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WAKE WOOD (Koch Media)

wake

Patrick und seine Gattin Louise müssen über den schmerzlichen Verlust ihrer kleinen Tochter hinwegkommen und ziehen weg von ihrem Zuhause. Man landet im beschaulichen Wakewood, wo Patrick schnell eine Stelle als Tierarzt ergattert, während seine Gattin die ansässige Apotheke leitet. Als sie eines Tages eine Autopanne haben und sich von Arthur, einem Freund helfen lassen wollen, wird Louise Zeugin eines seltsamen Rituals. Es stellt sich heraus, dass eben dieser die Gabe besitzt verlorene Menschen für 3 Tage wieder ins Leben zurückzuholen, damit die Angehörigen sich noch einmal verabschieden können. Allerdings darf der Verstorbene nicht länger als ein Jahr tot sein. Nach langem Überlegen entschließt sich auch das Ehepaar zu diesem Schritt und Tochter Alice ist für kurze Zeit wieder am Leben. Doch schnell häufen sich merkwürdige Todesfälle. Hat Alice etwas damit zu tun und ist bei dem Ritual diesmal etwas schiefgegangen?

Es gäbe noch viele andere Dinge die man hier über die Geschichte schreiben könnte, da diese doch recht umfangreich ist, aber ich will ja auch nicht zu viel verraten.

Aus Irland kamen in den letzten Jahren einige gute Filme („Dead Meat“, „Isolation“) und auch WAKE WOOD weiß zu gefallen. Insbesondere der Kontrast des beschaulichen Städtchens in Verbindung mit dem doch recht grausigen Ritual, ist sehr schön eingefangen.

Man muss dem Streifen zwar eine halbe Stunde Zeit geben, denn da ist der Film eher ein Drama, in dem gezeigt wird, wie das Ehepaar versucht, die Trauer um das Kind zu verarbeiten, doch danach geht’s dann richtig rund.

Teilweise mit derben Effekten gespickt, ist der Streifen daher auch für Menschen interessant, die gerne Gemetzel sehen, denn gerade gegen Ende und auch während des Rituals gibt’s reichlich ekelhafte Darbietungen.

Insbesondere die kleine Ella Connolly als Alice liefert eine absolut formidable Leistung ab.

Das Ende beinhaltet eine nette Schlusspointe, die allerdings bei genauem Nachdenken relativ unsinnig ist und nicht jedem Gefallen wird.

Fazit: Wieder einmal ein Streifen, bei dem man aus wenig Budget viel gemacht hat. Die Leistung der Darsteller ist gelungen, ebenso der bedrohliche Score. Sehenswert!

6 chucky

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