eine Überraschung – die Spieluhr sorgt dafür, dass er seinen Körper in Astralgestalt verlassen kann. Auch Sutton ist fasziniert und probiert das ganze aus. Dieser verfällt dem guten Stück immer mehr, da er in der anderen Gestalt wieder laufen kann. Doch Platt ist skeptisch und findet heraus, dass die Spieluhr bestimmte Töne in Frequenzen sendet, die für Lebewesen tödlich sein können, doch da ist es fast schon zu spät….

Bevor ich anfange zu meckern – die Story ist wirklich originell und anfangs auch gut durchdacht, Die erste halbe Stunde steuert der Film sogar auf die Höchstbewertung zu, denn da stimmt einfach alles – besonders die Atmosphäre.

Mit zunehmender Spieldauer werden jedoch die Handlungen der Protagonisten ein wenig unverständlich, und der Streifen leidet unter heftigem Erklärungsnotstand. Das ist bei solchen Filmen zwar immer so, aber in diesem Fall doch recht extrem.

Überall im Netz wird gemotzt, dass die Idee super ist, die Umsetzung und das Drehbuch aber nicht. Dem würde ich so nicht ganz zustimmen, denn für das magere Budget von einer knappen Million hat man wirklich das beste herausgeholt und da der Film eigentlich nur genau den selben Fehler begeht wie HOLLOW MAN (und da bekam der Drehbuchautor sicher mehr Kohle) ist das nicht wirklich ein Kriterium. Nur wieso nutzen die Kerle ihre neue Macht für so profane Dinge wie hier gezeigt? Genau wie Kevin Bacon, dem in o.g. Streifen nix besseres einfällt als eine Frau zu vergewaltigen.

Trotzdem bekommt der Film von mir 6 Chuckys (wobei ein halber meiner latenten Vorliebe für kleine, günstig realisierte B-Movies zugerechnet werden muss). Eins ist GHOST MAKER nämlich auf keinen Fall – Langweilig. Fast durchgehend ist man von der Geschichte gefesselt und die 90 Minuten sind ruckzuck vorbei und das schafften in letzter Zeit wenige Streifen.

6-chucky121222

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