ON THE RUN (Koch Media)

Franck hat die überwiegende Zeit seiner Strafe im Knast abgesessen, die er für einen Bankraub kassiert hat. Alle dort wissen Bescheid und jedem ist klar, das er nach seiner Entlassung schön von der Kohle leben kann. Auch seiner Frau verrät er das Versteck nicht. Als er jedoch seinem Zellenkollegen Jean-Louis, einem angeblichen Kinderschänder hilft als ihn Knastkollegen vergewaltigen wollen, wird seine Haftstrafe verlängert. Jean-Louis kommt jedoch wegen Mangels an Beweisen auf freien Fuß. Franck bittet ihn seiner Frau etwas auszurichten, doch der hat ganz andere Pläne. Denn auch der weiß von der Kohle. Als Franck erfährt das seine Tochter und Gattin verschwunden sind bricht er aus dem Gefängnis aus und versucht sie zu finden. Doch das Geld ist weg und auch sein ehemaliger Mitinsasse hat sich aus dem Staub gemacht…und die Polizei sitzt ihm zudem im Nacken.
Frankreich hat sich in den letzten Jahren wirklich zu einem ordentlichen Filmland gemausert, wobei mir die Thriller meist besser gefallen als die Horror-Gewaltausbrüche, die dann auch manchmal in so einem Schrott wie Märtyr enden. Aber mir fallen auf Anhieb mit CHRYSALIS, 36 oder auch THE SNAKE richtig gute Sachen ein…
ON THE RUN weiß die ersten beiden Drittel auch zu gefallen. Gegen Ende wird es dann etwas langatmig und teilweise auch unglaubwürdig, denn die Bullen stellen sich schon reichlich doof an um einen Mann zu finden bzw. zu stellen, der zu Fuß auf der Flucht ist.
Der von mir geschätzte Albert Dupontel liefert jedoch eine glaubwürdige Performance ab. Für Freunde des französischen Films einen Blick wert.

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