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Archiv des Monats November 2012

PRIEST OF EVIL (Ascot Elite)

am 26. November 2012 unter Thriller abgelegt

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Timo war ein ehrlicher Polizist, der allerdings den Glauben an das Gesetz verloren hat, denn der Typ der seine Tochter ermordet hat, kommt schon nach 2 Jahren wieder frei und der Cop sinnt auf Rache. Natürlich wissen das auch seine Kollegen und Freunde und behalten ihn im Auge. Gleichzeitig beschäftigt eine merkwürdige Mordserie die Polizei, denn anscheinend stößt ein junger Mann willkürlich Menschen vor U-Bahnen. Doch nach längerer Recherche stellt sich heraus, das der Täter die Opfer nicht zufällig auswählt – also muss Timo seine Rache zurückstellen, doch dann stellt sich heraus, das der Cop ebenfalls im Visier des Täters ist.

SATANS DUNKLE WEGE ist der Untertitel dieses Streifens, der damit in die engere Auswahl der bescheurtsten Titel des Jahres kommt. Denn was das mit diesem Film zu tun hat, würde ich schon gerne mal wissen.

Es handelt sich hierbei um einen durchaus stylischen und spannenden Thriller, der die ein oder andere Überraschung bereithält. Meines Wissens ist dies erst der zweite finnische Film den ich jemals gesehen habe und auch der Erste war ein Thriller und gelungen aber da kannte ich nur den Originalnamen und den kriege ich nimmer zusammen ^^

In schicken aber meist sehr depressiv-trist gehaltenen Bildern entwickelt sich hier eine tolle Grundstimmung, mit erstaunlich guten schauspielerischen Leistungen.

Wer den Stil der Filme aus dem hohen Norden grundsätzlich mag, dürfte PRIEST OF EVIL gut finden. Es handelt sich hierbei aber, um das nochmal klarzustellen NICHT um einen Horrorfilm und wer Satan sucht wird ihn hier nicht finden.

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THE RAID (Koch Media)

am 26. November 2012 unter Action abgelegt

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Die Story dieses Streifens auf mindestens 5 Zeilen zu dehnen ist gar nicht mal so einfach, denn eigentlich gibt es hier keine. Eine verdeckt ermittelnde Sondereinheit der Polizei soll einen Drogenring in einem 15-stöckigen Apartmentblock hochnehmen, doch die Gangster werden gewarnt und per Haussprechanlage bekommen alle, die dem Boss einen Kopf der Einheit bringen, lebenslanges, kostenloses Wohnrecht angeboten, was die Anzahl der Polizisten schnell geringer werden lässt.

Mehr gibt es hier nicht zu erzählen, denn der Rest ist ein einziges Actionfeuerwerk, das anfangs mit Waffen, später eher mit den Fäusten und Füssen ausgetragen wird. Und daher fällt es mir auch schwer diesem Streifen eine Bewertung zu geben, da ich nicht beurteilen kann, ob diese Kämpfe jetzt gut oder schlecht choreographiert sind. Mir fehlen dazu einfach Vergleichswerte und ich weiß natürlich auch nicht welche der vielen asiatischen Kampfsportarten man gerade sieht. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man sich auf normale Schusswaffen beschränkt hätte.

Das ist in etwa so, als würde ich jetzt die neue CD von AC/DC besprechen, obwohl ich solche Musik gar nicht höre. Daher wäre es ungerecht sie zu bewerten – sowohl in die eine als auch die andere Richtung.

Allerdings ist der Actionanteil in dem Film so extrem hoch, das dieser normalerweise Fans solcher Filme, die Herzen höher schlagen lassen müsste. Mit Brutalität und netten Todesarten wird hier auch nicht gerade gespart und ich bin mir sicher, das manche Szenen aus Horrorfilmen entfernt worden wären, so dass die FSK Freigabe ab 18 auf jeden Fall ihre Berechtigung hat.

Für Fans des Genres sicherlich auch längst ein Geheimtipp bin ich mal gespannt, wie die thaiändisch-amerikanisch-walisische (!) Produktion auf DVD/BLURAY einschlagen wird.

RECREATOR (DTP Entertainment)

am 26. November 2012 unter SciFi, Suspense, Thriller abgelegt

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Was macht man an einem schönen Wochenende? Man entspannt sich vom Alltag. Das hat auch dieses Trio vor und so rudert man an ein schönes Fleckchen Erde. Das Mädel in der Runde muss dringend auf die Toilette, will aber dies nicht im Wald tun, also läuft sie zu einem nahegelegenen Haus und erledigt dies, ohne zu fragen. Als es zu regnen beginnt übernachtet man kurzerhand dort, wird jedoch morgens von den Besitzern überrascht. Als man daraufhin abhauen will nehmen die Eigentümer die Verfolgung auf, werden jedoch von zwei „nackten“Typen aufgehalten. Dem Dank weicht schnell der Schreck, denn diese sehen genauso aus wie die beiden Männer und auch der Klon des Mädels ist nicht weit. Man begibt sich zusammen ins Haus und findet im Keller die Leichen der beiden Eigentümer. Wollen die Klone auch in diesem Fall ihre Originale töten?

Eine recht schräge Story wird sich der ein oder andere denken, aber trotzdem oder gerade deswegen fand ich den Streifen sehr interessant und der Zuschauer kann absolut nicht vorausahnen, wohin das alles führen wird. Zudem gibt es auch noch ein gelungenes Ende.

RECREATOR wird überall niedergemacht, da er ja so viele Logiklöcher hätte. Finde ich interessant, denn ein dreist-dusseliger Streifen wie FACE OFF, der ein einziges großes Logikloch ist, bekommt überall gute Bewertungen – aber heee da war ja auch John Woo am Werk.

Ich persönlich fand, dass man aus dem sehr schmalen Budget einiges herausgeholt hat. Die Schauspieler agieren ebenfalls ordentlich und können sich auch gleich doppelt beweisen, denn sie spielen ja jeweils 2 Charaktere, die zwar gleich aussehen aber charakterlich doch verschieden sind.

Wer nicht so sehr auf Budget schaut, wird RECREATOR mögen, auch wenn zugegebenermaßen am Ende doch einige Fragen offenbleiben. Und TRASH wie es überall steht, ist das sicherlich nicht, dafür sind Kamera und Darsteller viel zu gut.

Fazit: Unterbewertet.

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I MELT WITH YOU (Schröder Media)

am 26. November 2012 unter Drama, Thriller abgelegt

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Bei dem Filmtitel fiel mir sofort ein Song aus den 80ern ein, nämlich MELT WTH YOU von Modern Englisch, die damit einen kleineren Hit in England hatten und witzigerweise wird die Nummer im Abspann (wenn auch neu interpretiert) sogar gespielt. Und man findet sich dabei in bester Gesellschaft, denn auch Adam and the Ants, CURE, die Dead Kennedys oder die Pixies sind in dem Film vertreten, was auch Sinn macht. Es geht nämlich um 4 Freunde die in ihrer Jugend genau diese Musik gehört haben. Schon seit dem College ist man mit einander befreundet und trifft sich jedes Jahr für eine Woche, um die Freundschaft aufrechtzuerhalten. Alle haben eigentlich etwas aus ihrem Leben gemacht, doch wenn man hinter die Fassade der einzelnen Personen blickt, ist das nur scheinbar so. Keiner von ihnen ist mit seinem Leben richtig glücklich und die eigentlichen Lebensträume und Ideale platzten. Aber in dieser Woche soll kein Trübsal geblasen, sondern gefeiert werden, also besorgt man sich haufenweise Drogen (einer der vier ist glücklicherweise Arzt) und ballert sich die Birne weg. Doch nach drei ausgelassenen Tagen die im Endeffekt aber mehr Schein als sein sind, passiert etwas furchtbares und man erinnert sich an einen Eid den man sich vor einem Vierteljahrhundert geschworen hat.

Regisseur Pellington, mir eigentlich nur als Regisseur von ARLINGTON ROAD bekannt, liefert uns hier ein Drama, das durchaus kontrovers ist. Die Ausschweifungen der Herren werden dabei ziemlich detailliert geschildert. Nach der bereits angedeuteten Wende entwickelt sich der Streifen dann in eine völlig andere Richtung.

Leider geschieht das etwas zu spät und der Film gerät anfangs doch etwas langatmig und man hätte die Geschichten der Protagonisten vielleicht etwas straffen können. Nach der Wende nimmt der Streifen dann Fahrt auf und wechselt vom Drama ins Thriller-Genre, was ihm gut tut.

Auch wenn alle 4 Darsteller toll aufspielen – Rob Lowe habe ich noch niemals annähernd so gut gesehen. Sein Charakter kommt am glaubwürdigsten rüber und hat auch den interessantesten Hintergrund zu bieten.

Abschließend ist der Streifen sehr schwer zu bewerten. Ich habe ihn nun schon einen Tag setzen lassen und denke immer noch ab und an darüber nach. Andererseits sind die Beweggründe und daraus resultierenden Handlungsweisen der Protagonisten im zweiten Abschnitt doch etwas sehr weit hergeholt. Aber aufgrund der guten Darsteller und der interessanten Story gibt’s dafür doch 5 1/ 2 Chuckys. Ein Film der Herrn Halmer gefallen dürfte (angesprochener weiß Bescheid^^)

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STORAGE 24 (Universal Pictures)

am 14. November 2012 unter Horror abgelegt

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Die Story ist schnell zusammengefasst: Typ will seine Ex zur Rede stellen, weil die Schluss gemacht hat. Die befindet sich gerade in einer unterirdischen Containeranlage um ihren Hausrat abzuholen. Dort angekommen werden erst einmal 10 Minuten lang Beziehungsprobleme besprochen, bevor es plötzlich einen lauten Knall gibt. Ein Flugzeug ist abgestürzt und die Teile sind auch in die Nähe der Anlage geflogen. Doch das ist nicht alles, plötzlich macht man unangenehme Bekanntschaft mit einem Alien das unterirdisch herumgeistert. Was hatte das Flugzeug da bloß für eine Fracht geladen?

Gar keine wie sich herausstellt, aber ich will nicht zu viel verraten, denn das erfährt man erst ganz am Ende und dafür bekommt der Film auch noch einen halben Chucky obendrauf, denn die letzte Einstellung ist wirklich gelungen und bringt einem zum Schmunzeln, weil sie die vorher gesehenen 80 Minuten ab absurdum führt.

Ansonsten wird hier solide Horrorkost geboten, die aber nicht wirklich überrascht. Die Location ist für Verfolgungsjagden eigentlich ideal, wird aber nicht ganz so ausgereizt wie es möglich gewesen wäre. Die Effekte sind für einen Low Budget Streifen ganz ordentlich und auch das Vieh ist passabel getrickst. Einziger mir bekannter Darsteller ist Noel Clarke der Böse aus den STREETS OF LONDON Teilen, der sich aber nicht sonderlich anstrengen muss.

Fazit: Nichts wirklich neues an der Horrorfront, aber immerhin ein solider Streifen, bei dem man sich nicht langweilt. Zudem gibt es die eine oder andere Stelle an der man auch Grinsen muss, besonders bei den Auftritten eines Stoffhundes ohne das man das hier als Komödie bezeichnen könnte.

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DARK PHENOMENA (Pasadena/ALIVE)

am 14. November 2012 unter Horror, mystery abgelegt

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Im Jahre 1957 geschieht ein Riesenunglück. Ein Bus voller Kinder überquert einen Bahnsteig und die Ampelschaltung funktioniert nicht. So rauscht dieser in einen Zug und keines der Kinder überlebt. Noch heute erzählt man sich, das wenn der Wagen an einer bestimmten Stelle stehenbleibt, die Geister der Kinder diesen über den Bahnübergang schieben. Diese Geschichte bekommt auch Melanie erzählt, die geradewegs aus einer Entzugsklinik kommt und es schwer hat wieder Fuß zu fassen. Ihre dominante und herzlose Mutter ist da nicht gerade eine Hilfe. Als sie mit ihrer Schwester und 2 Typen aus Jux nach einer Party zu dem Bahnsteig fahren werden die vier tatsächlich über die ominöse Stelle geschoben. Dabei fällt Melanie ein kleines Mädchen auf, das sie in den weiteren Tagen noch öfters sieht. Also beginnt sie Nachforschungen anzustellen…dann geschehen plötzlich Morde.

Nichts erwartet und dann stark überrascht kann man da nur sagen, denn DARK PHENOMENA ist ein durchaus kurzweiliger und auch spannender Streifen, dem es an manchen Stellen nur etwas an Budget fehlt.

Wer sich allerdings diesen dusseligen Titel hat einfallen lassen gehört geschlagen und getreten, denn der hat mit dem Film mal gar nichts zu tun. Im Original heißt das ganze FINGERPRINTS (habe auch extra das alte Cover genommen), was sehr gut zu dem Streifen passt. Wenn ich aber darauf einginge würde ich zu viel verraten.

Leah Pipes macht in der Rolle der Melanie eine gute Figur und auch Lou Diamond Philips weilt noch unter uns und spielt Melanies Vertrauenslehrer.

Zugegeben der Killer birgt nicht wirklich eine Überraschung, weil einfach zu wenige dafür in Frage kommen. Die Wende bezüglich des Zugunglücks ist jedoch mehr als gelungen.

Fazit: Unterhaltsamer Horrorstreifen, den es leider nur auf DVD gibt, das Bild ist nicht wirklich der Bringer, der Film aber durchaus gelungen.

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GRABBERS (Ascot Elite)

am 14. November 2012 unter Horror, Komödie abgelegt

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Ein kleines beschauliches Dörfchen in Irland. Die Polizei ist einfach nur dafür da mal nen Betrunkenen nach Hause zu eskortieren oder nen Strafzettel auszustellen. Ansonsten führt man hier ein ruhiges Leben in diesem Job. Doch damit ist es plötzlich vorbei, als Menschen verschwinden, eine ganze Ladung Wale am Strand liegen und Paddy der olle Dorffischer ein komisches Tier in seinem Netz hat. Von denen scheint es sogar noch eine ganze Menge zu geben und sie kommen nicht in friedlicher Absicht.

Grundsätzlich sollte man meinen ist das Genre der Horrorkomödie doch recht ausgelutscht, denn was will man schon noch veralbern? Doch GRABBERS liefert einen sympathischen und originellen Beitrag ab.

Alleine schon das das Vieh allergisch auf Alkohol reagiert und sich daher alle die Hucke vollsaufen um nicht gefressen zu werden ist schon einen Chucky wert – auf sowas muss man erstmal kommen. Zudem ist es halt schon irgendwie putzig das der Angriff mal nicht iwo in den USA erfolgt, sondern in so einem kleinen oldschooligen Dörfchen im friedlichen Irland.

Auch findet der Streifen eine sehr gute Mischung aus Horror und Komödie – die Anteile sind etwa ausgeglichen, etwa so wie es auch bei Filmen wie SEVERANCE oder DEAD SNOW der Fall ist.

Der beste Spruch des Films geht auf das Konto von Paddy. An der Stelle mit dem Eintopf musste ich den Film ausmachen, denn ich konnte nicht aufhören zu lachen.

Der vielbeschäfigte Richard Coyle, den man aber meistens nur in Nebenrollen sieht, macht als versoffener Cop ebenfalls Laune und auch die Dorfbewohner sind schön eingefangen.

So bleibt unter dem Strich eine wirklich lustige und zugleich spannende Horrorkomödie die Menschen gefallen dürfte die Sachen wie BLACK SHEEP mögen. Ein kleiner Geheimtipp.

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SANCTUARY SPECIAL

am 13. November 2012 unter TV-SERIE abgelegt

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Nun ist es also soweit. Die letzte Staffel von SANCTUARY ist auf den Markt gekommen und es heißt Abschied nehmen von Dr. Magnus und ihrem Team. Da ich nicht wirklich ein Serienschauer bin, da sie mir meistens auf Dauer nicht gefallen, widme ich SANCTUARY heute ein SPECIAL, denn ich habe mich immer wie ein kleines Kind gefreut, wenn eine neue Staffel erschien, was ansonsten nur bei FRINGE und SPOOKS der Fall ist.

Die Geschichte der Serie bzw. ihre Entstehung ist interessant. Das ganze war zunächst nur fürs Internet konzipiert und bestand aus 10 Minuten Folgen. Doch schnell versammelte sich eine riesige Fangemeinde und der kanadische Sender Scyfy entschloss sich, eine Staffel mit 45 minütigen Folgen zu produzieren, die auch durchaus gute Quoten erzielte, so dass es die Serie immerhin auf 4 Staffeln mit 59 Folgen brachte. Viele Fans kämpfen gerade mit Petitionen um eine weitere, was zeigt, das das Interesse noch lange nicht erloschen ist. Zudem gäbe es auch noch wirklich einiges zu erzählen. Doch worum geht es eigentlich?

Dr. Helen Magnus hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sogenannten Abnormen zu beschützen. Unter uns leben nämlich viel mehr als gedacht und damit meine ich nicht Heide Simonis oder Angela Merkel, auch wenn diese so aussehen. Auf der ganzen Welt verstreut hat Magnus (gespielt von der STARGATE erprobten Seriendarstellerin Amanda Tapping) ein Netz von SANCTUARYS aufgebaut, die alle von verschiedenen selbstständig arbeitenden Leitern gemanagt werden.

Natürlich beschäftigen sich die Geschichten hauptsächlich mit dem von Dr. Magnus, doch in verschiedenen Folgen tauchen immer wieder andere Sanctuarys auf, besonders wenn weltweite Gefahr besteht (wie beispielsweise durch BIG BERTHA).

Mit im Team sind Dr. Will Zimmermann (Robin Dunne), den sie vom FBI rekrutiert hat, weil er eine unglaublich schnelle Auffassungsgabe besitzt und punktgenaue psychologische Profile erstellen kann. Dazu gesellen sich das Computergenie Henry, selbst ein Abnormer, der aber auch für Außeneinsätze mit an Bord ist, sowie „Der Große“, eine Mischung aus Yeti und Bigfoot. Anfangs ist auch die Tochter von Magnus mit dabei, in einer späteren Staffel stößt die toughe Kate dazu.

Magnus ist über 150 Jahre alt, was daran liegt, das sie sich Ende des 19. Jahrhunderts mit einigen anderen Wissenschaftlern das sogenanntes Ursprungsblut injiziert hat, was ihr ewige Jugend verleiht. Die ebenfalls an dem damaligen Experiment beteiligten Wissenschaftler tauchen immer wieder in der Serie auf wie z.B. John (Christopher Heyerdahl, der auch den „Großen“ spielt, da allerdings nicht zu erkennen ist), ihr Ex Mann und ganz nebenbei auch Jack The Ripper war, der nun die Fähigkeit hat, sich an alle Plätze der Welt zu teleportieren, sowie der galante, aber doch immer intrigante Nikola Tesla (tja der lebt wirklich noch ^^), dessen Auftritte mir persönlich immer am meisten Freude bereiteten, weil er ein interessanter Charakter ist. Er wurde durch das Blut zum Vampir und hat neben seiner Intelligenz auch noch weitere enorme Fähigkeiten im Bereich der Elektromagnetik.

Die Serie unterteilt sich, ähnlich wie AKTE X damals, in 2 verschiedene Gebiete. Das eine sind abgeschlossene Folgen, das andere eine durchgehende Handlung die sich um die Hohlerde dreht, in der die Bevölkerung tief unter der Erde lebt, weil sie die Erdoberfläche fürchten. Daher ist es schwer irgendwo einzusteigen, da viele Dinge die passieren, sich immer wieder auf frühere Folgen beziehen.

Das die Serie immer mehr Budget bekam, ist deutlich zu erkennen. Anfangs ist das ganze in punkto Effekte qualitativ überschaubar, steigert sich jedoch und insbesondere die letzten beiden Staffeln sehen richtig gut aus, was speziell dem Aussehen der verschiedenen Abnormen zugute kommt.

Fazit: Eine wirklich interessante Serie, die, das brauchen wir nicht zu verschweigen, auch einige dusselige Folgen im Programm hat (zum Beispiel die ,in der Will tanzen muss), aber die man aufgrund der sympathischen Charaktere schnell lieb gewinnt und die auch viele interessante Storys zu bieten hat (und noch viele weitere zu bieten hätte, denn man kann ja praktisch unendlich viele Abnorme erfinden, weil der Phantasie da keine Grenzen gesetzt sind), aus denen man locker einen Spielfilm hätte machen können. Also einfach mal reinschauen, es lohnt sich.

GEAMTBEWERTUNG PLUS CREWLIEBGEWINNUNGSFAKTOR:

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DER ÜBERGANG (Universum Film)

am 02. November 2012 unter Thriller abgelegt

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Auf so einen Streifen habe ich dieses Jahr noch gewartet. Das er aber ausgerechnet von Universum kommt, dessen Programm ich normalerweise als eines der besten empfinde, verwundert dann doch. Aber auch diese kaufen sicherlich Filmpakete auf und dann ist dann auch mal so ein Rohrkrepierer wie dieser dabei.

Wie ich die Handlung zusammenfassen soll weiß ich nicht, denn die ist so dusselig und sinnfrei, das es fast schon wieder lustig ist, Der Zuschauer lernt jedenfalls verschiedene Figuren kennen. Da haben wir Benny der sich die Birne mit Stechapfeltee (!!!) zudröhnt und danach durch die Gegend fährt um seine Traumfrau zu finden. Dann haben wir dessen Bruder Nathan der seine Studentenkollegen und seinen Professor einlädt um ein altertümliches Ritual durchzuführen. Doch bevor es zum studieren geht, wird erst mal Party gemacht und dem Zuschauer werden die üblichen sexistischen Sprüche und Probleme kredenzt. Und dann haben wir da noch Bennys Kumpel Delgado, der mit seiner Waffe rumläuft und ständig bekifft ist und dabei mit einer Stoffpuppe (!!) spricht, die auf seinem Gewehr hockt (!!!).

Ich erspare mir nun zu erzählen, was dann weiter passiert, da eh jeder normale Mensch diesen Quatsch nach 45 Minuten ausschalten wird.

Mit Wes Bentley, Stephen Dorff und Christian Slater in der Rolle seines Lebens, nämlich seiner schlechtesten, ist dieser hanebüchene Unfug gar nicht mal übel besetzt. Doch was uns Regisseur Iliff (der bislang glücklicherweise sonst nichts veröffentlicht hat) mit dem ganzen Film sagen will, begreift niemand oder man muss dafür genau so high sein wie die Protagonisten seines kruden Streifens.

Fazit: DIE Gurke des Jahres. Bescheuerte Handlung, nerviges Geplapper und völlig unterforderte Schauspieler. Das einzige was wir aus diesem Streifen mitnehmen ist, dass Stephen Dorff ein grandioses Sixpack vorzuweisen hat und das Bentley nun ebenfalls den ÜBERGANG (tolles Wortspiel oder?) in die C-Riege geschafft hat..geben wir noch einen halben Chucky für unfreiwillige Komik dazu, quäle ich mich mit ganz viel Mühe auf

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SWERVE (Ascot Elite)

am 02. November 2012 unter Thriller abgelegt

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Colin fährt auf dem Highway zu einem unbekannten Ziel, als es plötzlich einen Crash gibt und 2 Autos ineinander knallen. Der Halterin des einen Fahrzeugs ist nichts passiert, was man vom anderen nicht behaupten kann, da die Wundschutzscheibe seinen Kopf abgetrennt hat. Colin findet einen Koffer mit einer Unmenge Geld, ist aber eine ehrliche Haut und gibt sie dem Sheriff ab. Dort erfährt er, das dessen Frau die Fahrerin des Unfallautos ist. Der Cop sperrt das Geld sicher weg, aber durchaus mit den Hintergedanken, es zu behalten. Und auch seine Gattin, die ihn schon länger verlasen will, schielt auf die Kohle und versucht Colin dafür einzuspannen. Und wer ist eigentlich der Fremde der in der Stadt herumläuft und nach einem Koffer sucht?

Puh, das ist wirklich schwer zusammenzufassen, denn man will ja auch nicht zu viel vorwegnehmen und den ganzen Film verraten, wie das auf anderen Seiten im Internet oft passiert.

Jedenfalls ist die Geschichte sehr wendungsreich und immer wenn man glaubt, man wisse als Zuschauer wo man dran ist, passiert etwas unvorhergesehenes. Zudem fickt hier wirklich jeder jeden (natürlich nicht sexuell) was sehr unterhaltsam ist.

Der Regisseur ist mit Sicherheit ein Freund der COEN-Brüder, denn sein Film erinnert teilweise doch sehr an die Werke der beiden, insbesondere an Streifen wie FARGO. Trotzdem würde ich das ganze nicht als schlechte Kopie abtun.

Da der Film aus Australien stammt, ein Land aus dem wirklich tolle Sachen (ich sag nur DIE ERPRESSER) stammen, das aber in Europa weiterhin eher ein Schattendasein in Sachen Filmindustrie fristet, kann ich zur Besetzung nicht viel sagen, außer das der Hauptdarsteller des Colin eine gute Figur macht

Fazit: Mit ein paar kleinen Längen versehener, insgesamt aber wendungsreicher und teilweise recht garstiger Streifen, der mit kleinem Budget gedreht wurde, aber insbesondere den Freunden der oben erwähnten Filmemachern gefallen dürfte.

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