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Archiv für den 04. Februar 2013

CABIN IN THE WOODS (Universum Film)

am 04. Februar 2013 unter Horror abgelegt

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Fünf Freunde brechen zu einem Wochenende in einer entlegenen Waldhütte auf. So beginnen gefühlt 1000 Filme aus dem Horrorgenre und man kann eigentlich schon voraussehen wie es weitergeht. Doch hier ist alles anders. Denn aus einem unterirdischen Labor werden die Handlungen der Herrschaften überwacht und auch manipuliert. Dies alles dient einem höheren Zweck, den wir aber erst gegen Ende erfahren. Jedenfalls macht eine Horde Zombies Jagd auf das Quintett, was auch schon bald die ersten Todesopfer mit sich bringt. Doch dann begehen die Wissenschaftler einen großen Fehler.

Es ist schwer den Film zusammenzufassen ohne zu viel zu verraten. Allerdings macht der Streifen diesen Fehler auch. Denn der Zuschauer weiß von Anfang an, dass sämtliche Aktionen von eben diesem unterirdischem Labor aus gesteuert und überwacht werden. Das hätte ich erst gegen Mitte des Films als Überraschung eingebracht.

Die letzte halbe Stunde des Streifens enthält aber dann doch einige Überraschungen und einen sensationellen Cameo-Auftrirr einer meiner Lieblingsschauspielerinnen.

Wie es der Film geschafft hat mit einer 16 er Bewertung durch die FSK zu schlüpfen, ist mir unbegreiflich, denn insbesondere gegen Ende ist das ein einziges Gemetzel.

Die Idee aus dem ganzen eine Mischung aus TRUMAN SHOW und WRONG TURN zu machen ist durchaus originell und wurde so nicht nicht gezeigt, was dem Film auch die vielen guten Kritiken einbrachte, denn gerade das Horrorgenre krankt in den letzten Jahren doch an latenter Ideenlosigkeit.

Zudem hat man die Rollen der Teenager mit gescheiten Schauspielern besetzt, was in Slasherfilmen ja eher eine Seltenheit ist.

So bleibt unter dem Strich ein sehr unterhaltsamer und auch origineller Streifen, mit einer etwas kruden Auflösung, aber jeder Menge kleiner, witzigen Ideen. Eine Fortsetzung wird jedoch durch das Ende verhindert oder?

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BLUTSSCHWESTERN (Koch Media)

am 04. Februar 2013 unter Horror, Thriller abgelegt

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Die Medizinstudentin Milla findet in der Bücherei im Zuge eines Referates ein mittelalterliches Manuskript aus der Zeit der Hexenverfolgung: Die Bibel des Blutes. Zusammen mit ihren drei Kolleginnen fängt sie an, mit Texten aus dieser zu experimentieren. Alle sehen das nur als Spaß an, zumal auch vorerst gar nichts passiert, Das ändert sich jedoch schnell, als erste Todesopfer folgen und ein Lehrer vollkommen durchdreht und die Klapse muss. Als sie einem Typen, der sie abserviert einen Fluch auferlegt und der dann wirklich in Erfüllung geht, wirft Milla das Buch in den Fluss. Doch das ist nicht das Ende.

Wenn man erst mal geschluckt hat, dass sich diese Bibel in einer Bücherei befindet und da einfach herumliegt, entwickelt sich, insbesondere für einen TV-Film, ein durchaus ordentlicher Horrorthriller, der sich deutlich an amerikanischen Vorbildern orientiert, was Kameraführung, Schnitt und Musik angeht – aber das muss ja nichts schlimmes sein.

Die vier Darstellerinnen machen ihre Sache auch ganz ordentlich und Esther Schweins als Kräuterhexe ist schick gegen den Strich besetzt.

In Sachen Effekte sieht man natürlich schon das recht geringe Budget und das Ende ist dann doch ein wenig too much. Trotzdem bleibt unter dem Strich ein unterhaltsamer TV-Thrilller mit einigen überraschenden Wendungen und spannenden Passagen.

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STASH HOUSE (Koch Media)

am 04. Februar 2013 unter Suspense, Thriller abgelegt

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David Nash hat ein besonderes Geburtstagsgeschenk für seine Gattin. Nämlich ein Traumhaus, das er billig bekommen hat. Was beide nicht ahnen: Das ganze war so günstig, weil es vorher einem Drogenbaron gehörte, der verschwunden ist und der Hausverwalter hat sich die Birne weggeballert. Außerdem befindet sich in dem neuen Domizil auch noch irgend etwas, auf das zwei leicht gestörte Kriminelle ganz scharf sind. Zunächst scheint es klar, denn das Paar findet haufenweise Drogen. Als diese jedoch anscheinend nicht das sind, was die beiden wollen, wird es eng für das Pärchen, das sich in dem Haus verbarrikadiert hat, was glücklicherweise auch problemlos möglich ist, da es unter anderem mit kugelsicherem Glas ausgestattet ist. Doch die beiden Verbrecher finden schnell andere Möglichkeiten…..

Was wird dieser Streifen im Internet niedergemacht, vor allem lese ich dort immer wieder das Wort Unlogik. Natürlich ist das auch etwas was mich im Normalfall stört, aber ich fand diesen Streifen nicht wirklich so unsinnig wie er beschrieben wird. Wenn man bedenkt welch gute Kritiken Müll wie SALT oder FACE OFF bekommen ist das hier fast eine seriöse Dokumentation.

Lediglich der schnelle Erwerb des Hauses und das die Herrschaften das was sie wollen noch nicht aus dem Haus geholt haben ist etwas unsinnig. Der Rest des Streifens erinnert ein wenig an PANIC ROOM, nur das der Room hier ein ganzes Haus ist.

Das Pärchen macht seine Sache gut, wobei Sean Faris locker als unehelicher Sohn von Tom Cruise durchgehen könnte. Die Handlungsweisen der beiden sind in weiten Teilen wesentlich nachvollziehbarer als in ähnlich gelagerten Filmen. Nur statt Herrn „ich hab mit zwei Gesichtsausdrücken immerhin doppelt so viele wie Steven Seagal“ Lundgren hätte ich vielleicht Michael Madsen besetzt, was ein wenig mehr schauspielerische Qualität in das ganze gebracht hätte.

Fazit: Mir persönlich hat der Streifen gut gefallen, nach einer kurzen Einleitung ist STASH HOUSE durchweg spannend und zudem gibt es einen zweiten Showdown an einer Stelle an der man schon fest davon überzeugt war, das alles vorbei ist.

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COLUMBUS CIRCLE (Concorde Video)

am 04. Februar 2013 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Vor vielen Jahren hat sich Abigail in ein New Yorker Apartmenthaus am Columbus Circle zurückgezogen und pflegt keinerlei Kontakt zur Außenwelt – selbst mit dem Pförtner kommuniziert sie nur über Briefe. Doch eines Tages wird ihre Nachbarin von ihrem Freund verprügelt und sie überwindet sich die Dame in ihre Wohnung zu lassen. Langsam freunden sich die beiden an. Aus Dankbarkeit versucht diese, Abigail aus ihrer Einsamkeit zu befreien und ihre Agoraphobie zu überwinden. Doch genau während dieses Experiments stürzt der Schlägerfreund wieder sturzbetrunken durch die Gegend, geht auf die beiden Damen los und kommt dabei zu Tode…Was nun?

Giovanni Ribisi, Kevin Pollak, Selma Blair, Jason Lee…es gibt sicherlich schlechtere Besetzungen für einen B-Thriller.

Die Meinungen bei diesem Streifen gehen im Netz extrem auseinander. Die TV-Spielfilm schreibt „Der Tod eines Thrillers: Die Vorhersehbarkeit“. Also wenn der Redakteur die ganzen Wendungen die in der zweiten Hälfte passieren, vorhergesehen hat, sollte er vielleicht mal einen Lottoschein ausfüllen. Insbesondere das Ende KANN man nicht vorausahnen und wer das behauptet erzählt dummes Zeug.

Die ersten 35 Minuten sind allerdings etwas langatmig, was aber auch damit zusammenhängt, dass man sich der Charakterzeichnung widmet. Wenn dies nicht ausreichend stattfindet meckern wir Kritiker aber auch, von daher geht das eigentlich in Ordnung, denn gegen Ende holt der Film das alles wieder nach und schlägt einen Haken nach dem nächsten.

Fazit: Durchaus interessanter, kleiner B-Thriller der langsam in Fahrt kommt, sich dann aber spannend entwickelt. Lediglich gegen Ende gibt es einen recht heftigen Logikfehler, aber über den sehe ich mal hinweg.

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