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SANCTUARY SPECIAL

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Nun ist es also soweit. Die letzte Staffel von SANCTUARY ist auf den Markt gekommen und es heißt Abschied nehmen von Dr. Magnus und ihrem Team. Da ich nicht wirklich ein Serienschauer bin, da sie mir meistens auf Dauer nicht gefallen, widme ich SANCTUARY heute ein SPECIAL, denn ich habe mich immer wie ein kleines Kind gefreut, wenn eine neue Staffel erschien, was ansonsten nur bei FRINGE und SPOOKS der Fall ist.

Die Geschichte der Serie bzw. ihre Entstehung ist interessant. Das ganze war zunächst nur fürs Internet konzipiert und bestand aus 10 Minuten Folgen. Doch schnell versammelte sich eine riesige Fangemeinde und der kanadische Sender Scyfy entschloss sich, eine Staffel mit 45 minütigen Folgen zu produzieren, die auch durchaus gute Quoten erzielte, so dass es die Serie immerhin auf 4 Staffeln mit 59 Folgen brachte. Viele Fans kämpfen gerade mit Petitionen um eine weitere, was zeigt, das das Interesse noch lange nicht erloschen ist. Zudem gäbe es auch noch wirklich einiges zu erzählen. Doch worum geht es eigentlich?

Dr. Helen Magnus hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sogenannten Abnormen zu beschützen. Unter uns leben nämlich viel mehr als gedacht und damit meine ich nicht Heide Simonis oder Angela Merkel, auch wenn diese so aussehen. Auf der ganzen Welt verstreut hat Magnus (gespielt von der STARGATE erprobten Seriendarstellerin Amanda Tapping) ein Netz von SANCTUARYS aufgebaut, die alle von verschiedenen selbstständig arbeitenden Leitern gemanagt werden.

Natürlich beschäftigen sich die Geschichten hauptsächlich mit dem von Dr. Magnus, doch in verschiedenen Folgen tauchen immer wieder andere Sanctuarys auf, besonders wenn weltweite Gefahr besteht (wie beispielsweise durch BIG BERTHA).

Mit im Team sind Dr. Will Zimmermann (Robin Dunne), den sie vom FBI rekrutiert hat, weil er eine unglaublich schnelle Auffassungsgabe besitzt und punktgenaue psychologische Profile erstellen kann. Dazu gesellen sich das Computergenie Henry, selbst ein Abnormer, der aber auch für Außeneinsätze mit an Bord ist, sowie „Der Große“, eine Mischung aus Yeti und Bigfoot. Anfangs ist auch die Tochter von Magnus mit dabei, in einer späteren Staffel stößt die toughe Kate dazu.

Magnus ist über 150 Jahre alt, was daran liegt, das sie sich Ende des 19. Jahrhunderts mit einigen anderen Wissenschaftlern das sogenanntes Ursprungsblut injiziert hat, was ihr ewige Jugend verleiht. Die ebenfalls an dem damaligen Experiment beteiligten Wissenschaftler tauchen immer wieder in der Serie auf wie z.B. John (Christopher Heyerdahl, der auch den „Großen“ spielt, da allerdings nicht zu erkennen ist), ihr Ex Mann und ganz nebenbei auch Jack The Ripper war, der nun die Fähigkeit hat, sich an alle Plätze der Welt zu teleportieren, sowie der galante, aber doch immer intrigante Nikola Tesla (tja der lebt wirklich noch ^^), dessen Auftritte mir persönlich immer am meisten Freude bereiteten, weil er ein interessanter Charakter ist. Er wurde durch das Blut zum Vampir und hat neben seiner Intelligenz auch noch weitere enorme Fähigkeiten im Bereich der Elektromagnetik.

Die Serie unterteilt sich, ähnlich wie AKTE X damals, in 2 verschiedene Gebiete. Das eine sind abgeschlossene Folgen, das andere eine durchgehende Handlung die sich um die Hohlerde dreht, in der die Bevölkerung tief unter der Erde lebt, weil sie die Erdoberfläche fürchten. Daher ist es schwer irgendwo einzusteigen, da viele Dinge die passieren, sich immer wieder auf frühere Folgen beziehen.

Das die Serie immer mehr Budget bekam, ist deutlich zu erkennen. Anfangs ist das ganze in punkto Effekte qualitativ überschaubar, steigert sich jedoch und insbesondere die letzten beiden Staffeln sehen richtig gut aus, was speziell dem Aussehen der verschiedenen Abnormen zugute kommt.

Fazit: Eine wirklich interessante Serie, die, das brauchen wir nicht zu verschweigen, auch einige dusselige Folgen im Programm hat (zum Beispiel die ,in der Will tanzen muss), aber die man aufgrund der sympathischen Charaktere schnell lieb gewinnt und die auch viele interessante Storys zu bieten hat (und noch viele weitere zu bieten hätte, denn man kann ja praktisch unendlich viele Abnorme erfinden, weil der Phantasie da keine Grenzen gesetzt sind), aus denen man locker einen Spielfilm hätte machen können. Also einfach mal reinschauen, es lohnt sich.

GEAMTBEWERTUNG PLUS CREWLIEBGEWINNUNGSFAKTOR:

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