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DIE FARBEN DES HERBSTES (Sunfilm)

farbe

John Talia ist begeisterter Maler und das als Teenager, was ihm schon den ein oder anderen dummen Spruch der Gleichaltrigen bringt. Als er erfährt, das der berühmte Maler Nicoli Seroff in seiner Stadt wohnt ist er begeistert. Doch dieser denkt erst mal gar nicht daran John in irgend einer Weise zu unterstützen. Der dem Alkohol verfallene alte Mann, der auch noch Jahrzehnte nach dem Tod seiner Frau um sie trauert, hat seinen Lebenswillen verloren. Es gelingt John jedoch Nicolai aus seiner Lethargie zu reißen und verbringt mit ihm ein paar Tage auf dem Land…. langsam taut Nicolai auf und findet neuen Spaß am Leben.

Solche Filme stehen und fallen eigentlich immer mit den Darstellern, da sie von Dialogen leben und natürlich, ob man sich als Zuschauer mit den Protagonisten identifizieren kann. Hier hat der Caster alles richtig gemacht.

Armin Müller Stahl ist die ideale Besetzung für den verbiesterten Maler der an einem Tag öfters Scheiße sagt als Eddie Murphy in allen Filmen zusammen. Auch Trevor Morgan erweist sich als perfekt für die Rolle des introvertierten Nachwuchsmalers. Wenn er von der Kunst spricht sieht man es in seinen Augen richtig leuchten und man denkt wirklich das man hier einen engagierten Künstler vor sich hat.

Auch der schöne Piano-Score trägt zum Gelingen bei, wie auch die sehr guten Nebendarsteller die mit Ray Liotta, Samantha Mathis und Ron Pearlman auch nicht gerade mit No Names besetzt wurden.

Dennoch lebt der Streifen von den Dialogen der beiden Hauptdarsteller und vom griesgrämigen alten Nicolai der mich ab und an auch an Eastwood in Gran Torino erinnert.

Fazit. Sehenswertes, ruhiges Drama mit exzellenter Besetzung. Muss man aber in der Stimmung für sein.

6-chucky1

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