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DRIVE (Universum Film)

drive

Der „Driver“ arbeitet tagsüber in einer Autowerkstatt, sowie als Stuntfahrer – nachts fährt er Fluchtautos für Verbrecher. Doch als er seine neue Nachbarin und ihren kleinen Sohn kennen und lieben lernt, werden seine Abgestumpftheit und Emotionslosigkeit, die er sich im Laufe der Jahre angeeignet hat, aufgebrochen. Dann kehrt der Ehemann von Madame aus dem Knast zurück und steckt in ziemlichen Schwierigkeiten. Trotzdem versucht der Driver der Familie zu helfen – und das nimmt kein gutes Ende.

„Drive“ ist sicherlich nicht jedermanns Sache und die Hauptfrage die sich hier stellt ist sicherlich: ARTHOUSE und GEWALTFILM, kann das funktionieren? Meiner Meinung nach ja, denn im ersten Teil ist das ganze ein ganz ruhiges und stilles Drama, welches von seinem Hauptdarsteller mühelos im Alleingang getragen wird. Als es dann zur ersten herben Gewaltszene kommt, ist der Zuschauer natürlich vollkommen vor den Kopf gestoßen, denn dieser Übergang ist schon extrem ungewöhnlich.

Doch wer damit klarkommt bekommt für die restliche Zeit einen spannenden Thriller geboten, der aber nach wie vor eher von Gesten und Blicken lebt, denn von vielen überflüssigen Gesprächen.

Der auch in den Nebenrollen mit Albert Brooks und Ron Pearlman exzellent besetzte Streifen profitiert wie bereits erwähnt aber hauptsächlich von seinem Hauptdarsteller, dem diese Rolle auf den Leib geschneidert ist. Ich finde eh das Gosling in Dramen seine bisher besten Leistungen abgeliefert hat (siehe auch IDES OF MARCH).

Wer sich auf diese kuriose Genremischung einlässt, wird mit einem kleinen Kunstwerk belohnt, das insbesondere mit einer filigranen Kameraführung aufwartet. Manche werden allerdings nach 45 Minuten ausschalten und ein Actionfilm wie es der Titel suggeriert, ist das mal gar nicht.

7-chucky12

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