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Archiv für den 11. Oktober 2012

CLEANSKIN (WVG)

am 11. Oktober 2012 unter Action, Thriller abgelegt

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Ash gehört einer Terrorzelle an, die in London diverse Anschläge durchführen will. Aufhalten soll ihn der desillusionierte Undercover Agent Ewan. Dafür erhält er von seiner Chefin auch die Erlaubnis die Gesetze so weit zu beugen, wie eben nötig. Doch der potentielle Täter ist schwer zu finden, zumal er vorher noch nie aufgefallen war. Daher auch der Name CLEANSKIN, ein Wort das eben einen vermeintlichen Terroristen beschreibt, der aber noch nie in Erscheinung getreten ist. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

CLEANSKIN ist einer der besten Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe, Das liegt an der herausragenden Leistung von Sean Bean, der meiner Meinung nach eh viel zu wenige gute Rollenangebote in A-Movies bekommt. Zudem dauert es nicht einmal eine Minute, bis es losgeht und man mittendrin im Geschehen steckt. Außerdem brilliert Charlotte Rampling als Chefin.

Zwar verliert der Film zwischendurch immer wieder ein wenig an Tempo, weil der Zuschauer die Geschichte auf 2 Ebenen erzählt bekommt, nämlich der Jagd von Ewans nach dem Täter und gleichzeitig der Beleuchtung dessen Vorgeschichte. Das tut jedoch der Spannung keinen Abbruch. Zudem gibt es gegen Ende noch einen überraschenden Twist mit dem ich nicht wirklich gerechnet hatte.

Regisseur Hadi Hajaig (der Mann heißt wirklich so) versteht es zudem, das ganze mit einer feinen Optik zu garnieren, was den Gesamteindruck nochmals verbessert:

Fazit: CLEANSKIN ist ein spannender und auch ungewöhnlicher Streifen, auch wenn sich die Handlung zunächst nicht danach anhört. Schauspielerisch ebenfalls durchweg überzeugend gibt es in dem Streifen kaum eine Schwäche. Kleiner Geheimtipp.

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THE COLD LIGHT OF DAY (Eurovideo)

am 11. Oktober 2012 unter Action, Thriller abgelegt

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Die Famile Shaw ist endlich wieder vereint. Dad arbeitet in Spanien bei der Botschaft und seine beiden Söhne sind zu einem Kurzurlaub angereist. Auch wenn es erhebliche Spannungen gibt rauft man sich doch zusammen. Als Will, der ältere Sohn, kurz ans Land schwimmt, um Sachen einzukaufen ist das Boot bei seiner Rückkehr verschwunden. Zwar findet er es in einer abgelegenen Ecke wieder, doch seine Familie ist weg. Als er die Polizei informiert, wird er eben von dieser aufs Kreuz gelegt und soll den Entführern übergeben werden. Doch dann greift sein Vater beherzt ein und die beiden können fliehen, Es stellt sich heraus, das die Sache mit der Botschaft eine jahrelange Lüge war, denn der Mann arbeitet für die CIA. Als die beiden ihre Familie wiederfinden wollen, wird er jedoch erschossen. Alleine in einem fremden Land, dessen Sprache er nicht spricht, versucht Will nun seine Familie zu retten.

Diese Rezension schreibe ich eigentlich hauptsächlich aus einem Grund. Der Streifen wird ja insbesondere auf amazon dermaßen niedergemacht, dass ich jetzt mal einen kleinen Gegenpol setzen möchte und die Herrschaften, die diesem Film auf eben erwähnter Plattform einen Stern geben, haben in ihrem Leben noch nie etwas fürchterliches gesehen.

Natürlich ist der Plot an vielen Stellen unlogisch. Auch das der Wirtschaftsberater plötzlich zum Rächer mutiert und mit der Waffe herumballert ist keineswegs plausibel. Doch wie oft hatten wir das schon in ähnlichen Filmen und da wurde das hingenommen.

Das Bruce Willis so früh ausscheidet fand ich sogar super, nicht weil ich ihn nicht mag, sondern weil das eben überraschend ist. Sigourney Weaver ist schauspielerisch natürlich deutlich unterfordert, erledigt ihren Part aber mit gewohnter Klasse.

Ich stehe nun wahrlich nicht auf Verfolgungsjagden, aber die gegen Ende durch Madrid ist wirklich superb gefilmt und braucht sich vor den BOURNE Filmen nicht zu verstecken.

Alles in allem hat der Streifen ein hohes Tempo und ist durchweg spannend. Das sich hier teilweise hanebüchene Ungereimtheiten ergeben, ist natürlich schon richtig und die Sache mit den Parabolantennen schlägt dem Fass dann doch den Boden aus. Trotzdem bleibe ich dabei, das der Streifen deutlich besser ist als er überall wegkommt daher gibt’s von mir

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GRAVE ENCOUNTERS (Ascot Elite)

am 11. Oktober 2012 unter Horror abgelegt

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Lance Preston und sein Team der GRAVE ENCOUNTERS-TV-Serie wollen eine neue Folge ihrer Mystery Reihe drehen. Dazu hat man sich eine ehemalige Nervenheilanstalt ausgesucht, in der es angeblich spuken soll. Also lässt man sich eines Nachts vom Hausmeister einschließen (nachdem man vorher ein paar Fake Interviews geführt hat), stellt die Kamera auf und wartet auf die Geister die da kommen. Die lassen auch nicht lange auf sich warten und schon geht der Horror los.

Langsam gehen einem diese Pseudo-Dokus von angeblich gefundenem Archivmaterial tierisch auf den Zeiger und das Wort PARANORMAL nervt fast genauso wie RETTUNGSSCHIRM.

Ich fand auch schon die anderen Sachen in der Richtung relativ öde, abgesehen vielleicht vom letzten PARANORMAL ACTIVITY-Teil der zumindest im Ansatz spannend war und die beiden REC Teile, wobei die ja auch nicht ganz in diese Kerbe schlugen.

GRAVE ENCOUNTERS ist einfach langweilig und hat nichts zu bieten was eine in irgend einer Form erschrecken könnte. Die Darsteller sind in Ordnung, die Synchro auch, aber es fehlt eben am wichtigstem und das ist Spannung.

Bitte, es reicht jetzt mit dieser Art Filme, auch wenn ich weiß, das sich das ganze aufgrund extrem billiger Produktionskosten für die Studios immer rechnet, werde ich mir sowas nicht mehr ansehen, das Thema ist nun wirklich bis zum Erbrechen ausgereizt.

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KNOCKOUT (Koch Media)

am 11. Oktober 2012 unter Action, Drama abgelegt

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Matthew ist nach einem Umzug neu an der Schule. Er fällt natürlich auch gleich allen auf, da er mit Krawatte rumläuft und gerät sofort an den Schulrüpel Hector, der ihn verdrischt. Dies bekommt der Hausmeister Dan mit, der früher Boxer war, ebenso wie Matthews Opa. Der Junge tut ihm leid und so beginnt er ihn zu trainieren, zumal dieser auch hochmotiviert ist, in die Fußstopfen des Großvaters zu treten, was der Mutter gar nicht passt. Also trainiert er heimlich. Doch die Schulleitung bekommt das mit und feuert Dan daraufhin. Matthew ist aber nicht bereit aufzugeben. Bei den Boxmeisterschaften der Schule bekommt er die Chance, es Hector heimzuzahlen.

Karate Kid ick hör dir trapsen. Nur hat man eben die Sportart gewechselt. Klar ist der Film eigentlich von vorne bis hinten vorhersehbar. Aufgrund sympathischer und auch glaubwürdiger Darsteller ist jedoch ein netter Familienstreifen herausgekommen. Insbesondere der etwas untersetzte und daher gut geeignete Darsteller des Matthew liefert eine ordentliche Leistung ab, dazu gibt’s noch ein schnuckeliges Mädel.

Von ehemaligen Wrestlern als Schauspielern halte ich reichlich wenig. Aber immerhin hat Steve Austin 2 Gesichtsausdrücke zur Verfügung, also immerhin doppelt so viele wie THE ROCK. Zudem passt er in diese Rolle wirklich gut und man nimmt ihm die Motivation, den Jungen zu helfen, auch ab.

Natürlich halten sich, wie bereits erwähnt, Wendungen und Überraschungen in Grenzen, doch insgesamt habe ich mich doch gut unterhalten – Karate Kid Light. Wieso der Streifen allerdings ab 16 Jahren freigegeben ist, erschließt sich mir nicht.

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GONE (Splendid/WVG)

am 11. Oktober 2012 unter Thriller abgelegt

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Als Jill nachts von der Arbeit kommt ist ihre Schwester verschwunden. Jill, die ein Jahr zuvor selbst nur mit Glück einem Serienkiller entkommen konnte, ist fest davon überzeugt, dass es sich um den gleichen Täter handelt – doch die Polizei glaubte ihr schon damals nicht und heute natürlich erst recht nicht, zumal man nie Beweise dafür fand, das wirklich eine Entführung stattgefunden hatte und sie als geisteskrank abstempelte. Also macht sich Madame selbst auf die Suche nach ihrer Schwester, und gerät dabei in Gefahr, denn als sie Polizei erfährt, das sie im Besitzt einer Waffe ist, versucht auch diese, sie an der Suche zu hindern.

Die ersten 60 Minuten lang macht das alles Spaß. Die vielen Ideen und Geschichten die sich Jill einfallen lässt um an Informationen zu gelangen, sind wirklich originell.

Doch das aber kommt sogleich. Der Showdown ist im Vergleich dazu leider wirklich mau geworden. Der Killer ist irgend ein Fremder, den man zuvor nicht einmal gesehen hat und stellt sich auch reichlich dusselig dran. Nach einem wirklich gelungenen Anfang ist das ernüchternd.

Kullerauge Seyfried, die wahrlich nicht zu meinen Lieblingsschauspielerinnen gehört, liefert eine ordentliche Performance ab, während die Rolle von Wes Bentley (American Pie, P2) völlig sinnlos ist. Wieso der da zu gesagt hat ist mir schleierhaft

Fazit: Nach vielversprechendem Start gleitet GONE gegen Ende ein wenig in die Belanglosigkeit und der Showdown, der nicht wirklich einer ist, steht in keinem Verhältnis zum vorher gesehenen. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

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