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Archiv des Monats September 2011

FASTER ( Sony Pictures)

am 05. September 2011 unter Action abgelegt

faSTER

Ein paar Herrschaften überfallen eine Bank, werden danach aber von anderen Kriminellen ebenfalls beraubt und auch gleich noch getötet. Unglücklicherweise hat man dabei aber nicht nachgesehen, ob auch alle wirklich das Zeitliche gesegnet haben und so kommt der einzige Überlebende nach einigen Jahren aus dem Knast und bringt alle um, die damals bei dem Verrat dabei waren, denn einer der Opfer war sein Bruder.

Das war im Groben dann auch die komplette Story dieses Streifens. Und wen könnte man für die Rolle des Rächers nehmen? Natürlich THE ROCK. Zum ersten Mal habe ich einen Film mit dem ehemaligen Wrestler gesehen und bin doch überrascht, das es jemanden gibt, der noch weniger Gesichtsausdrücke zu bieten hat als Steven Seagal.

Zudem erweist sich der Mann als Fehlbesetzung, denn der Streifen hat weitaus weniger Action zu bieten, als man annehmen könnte und der Regisseur versucht dem Ganzen eher einen künstlerischen Touch zu verleihen. Dafür hätte er aber vielleicht jemandem wie Christina Bale die Hauptrolle geben sollen.

Insgesamt bietet FASTER ein paar wirklich gelungene Kameraeinstellungen und die wenigen Actionszenen sind recht spektakulär in Szene gesetzt. Zwischendrin stolpert dann der gute ROCK als Rächer herum. Ganz schlimm wird es, als er plötzlich mit einem der Täter Mitleid hat. Da versucht er nämlich so etwas wie Mitgefühl zu spielen, was aber völlig in die Hose geht, denn bei diesem Versuch sieht er eher aus wie ein Rhinozeros beim Kacken.

Fazit: Für einen Actionfilm zu wenig Action, für ein Drama die falsche Besetzung. So ist FASTER nicht Fisch noch Fleisch und wohl nur für Fans des Hünen zu empfehlen. Der Rest wird sich langweilen oder sich über die nicht vorhandene Schauspielkunst der Hauptdarstellers amüsieren.

3 chucky

LARGO WINCH 2 (Sunfilm)

am 05. September 2011 unter Action abgelegt

largo

Ursprünglich wollte man in Frankreich diesen Helden zu einem neuen James Bond aufbauen, doch in den hiesigen Kinos kam es für beide Teile nicht einmal zu einem Start. Ob die beiden Teile außerhalb Deutschlands funktioniert haben, vermag ich nicht zu sagen, doch die Streifen versprühen internationales Flair und sehen deutlich teurer aus, als sie es letztendlich sind.

Largo Winch ist der Erbe eines riesigen Unternehmens, doch die Milliarden bedeuten ihm nichts. Also beschließt er das Geld in eine humanitäre Stiftung zu stecken. Das gefällt einigen Personen jedoch ganz und gar nicht und so taucht plötzlich aus dem Nichts eine Staatsanwältin auf und wirft ihm bzw. seinem verstorbenen Vater vor, mit Firmengeldern die Vertreibung und Ermordung vieler Menschen in Burma finanziert zu haben, um an das Land, welches reich an Bodenschätzen ist, zu gelangen. Die Beweislage scheint eindeutig, doch Largo unternimmt alles um seinen und den Namen seines Vaters reinzuwaschen.

So entwickelt sich ein kurzweiliger Streifen, der jedoch in keinster Weise sozialkritische Elemente beinhaltet, sondern rein der Unterhaltung dient.

Tomer Sisley ist wieder als Largo Winch dabei und als Staatsanwältin hat man sich Sharon Stone geangelt, die glücklicherweise keinen Sex mit dem Protagonisten hat, was ich anfangs befürchtete, denn auch wenn Madame für ihr Alter noch einigermaßen frisch aussieht – das hätte nun wirklich nicht gepasst.

Fazit: Ich mag eigentlich keine James Bond Filme, eben weil sie nur der Unterhaltung dienen und man eh weiß wie sie ausgehen. Hier ist es eigentlich das gleiche. Dennoch funktioniert der Streifen als Unterhaltungsfilm sehr ordentlich. Das man ihn einen Tag später wieder vergessen hat, sollte einen dabei aber nicht stören.

5 chucky