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VAMPS (Koch Media)

vamps

Auf den ersten Blick sind Goody und Stacy 2 typische Mädels Mitte Zwanzig. Die besten Freundinnen wohnen in einer sehr speziellen WG zusammen und machen praktisch alles gemeinsam. Hört sich reichlich unspektakulär an, doch beide sind Vampire. Während Goody bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gebissen wurde, ist Stacy noch relativ neu im Geschäft, denn sie wurde erst Anfang der 80er zum Vampir, hauptsächlich weil Goody endlich mal eine gute Freundin haben wollte.Während letztere allerdings Probleme hat mit der Zeit mitzugehen (Stichwort Handys, PC usw.) hat Stacy damit weniger Berührungsängste, da erkennt man eben doch das eigentliche Alter. Als letztgenannte sich in der Abendschule in einen Typen verknallt, scheint ihr Glück perfekt, doch sollte dessen Nachname „Van Helsing“ ihr nicht zu denken geben? Und dann trifft Goody auch noch eine verflossene Liebe wieder…..

Die richtig guten Seiten des Films werden viele leider nicht verstehen. Nicht weil sie zu blöd dafür sind, sondern einfach zu jung, denn dieser Streifen ist für Menschen unter 35 ganz unterhaltsam, für Menschen darüber aber extrem lustig.

Da Stacy ja in den 80er gebissen wurde, lebt sie dort auch geistig weiterhin. Daraus ergeben sich so viele skurrile Bilder und Situationen, die man beim ersten Schauen gar nicht alle erfassen kann. An der Wand hängen Poster von CURE oder CLASH, in ihrem Schlafsarg sind Bilder von Matt Dillon oder Michael J. Fox angebracht und auch der ADAM ANT-Gag ist ein Brüller.

Überhaupt erinnert mich VAMPS unglaublich an die „Fabelhafte Welt der Amelie“, denn auch hier wurden so viele kleine Dinge für teilweise nur wenige Sekunden gezeigt, die aber den Film in seiner Schönheit komplettierten, so ist es hier auch.

Aber wie gesagt, vieles wird man als 20-jähriger nicht verstehen, obwohl trotzdem noch jede Menge schräger Ideen übrig bleiben. Sei es nun die Rattencoke, der Reisesarg oder das „Treffen der anonymen, nicht menschliches Blut Trinkender-Vampire“. Das Finale verdient sich zudem einen Extrapunkt.

Extrem überrascht hat mich Alicia Silverstone. Die mittlerweile 36-jährige, der eine große Karriere vorausgesagt wurde, ist eigentlich gänzlich in der Versenkung verschwunden und spielt hier wohl auch nur mit, weil sich Regisseurin Amy Heckerling an sie erinnert hat – war sie doch der Star ihres Kassenhits CLUELESS. Jedenfalls sieht Madame immer noch aus wie 23 und liefert eine tolle Performance ab, die mich besonders in den (wenigen) melancholischen Momenten überzeugt. Krysten Ritter passt aufgrund ihres Aussehens eh in das Vampirgenre. Dazu gibt es noch Auftritte von Sigourney Weaver, Malcolm Mc Dowell und der genial besetzte Wallace Shawn als Papa Van Helsing.

Fazit: VAMPS ist eine liebevoll gestaltete Komödie an der eigentlich alles stimmt. Wie bereits erwähnt sollte man aber schon ein gewisses Alter erreicht und sich auch in der Kindheit für Musik und Filme interessiert haben, sonst versteht man vieles einfach nicht. Ein kleiner Geheimtipp für die alten Menschen unter uns ^^.

6-chucky12122

05chucky112721

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