Kalender

Januar 2012
M D M D F S S
« Dez   Feb »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Videotie bei Twitter

  • Twitter hat Schluckauf...

Archiv des Monats Januar 2012

ALTITUDE (Eurovideo)

am 29. Januar 2012 unter Horror, Thriller, mystery abgelegt

alti

Sara und ihre Freunde wollen zu einem Rockkonzert. Da Madame gerade den Pilotenschein gemacht hat, bietet es sich natürlich an, da hinzufliegen, geht schließlich viel schneller als mit dem lästigen Auto. Man jettet also fröhlich los in freudiger Erwartung des Konzertes. Doch natürlich kommt es anders. Plötzlich versagen einige Instrumente und Sara kann die Höhe nicht mehr kontrollieren. Das trägt natürlich auch nicht gerade zur Beruhigung ihrer Freunde bei, die immer nervöser werden. Einer der Herrschaften müsste rausklettern und eine Kleinigkeit am Flugzeug verändern,doch wer hat dazu in dieser Höhe schon Lust? Die Stimmung unter den fünf wird immer schlechter und man beginnt sich Vorwürfe zu machen – doch das ist bald nicht das einzigste Problem.

Geht doch. Eine ganz simple Grundidee, die es aber so noch nicht gab. Die übernatürliche Wendung gegen Ende ist zwar arge Geschmackssache und auch der ganze Streifen strotzt nur so vor Unlogik, aber er macht vor allem eines: Spaß.

Die jungen, noch relativ unbekannten Hauptdarsteller machen ihre Sache richtig gut und auch die Kameraführung ist immer auf der Höhe. Auch die Special Effects sind für eine so kleine Produktion gelungen.

Aber nochmal. Man muss über teils wirklich hanebüchene Logiklöcher hinwegsehen. Wem das gelingt der bekommt einen ungewöhnlichen, fast kammerspielartigen Horrorfilm kredenzt der blendend unterhält. Das reicht doch auch mal.

6-chucky1

THE GIRL FROM THE NAKED EYE (Koch Media)

am 29. Januar 2012 unter Action, Suspense, mystery abgelegt

gttt

Als ich mir die Beschreibung dieses Streifens durchgelesen hatte wollte ich ihn mir erst gar nicht ansehen, denn ich mag weder Martial Arts Filme, noch welche mit einem Comiclook und auch nicht wirklich Streifen mit einem Film Noir Touch. Und ich wurde überrascht. Die Grundgeschichte ist eigentlich recht schnell erzählt. Jake ist auf der Suche nach dem Mörder der jungen Sandy. Er war der Fahrer des Mädels, das als Callgirl arbeitete und sie hatten eine sehr innige Beziehung, doch vor mehr schreckte er immer zurück, weil sie noch minderjährig war. Nachdem er es sichs bei seiner Suche mit der halben Unterwelt verschissen hat, ist ihm eh alles egal. Und solche Menschen sind bekanntlich am gefährlichsten.

Die Martial Arts Einlagen halten sich glücklicherweise in Grenzen und sind vor allem nicht so überzogen, denn auf dieses Astronauten-Kung-Fu stehe ich nun gar nicht. Der Film hat zwar einen Comictouch aber eben nur ansatzweise und keinesfalls so krass wie in SIN CITY.

Zwischen dem ganzen Geballer bekommen wir in Rückblenden die besondere Beziehung von Sandy und Jake erzählt, was immer für die ruhigen Momente in dem Streifen sorgt.

Fazit: Wer so etwas gerne sieht, kann bedenkenlos zugreifen, aber da ich nicht wirklich zu dieser Zielgruppe gehöre und mir „The girl…“ auch zusagte, sollten auch mal andere ihr Glück versuchen – zumindest mal ausleihen.

5-chucky

DIE FARBEN DES HERBSTES (Sunfilm)

am 29. Januar 2012 unter Reviews abgelegt

farbe

John Talia ist begeisterter Maler und das als Teenager, was ihm schon den ein oder anderen dummen Spruch der Gleichaltrigen bringt. Als er erfährt, das der berühmte Maler Nicoli Seroff in seiner Stadt wohnt ist er begeistert. Doch dieser denkt erst mal gar nicht daran John in irgend einer Weise zu unterstützen. Der dem Alkohol verfallene alte Mann, der auch noch Jahrzehnte nach dem Tod seiner Frau um sie trauert, hat seinen Lebenswillen verloren. Es gelingt John jedoch Nicolai aus seiner Lethargie zu reißen und verbringt mit ihm ein paar Tage auf dem Land…. langsam taut Nicolai auf und findet neuen Spaß am Leben.

Solche Filme stehen und fallen eigentlich immer mit den Darstellern, da sie von Dialogen leben und natürlich, ob man sich als Zuschauer mit den Protagonisten identifizieren kann. Hier hat der Caster alles richtig gemacht.

Armin Müller Stahl ist die ideale Besetzung für den verbiesterten Maler der an einem Tag öfters Scheiße sagt als Eddie Murphy in allen Filmen zusammen. Auch Trevor Morgan erweist sich als perfekt für die Rolle des introvertierten Nachwuchsmalers. Wenn er von der Kunst spricht sieht man es in seinen Augen richtig leuchten und man denkt wirklich das man hier einen engagierten Künstler vor sich hat.

Auch der schöne Piano-Score trägt zum Gelingen bei, wie auch die sehr guten Nebendarsteller die mit Ray Liotta, Samantha Mathis und Ron Pearlman auch nicht gerade mit No Names besetzt wurden.

Dennoch lebt der Streifen von den Dialogen der beiden Hauptdarsteller und vom griesgrämigen alten Nicolai der mich ab und an auch an Eastwood in Gran Torino erinnert.

Fazit. Sehenswertes, ruhiges Drama mit exzellenter Besetzung. Muss man aber in der Stimmung für sein.

6-chucky1

SET UP (Ascot Elite)

am 29. Januar 2012 unter Action abgelegt

se

Die 3 Freunde Sonny, Vincent und Dave führen einen Diamantenraub durch, welcher auch gelingt, doch dann ballert Vincent seine Kumpels einfach nieder und verschwindet mit den Klunkern. Doch Sonny ist nicht tot (wieso sollte man als Killer auch überprüfen ob der noch lebt?) und will Rache. Er verbündet sich (eher aus Versehen) mit dem Mafiaboss Biggs und versucht seinen ehemaligen Kumpel ausfindig zu machen.

Es gibt auch noch einige andere kleinere Nebenhandlungen, die die Geschichte aber nicht wirklich vorwärts bringen. Natürlich freut man sich bei ASCOT auch mal nen Film zu haben bei dem man Bruce Willis aufs Cover schreiben darf. Den sieht man jedoch im Laufe des Streifens gefühlte 10 Minuten und da gibt er auch nur ein paar „ich bin der coole Mafiaboss“-Phrasen von sich.

Ansonsten kommt man in den zweifelhaften Dauergenuss von Curtis Jackson, der sich immerhin redlich müht, aber doch besser bei seinen Rap-Attacken bleiben sollte, denn die brauche ich mir ja nicht anhören.

Handwerklich absolut sauber, leidet der Film zudem unter zu vielen Ungereimtheiten und an nicht vorhandener Spannung.

Der klassische „kann man sehen, wenn nicht machts aber auch nix“-Film und diese Streifen sind schlimmer als ganz schlechte, die sind nämlich meistens wenigstens unfreiwillig komisch.

3chuckys

KILL THE BOSS (Warner Home Video)

am 29. Januar 2012 unter Komödie abgelegt

kill

Die Story dieses Streifens ist schnell erzählt. 3 Typen werden von ihren Chefs unterdrückt und gedemütigt und wollen sie beseitigen. Da sie jedoch nicht in der Lage sind, das selbst in die Hand zu nehmen sucht man einen Berufskiller. Leider scheitert man in dieser Hinsicht kläglich, denn man verkehrt eben nicht in solchen Kreisen. Also muss man die Sache selbst in die Hand nehmen, doch das erweist sich als gar nicht mal so einfach.

Und da das ganze eine Hollywood-Komödie ist hält sich auch der schwarze Humor in Grenzen, man muss ja an den Mainstream denken.

Die drei Möchtegern-Killer sind natürlich auf sympathisch getrimmt, während die Chefs total überzogen werden, wobei insbesondere Colin Farell in dieser Rolle total lächerlich wirkt. Kevin Spacey allerdings weiß als fieser Boss zu gefallen und seine Auftritte bilden auch die Höhepunkte dieser bestenfalls durchschnittlich witzigen Komödie, deren Vorhersehbarkeit fast schon wehtut.

Und 2 ½ gute Gags verteilt auf 90 Minuten sind eben auch nicht genug  um eine bessere Bewertung zu bekommen. Da fand ich sogar die Hangover witziger und wirklich witzig fand ich die auch nicht (wobei Teil 2 deutlich besser war).

Fazit: Harmlose Hollywood-Komödie mit erschreckend geringer Gagdichte.

3chuckys

05chucky