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Archiv für den 16. Juni 2013

THE COLLECTION (Studio Canal)

am 16. Juni 2013 unter Horror abgelegt

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THE COLLECTION ist die Fortsetzung eines Streifens, den ich mir nie angesehen habe. Jedoch kann man diesen auch anschauen wenn man den Vorgänger verpasst hat.

Ein Typ (wohl einziger Überlebender des ersten Teils) entkommt schwer verletzt der Gewalt eines kranken Serienkillers, dem es Spaß macht, Menschen in Scharen niederzumetzeln oder und/oder einige Ihrer Körperteile zu entwenden. Nun hat das Phantom nicht nur wieder getötet, sondern auch eine junge Frau aus reichem Hause entführt, dessen Vater über Macht und Einfluss verfügt und mit allen Mitteln versucht seine Tochter zu befreien. Doch die eigens organisierte Spezialtruppe, findet den Unterschlupf des Killers auch nicht, also muss der einzige Überlebende ran, obwohl der dazu wenig Lust verspürt – zurecht wie sich herausstellt…

Da ich in letzter Zeit von Metzelfilmen eigentlich die Schnauze voll habe, weil es in dem Genre echt nichts mehr Neues zu entdecken gibt, habe ich mir den Film nur geholt, weil ihn mir jemand empfohlen hat und wer keine hohen Ansprüche hat, wird hier durchaus gut unterhalten.

Das Gemetzel in der Disco ist zum Beispiel mehr als spaßig und auch in dem Haus des Bekloppten gibt es einiges an Ekligem zu bestaunen, dass auch Jigsaw Freude bereiten würde.

Zudem hat man hier zumindest B-Film Helden versammelt, so dass es schauspielerisch auch nicht so schlimm wird, wie vielleicht befürchtet.

Natürlich ist das Ganze trotzdem ein SAW-Verschnitt, das wird wohl sicher auch der Regisseur kaum verleugnen, aber einige kranke Ideen und die recht geringe Laufzeit sorgen trotzdem für überraschend kurzweilige Unterhaltung. Zudem ist der Splatterfaktor ziemlich hoch. Ich habe allerdings die UNCUT Fassung gesehen !!!!

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BABY CALL (Eurovideo)

am 16. Juni 2013 unter Drama, Thriller, mystery abgelegt

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Nachdem Anna ihren Mann verlassen hat, weil der versuchte den gemeinsamen Sohn zu ertränken, hat sie extreme Ängste, das dieser es wieder versuchen könnte. Obwohl man ihr eine völlig neue Identität gegeben hat und sie weit weg von ihrem alten Zuhause ist, fürchtet sie immer noch, das ihr Gatte Ihnen auflauert. Da sie fast schon paranoide Angst um ihren kleinen Anders hat, kauft sie sich ein Babyphon um ihm notfalls helfen zu können, obwohl er nur 10 Meter entfernt liegt. Doch eines Tages hört sie plötzlich Stimmen, die auf eine Misshandlung eines Kindes in ihrem Block hindeuten und beginnt nachzuforschen. Aber auch ihr Sohn verändert sich und bringt einen äußerst merkwürdigen Freund mit in die Wohnung. Als sie den ebenfalls einsamen Helge kennenlernt, scheint ihr Leben ein wenig positiver zu verlaufen, doch das hält nicht lange an….

Nachdem Frau Rapace ja die Gothpunkerin Lisbeth in der Larsson-Trilogie gespielt hat, sieht man sie nun hier in einer gänzlich anderen Rolle, nämlich als besorgte Mutter – zudem mit Mut zur Hässlichkeit, denn man hat Madame ganz schön auf abgefucktes Aussehen getrimmt.

Baby Call wird die Menschen in zwei verschiedene Lager spalten, denn in diesem Streifen passiert einfach nicht sehr viel. Bis zum überraschenden Finale (das allerdings nicht sooo überraschend ist wenn man vorher aufgepasst hat) schafft es der Regisseur aber mit sowohl sehr kunstvollen, als auch partiell sterilen Bildern den Zuschauer in den Bann zu ziehen – dazu gesellt sich ein kongenialer Soundtrack.

Das ist aber nicht jedermanns Sache, und so denke ich dass viele diesen Streifen auch als langweilig bezeichnen werden, was er in meinen Augen definitiv nicht ist.

Allerdings, und dass muss man hier schon erwähnen, bleiben am Ende schon einige Fragen offen. Ich sage nur „Gespräch zwischen Helge und dem Kumpel von Anders“, kann mir das jemand erklären?

Trotzdem trifft diese Art von Film genau meinen Nerv, daher auch die hohe Bewertung, aber wie bereits erwähnt, dieser Film MUSS einem NICHT gefallen.

Wieso BABY CALL im Jahre 2013 allerdings nur auf DVD erscheint, während jeder andere Furz auf Blu Ray veröffentlicht wird, dürfte wohl das Geheimnis der Firma Eurovideo bleiben.

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ESCAPE (Koch Media)

am 16. Juni 2013 unter Action, Drama abgelegt

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Norwegen im 13. Jahrhundert. Die Pest hat die Hälfte der Bevölkerung dahin gerafft. Die Familie der 19jährigen Signe macht sich auf die Suche nach einem besseren Leben, doch dieser Traum ist schnell ausgeträumt, denn am Fuße eines Berges wird die Familie überfallen und ermordet. Lediglich Signe wird am Leben gelassen, allerdings aus Gründen die ihr im Nachhinein eher weniger gefallen dürften, denn die Anführerin will noch ein Geschwisterchen für ihr Kind und auch die Männer haben schon lange nichts mehr vor die Flinte bekommen – es bleibt nur die Flucht. Hilfe erhält sie dabei von der Tochter der Anführerin, die, wie sich herausstellt, auch nicht deren leibliches Kind ist. Doch die Hatz über Stock und Stein ist beschwerlich und die Meute rückt immer näher.

Ich und Filme aus dem Mittelalter – Das passt nicht wirklich zusammen. Ich habe mir den Streifen nur angesehen, weil er der Toptitel der Firma KOCH ist, die mich immer sehr freundlich mit Muster unterstützt – und siehe da, ich wurde überrascht.

Der Plot ist natürlich vollkommen simpel und theoretisch könnte das ganze auch in der heutigen Zeit spielen, denn die Geschichte ist 1:1 übertragbar.

Die schöne Landschaft Norwegens wusste sich der Regisseur auch schon in den ersten beiden Teilen von COLD PREY zu Nutzen zu machen, welche auch überzeugend waren.

Die Flucht des Duos ist durchaus realistisch und auch spannend geschildert und man leidet mit den Protagonisten, die man von Anfang an ins Herz geschlossen hat. Allerdings ist das perfide, dass man irgendwo auch mit der Anführerin der Sippe Mitleid hat, da ihr Schlimmes widerfahren ist und sie auf brutale Weise ihr Kind weggenommen bekommen hat. Dieser Konflikt macht das ganze zusätzlich interessant.

Die Durchschnittsbewertung auf anderen Plattformen ist ebenfalls sehr gut was mir zeigt, das viele den Streifen so sehen wie ich, was dann wohl auch der Realität entsprechen dürfte (ich tue mich mit Bewertungen für Genre in denen ich eigentlich nicht Zu Hause bin immer etwas schwer).

Meiner Meinung nach hat ESCAPE sich aber auf jeden Fall sogar etwas mehr als 5 Chuckys verdient, weil insbesondere die Optik des Streifens hervorragend gelungen ist und man mit den beiden Hauptdarstellerinnen zudem einen Glücksgriff gemacht hat..

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THE GHOSTMAKER (Ascot Elite)

am 16. Juni 2013 unter Horror, mystery abgelegt

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Platt, Kyle und der querschnittsgelähmte Sutton sind drei Studenten an der Universität von Los Angeles, wobei die beiden letzteren Brüder sind. Eines Tages entdeckt Kyle bei der Entrümpelung eines Hauses einen merkwürdigen Sarg, den er mitnimmt um ihn im Internet zu verscheuern. Doch dann entdeckt er, dass sich im Inneren eine merkwürdige Spieluhr befindet. Platt findet heraus, dass es sich bei dem Sarg wohl um den Besitz eines gewissen Wolfgang von Dresden handelt, einem deutschen Alchemisten, der im 17. Jahrhundert in Deutschland versuchte Nahtoderfahrungen zu sammeln. Als sich Kyle in den Sarg hineinlegt erlebt er eine Überraschung – die Spieluhr sorgt dafür, dass er seinen Körper in Astralgestalt verlassen kann. Auch Sutton ist fasziniert und probiert das ganze aus. Dieser verfällt dem guten Stück immer mehr, da er in der anderen Gestalt wieder laufen kann. Doch Platt ist skeptisch und findet heraus, dass die Spieluhr bestimmte Töne in Frequenzen sendet, die für Lebewesen tödlich sein können, doch da ist es fast schon zu spät….

Bevor ich anfange zu meckern – die Story ist wirklich originell und anfangs auch gut durchdacht, Die erste halbe Stunde steuert der Film sogar auf die Höchstbewertung zu, denn da stimmt einfach alles – besonders die Atmosphäre.

Mit zunehmender Spieldauer werden jedoch die Handlungen der Protagonisten ein wenig unverständlich, und der Streifen leidet unter heftigem Erklärungsnotstand. Das ist bei solchen Filmen zwar immer so, aber in diesem Fall doch recht extrem.

Überall im Netz wird gemotzt, dass die Idee super ist, die Umsetzung und das Drehbuch aber nicht. Dem würde ich so nicht ganz zustimmen, denn für das magere Budget von einer knappen Million hat man wirklich das beste herausgeholt und da der Film eigentlich nur genau den selben Fehler begeht wie HOLLOW MAN (und da bekam der Drehbuchautor sicher mehr Kohle) ist das nicht wirklich ein Kriterium. Nur wieso nutzen die Kerle ihre neue Macht für so profane Dinge wie hier gezeigt? Genau wie Kevin Bacon, dem in o.g. Streifen nix besseres einfällt als eine Frau zu vergewaltigen.

Trotzdem bekommt der Film von mir 6 Chuckys (wobei ein halber meiner latenten Vorliebe für kleine, günstig realisierte B-Movies zugerechnet werden muss). Eins ist GHOST MAKER nämlich auf keinen Fall – Langweilig. Fast durchgehend ist man von der Geschichte gefesselt und die 90 Minuten sind ruckzuck vorbei und das schafften in letzter Zeit wenige Streifen.

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HOUSE AT THE END OF THE STREET (Universum Film)

am 16. Juni 2013 unter Thriller abgelegt

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Die 17 jährige Elissa zieht mit ihrer Mutter Sarah in ein neues Haus in eine Kleinstadt in Pennsylvania. Das Anwesen dort war recht günstig zu haben, da sich im Haus nebenan ein Doppelmord ereignete, der die Immobilienpreise in der Gegend schlagartig nach unten schießen ließ. Ein psychisch gestörtes Mädchen soll da seine Eltern umgebracht haben. Der Bruder der Killerin lebt jedoch noch immer da. Elissa und der junge Mann kommen sich bald näher, was der Mutter überhaupt nicht gefällt, zumal man in der Gegend munkelt, dass die Schwester noch im Wald herumläuft.

Zugegeben die Auflösung dieses Streifens ist nicht unoriginell und erinnert an wenig an Hitchock. Dem hätte das Ende sicherlich gefallen. Ob er den Ablauf davor allerdings auch so zäh inszeniert hätte, wage ich mal zu bezweifeln, denn nach einem guten Auftakt zieht sich das Ganze doch sehr lange hin. Zudem verlaufen einige angeschnittene Handlungsstränge völlig im Nichts (zum Beispiel die Band in der Elissa mitspielen soll).

Frau Lawrence spielt mal wieder einen Teenager, obwohl sie definitiv nicht mehr als solcher durchgeht und muss langsam aufpassen bei ihrer Rollenauswahl, denn nach dem plumpen Parnem-Gemeuchel spielt sie hier wieder in einem Thriller mit, der sie nicht wirklich schauspielerisch fordert. Das macht ihr „Partner“ Max Theriot schon deutlich besser, der hat allerdings auch die interessantere Rolle.

So bleibt unter dem Strich ein solider Durchnittsthriller, dem etwas mehr Thrill gut getan hätte. Zudem sind 80 % des Streifens vorhersehbar. Kann man sich anschauen – schlecht unterhalten wird man nicht, aber verpassen wird man auch nicht wirklich was. Eure Entscheidung.

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