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AFTER DARK SPECIAL – PROWL/HUSK/PREY (Universum Film)

dark

Bei AFTER DARK handelt es sich um ein Horrorfilm-Festival, das mir bislang unbekannt war, obwohl ich bei Nachforschungen feststellen musste, dass ich fast alle Filme kenne, die dort in den letzten Jahren liefen. Universum hat die Streifen, die dort im letzten Jahr aufgeführt wurden aufgekauft und bringt uns das Ganze nun auch unter dem Namen des Festivals näher. Hier liegen die ersten drei Beiträge vor.

In HUSK geht es um ein paar Jugendliche die von der Straße abkommen und in den Graben fahren. Das Auto ist zerstört und fahrunfähig, also versucht man Hilfe aufzutreiben, doch hätte man den Rest des Weges besser zu Fuß gehen sollen, denn das Haus das man gesichtet hat, liegt hinter einem Maisfeld und da geht es nicht mit rechten Dingen zu, was alsbald zur Dezimierung der Gruppe führt.

Ebenfalls um eine Gruppe Jugendlicher geht es in PROWL. Amber hat die Möglichkeit aus ihrem grausigen Kaff herauszukommen und in die große Stadt zu ziehen. Sie muss bis zum nächsten Tag allerdings ihren Mietvertrag unterschrieben haben, hat aber kein Auto. Also fragt sie den Freund ihrer besten Freundin, der dann auch zustimmt und auch ihre restlichen Kumpel wollen sie auf dem Weg in das neue Leben begleiten. Unterwegs bleibt das Auto liegen, doch ein freundlicher Lastwagenfahrer nimmt die Gruppe auf, die im Laderaum des LKWs mitfahren darf, doch als man die Fracht untersucht und dort blutige Tatsachen zum Vorschein kommen, weiß man das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht – und es kommt noch schlimmer.

In PREY gehen vier Männer auf Wildschweinjagd, allerdings eher gezwungenermaßen, denn die Viecher sind äußerst aggressiv und nachdem man mehrere Hirsche tot aufgefunden hat, muss man etwas gegen diese Plage unternehmen. Als man in die Gebiete der Tierchen eindringt muss man allerdings feststellen, das die lieben Schweinchen von mit Chemikalien verseuchtem Wasser getrunken haben, was sich sichtbar an ihrem Verhalten zeigt. Zudem lassen sich die possierlichen Vierbeiner nicht so leicht erschießen wie gedacht.

Ich denke, das alle drei Filme den Horrorfan gut unterhalten. Mir persönlich hat PREY am besten gefallen, ohne dass ich jetzt genau sagen könnte wieso. Vielleicht ist die Story nicht ganz so durch wie die anderen beiden, denn mutierte Wildschweine waren selbst mir neu. In dem Streifen fließt das Blut wirklich literweise und das konsequente Ende wirkte auf mich sehr überraschend.

PROWL ist ein solider Horrorstreifen, der allerdings keine große Story zu bieten hat, aber für einen Film dieses Genres mit ungewöhnlich guten Darstellern punkten kann – auch hier ist das Ende sehr gelungen.

Atmosphärisch kann auch HUSK mithalten, obwohl man der Geschichte um auferstandene Vogelscheuchen nichts wirklich neues abgewinnen kann (die habe ich in zudem in Alzey auch jeden Tag), sorgen die Kamerafahrten durch die Maisfelder durchaus für Spannung und man versucht auch die Geschichte die dahinter steckt komplett aufzuklären.

Ich bin auf die weiteren fünf Beiträge gespannt die uns dieses Jahr noch erwarten. Im Schnitt gibt es für die ersten drei Streifen vom Chucky

5 chucky

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