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Archiv für den 14. November 2012

STORAGE 24 (Universal Pictures)

am 14. November 2012 unter Horror abgelegt

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Die Story ist schnell zusammengefasst: Typ will seine Ex zur Rede stellen, weil die Schluss gemacht hat. Die befindet sich gerade in einer unterirdischen Containeranlage um ihren Hausrat abzuholen. Dort angekommen werden erst einmal 10 Minuten lang Beziehungsprobleme besprochen, bevor es plötzlich einen lauten Knall gibt. Ein Flugzeug ist abgestürzt und die Teile sind auch in die Nähe der Anlage geflogen. Doch das ist nicht alles, plötzlich macht man unangenehme Bekanntschaft mit einem Alien das unterirdisch herumgeistert. Was hatte das Flugzeug da bloß für eine Fracht geladen?

Gar keine wie sich herausstellt, aber ich will nicht zu viel verraten, denn das erfährt man erst ganz am Ende und dafür bekommt der Film auch noch einen halben Chucky obendrauf, denn die letzte Einstellung ist wirklich gelungen und bringt einem zum Schmunzeln, weil sie die vorher gesehenen 80 Minuten ab absurdum führt.

Ansonsten wird hier solide Horrorkost geboten, die aber nicht wirklich überrascht. Die Location ist für Verfolgungsjagden eigentlich ideal, wird aber nicht ganz so ausgereizt wie es möglich gewesen wäre. Die Effekte sind für einen Low Budget Streifen ganz ordentlich und auch das Vieh ist passabel getrickst. Einziger mir bekannter Darsteller ist Noel Clarke der Böse aus den STREETS OF LONDON Teilen, der sich aber nicht sonderlich anstrengen muss.

Fazit: Nichts wirklich neues an der Horrorfront, aber immerhin ein solider Streifen, bei dem man sich nicht langweilt. Zudem gibt es die eine oder andere Stelle an der man auch Grinsen muss, besonders bei den Auftritten eines Stoffhundes ohne das man das hier als Komödie bezeichnen könnte.

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DARK PHENOMENA (Pasadena/ALIVE)

am 14. November 2012 unter Horror, mystery abgelegt

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Im Jahre 1957 geschieht ein Riesenunglück. Ein Bus voller Kinder überquert einen Bahnsteig und die Ampelschaltung funktioniert nicht. So rauscht dieser in einen Zug und keines der Kinder überlebt. Noch heute erzählt man sich, das wenn der Wagen an einer bestimmten Stelle stehenbleibt, die Geister der Kinder diesen über den Bahnübergang schieben. Diese Geschichte bekommt auch Melanie erzählt, die geradewegs aus einer Entzugsklinik kommt und es schwer hat wieder Fuß zu fassen. Ihre dominante und herzlose Mutter ist da nicht gerade eine Hilfe. Als sie mit ihrer Schwester und 2 Typen aus Jux nach einer Party zu dem Bahnsteig fahren werden die vier tatsächlich über die ominöse Stelle geschoben. Dabei fällt Melanie ein kleines Mädchen auf, das sie in den weiteren Tagen noch öfters sieht. Also beginnt sie Nachforschungen anzustellen…dann geschehen plötzlich Morde.

Nichts erwartet und dann stark überrascht kann man da nur sagen, denn DARK PHENOMENA ist ein durchaus kurzweiliger und auch spannender Streifen, dem es an manchen Stellen nur etwas an Budget fehlt.

Wer sich allerdings diesen dusseligen Titel hat einfallen lassen gehört geschlagen und getreten, denn der hat mit dem Film mal gar nichts zu tun. Im Original heißt das ganze FINGERPRINTS (habe auch extra das alte Cover genommen), was sehr gut zu dem Streifen passt. Wenn ich aber darauf einginge würde ich zu viel verraten.

Leah Pipes macht in der Rolle der Melanie eine gute Figur und auch Lou Diamond Philips weilt noch unter uns und spielt Melanies Vertrauenslehrer.

Zugegeben der Killer birgt nicht wirklich eine Überraschung, weil einfach zu wenige dafür in Frage kommen. Die Wende bezüglich des Zugunglücks ist jedoch mehr als gelungen.

Fazit: Unterhaltsamer Horrorstreifen, den es leider nur auf DVD gibt, das Bild ist nicht wirklich der Bringer, der Film aber durchaus gelungen.

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GRABBERS (Ascot Elite)

am 14. November 2012 unter Horror, Komödie abgelegt

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Ein kleines beschauliches Dörfchen in Irland. Die Polizei ist einfach nur dafür da mal nen Betrunkenen nach Hause zu eskortieren oder nen Strafzettel auszustellen. Ansonsten führt man hier ein ruhiges Leben in diesem Job. Doch damit ist es plötzlich vorbei, als Menschen verschwinden, eine ganze Ladung Wale am Strand liegen und Paddy der olle Dorffischer ein komisches Tier in seinem Netz hat. Von denen scheint es sogar noch eine ganze Menge zu geben und sie kommen nicht in friedlicher Absicht.

Grundsätzlich sollte man meinen ist das Genre der Horrorkomödie doch recht ausgelutscht, denn was will man schon noch veralbern? Doch GRABBERS liefert einen sympathischen und originellen Beitrag ab.

Alleine schon das das Vieh allergisch auf Alkohol reagiert und sich daher alle die Hucke vollsaufen um nicht gefressen zu werden ist schon einen Chucky wert – auf sowas muss man erstmal kommen. Zudem ist es halt schon irgendwie putzig das der Angriff mal nicht iwo in den USA erfolgt, sondern in so einem kleinen oldschooligen Dörfchen im friedlichen Irland.

Auch findet der Streifen eine sehr gute Mischung aus Horror und Komödie – die Anteile sind etwa ausgeglichen, etwa so wie es auch bei Filmen wie SEVERANCE oder DEAD SNOW der Fall ist.

Der beste Spruch des Films geht auf das Konto von Paddy. An der Stelle mit dem Eintopf musste ich den Film ausmachen, denn ich konnte nicht aufhören zu lachen.

Der vielbeschäfigte Richard Coyle, den man aber meistens nur in Nebenrollen sieht, macht als versoffener Cop ebenfalls Laune und auch die Dorfbewohner sind schön eingefangen.

So bleibt unter dem Strich eine wirklich lustige und zugleich spannende Horrorkomödie die Menschen gefallen dürfte die Sachen wie BLACK SHEEP mögen. Ein kleiner Geheimtipp.

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