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Archiv für den 26. November 2012

PRIEST OF EVIL (Ascot Elite)

am 26. November 2012 unter Thriller abgelegt

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Timo war ein ehrlicher Polizist, der allerdings den Glauben an das Gesetz verloren hat, denn der Typ der seine Tochter ermordet hat, kommt schon nach 2 Jahren wieder frei und der Cop sinnt auf Rache. Natürlich wissen das auch seine Kollegen und Freunde und behalten ihn im Auge. Gleichzeitig beschäftigt eine merkwürdige Mordserie die Polizei, denn anscheinend stößt ein junger Mann willkürlich Menschen vor U-Bahnen. Doch nach längerer Recherche stellt sich heraus, das der Täter die Opfer nicht zufällig auswählt – also muss Timo seine Rache zurückstellen, doch dann stellt sich heraus, das der Cop ebenfalls im Visier des Täters ist.

SATANS DUNKLE WEGE ist der Untertitel dieses Streifens, der damit in die engere Auswahl der bescheurtsten Titel des Jahres kommt. Denn was das mit diesem Film zu tun hat, würde ich schon gerne mal wissen.

Es handelt sich hierbei um einen durchaus stylischen und spannenden Thriller, der die ein oder andere Überraschung bereithält. Meines Wissens ist dies erst der zweite finnische Film den ich jemals gesehen habe und auch der Erste war ein Thriller und gelungen aber da kannte ich nur den Originalnamen und den kriege ich nimmer zusammen ^^

In schicken aber meist sehr depressiv-trist gehaltenen Bildern entwickelt sich hier eine tolle Grundstimmung, mit erstaunlich guten schauspielerischen Leistungen.

Wer den Stil der Filme aus dem hohen Norden grundsätzlich mag, dürfte PRIEST OF EVIL gut finden. Es handelt sich hierbei aber, um das nochmal klarzustellen NICHT um einen Horrorfilm und wer Satan sucht wird ihn hier nicht finden.

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THE RAID (Koch Media)

am 26. November 2012 unter Action abgelegt

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Die Story dieses Streifens auf mindestens 5 Zeilen zu dehnen ist gar nicht mal so einfach, denn eigentlich gibt es hier keine. Eine verdeckt ermittelnde Sondereinheit der Polizei soll einen Drogenring in einem 15-stöckigen Apartmentblock hochnehmen, doch die Gangster werden gewarnt und per Haussprechanlage bekommen alle, die dem Boss einen Kopf der Einheit bringen, lebenslanges, kostenloses Wohnrecht angeboten, was die Anzahl der Polizisten schnell geringer werden lässt.

Mehr gibt es hier nicht zu erzählen, denn der Rest ist ein einziges Actionfeuerwerk, das anfangs mit Waffen, später eher mit den Fäusten und Füssen ausgetragen wird. Und daher fällt es mir auch schwer diesem Streifen eine Bewertung zu geben, da ich nicht beurteilen kann, ob diese Kämpfe jetzt gut oder schlecht choreographiert sind. Mir fehlen dazu einfach Vergleichswerte und ich weiß natürlich auch nicht welche der vielen asiatischen Kampfsportarten man gerade sieht. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man sich auf normale Schusswaffen beschränkt hätte.

Das ist in etwa so, als würde ich jetzt die neue CD von AC/DC besprechen, obwohl ich solche Musik gar nicht höre. Daher wäre es ungerecht sie zu bewerten – sowohl in die eine als auch die andere Richtung.

Allerdings ist der Actionanteil in dem Film so extrem hoch, das dieser normalerweise Fans solcher Filme, die Herzen höher schlagen lassen müsste. Mit Brutalität und netten Todesarten wird hier auch nicht gerade gespart und ich bin mir sicher, das manche Szenen aus Horrorfilmen entfernt worden wären, so dass die FSK Freigabe ab 18 auf jeden Fall ihre Berechtigung hat.

Für Fans des Genres sicherlich auch längst ein Geheimtipp bin ich mal gespannt, wie die thaiändisch-amerikanisch-walisische (!) Produktion auf DVD/BLURAY einschlagen wird.

RECREATOR (DTP Entertainment)

am 26. November 2012 unter SciFi, Suspense, Thriller abgelegt

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Was macht man an einem schönen Wochenende? Man entspannt sich vom Alltag. Das hat auch dieses Trio vor und so rudert man an ein schönes Fleckchen Erde. Das Mädel in der Runde muss dringend auf die Toilette, will aber dies nicht im Wald tun, also läuft sie zu einem nahegelegenen Haus und erledigt dies, ohne zu fragen. Als es zu regnen beginnt übernachtet man kurzerhand dort, wird jedoch morgens von den Besitzern überrascht. Als man daraufhin abhauen will nehmen die Eigentümer die Verfolgung auf, werden jedoch von zwei „nackten“Typen aufgehalten. Dem Dank weicht schnell der Schreck, denn diese sehen genauso aus wie die beiden Männer und auch der Klon des Mädels ist nicht weit. Man begibt sich zusammen ins Haus und findet im Keller die Leichen der beiden Eigentümer. Wollen die Klone auch in diesem Fall ihre Originale töten?

Eine recht schräge Story wird sich der ein oder andere denken, aber trotzdem oder gerade deswegen fand ich den Streifen sehr interessant und der Zuschauer kann absolut nicht vorausahnen, wohin das alles führen wird. Zudem gibt es auch noch ein gelungenes Ende.

RECREATOR wird überall niedergemacht, da er ja so viele Logiklöcher hätte. Finde ich interessant, denn ein dreist-dusseliger Streifen wie FACE OFF, der ein einziges großes Logikloch ist, bekommt überall gute Bewertungen – aber heee da war ja auch John Woo am Werk.

Ich persönlich fand, dass man aus dem sehr schmalen Budget einiges herausgeholt hat. Die Schauspieler agieren ebenfalls ordentlich und können sich auch gleich doppelt beweisen, denn sie spielen ja jeweils 2 Charaktere, die zwar gleich aussehen aber charakterlich doch verschieden sind.

Wer nicht so sehr auf Budget schaut, wird RECREATOR mögen, auch wenn zugegebenermaßen am Ende doch einige Fragen offenbleiben. Und TRASH wie es überall steht, ist das sicherlich nicht, dafür sind Kamera und Darsteller viel zu gut.

Fazit: Unterbewertet.

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I MELT WITH YOU (Schröder Media)

am 26. November 2012 unter Drama, Thriller abgelegt

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Bei dem Filmtitel fiel mir sofort ein Song aus den 80ern ein, nämlich MELT WTH YOU von Modern Englisch, die damit einen kleineren Hit in England hatten und witzigerweise wird die Nummer im Abspann (wenn auch neu interpretiert) sogar gespielt. Und man findet sich dabei in bester Gesellschaft, denn auch Adam and the Ants, CURE, die Dead Kennedys oder die Pixies sind in dem Film vertreten, was auch Sinn macht. Es geht nämlich um 4 Freunde die in ihrer Jugend genau diese Musik gehört haben. Schon seit dem College ist man mit einander befreundet und trifft sich jedes Jahr für eine Woche, um die Freundschaft aufrechtzuerhalten. Alle haben eigentlich etwas aus ihrem Leben gemacht, doch wenn man hinter die Fassade der einzelnen Personen blickt, ist das nur scheinbar so. Keiner von ihnen ist mit seinem Leben richtig glücklich und die eigentlichen Lebensträume und Ideale platzten. Aber in dieser Woche soll kein Trübsal geblasen, sondern gefeiert werden, also besorgt man sich haufenweise Drogen (einer der vier ist glücklicherweise Arzt) und ballert sich die Birne weg. Doch nach drei ausgelassenen Tagen die im Endeffekt aber mehr Schein als sein sind, passiert etwas furchtbares und man erinnert sich an einen Eid den man sich vor einem Vierteljahrhundert geschworen hat.

Regisseur Pellington, mir eigentlich nur als Regisseur von ARLINGTON ROAD bekannt, liefert uns hier ein Drama, das durchaus kontrovers ist. Die Ausschweifungen der Herren werden dabei ziemlich detailliert geschildert. Nach der bereits angedeuteten Wende entwickelt sich der Streifen dann in eine völlig andere Richtung.

Leider geschieht das etwas zu spät und der Film gerät anfangs doch etwas langatmig und man hätte die Geschichten der Protagonisten vielleicht etwas straffen können. Nach der Wende nimmt der Streifen dann Fahrt auf und wechselt vom Drama ins Thriller-Genre, was ihm gut tut.

Auch wenn alle 4 Darsteller toll aufspielen – Rob Lowe habe ich noch niemals annähernd so gut gesehen. Sein Charakter kommt am glaubwürdigsten rüber und hat auch den interessantesten Hintergrund zu bieten.

Abschließend ist der Streifen sehr schwer zu bewerten. Ich habe ihn nun schon einen Tag setzen lassen und denke immer noch ab und an darüber nach. Andererseits sind die Beweggründe und daraus resultierenden Handlungsweisen der Protagonisten im zweiten Abschnitt doch etwas sehr weit hergeholt. Aber aufgrund der guten Darsteller und der interessanten Story gibt’s dafür doch 5 1/ 2 Chuckys. Ein Film der Herrn Halmer gefallen dürfte (angesprochener weiß Bescheid^^)

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