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THE REEDS (Schröder Media)

REDD

Der Anfang dürfte allen die das lesen erst einmal bekannt vorkommen. Sechs Twens fahren aus der Stadt hinaus und wollen Spaß haben. Man mietet also ein Boot und trifft mehrere merkwürdige Jugendliche, die keinen Tom von sich geben, misst dem ganzen aber keine große Bedeutung zu. Auf See verirrt man sich allerdings und landet in einem dichten Schilf. Dann passiert ein folgenschwerer Unfall, bei dem einer der Herrschaften von einem Stück Eisen durchbohrt wird und am Verbluten ist. Was tun in der einsamen Gegend? Während einer versucht Hilfe zu holen und an Land schwimmt, kümmert sich der Rest um den Verletzten, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und man gerät in eine Situation aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.

Die Kameraperspektiven, insbesondere wenn sie aus dem See kommen sind sehr gut gefilmt und gerade in diesen Passagen kommt Spannung auf. Auch das die Kids gar nicht die Bösen sind wie man zunächst glauben kann, erwartet man so nicht.

Doch dann kommt es gegen Ende zu einer Wende bzw. zu einem Phänomen das Geschmackssache ist und meinen Geschmack traf das nicht. Ich will nicht zu viel verraten, doch ab diesem Zeitpunkt wird der Streifen dann auch unübersichtlich und man hat das Gefühl, das der Regisseur seinen Streifen nun hoffnungslos überlädt.

Das Finale wiederum ist dann eigentlich wieder Genreübliche Standardkost. Die Schlusspointe ist zwar nett, bei genauer Überlegung ergibt sie aber auch wenig Sinn.

Fazit: Optisch sehr ansprechend scheitert der Streifen letztendlich an seinen zu vielen Wendungen, wobei das Wort scheitern einen Tick zu hart ist, denn wirklich schlecht ist THE REEDS nicht, nur hätte ich ihn anders aufgezogen und die letzte Wende weggelassen. Für die Atmosphäre und den gruseligen Score gibt’s dennoch

4 chucky

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