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Archiv für den 17. Oktober 2012

NATHALIE KÜSST (Eurovideo)

am 17. Oktober 2012 unter Drama, Komödie abgelegt

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…das wäre ja nichts besonderes. Doch sie küsst einen Kollegen ohne Vorwarnung, der auch nicht gerade ein Frauentyp ist. Aber fangen wir von vorne an. Nathalie hat ihren geliebten Francois verloren und ist seitdem wie ausgewechselt. Jegliche Versuche ihrer besten Freundin sie aufzuheitern scheitern. Doch wenigstens stürzt sie sich in ihre Arbeit. Doch auch da ist sie eher verschlossen und weist auch ihren Chef zurück. Doch dann geschieht das Unfassbare. Sie küsst ihren Kollegen Markus, kann sich aber kurz darauf nicht mehr daran erinnern. Er jedoch macht ihr daraufhin den Hof und obwohl er wahrlich nicht mit Schönheit gesegnet ist, fängt Nathalie an aufzutauen.

Wie so oft wird man hier mit den Trailer auf eine falsche Fährte gelockt, denn dies hier ist mitnichten eine Komödie. Gerade in der ersten Hälfte ist es ein eher trauriger Streifen, in der Audrey Taotou (grandios wie immer) hauptsächlich um ihren Francois trauert. Aber auch im zweiten Teil ist das eher ein Drama, wenn auch das ein oder andere komische Element eingebaut wurde.

Insgesamt aber trotzdem für die Verhältnisse der Hauptdarstellerin, die man ja nun doch eher aus lustigen Steifen kennt, eine anspruchsvolle Rolle, die sie aber toll löst, denn Madame hat trotz ihrer geringen Größe eine erstaunliche Leindwandpräsenz. Ich würde sie aber gerne mal in der Hauptrolle eines Psychothrillers sehen, denn sie bewegt sich für meinen Geschmack immer zu sehr auf sicheren Terrain, auch wenn dies hier keine Komödie ist. An spannende Stoffe traut sie sich nicht wirklich heran (sieht man mal von ihrer Stichwortgeberrolle im grausigen DA VINCE CODE ab).

Fazit: Wer hier ohne Erwartung herangeht und gerne auch mal Filme mit Niveau sieht, wird nicht enttäuscht. Auch das Thema „wie kann sich jemand so hübsches in so einen unattraktiven Gegenpart verlieben“ wird hier kritisch beleuchtet und es wird gezeigt, das Schönheit eben doch nicht alles ist.

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DIE FÜRCHTERLICHE FURCHT VOR DEM FÜRCHTERLICHEN (Universal)

am 17. Oktober 2012 unter Komödie abgelegt

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Ein ehemaliger ehemaligen Kinderbuch-Autor (Pegg), fühlt sich nun zu anderem berufen, nämlich ein Buch über Serienkiller zu schreiben. Das wäre alles nicht schlimm wenn er sich nicht immer tiefer reinsteigern würde. Er beobachtet Menschen, von denen er glaubt das sie ihn beobachten, geht nicht ans Telefon und öffnet nicht die Tür. Überall scheinen die Geister der Killer zu sein. über die er Nachforschungen angestellt hat. Und dann soll das auch nun noch verfilmt werden, was die Paranoia abermals steigert.

Eine durchaus interessante Ausgangssituation sollte man meinen und mit Simon Pegg hat man auch einen Darsteller an Bord geholt, der diesen Neurotiker durchaus spielen kann. Doch wie immer bei seinen „Solo-Filmen“ – ohne seinen Partner Nick Frost schlägt der Funken nicht über.

Der Streifen ist trotz guter Ansätze einfach nicht witzig genug und zudem vollkommen überdreht. Die One-Man Show von Pegg geht nicht auf und irgendwie nimmt man ihm den verstörten Autor nicht ab. Die restlichen Figuren sind eh nur Staffage, wobei ich das Scheitern nicht einmal dem Hauptdarsteller zurechne, sondern dem flachen Drehbuch, das zu platte und durchgenudelte Gags für ihn bereithält.

Fazit: Aus einer durchaus ausbaufähigen Grundidee wird hier zu wenig gemacht. Zu übertrieben sind die Darstellung von Pegg und die harmlosen Dinge hinter denen er gefährliches ahnt, erschließen sich dem Zuschauer nicht wirklich und wirken arg konstruiert. So ist der Film zwar nicht fürchterlich, fürchterlich, aber auch nicht besonders gelungen.

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TRANSFER (Lighthouse)

am 17. Oktober 2012 unter SciFi abgelegt

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Die Gentechnikfirma “Menzana” hat eine eine Methode entwickelt, um die Persönlichkeit eines Menschen in den Körper eines anderen Menschen zu transferieren. So bekommen alte oder tödlich kranke Menschen die Möglichkeit ihr Leben in einem jungen und gesunden Körper fortzusetzen. Als sogenannte “Wirte” nimmt man Menschen aus der dritten Welt, deren Leben eh so gut wie sinnlos ist. Hier haben sie wenigstens eine Aufgabe und dürfen sich sogar nachts für 4 Stunden sehen. Hermann und Anna nutzen diese nicht eben günstige Gelegenheit, denn SIE wird in naher Zukunft sterben. Damit kann sich Hermann nicht abfinden und unterschreibt den Vertrag. Zunächst läuft auch alles gut, auch wenn der Anblick des neuen eigenen ICH natürlich erst einmal gewöhnungsbedürftig ist. Und auch im Freundeskreis stößt das Ganze nicht wirklich auf Gegenliebe. Nicht vorhersehbar allerdings war, das die beiden Wirte sich ebenfalls in einander verlieben und Madame auch noch schwanger wird. Soll sie das Kind austragen? Zudem lehnt sich der männliche Wirt immer mehr gegen seinen „Besitzer“ auf und das Pärchen versucht zu fliehen.

Aus Deutschland hätte man so einen Streifen sicher am allerwenigsten erwartet, denn das Land der flachen Komödien hat nicht eben eine große Science-Fiction Vita aufzuweisen. Umso erstaunlicher, das der Regisseur, in seinem erst zweiten Film, nahezu alles richtig macht. Die Grundstimmung des Streifens erinnert stark an GATTACA, der auch einer meiner Lieblingsfilme ist.

Ganz groß sind die Momente in denen sich Hermann um seine kranke Frau kümmert – im Übrigen auch herzzerreißend gespielt. Bei den beiden Darstellern könnte man echt meinen, es handele sich um die wahre Geschichte ihres eigenen Lebens.

Das einzige Problem das TRANSFER hat, sind die teilweise etwas bedeutungsschweren und hölzernen Dialoge, die öfters ein wenig aufgesetzt klingen.

Ansonsten versucht der Streifen sehr viele verschiedene Dinge was Moral und Ethik angeht unter einen Hut zu bringen und schafft dies überraschend gut. Auch das farbige Pärchen, das sich nachts für 4 Stunden sieht, wird in seinem inneren Konflikt sehr gut eingefangen.

Fazit: Anspruchsvoller und mehr als ansprechender Sci-Fi Streifen aus deutschen Laden, mit einem coolen Look und einer mehr als gelungenen Auflösung. Das darfs ruhig öfter geben.

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DREAM HOUSE (Universum Film)

am 17. Oktober 2012 unter Thriller, mystery abgelegt

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Der erfolgreiche Verleger Will Atenton kündigt seinen gut bezahlten Job in Manhattan, um endlich mehr Zeit mit seiner Frau und den beiden Kindern zu verbringen. Dazu hat sich das Ehepaar ein Häuschen in New England gekauft. Doch die Nachbarn nehmen ihn nicht gerade mit Freunde auf und es ereignen sich seltsame Dinge. Die Kinder sehen Fremde am Fenster, hören Geräusche und eine Horde Goths hält unter dem Haus schwarze Messen ab. Will findet heraus, dass hier früher ein Mann lebte, dessen Familie umgebracht wurde und der vom Vorwurf deren Mörder zu sein, nie ganz freigesprochen wurde. Spukt der nun etwa in dem Haus herum? Als er bei der Polizei Hintergrundinformationen erhofft, sieht er auf einem Video die erschreckende Wahrheit.

Ich mag Daniel Craig und auch Naomi Watts, von daher Grund genug sich diesen Streifen einmal anzusehen, Doch Jim Sheridans Mystery-Thriller will einfach nicht wirklich überzeugen. Dem Regisseur kann man hierbei keinen Vorwurf machen, denn er verleiht dem Film eine schöne Atmosphäre mit mystischer Note und fängt dabei sehr gelungene Bilder ein. Naomi Watts hat nur eine kleine aber durchaus bedeutende Rolle und Craig erfüllt seinen Charakter ebenfalls glaubwürdig mit Leben.

Doch das Drehbuch weist einfach zu viele Ungereimtheiten auf und die Wende in der Mitte des Streifens ist zwar einerseits gut, aber andererseits schädlich für den weiteren Verlauf des Films, der immer weiter in Richtung Quark abdriftet.

Schöne Optik kann nicht immer verhindern, das ein Streifen, der auf reichlich bekannten Pfaden wandert, eine überragende Kritik bekommt. Wenn auch visuell alles stimmig ist, schwappt die Begeisterung des Zuschauers nicht gerade über. Zeitverschwendung ist DREAM HOUSE andererseits aber auch nicht, damit täte man ihm dann doch Unrecht.

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A GANG STORY (Eurovideo)

am 17. Oktober 2012 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Kann bei einem Film von Olivier Marchal mit Gerard Lanvin und Tcheky Karyo etwas schiefgehen? Eigentlich nicht, denn die beiden Schauspieler sind bekannt dafür nur gute Drehbücher anzunehmen – ebenso der Regisseur. Wobei die Story an sich nichts weltbewegendes ist.

2 uralte Freunde, die sich seit Kindestagen kennen sind in den letzten Jahren unterschiedliche Wege gegangen. Während der eine (Edmond) sich schon lange zur Ruhe gesetzt hat und nichts mehr vom aktiven Geschäft wissen will, handelt der andere (Serge) mit Drogen und wird von der Polizei erwischt. Trotz anfänglichen Bedenken ist Edmond die Freundschaft zu viel wert und er befreit mit den alten Gangkollegen den Kumpel aus dem Knast. Doch nicht ohne Risiko, denn nun heftet sich die Polizei wieder an die Fersen des Ruheständlers und auch seine Frau ist nicht sonderlich begeistert, zumal sie schon 3 Jahre für ihren Mann im Knast war. Serge bittet seinen Freund, seine Tochter und den Enkel in Sicherheit zu bringen. Als das Versteck überfallen und Madame erschossen wird, droht die Situation zu eskalieren, denn es sind noch einige Rechnungen offen.

Normalerweise mag ich solche Gangstergeschichten nicht wirklich, weil man das alles schon zu oft gesehen hat. Aber was man mit guten Darstellern und einer Top-Regie aus dem Stoff herausholen kann, sieht man an A GANG STORY.

Die beiden oben erwähnten Hauptdarsteller liefern eine überragende Leistung ab, wobei insbesondere Lanvin eine Galavorstellung gibt, allerdings auch deutlich mehr Screentime hat. Dazu gesellt sich eine ruhige, aber nie langweilige Regie des französischen Starregisseurs.

Sehr gut gelöst wurde die Sache mit den Rückblenden. Ist man es aus anderen Filmen gewohnt das man stundenlang erzählt bekommt, wie die Freundschaft lief oder zustande kam, blendet Marchal immer nur wenige Minuten ein. Das nimmt den Film keinerlei Tempo und trotzdem ist man sehr gut über die Bedeutung der Freundschaft informiert.

Fazit: Ein Streifen der für Freunde des französischen Films ein gefundenes Fressen ist. Auch wenn die Story alles andere als neu ist, wird sie hier toll erzählt und ist überragend besetzt. Zudem gibt es einen völlig unerwarteten Schlusstwist, Was will man mehr?

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THE SAMARITAN (Ascot Elite)

am 17. Oktober 2012 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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25 Jahre Knast hat Foley gerade für den Mord an seinem Freund und Partner verbüßt. Dabei war er gezwungen diesen zu erschießen, um nicht selbst sein Leben auch zu verlieren. Er will nun nur noch in Ruhe seinen Lebensabend verbringen Doch Ethan, der Sohn des Toten, hat Pläne, für die er einen erfahrenen Betrüger braucht. Es geht um die nicht eben gerade geringe Summe von 8 Millionen Dollar und Ethan weiß genau welche Strippen er ziehen muss um Foley zu dem Coup zu zwingen…..

Immer wieder toll, was sich die Firmen auf den Covern einfallen lassen um den Käufer zu verleiten ihr Produkt zu kaufen. Dick und Fett steht hier PULP FICTION als Referenz auf dem Cover, was mit dem Film (sieht man mal vom dem Hauptdarsteller ab, der in dem vermeintlichen Vergleichsfilm ja mitspielte ab) etwa soviel zu tun wie TITANIC mit FREDDY VS JASON, nämlich NICHTS.

Wahrscheinlich glaubte man aber den Absatz dadurch drastisch zu erhöhen, doch diese Rechnung ging nicht wirklich auf. Dabei hat SAMARITAN diese doofe Art Werbung gar nicht nötig, ist er doch ein durchaus überzeugend gespieltes Drama, das die ein oder andere sehr überraschende Wende beinhaltet.

Mittendrin Samuel Jackson als gebrochener Mann, der sich für den letzten Coup noch einmal anstrengen will, auch weil das Leben einer Person auf dem Spiel steht, die er sehr liebt.

Mir hat dieser Streifen gut gefallen, PULP FICTION jedoch fand ich schon immer scheiße. Und jetzt?

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RIVER MURDERS (Universum Film)

am 17. Oktober 2012 unter Thriller abgelegt

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Detective Jack Verdon wird durch eine Mordserie von seiner Vergangenheit eingeholt. Er kannte alle Opfer persönlich und nicht nur das – mit allen hatte er auch Geschlechtsverkehr. Als sich jedoch herausstellt, das Verdon unmöglich der Täter sein kann, ermittelt er zusammen mit einem extrem schmierigen und fiesen FBI-Agenten. Er erstellt eine Liste mit allen Frauen mit denen er mindestens einmal in seinem Leben geschlafen hat, die helfen soll, die potentiellen Opfer zu warnen. Doch woher kennt der Mörder sogar die Namen seiner One-Night-Stands? Der Typ geht zudem sehr brutal vor und steckt den Frauen meist postmorthem etwas in die Vagina. Es scheint fast, als würde der Killer das gleiche Leben wie Jack gelebt haben, doch ist das überhaupt möglich?

Man oh man wird dieser Streifen überall zerrissen und ich habe nicht die geringste Ahnung warum. Der Film ist zwar kein Hochgeschwindigkeitsthriller und nimmt sich auch seine Auszeiten, die dann eher Richtung Drama abdriften, bleibt aber trotzdem die ganze Zeit spannend. Die Story ist gut und vor allem mal was ganz anderes und die Auflösung gar nicht mal so dumm.

Liotta, für mich die ärmste Sau Hollywoods, da er einfach nie den Ruhm erhalten hat, der ihm zugestanden hätte, spielt wie immer gut und Christian Slater hat auch endlich mal wieder in einem gelungenen Streifen mitgespielt, was man ja durchaus mal erwähnen muss. Lediglich die Rolle von Ving Rhames gerät etwas klein.

Fazit: Für mich ein kleiner, feiner Thriller, der völlig zu Unrecht schlechte Bewertungen bekommt. Haben die alle einen anderen Film gesehen???

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DER WEISSE HAI (Universal)

am 17. Oktober 2012 unter Horror, Klassiker abgelegt

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Was macht es für einen Sinn die Story dieses Films zu beschreiben? Die kennt ja nun wirklich jeder der schon mal einen Fernseher bedient hat. Aber diese Veröffentlichung soll trotzdem eine kurze Erwähnung finden auf meiner Seite.

Sehr schön, dass man sich neben der Neusynchronisation auch noch die originale Monospur mit draufgepackt hat. Ich habe mir auch letztere angesehen, weil ich veränderte Stimmern absolut nicht mag, wenn man diese im Original lieb gewonnen hat. Dann kommt das eben nur in Mono. Bei alten Filmen spielt das doch eh keine Rolle.

Ein dickes Lob an UNIVERSAL, dass man sich bei der Restauration soviel Mühe gegeben hat, denn ich habe den Streifen auf einem HD-Beamer angesehen, der ja in Sachen schlechtem Bild oder eben auch restauriertem Bild ziemlich gnadenlos beim Fehler aufzeigen ist, während der Fernseher noch einiges verzeiht.

Man war sich aber von Seiten der Firma wohl bewusst, dass man hier ein Produkt hat, auf das so viele Fans warteten und man sich einfach anstrengen musste. Bis auf wenige kleine Ausnahmen ist das Bild fast so gut wie bei einem heutigen B-Movie und das bei einem Film der immerhin bald 40 Jahre auf dem Buckel hat,

Wer die BLU RAY noch nicht sein eigen nennt sollte zugreifen, ist sie doch zur DVD eine enorme Verbesserung.