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URBAN EXPLORER (Universum Film)

urban

Berlin hat viel zu bieten. Ein immenses Kulturangebot, jede Menge Discotheken und Sehenswürdigkeiten. Wem das immer noch nicht reicht der kann in die unterirdischen Tunnel hinabsteigen, die teilweise schon 50 Jahre niemand mehr betreten hat. Die sogenannten URBAN EXPLORER sind Touristen die eben diese mit einem Führer zusammen erkunden. Und so macht sich eine vierköpfige Mutlti-Kulti Truppe zusammen mit einem „Reiseleiter“ auf den Weg in den Untergrund. Man ist fasziniert von dem was man dort vorfindet -  unter anderem dringt man bis in alte Fahrerbunker vor. Auf dem Rückweg stürzt jedoch der Führer (wie passend) ab und bricht sich das Bein. Zwei der Mädels machen sich daraufhin auf den Rückweg um Hilfe anzufordern. Das Pärchen aus den USA bleibt bei dem Verletzten. Da bekommen sie unerwartet Hilfe von einem ehemaligen DDR-Grenzsoldaten, der in diesem unterirdischen Höhlensystem zu leben scheint. Doch schon bald stellt sich heraus, das der Mann eher ein Touristenschreck ist….

URBAN EXPLORER ist der zweite Film von Andy Fetscher, der versucht den deutschen Horrorfilm, der ja neben all den Komödien ein stiefmütterliches Dasein fristet , auch international zu etablieren. Und dies gelingt auch über weite Strecken.

Die Location ist natürlich perfekt geeignet um düstere Bilder zu zeigen und auch Spannung zu erzeugen, ohne dass man dafür tricktechnisch viel tun muss. Leider weiß ich nicht in wieweit es diese Tunnel unter Berlin wirklich gibt und ob im Geheimen auch diese Expeditionen stattfinden, was leider auch in den Extras nicht erwähnt wird. Aber ich würde an so etwas auch teilnehmen.

Max Riemelt spielt den Führer und ist nun schon im zweiten Horrorfilm in kurzer Zeit präsent (nach WIR SIND DIE NACHT) während der charismatische Bösewicht vom renommierten Fernsehdarsteller Klaus Stiglmeier verkörpert wird, der seiner Figur eine unglaubliche Leinwandpräsenz verleiht.

Auch wenn man über typische Schwächen des Horrorfilms hinwegsehen muss (wieso killt man einen Bekloppten nicht wenn man es könnte) weiß der Streifen durch seine düstere Atmosphäre zu überzeugen. Zudem gefällt mir die Grundidee sehr gut. Der Splatteranteil ist auch nicht ohne. Im Gesamtpaket ein spannender Horrorstreifen mit leichten dramaturgischen Schwächen, welche aber durch die spookige Atmosphäre oft kaschiert werden.

6-chucky1

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