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Archiv des Monats Oktober 2011

SECONDS APART/FERTILE GROUND (Universum Film)

am 19. Oktober 2011 unter Horror abgelegt

sec fert

Mit FERTILE GROUND und SECONDS APART liegen die beiden nächsten Filme des AFTER DARK Horrorfestivals vor, die von Universum Film gekauft wurden.

Interessanterweise handelt es sich hierbei um den bislang schlechtesten und den besten Streifen der Serie. Fangen wir mit dem weniger guten an.

In FERTILE GROUND erleidet die Protagonistin eine Fehlgeburt. Sie zieht mit ihrem Mann, einem Maler, aufs Land um alles zu vergessen, doch schon bald ereignen sich in ihrem Haus merkwürdige Dinge und hier lauert ein schreckliches Geheimnis.

Der Streifen ist nicht wirklich schlecht, nur kann man eben Häusern auf denen ein alter Fluch lastet nicht mehr viel neues hinzufügen was man nicht schon in anderen Streifen wie AMITIYVILLE HORROR, SHINING oder auch HAUS DER DÄMONEN gesehen hat. Das Genre ist einfach ausgelutscht. Wäre der Film aus dem Jahre 1990 wäre er sicherlich interessanter als heute. Die Schockeffekte sind zwar recht gut gesetzt aber eben alle vorhersehbar. Auch schauspielerisch ist das alles nur Durchschnitt.

Genau das Gegenteil davon ist SECONDS APART. Hier geht es um die untrennbaren Zwillinge Jonah und Seth, die über besondere Fähigkeiten verfügen wenn sie ihre Kräfte bündeln. Doch mittlerweile sind beide abgestumpft und haben das Gefühl der Angst noch nie kennengelernt. In einem Projekt versucht man nun diese zu empfinden, indem man Menschen in den Selbstmord treibt. Doch dann verliebt sich Seth, der sensiblere des Duos plötzlich und auch ein Detective ist den beiden auf der Spur…

An diesem Streifen gibt es nur eines auszusetzen und das ist das Trauma des Polizisten, was nun wirklich schon in so vielen Filmen gezeigt wurde, das es einem am Hals raushängt. Der Rest von SECONDS APART ist jedoch brillant. Insbesondere die Kamera und die durchgängig recht farblosen Bilder erschaffen über die ganze Spieldauer eine unglaublich morbide Stimmung. Die schauspielerische Leistung der Zwillinge ist sensationell. Wie sie den beiden ein dämonisches Äußeres verleihen ist einfach grandios. Auch Orlando Jones als Polizist schlägt sich wacker. Gegen Ende gibt es dann noch eine recht überraschende Wende und auch der Abschluss ist des Streifens würdig.

Obwohl der Film über 90 Minuten Lauflänge kommt, ist er fast noch ein wenig zu kurz, denn die Hintergründe der mentalen Kräfte der Zwillinge kommen ein wenig zu kurz.

Trotzdem gibt es hierfür verdiente 7 Chuckys, denn alleine die Atmosphäre habe ich schon lange nicht mehr so geschickt eingefangen gesehen wie hier. Ich freue mich schon auf die nächsten 4 Streifen, die uns von dem Festival noch erwarten.

Fertile ground:4 chucky

Seconds apart:

:7 chucky

SQUARE (Atlas/Koch Media)

am 19. Oktober 2011 unter Drama, Thriller abgelegt

sq

Raymond und Clara sind beide unglücklich liiert und haben eine sexuelle Affäre. Eines Tages entdeckt Madame, dass ihr Freund eine größere Summe Bargeld in einer Tasche in der Lüftung versteckt, also heckt sie mit ihrem Lover einen Plan aus um an die Kohle zu kommen. Man engagiert einen Herren, der die Bude in die Luft sprengt – so fällt der Verdacht niemals auf Clara. Unglücklicherweise kommt dabei ihre Schwiegermutter ums Leben. Doch das ist erst der Anfang einer Verkettung von unglaublichen Umständen.

Und genau da liegt die Stärke des Films. Das Drehbuch ist wirklich gelungen und hält die ein oder andere wirklich überraschende Wende parat. Gerade gegen Ende dreht sich das Blatt desöfteren und schlägt enorme Haken.

Die Schwäche des Films liegt in seinem Inszenierungsstil. Anscheinend dreht man in Australien anderes als in Amerika, aber der Film droht an manchen Stellen wirklich zu erlahmen, weil einfach der Zug fehlt. Das können die guten Darsteller leider nur bedingt kaschieren. Auch der Score ist an manchen Stellen etwas unpassend ausgefallen.

Fazit: Ein gutes und intelligentes Drehbuch aber leider eine etwas behäbige Umsetzung, das schreit eigentlich nach einem Remake, bei dem einem wohl sofort die COEN-Brüder als Regisseure einfallen würden.

5 chucky

THE WALKING DEAD (Entertainment One/WVG)

am 19. Oktober 2011 unter Drama, Horror, TV-SERIE abgelegt

walki

Eine TV Serie über Untote, die Jagd auf Menschen machen? Was kann man da schon erwarten – dachten wohl viele, doch als bekannt wurde das Gale Ann Hurd produziert und Frank Darabont die Regie übernimmt und die Bücher schreibt, klang das schon interessanter. Der Mann hat immerhin bei zwei der besten Stephen King Verfilmungen Regie geführt.

Der Anfang ist zwar von „28 days later“ geklaut (denn auch da wachte der Hauptdarsteller in einem Krankenhaus auf), aber ansonsten wurden hier sechs durchaus spannende Folgen gedreht. Im Gegensatz zu anderen Streifen dieses Genres, wird hier sehr stark auf Charakterentwicklung geachtet und die menschliche Seite und die Probleme, die die Überlebenden aufgrund der neuen Situation haben, näher beleuchtet.

Die Darsteller sind allesamt nicht sonderlich bekannt – den ein oder anderen kennt man vom Sehen oder aus Darabonts “Der Nebel”, von da hat er gleich die halbe Schauspielercrew mitgebracht. In Nebenrollen sind dann viele dabei, die schon jahrelang auf der Leinwand präsent sind wie Michael Rooker, Noah Emmerich oder auch Norman Reedus (Der blutige Pfad Gottes).

Das interessante an der Serie ist, das hier wirklich nicht vorauszusehen ist, wer als nächster das Zeitliche segnet und es auch durchaus die bekannten Namen treffen kann oder auch Darsteller die man lieb gewonnen hat.

Zum Thema Schnitte. Soweit mir bekannt fehlt in der ganzen Serie keine gröbere

Splatterszene. Wieso man den Folgen teilweise Minuten der Handlung geraubt hat weiß ich nicht. Das große Geschrei kann ich dennoch nicht nachvollziehen, denn eigentlich fällt das gar nicht auf, wenn man die Originale nicht kennt und wer tut das schon?

Fazit: Gut inszenierte TV-Serie, die allerdings ein wenig mehr Action vertragen könnte und von Dialogen dominiert wird. Aber in der nächsten Staffel soll es ja dbzgl. eine Steigerung geben. Wir sind gespannt.

6 chucky

PICCO (Movienet/ALIVE)

am 19. Oktober 2011 unter Drama abgelegt

picco

Kevin ist der Neue in der Jugendhaftanstalt, daher wird er auch Picco genannt, weil dies der Spitzname für die Frischlinge ist. Er teilt sich sein Zimmer mit drei anderen Jungs und hat Probleme sich einzugliedern. Der Alltag in den Zellen und Räumen ist eintönig und die meisten sehen eh nicht ein, dass sie einen Fehler in ihrem Leben begangen haben. Eines Tages eskaliert die Situation in der Zelle, denn sein Kollege Tommy ist ein Weichei und die anderen beiden haben es auf ihn abgesehen.

Das ist auch schon die größte Überraschung des Streifens, denn als Zuschauer geht man natürlich davon aus, dass der Neue derjenige sein wird, der von den anderen gehänselt wird, doch er schafft es sich durchzusetzen, muss dabei aber gegen seine Natur handeln, als er zum Beispiel bei einer Vergewaltigung nicht eingreifen darf.

Der im Dokumentarstil gedrehte Streifen versucht Authentizität zu präsentieren, droht aber genau daran in manchen Abschnitten zu ersticken. Zudem ist der Film eigentlich nie wirklich spannend und was genau die Jungs dazu treibt, ihren Zellenkollegen in den Suizid zu schicken wird auch nicht wirklich aufgeklärt.

Trotzdem ist PICCO als Einblick in die trostlosen Jugendstrafanstalten interessant anzusehen und wenn es dort wirklich so zugeht, fragt man sich was diese Einrichtungen eigentlich bringen sollen.

Eine Bewertung ist nahezu unmöglich, weil man den Streifen nicht als klassischen Unterhaltungsfilm sehen kann. Daher enthalte ich mich diesbezüglich., Wer Interesse an dieser Art Film hat wird sicher nicht enttäuscht sein, zumal PICCO besser ist als SIEGBURG das vermeintliche Original von unserem geliebten Uwe Boll.

ELEPHANT WHITE (Koch Media)

am 12. Oktober 2011 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

elephant

Church ist ein Profikiller und soll bei seinem neuesten Auftrag sechs Mitglieder eine Organisation töten. Sein Auftraggeber ist der Vater des Mädchens, das die Herrschaften auf dem Gewissen haben. Stoisch erledigt er seine Dienstleistung, bis er die junge Prostituierte Mae kennenlernt. Da sie alles über ihn zu wissen scheint, kann er sie auch nicht gehen lassen. Als sich jedoch herausstellt, dass sein Auftraggeber ganz andere Motive, als die Rache seiner Tochter hat, gerät Church zwischen alle Fronten.

Sicherlich nicht sonderlich neu, was wir hier zu sehen bekommen. Vor 20 Jahren hätte diese Rolle wohl Herr van Damme bekommen, heute engagiert man dafür Dijmon Hounsou, der sicherlich schauspielerisch deutlich mehr drauf hat als der Belgier und so dem Killer durchaus ein Profil verleiht. Mit dabei ist auch Kevin Bacon, der sich allerdings am Rande des Overactings bewegt.

Das Ende des Streifens ist durchaus überraschend und bringt noch eine esoterische Variante mit ein, die zwar die ganze Zeit irgendwie mitschwingt – aber nicht so deutlich wie am Schluss. Das wird nicht jeder mögen – mir persönlich hat diese Wende gut gefallen.

Normalerweise gehe ich auf so etwas ja nicht ein, weil das eine Seite sein soll, die sich auf Filmkritiken beschränkt, doch in diesem Fall muss das mal erwähnt werden – das Bild der Blu Ray ist absolut grandios. Man erkennt jeden Schweißtropfen, jede Hautpore und noch dazu gibt es satte und knackige Farben. Und das bei einem relativ kleinen Film eines Independentlabels!

Fazit: Nicht wirklich origineller, dafür aber schauspielerisch ansprechender Action-Thriller, der an manchen Stellen sogar recht brutal ist. Kurzweilig ist das ganze auf jeden Fall, denn die 90 Minuten gehen wie im Flug vorbei.

5 chucky

VAMPIRE NATION (Splendid/WVG)

am 12. Oktober 2011 unter Drama, Horror abgelegt

vampire

In einem Amerika, in dem sich die Vampire erhoben und das Land zum Zusammenbruch gebracht haben, gehören auch die Eltern des jungen Martin ) zu den zahlreichen Opfern. Martin selbst hat die Vampirattacke auf seine Familie nur dank der Hilfe von Mister überleben können, einem raubeinigen Vampirjäger. Martin begleitet fortan Mister auf seinem Weg nach Norden, nach “New Eden”, einem Ort der weitestgehend vampirfrei sein soll. Martin wird zu Misters Gehilfen, welcher ihm in die Kunst der Pfählens einführt, ihn zu kämpfen und zu jagen lehrt. Auf ihrer Reise durch die Staaten treffen sie neue Gefährten, Zwischen letzten freien Stätten der Menschlichkeit lauert dabei die Gefahr niederträchtiger Mitmenschen ebenso, wie die allgegenwärtige Bedrohung durch die Vampire.

Das ist die Zusammenfassung bei ofdb und ich bedanke mich recht herzlich beim Autor, denn ich habe bestenfalls 2 Sätze zusammenbekommen, denn eigentlich hat der Streifen seine Geschichte nach 20 Minuten bereits erzählt. Weitere Angriffe der Vampire und der Bruderschaft wiederholen sich immer wieder, aber sonst?

Lobenswert, das man versucht hier ein Drama und nicht einen reinrassigen Horrorfilm abzuliefern, doch obwohl viel gesprochen wird ist die Charakterzeichnung eher bescheiden.

Nicht wiederzuerkennen ist Kelly Mc Gillis, die Dame aus TOP GUN ist zwar mittlerweile über 50, doch ich musste wirklich mehrmals hinschauen. Ob sie jetzt für die Rolle so zurechtgemacht wurde kann ich nicht sagen, doch sie sieht wirklich schrecklich alt aus.

Fazit. Netter Versuch dem Genre noch etwas neues abzugewinnen, der aber allzu oft in Langatmigkeit ausufert.

4 chucky

A NANNYS SECRET (Lighthouse)

am 12. Oktober 2011 unter Thriller abgelegt

nanny

Claudia ackert fleißig für ihr Studium und ist nebenbei eine gute und auch beliebte Nanny, denn sie wohnt sogar im Haus ihrer Auftraggeber und ist praktisch Familienmitglied. Ihr Bruder ist leider nicht so fleißig wie sie und gerät immer wieder auf die schiefe Bahn. Mehrmals muss sie ihn aus dem Gefängnis holen. Doch eines Tages begeht er leider den Fehler sich mit einem Drogendealer einzulassen und verliert den Stoff. Nun muss er in wenigen Tagen 10.000 Dollar auftreiben, sonst schlägt sein letztes Stündchen. Kurz darauf wird bei der Familie für die Claudia arbeitet eingebrochen und der Großvater getötet. Nach und nach verdichtet sich der Verdacht das es Claudias Bruder war. Nachdem sie entlassen wird, versucht sie verzweifelt die Wahrheit herauszufinden.

Haylie Duff ist die Schwester der wesentlich bekannteren Hilary. Sie schlägt sich relativ wacker durch einen annehmbaren Thriller, dessen Wendungen jedoch nicht so überraschend sind, wie es auf dem Cover angedeutet wird, da es einfach zu wenige Verdächtige gibt, die für den Raub in Frage kommen.

Schauspielerisch durchaus ansprechend, kann man sich den Streifen aber durchaus ansehen ohne enttäuscht zu werden.

4 chucky

FISSURE (KNM Media)

am 12. Oktober 2011 unter SciFi, Thriller abgelegt

fissure

Paul Grunning hat seinen Sohn verloren und gibt sich daran die Schuld. Der Polizist ist dermaßen am Boden das er nur noch Routinejobs erledigt, bei denen nicht viel schiefgehen kann, wie an jenem Tag, als er in dem Haus eines Professors nach dem Rechten sehen soll. Doch plötzlich hat er es mit einer Leiche zu tun. Die Untersuchungen gestalten sich äußerst schwierig, denn die vermeintlichen Zeugen sagen alle etwas anderes aus. Und wieso verschwinden plötzlich Dinge oder stehen an einem anderen Platz wie z.B. sein Auto oder gar die Leiche?

Die Auflösung ist mal wieder die berühmt-berüchtigte Thematik der Zeitverschiebung. Allerdings muss man sagen, das man hier nicht auf Effekte (war wohl eh kein Budget für da) sondern auf eine durchaus interessante Story setzt. Man muss als Zuschauer wirklich schon ganz bei der Sache bleiben, sonst verliert man irgendwann komplett den Überblick.

Hier siegt Handlung über Etat. Einige der Wendungen sind wirklich nicht vorhersehbar und auch das Trauma des Polizisten wird gegen Ende sehr geschickt aufgelöst.

Fazit: Wenn kein Geld da ist, muss man das eben mit Ideen kaschieren, das schafft dieser kleine Streifen recht gekonnt, wenn die eigentliche Thematik nun auch schon sehr oft bemüht wurde.

5 chucky

AFTER DARK SPECIAL – PROWL/HUSK/PREY (Universum Film)

am 03. Oktober 2011 unter Horror abgelegt

dark

Bei AFTER DARK handelt es sich um ein Horrorfilm-Festival, das mir bislang unbekannt war, obwohl ich bei Nachforschungen feststellen musste, dass ich fast alle Filme kenne, die dort in den letzten Jahren liefen. Universum hat die Streifen, die dort im letzten Jahr aufgeführt wurden aufgekauft und bringt uns das Ganze nun auch unter dem Namen des Festivals näher. Hier liegen die ersten drei Beiträge vor.

In HUSK geht es um ein paar Jugendliche die von der Straße abkommen und in den Graben fahren. Das Auto ist zerstört und fahrunfähig, also versucht man Hilfe aufzutreiben, doch hätte man den Rest des Weges besser zu Fuß gehen sollen, denn das Haus das man gesichtet hat, liegt hinter einem Maisfeld und da geht es nicht mit rechten Dingen zu, was alsbald zur Dezimierung der Gruppe führt.

Ebenfalls um eine Gruppe Jugendlicher geht es in PROWL. Amber hat die Möglichkeit aus ihrem grausigen Kaff herauszukommen und in die große Stadt zu ziehen. Sie muss bis zum nächsten Tag allerdings ihren Mietvertrag unterschrieben haben, hat aber kein Auto. Also fragt sie den Freund ihrer besten Freundin, der dann auch zustimmt und auch ihre restlichen Kumpel wollen sie auf dem Weg in das neue Leben begleiten. Unterwegs bleibt das Auto liegen, doch ein freundlicher Lastwagenfahrer nimmt die Gruppe auf, die im Laderaum des LKWs mitfahren darf, doch als man die Fracht untersucht und dort blutige Tatsachen zum Vorschein kommen, weiß man das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht – und es kommt noch schlimmer.

In PREY gehen vier Männer auf Wildschweinjagd, allerdings eher gezwungenermaßen, denn die Viecher sind äußerst aggressiv und nachdem man mehrere Hirsche tot aufgefunden hat, muss man etwas gegen diese Plage unternehmen. Als man in die Gebiete der Tierchen eindringt muss man allerdings feststellen, das die lieben Schweinchen von mit Chemikalien verseuchtem Wasser getrunken haben, was sich sichtbar an ihrem Verhalten zeigt. Zudem lassen sich die possierlichen Vierbeiner nicht so leicht erschießen wie gedacht.

Ich denke, das alle drei Filme den Horrorfan gut unterhalten. Mir persönlich hat PREY am besten gefallen, ohne dass ich jetzt genau sagen könnte wieso. Vielleicht ist die Story nicht ganz so durch wie die anderen beiden, denn mutierte Wildschweine waren selbst mir neu. In dem Streifen fließt das Blut wirklich literweise und das konsequente Ende wirkte auf mich sehr überraschend.

PROWL ist ein solider Horrorstreifen, der allerdings keine große Story zu bieten hat, aber für einen Film dieses Genres mit ungewöhnlich guten Darstellern punkten kann – auch hier ist das Ende sehr gelungen.

Atmosphärisch kann auch HUSK mithalten, obwohl man der Geschichte um auferstandene Vogelscheuchen nichts wirklich neues abgewinnen kann (die habe ich in zudem in Alzey auch jeden Tag), sorgen die Kamerafahrten durch die Maisfelder durchaus für Spannung und man versucht auch die Geschichte die dahinter steckt komplett aufzuklären.

Ich bin auf die weiteren fünf Beiträge gespannt die uns dieses Jahr noch erwarten. Im Schnitt gibt es für die ersten drei Streifen vom Chucky

5 chucky

I AM YOU (Koch Media)

am 03. Oktober 2011 unter Drama abgelegt

you

Rachel, eine fröhliche 15-jährige Balletttänzerin, verschwindet spurlos. Schon nach dem sie zwei Stunden überfällig ist, ahnen ihre Eltern das etwas schlimmes passiert sein muss, da sie das noch nie vorher getan hat. Zudem beichtet Rachels Freund den Eltern, das sie noch einen Job erledigen wollte, bei dem sie in nur kurzer Zeit sehr viel Geld verdienen könnte. Doch niemand weiß, was es mit dieser Arbeit auf sich hat. Immer mehr verdichten sich die Zeichen, das der Teenager nicht mehr lebendig zu den Eltern zurückkehren wird.

Das ganze ist wohl wirklich so passiert und hätte man den Streifen auch als Thriller belassen, wäre er sicherlich recht spannend geworden. Durch die Vorstellung der einzelnen Personen, denen jeweils ein ganzer Block gegönnt wird, verliert der Zuschauer nach einiger Zeit das Interesse, da man eh ahnen kann was passiert ist.

Im Endeffekt läuft es dann auf ein Drama hinaus, bei der ein hässliches Entlein gerne schön sein will und in ihrem kranken Kopf denkt, das sich das wohl einstellen wird, wenn sie die Person, die sie selbst attraktiv findet, umbringt.

Die Tusse die die die hässliche spielt geht einem zusätzlich dermaßen auf die Nüsse, dass man irgendwann total genervt ist. Hier erhält das Wort Overacting eine völlig neue Bedeutung.

Für eine Independentproduktion ist der Streifen außergewöhnlich besetzt, doch weder Sam Neill noch Guy Pearce können hier ihre Qualitäten zeigen, da der Fokus auf den beiden Damen liegt.

Fazit: In der Realität mag das alles sehr grausam und erschreckend gewesen sein, als Film ist das ganze vor allem eins: Langweilig.

3 chucky