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DAS BOURNE-VERMÄCHTNIS (Universal)

bourne

Also bei diesem Streifen war ich äußerst skeptisch, denn ich mag die 3 Vorgänger sehr – sie zählen für mich zum besten was das Actionkino im vorigen Jahrzehnt zu bieten hatte. Zudem spielt Jason Bourne hier gar nicht mehr mit, sondern man hat Handlungsstränge des letzten Teiles mit diesem Film hier verknüpft. Ob das unbedingt notwendig war oder ob man das nur gemacht hat um mit dem Namen BOURNE mehr Zuschauer ins Kino zu locken sei mal dahingestellt. Man hätte das hier vorliegende Werk auch als eigenständigen Film ohne Bezug drehen können.

Unser neuer Held heißt Aaron Cross und ist einer von sechs Superagenten des Regierungsprogramms Outcome. Als durch Jason Bourne das CIA-Programm Treadstone öffentlich gemacht wird, besteht natürlich auch die Gefahr, das das ebenfalls streng geheime Outcome das Tageslicht erblickt, was der CIA nicht wirklich in den Kram passen würde. Also eliminiert man die sechs Agenten – zumindest glaubt man das, denn Cross kann durch einen Trick dem Tod ein Schnippchen schlagen. Da dieser aber dringend seine Medikamente benötigt, sucht er die einzige Person auf die er aus dem Programm kennt, nämlich die Wissenschaftlerin Marta Shearing. Diese soll ihm helfen an seine Tabletten zu kommen und den Skandal aufzudecken, doch die CIA sitzt den beiden schon im Nacken.

Geschickterweise hat man das Ende offen gelassen, so dass einer Fortsetzung nichts im Wege steht und zudem wird auch angedeutet, dass Jason Bourne noch lebt, so dass man sich ja eventuell auf ein Zusammentreffen der beiden freuen kann.

Besetzungstechnisch hat man alles richtig gemacht. Jeremy Renner ist für so eine Rolle wie geschaffen, Edward Norton sieht man (besonders als Fiesling) eh immer gerne und Rachel Weisz kann man auch nicht wirklich hassen.

So entwickelt sich ein rasanter und spannender Streifen, der sich zu Beginn aber relativ viel Zeit lässt die Geschichte des Helden zu erzählen und daher auf eine für Kinoverhältnisse extreme Laufzeit von fast 140 Minuten kommt.

Den Höhepunkt stellt wohl die gefühlt 20 Minütige Verfolgungsjagd gegen Ende des Filmes dar, die wirklich ihresgleichen sucht.

Fazit: Action mit Handlung hat man selten genug, hier geht die Rechnung auf. Gute Besetzung, tolle Stunts. Wir warten auf die Fortsetzung und ein Treffen der beiden Superagenten.

6-chucky12122

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