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Archiv für den 03. Oktober 2011

AFTER DARK SPECIAL – PROWL/HUSK/PREY (Universum Film)

am 03. Oktober 2011 unter Horror abgelegt

dark

Bei AFTER DARK handelt es sich um ein Horrorfilm-Festival, das mir bislang unbekannt war, obwohl ich bei Nachforschungen feststellen musste, dass ich fast alle Filme kenne, die dort in den letzten Jahren liefen. Universum hat die Streifen, die dort im letzten Jahr aufgeführt wurden aufgekauft und bringt uns das Ganze nun auch unter dem Namen des Festivals näher. Hier liegen die ersten drei Beiträge vor.

In HUSK geht es um ein paar Jugendliche die von der Straße abkommen und in den Graben fahren. Das Auto ist zerstört und fahrunfähig, also versucht man Hilfe aufzutreiben, doch hätte man den Rest des Weges besser zu Fuß gehen sollen, denn das Haus das man gesichtet hat, liegt hinter einem Maisfeld und da geht es nicht mit rechten Dingen zu, was alsbald zur Dezimierung der Gruppe führt.

Ebenfalls um eine Gruppe Jugendlicher geht es in PROWL. Amber hat die Möglichkeit aus ihrem grausigen Kaff herauszukommen und in die große Stadt zu ziehen. Sie muss bis zum nächsten Tag allerdings ihren Mietvertrag unterschrieben haben, hat aber kein Auto. Also fragt sie den Freund ihrer besten Freundin, der dann auch zustimmt und auch ihre restlichen Kumpel wollen sie auf dem Weg in das neue Leben begleiten. Unterwegs bleibt das Auto liegen, doch ein freundlicher Lastwagenfahrer nimmt die Gruppe auf, die im Laderaum des LKWs mitfahren darf, doch als man die Fracht untersucht und dort blutige Tatsachen zum Vorschein kommen, weiß man das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht – und es kommt noch schlimmer.

In PREY gehen vier Männer auf Wildschweinjagd, allerdings eher gezwungenermaßen, denn die Viecher sind äußerst aggressiv und nachdem man mehrere Hirsche tot aufgefunden hat, muss man etwas gegen diese Plage unternehmen. Als man in die Gebiete der Tierchen eindringt muss man allerdings feststellen, das die lieben Schweinchen von mit Chemikalien verseuchtem Wasser getrunken haben, was sich sichtbar an ihrem Verhalten zeigt. Zudem lassen sich die possierlichen Vierbeiner nicht so leicht erschießen wie gedacht.

Ich denke, das alle drei Filme den Horrorfan gut unterhalten. Mir persönlich hat PREY am besten gefallen, ohne dass ich jetzt genau sagen könnte wieso. Vielleicht ist die Story nicht ganz so durch wie die anderen beiden, denn mutierte Wildschweine waren selbst mir neu. In dem Streifen fließt das Blut wirklich literweise und das konsequente Ende wirkte auf mich sehr überraschend.

PROWL ist ein solider Horrorstreifen, der allerdings keine große Story zu bieten hat, aber für einen Film dieses Genres mit ungewöhnlich guten Darstellern punkten kann – auch hier ist das Ende sehr gelungen.

Atmosphärisch kann auch HUSK mithalten, obwohl man der Geschichte um auferstandene Vogelscheuchen nichts wirklich neues abgewinnen kann (die habe ich in zudem in Alzey auch jeden Tag), sorgen die Kamerafahrten durch die Maisfelder durchaus für Spannung und man versucht auch die Geschichte die dahinter steckt komplett aufzuklären.

Ich bin auf die weiteren fünf Beiträge gespannt die uns dieses Jahr noch erwarten. Im Schnitt gibt es für die ersten drei Streifen vom Chucky

5 chucky

I AM YOU (Koch Media)

am 03. Oktober 2011 unter Drama abgelegt

you

Rachel, eine fröhliche 15-jährige Balletttänzerin, verschwindet spurlos. Schon nach dem sie zwei Stunden überfällig ist, ahnen ihre Eltern das etwas schlimmes passiert sein muss, da sie das noch nie vorher getan hat. Zudem beichtet Rachels Freund den Eltern, das sie noch einen Job erledigen wollte, bei dem sie in nur kurzer Zeit sehr viel Geld verdienen könnte. Doch niemand weiß, was es mit dieser Arbeit auf sich hat. Immer mehr verdichten sich die Zeichen, das der Teenager nicht mehr lebendig zu den Eltern zurückkehren wird.

Das ganze ist wohl wirklich so passiert und hätte man den Streifen auch als Thriller belassen, wäre er sicherlich recht spannend geworden. Durch die Vorstellung der einzelnen Personen, denen jeweils ein ganzer Block gegönnt wird, verliert der Zuschauer nach einiger Zeit das Interesse, da man eh ahnen kann was passiert ist.

Im Endeffekt läuft es dann auf ein Drama hinaus, bei der ein hässliches Entlein gerne schön sein will und in ihrem kranken Kopf denkt, das sich das wohl einstellen wird, wenn sie die Person, die sie selbst attraktiv findet, umbringt.

Die Tusse die die die hässliche spielt geht einem zusätzlich dermaßen auf die Nüsse, dass man irgendwann total genervt ist. Hier erhält das Wort Overacting eine völlig neue Bedeutung.

Für eine Independentproduktion ist der Streifen außergewöhnlich besetzt, doch weder Sam Neill noch Guy Pearce können hier ihre Qualitäten zeigen, da der Fokus auf den beiden Damen liegt.

Fazit: In der Realität mag das alles sehr grausam und erschreckend gewesen sein, als Film ist das ganze vor allem eins: Langweilig.

3 chucky

PRIMAL (Sony Pictures)

am 03. Oktober 2011 unter Horror abgelegt

primal

Eine sechsköpfige Gruppe Twens will im australischen Dschungel Höhlenmalereien erforschen. Bald jedoch muss man einsehen das man das lieber hätte lassen sollen, denn eben diese Malereien zeigen, das es in der Gegend nicht wirklich angenehm ist und so kommt es wie es kommen muss. Als einer der Herrschaften an einem merkwürdigen Fieber erkrankt, welches wohl von kleinen Egeln im See übertragen wurde und sie bald zu einem mit bösen Beisszähnchen ausgestatteten Tier mutiert, wird es auch für die anderen gefährlich, denn Madame hat ständig Hunger und das Virus ist übertragbar.

Das hört sich alles total durchgenudelt an, aber glücklicherweise ist der Streifen nicht annähernd so schlecht wie viele seiner ähnlich gelagerten Artgenossen. Dazu tragen die ordentlichen Schauspieler, die gruselige Atmosphäre und die toughe Hauptfigur bei.

Gruselig wird’s leider auch bei den Schnitten der FSK, die ihre Finger mal wieder nicht von diesem Streifen lassen konnte. Leider habe ich nur die geschnittene Fassung gesehen.

Fazit: Nix neues, aber zumindest gut geklaut, ist PRIMAL für 90 Minuten Unterhaltung auf jeden Fall geeignet, wenn man sich nicht an den Schnitten stört, aber dafür kann der Film an sich ja nichts.

5 chucky

DSCHUNGELKIND (Universal Pictures)

am 03. Oktober 2011 unter Biopic, Drama abgelegt

ungel

Als ihr Vater, beschließt bei einem neu entdeckten Stamm Ureinwohner zu bleiben und deren Sprache zu erforschen, beginnt für die 8-jährige Sabine ein großes Abenteuer. Zunächst ist man gegenüber den „Neuen“ sehr distanziert. Doch so langsam gelingt es Sabine und ihrem Bruder das Herz der Stammeskinder zu erobern und man kommt sich näher. Als die Familie für kurze Zeit nach Deutschland zurückfliegt, plagt Sabine schon bald das Heimweh (was ja eigentlich Fernweh ist wenn man ihre Herkunft zugrunde legt). Der Dschungel ist für sie zu ihrem natürlichen Lebensraum geworden und während ihre Schwester irgendwann nach Deutschland zurückgeht, bleibt Sabine dort, doch dann kommt es zu einem Ereignis, das ihr Leben auf negative Art und Weise verändern wird.

Ich lasse jetzt mal offen, was genau das ist, aber wer das Buch kennt, weiß ja eh was passiert.

Der Streifen wird sehr unterschiedlich aufgenommen. Manche finden ihn gut, weil er tolle Bilder zeigt und einem die Geschichte von Sabine schon ans Herz geht, andere werfen Regisseur Richter vor, dass er hier zu parteiisch ist und das Leben im Dschungel als wunderschön darstellt, während es in Deutschland ja ach so schlecht ist.

Mir persönlich hat DSCHUNGELKIND sehr gut gefallen, denn neben den tollen Landschaftsaufnahmen, gefallen vor allem die beiden Darstellerinnen die, die Sabine verkörpern. Dazu kommen noch Uhl und Kretschmann, die eh immer eine Bank sind.

Unfassbar ist, wie ähnlich sich die Schauspielerinnen und die echte Sabine sehen, denn in den Extras kommt diese zu Wort. Die Interviews mit den Beteiligten sind teilweise wirklich interessant und geben einen guten Einblick in die Dreharbeiten und die damit verbundenen Probleme.

Je nach Sichtweise von

2 chucky

bis

7 chucky

alles drin