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Archiv des Monats Oktober 2012

THE SAMARITAN (Ascot Elite)

am 17. Oktober 2012 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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25 Jahre Knast hat Foley gerade für den Mord an seinem Freund und Partner verbüßt. Dabei war er gezwungen diesen zu erschießen, um nicht selbst sein Leben auch zu verlieren. Er will nun nur noch in Ruhe seinen Lebensabend verbringen Doch Ethan, der Sohn des Toten, hat Pläne, für die er einen erfahrenen Betrüger braucht. Es geht um die nicht eben gerade geringe Summe von 8 Millionen Dollar und Ethan weiß genau welche Strippen er ziehen muss um Foley zu dem Coup zu zwingen…..

Immer wieder toll, was sich die Firmen auf den Covern einfallen lassen um den Käufer zu verleiten ihr Produkt zu kaufen. Dick und Fett steht hier PULP FICTION als Referenz auf dem Cover, was mit dem Film (sieht man mal vom dem Hauptdarsteller ab, der in dem vermeintlichen Vergleichsfilm ja mitspielte ab) etwa soviel zu tun wie TITANIC mit FREDDY VS JASON, nämlich NICHTS.

Wahrscheinlich glaubte man aber den Absatz dadurch drastisch zu erhöhen, doch diese Rechnung ging nicht wirklich auf. Dabei hat SAMARITAN diese doofe Art Werbung gar nicht nötig, ist er doch ein durchaus überzeugend gespieltes Drama, das die ein oder andere sehr überraschende Wende beinhaltet.

Mittendrin Samuel Jackson als gebrochener Mann, der sich für den letzten Coup noch einmal anstrengen will, auch weil das Leben einer Person auf dem Spiel steht, die er sehr liebt.

Mir hat dieser Streifen gut gefallen, PULP FICTION jedoch fand ich schon immer scheiße. Und jetzt?

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RIVER MURDERS (Universum Film)

am 17. Oktober 2012 unter Thriller abgelegt

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Detective Jack Verdon wird durch eine Mordserie von seiner Vergangenheit eingeholt. Er kannte alle Opfer persönlich und nicht nur das – mit allen hatte er auch Geschlechtsverkehr. Als sich jedoch herausstellt, das Verdon unmöglich der Täter sein kann, ermittelt er zusammen mit einem extrem schmierigen und fiesen FBI-Agenten. Er erstellt eine Liste mit allen Frauen mit denen er mindestens einmal in seinem Leben geschlafen hat, die helfen soll, die potentiellen Opfer zu warnen. Doch woher kennt der Mörder sogar die Namen seiner One-Night-Stands? Der Typ geht zudem sehr brutal vor und steckt den Frauen meist postmorthem etwas in die Vagina. Es scheint fast, als würde der Killer das gleiche Leben wie Jack gelebt haben, doch ist das überhaupt möglich?

Man oh man wird dieser Streifen überall zerrissen und ich habe nicht die geringste Ahnung warum. Der Film ist zwar kein Hochgeschwindigkeitsthriller und nimmt sich auch seine Auszeiten, die dann eher Richtung Drama abdriften, bleibt aber trotzdem die ganze Zeit spannend. Die Story ist gut und vor allem mal was ganz anderes und die Auflösung gar nicht mal so dumm.

Liotta, für mich die ärmste Sau Hollywoods, da er einfach nie den Ruhm erhalten hat, der ihm zugestanden hätte, spielt wie immer gut und Christian Slater hat auch endlich mal wieder in einem gelungenen Streifen mitgespielt, was man ja durchaus mal erwähnen muss. Lediglich die Rolle von Ving Rhames gerät etwas klein.

Fazit: Für mich ein kleiner, feiner Thriller, der völlig zu Unrecht schlechte Bewertungen bekommt. Haben die alle einen anderen Film gesehen???

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DER WEISSE HAI (Universal)

am 17. Oktober 2012 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Was macht es für einen Sinn die Story dieses Films zu beschreiben? Die kennt ja nun wirklich jeder der schon mal einen Fernseher bedient hat. Aber diese Veröffentlichung soll trotzdem eine kurze Erwähnung finden auf meiner Seite.

Sehr schön, dass man sich neben der Neusynchronisation auch noch die originale Monospur mit draufgepackt hat. Ich habe mir auch letztere angesehen, weil ich veränderte Stimmern absolut nicht mag, wenn man diese im Original lieb gewonnen hat. Dann kommt das eben nur in Mono. Bei alten Filmen spielt das doch eh keine Rolle.

Ein dickes Lob an UNIVERSAL, dass man sich bei der Restauration soviel Mühe gegeben hat, denn ich habe den Streifen auf einem HD-Beamer angesehen, der ja in Sachen schlechtem Bild oder eben auch restauriertem Bild ziemlich gnadenlos beim Fehler aufzeigen ist, während der Fernseher noch einiges verzeiht.

Man war sich aber von Seiten der Firma wohl bewusst, dass man hier ein Produkt hat, auf das so viele Fans warteten und man sich einfach anstrengen musste. Bis auf wenige kleine Ausnahmen ist das Bild fast so gut wie bei einem heutigen B-Movie und das bei einem Film der immerhin bald 40 Jahre auf dem Buckel hat,

Wer die BLU RAY noch nicht sein eigen nennt sollte zugreifen, ist sie doch zur DVD eine enorme Verbesserung.

CLEANSKIN (WVG)

am 11. Oktober 2012 unter Action, Thriller abgelegt

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Ash gehört einer Terrorzelle an, die in London diverse Anschläge durchführen will. Aufhalten soll ihn der desillusionierte Undercover Agent Ewan. Dafür erhält er von seiner Chefin auch die Erlaubnis die Gesetze so weit zu beugen, wie eben nötig. Doch der potentielle Täter ist schwer zu finden, zumal er vorher noch nie aufgefallen war. Daher auch der Name CLEANSKIN, ein Wort das eben einen vermeintlichen Terroristen beschreibt, der aber noch nie in Erscheinung getreten ist. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

CLEANSKIN ist einer der besten Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe, Das liegt an der herausragenden Leistung von Sean Bean, der meiner Meinung nach eh viel zu wenige gute Rollenangebote in A-Movies bekommt. Zudem dauert es nicht einmal eine Minute, bis es losgeht und man mittendrin im Geschehen steckt. Außerdem brilliert Charlotte Rampling als Chefin.

Zwar verliert der Film zwischendurch immer wieder ein wenig an Tempo, weil der Zuschauer die Geschichte auf 2 Ebenen erzählt bekommt, nämlich der Jagd von Ewans nach dem Täter und gleichzeitig der Beleuchtung dessen Vorgeschichte. Das tut jedoch der Spannung keinen Abbruch. Zudem gibt es gegen Ende noch einen überraschenden Twist mit dem ich nicht wirklich gerechnet hatte.

Regisseur Hadi Hajaig (der Mann heißt wirklich so) versteht es zudem, das ganze mit einer feinen Optik zu garnieren, was den Gesamteindruck nochmals verbessert:

Fazit: CLEANSKIN ist ein spannender und auch ungewöhnlicher Streifen, auch wenn sich die Handlung zunächst nicht danach anhört. Schauspielerisch ebenfalls durchweg überzeugend gibt es in dem Streifen kaum eine Schwäche. Kleiner Geheimtipp.

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THE COLD LIGHT OF DAY (Eurovideo)

am 11. Oktober 2012 unter Action, Thriller abgelegt

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Die Famile Shaw ist endlich wieder vereint. Dad arbeitet in Spanien bei der Botschaft und seine beiden Söhne sind zu einem Kurzurlaub angereist. Auch wenn es erhebliche Spannungen gibt rauft man sich doch zusammen. Als Will, der ältere Sohn, kurz ans Land schwimmt, um Sachen einzukaufen ist das Boot bei seiner Rückkehr verschwunden. Zwar findet er es in einer abgelegenen Ecke wieder, doch seine Familie ist weg. Als er die Polizei informiert, wird er eben von dieser aufs Kreuz gelegt und soll den Entführern übergeben werden. Doch dann greift sein Vater beherzt ein und die beiden können fliehen, Es stellt sich heraus, das die Sache mit der Botschaft eine jahrelange Lüge war, denn der Mann arbeitet für die CIA. Als die beiden ihre Familie wiederfinden wollen, wird er jedoch erschossen. Alleine in einem fremden Land, dessen Sprache er nicht spricht, versucht Will nun seine Familie zu retten.

Diese Rezension schreibe ich eigentlich hauptsächlich aus einem Grund. Der Streifen wird ja insbesondere auf amazon dermaßen niedergemacht, dass ich jetzt mal einen kleinen Gegenpol setzen möchte und die Herrschaften, die diesem Film auf eben erwähnter Plattform einen Stern geben, haben in ihrem Leben noch nie etwas fürchterliches gesehen.

Natürlich ist der Plot an vielen Stellen unlogisch. Auch das der Wirtschaftsberater plötzlich zum Rächer mutiert und mit der Waffe herumballert ist keineswegs plausibel. Doch wie oft hatten wir das schon in ähnlichen Filmen und da wurde das hingenommen.

Das Bruce Willis so früh ausscheidet fand ich sogar super, nicht weil ich ihn nicht mag, sondern weil das eben überraschend ist. Sigourney Weaver ist schauspielerisch natürlich deutlich unterfordert, erledigt ihren Part aber mit gewohnter Klasse.

Ich stehe nun wahrlich nicht auf Verfolgungsjagden, aber die gegen Ende durch Madrid ist wirklich superb gefilmt und braucht sich vor den BOURNE Filmen nicht zu verstecken.

Alles in allem hat der Streifen ein hohes Tempo und ist durchweg spannend. Das sich hier teilweise hanebüchene Ungereimtheiten ergeben, ist natürlich schon richtig und die Sache mit den Parabolantennen schlägt dem Fass dann doch den Boden aus. Trotzdem bleibe ich dabei, das der Streifen deutlich besser ist als er überall wegkommt daher gibt’s von mir

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GRAVE ENCOUNTERS (Ascot Elite)

am 11. Oktober 2012 unter Horror abgelegt

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Lance Preston und sein Team der GRAVE ENCOUNTERS-TV-Serie wollen eine neue Folge ihrer Mystery Reihe drehen. Dazu hat man sich eine ehemalige Nervenheilanstalt ausgesucht, in der es angeblich spuken soll. Also lässt man sich eines Nachts vom Hausmeister einschließen (nachdem man vorher ein paar Fake Interviews geführt hat), stellt die Kamera auf und wartet auf die Geister die da kommen. Die lassen auch nicht lange auf sich warten und schon geht der Horror los.

Langsam gehen einem diese Pseudo-Dokus von angeblich gefundenem Archivmaterial tierisch auf den Zeiger und das Wort PARANORMAL nervt fast genauso wie RETTUNGSSCHIRM.

Ich fand auch schon die anderen Sachen in der Richtung relativ öde, abgesehen vielleicht vom letzten PARANORMAL ACTIVITY-Teil der zumindest im Ansatz spannend war und die beiden REC Teile, wobei die ja auch nicht ganz in diese Kerbe schlugen.

GRAVE ENCOUNTERS ist einfach langweilig und hat nichts zu bieten was eine in irgend einer Form erschrecken könnte. Die Darsteller sind in Ordnung, die Synchro auch, aber es fehlt eben am wichtigstem und das ist Spannung.

Bitte, es reicht jetzt mit dieser Art Filme, auch wenn ich weiß, das sich das ganze aufgrund extrem billiger Produktionskosten für die Studios immer rechnet, werde ich mir sowas nicht mehr ansehen, das Thema ist nun wirklich bis zum Erbrechen ausgereizt.

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KNOCKOUT (Koch Media)

am 11. Oktober 2012 unter Action, Drama abgelegt

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Matthew ist nach einem Umzug neu an der Schule. Er fällt natürlich auch gleich allen auf, da er mit Krawatte rumläuft und gerät sofort an den Schulrüpel Hector, der ihn verdrischt. Dies bekommt der Hausmeister Dan mit, der früher Boxer war, ebenso wie Matthews Opa. Der Junge tut ihm leid und so beginnt er ihn zu trainieren, zumal dieser auch hochmotiviert ist, in die Fußstopfen des Großvaters zu treten, was der Mutter gar nicht passt. Also trainiert er heimlich. Doch die Schulleitung bekommt das mit und feuert Dan daraufhin. Matthew ist aber nicht bereit aufzugeben. Bei den Boxmeisterschaften der Schule bekommt er die Chance, es Hector heimzuzahlen.

Karate Kid ick hör dir trapsen. Nur hat man eben die Sportart gewechselt. Klar ist der Film eigentlich von vorne bis hinten vorhersehbar. Aufgrund sympathischer und auch glaubwürdiger Darsteller ist jedoch ein netter Familienstreifen herausgekommen. Insbesondere der etwas untersetzte und daher gut geeignete Darsteller des Matthew liefert eine ordentliche Leistung ab, dazu gibt’s noch ein schnuckeliges Mädel.

Von ehemaligen Wrestlern als Schauspielern halte ich reichlich wenig. Aber immerhin hat Steve Austin 2 Gesichtsausdrücke zur Verfügung, also immerhin doppelt so viele wie THE ROCK. Zudem passt er in diese Rolle wirklich gut und man nimmt ihm die Motivation, den Jungen zu helfen, auch ab.

Natürlich halten sich, wie bereits erwähnt, Wendungen und Überraschungen in Grenzen, doch insgesamt habe ich mich doch gut unterhalten – Karate Kid Light. Wieso der Streifen allerdings ab 16 Jahren freigegeben ist, erschließt sich mir nicht.

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GONE (Splendid/WVG)

am 11. Oktober 2012 unter Thriller abgelegt

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Als Jill nachts von der Arbeit kommt ist ihre Schwester verschwunden. Jill, die ein Jahr zuvor selbst nur mit Glück einem Serienkiller entkommen konnte, ist fest davon überzeugt, dass es sich um den gleichen Täter handelt – doch die Polizei glaubte ihr schon damals nicht und heute natürlich erst recht nicht, zumal man nie Beweise dafür fand, das wirklich eine Entführung stattgefunden hatte und sie als geisteskrank abstempelte. Also macht sich Madame selbst auf die Suche nach ihrer Schwester, und gerät dabei in Gefahr, denn als sie Polizei erfährt, das sie im Besitzt einer Waffe ist, versucht auch diese, sie an der Suche zu hindern.

Die ersten 60 Minuten lang macht das alles Spaß. Die vielen Ideen und Geschichten die sich Jill einfallen lässt um an Informationen zu gelangen, sind wirklich originell.

Doch das aber kommt sogleich. Der Showdown ist im Vergleich dazu leider wirklich mau geworden. Der Killer ist irgend ein Fremder, den man zuvor nicht einmal gesehen hat und stellt sich auch reichlich dusselig dran. Nach einem wirklich gelungenen Anfang ist das ernüchternd.

Kullerauge Seyfried, die wahrlich nicht zu meinen Lieblingsschauspielerinnen gehört, liefert eine ordentliche Performance ab, während die Rolle von Wes Bentley (American Pie, P2) völlig sinnlos ist. Wieso der da zu gesagt hat ist mir schleierhaft

Fazit: Nach vielversprechendem Start gleitet GONE gegen Ende ein wenig in die Belanglosigkeit und der Showdown, der nicht wirklich einer ist, steht in keinem Verhältnis zum vorher gesehenen. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

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