Kalender

November 2012
M D M D F S S
« Okt   Jan »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

STOLEN (Splendid/WVG)

stolen

Kein Monat ohne neues von Nicolas Cage. Der Mann scheint wirklich so viele Schulden zu haben, dass er 350 Drehtage im Jahr hat. Das erstaunliche dabei ist jedoch, dass ich seine früheren Filme alle zum Kotzen fand (KNOWING mal ausgenommen) und die ganzen Videopremieren nun zu gefallen wissen. Nach dem durchaus ordentlichen PAKT DER RACHE liegt nun schon der nächste Streifen mit ihm vor.

Nachdem er seine achtjährige Haftstrafe abgesessen hat, will der ehemalige Meisterdieb Will Montgomery nur noch in Ruhe leben und sich ganz um seine Tochter kümmern. Die ist jedoch gar nicht erpicht darauf, weil sie das Vorleben ihres Erzeugers nicht akzeptieren will. Zudem wollen ihn zwei andere nicht in Ruhe lassen, nämlich der damals ermittelnde Cop, der sich sicher ist, das Will die 10 Millionen, die man nicht bei ihm finden konnte, noch irgendwo versteckt hat und sein ehemaliger Kumpel Vincent, der damals ein Bein verloren hat und nun seinen Anteil will. Die Beteuerungen des Diebs, dass er die Kohle damals verbrannt hat nimmt ihm keiner ab. Vincent entführt daraufhin die Tochter von Will und erpresst ihn. Für den beginnt nun eine Hetzjagd, denn er hat nur 12 Stunden Zeit, die Kohle zu beschaffen und dabei auch noch ständig die Bullen am Hals.

Sicherlich bekommt die Geschichte keinen Originalitätspreis und der Film strotzt nur so vor Ungereimtheiten, die locker eine halbe Seite füllen könnten. Aber Regisseur Simon West, der mit WEHRLOS einen meiner ALL TIME FAVOURITES inszenierte (Hallo Paramount wo bleibt die Blu Ray dazu?) schielte sicherlich mit STOLEN auch nicht auf die Auszeichnung „Arthousefilm des Jahres“.

Er inszeniert hier einen routinierten Action-Thriller in dem Nic Cage (nicht wirklich ein Liebling von mir) sein berüchtigtes Overacting in Grenzen hält und überraschend glaubwürdig agiert. Der von Josh Lucas dargestellte Vincent wirkt hingegen etwas arg überzogen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich während des gesamten Streifens auch nur mal 2 Minuten vorhanden waren, in denen ich mal schnell aufs Klo bin oder das Interesse verloren hätte. Hier geht es wirklich ohne jegliche Verschnaufpause und mit enormem Verve zur Sache. Und das muss man als Regisseur auch erst mal so hinbekommen.

Fazit: Nicht nachdenken – einfach schauen, so wie man es bei TAKEN auch getan hat. Auf Logik wird hier nicht sonderlich viel Wert gelegt – dafür umso mehr auf Spannung und Action – und das passt beides.

5-chucky2232

05chucky112

Kommentieren

Comment Spam Protection by WP-SpamFree