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ESSENTIAL KILLING (Ascot Elite)

essential

Ein afghanischer Bürger rennt durch die Wüste und verteidigt sich gegen die bösen Amerikaner, wird dann aber schließlich doch gefasst und in ein Lager gesteckt. Doch als man ihn überführen will (wohin bleibt offen, auf jeden Fall ein kaltes Gebiet) kann dieser erneut fliehen und kämpft sich durch die Einöde der schneebedeckten Landschaft und das anfangs sogar Barfuß. Immer wieder muss er Menschen und Tiere verletzen oder töten um selbst zu überleben….

Juhu, da schreit das ganze Feuilleton aus allen Rohren. „Grandios“, „Bedrückend“, „großes Kino“, leider aber auch nur diese Klientel, denn für den normalen Konsumenten ist der Streifen tödlich langweilig. Nichts gegen den Überlebenskampf eines einzelnen, das kann man interessant schildern, hier ist es aber nur langatmig und obendrauf hat man als Hauptdarsteller auch noch den eh schon extrem selbstverliebten Vincent Gallo verpflichtet, der sein Ego hier auch voll ausleben kann, aber in dem ganzen Film kein Wort zu sagen hat.

Natürlich jubelt man in Zeitschriften mit Redakteuren, bei denen man pro Satz als Normalsterblicher vier Wörter noch nie zuvor gehört hat über so einen Streifen, der ja soooo authentisch aufgenommen ist und uns vor Augen führt, zu was ein Mensch alles fähig ist, wenn er um sein Leben kämpft.

Das kann man allerdings auch so gestalten, das der Zuschauer nicht kurz vorm Einschlafen ist, denn in meinen Augen ist dieser Egotrip des Hauptdarstellers einfach nur ewig in die Länge gezogen und teilweise auch mit einigen argen Zufällen gespickt, denn obwohl das Land riesig erscheint, trifft er immer wieder auf Dinge die ihm weiterhelfen.

Fazit: ESSENTIAL BORING statt ESSENTIAL KILLING.

2 chucky

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