THE HOLDING (DTP Entertainment)

Cassies Ranch steht kurz vor dem Bankrott, doch sie hält krampfhaft an ihrem Zuhause fest, obwohl ihr ein Angebot von ihrem Nachbarn vorliegt. Auch ihre älteste Tochter ist nicht gerade begeistert von dem Landleben. Eines Tages kalbt eine Kuh zu früh und beide Tiere drohen zu sterben. Glücklicherweise taucht ein Fremder auf, der seine Hilfe anbietet und beide Tiere rettet. Aus Dankbarkeit lässt ihn Cassie eine Nacht bleiben. Er überredet sie jedoch noch zu einem längeren Aufenthalt, um ihr beim Aufbau der Farm zu helfen. Nach anfänglichen Bedenken willigt Cassie ein und kommt Aden auch näher, doch der verbirgt eine ganz düstere Seite.
Viele dürften sich nun an STEPFATHER erinnert fühlen und in diese Richtung geht der Streifen auch – besonders gegen Ende. Aber die ungewöhnliche Location und auch einige schöne Bilder geben dem Streifen seine Daseinsberechtigung. Eigentlich fühlte ich mich 90 Minuten gut unterhalten, aber da ich schon sehr viele Filme dieser Art gesehen habe, konnte mich nicht vieles überraschen. Für meinen übermäßigen Konsum kann aber der Streifen an sich ja nichts.
Schauspielerisch auf sehr gutem Niveau weiß THE HOLDING auch durch geschickt eingesetzte Klangeffekte zu überzeugen, die oft mal recht satt aus den hinteren Speakern kommen und schafft so eine wirklich düstere Atmosphäre.
Fazit: Durchaus unterhaltsamer Thriller, der zwar nicht sonderlich überraschend, dafür aber handwerklich mehr als solide gemacht ist

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