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Archiv für den 08. Juni 2011

AND SOON THE DARKNESS (Kinowelt)

am 08. Juni 2011 unter Horror abgelegt

soon

Stephanie und Ellie sind auf einer Tour durch Argentinien. Am letzten Tag kommen sie in einem kleinen Dorf an und checken in einem Hotel ein. Als man am Abend in die Dorfkneipe marschiert macht Ellie mit einem Typen namens Chucho rum, der aber am Ende mehr will als sie und es kommt zum Streit. Glücklicherweise wohnt im Nachbarzimmer ein Amerikaner namens Michael, der die Situation auf seine Weise auflöst. Am nächsten Tag zanken sich die beiden Freundinnen jedoch und gehen getrennte Wege, als man sich wieder versöhnen will ist Ellie plötzlich verschwunden und wieder taucht Michael aus dem Nichts auf. Hat er etwas mit dem Verschwinden zu tun oder will er wirklich nur helfen?

Der geübte Thriller-Experte weiß das relativ schnell, spätestens wenn er den schmierigen Polizisten sieht ist klar, dass der was im Schilde führt. So läuft dieser Steifen wieder nach den üblichen Schemata ab, die man aus zig anderen Filmen auch kennt.

Immerhin ist unsere Titelheldin tough und lässt sich nicht einfach abmurksen und zwischendurch zeigt der Streifen auch erstaunliche Konsequenz.

Die Auflösung ist wie immer an den Haaren herbeigezogen, dafür punktet der Streifen mit einer sehr gelungen Optik und ordentlichen Darstellern.

Fazit. Originalität sieht gänzlich anders aus, aber für einen netten Videoabend taugt der Steifen allemal, der übrigens ein Remake eines Films aus dem Jahre 1970 ist, der mir allerdings noch nie unterkam….

4 chucky

THE CLINIC (Schröder Media)

am 08. Juni 2011 unter Horror, mystery abgelegt

clinic

Die hochschwangere Beth und ihr Mann Cameron sind auf dem Weg zu den Eltern, als sie von der Straße abgedrängt werden. Notgedrungen müssen die beiden in einem Hotel übernachten. Als Cameron das Zimmer nur kurz verlässt ist Beth verschwunden. Der zuständige Sheriff ist nicht sehr interessiert an der Aufklärung des Vorfalls und auch der schmierige Hotelmanager scheint etwas zu verbergen. Derweil wacht Beth in einer Badewanne in einer Fabrik auf und muss schmerzlich feststellen, das ihr Kind entwendet wurde. Doch dieses Schicksal ereilte noch mehrere Frauen, denn sie trifft drei Leidensgenossinnen, denen genau das gleiche passiert zu sein scheint, Von dem Gelände gibt es kein Entkommen also versucht man zu ergründen was hinter dem ganzen steckt und ob die Kinder noch leben. Doch man begibt sich in immer größere Gefahr.

Juhu, endlich mal etwas was man noch nicht gesehen hat. Die Idee des Streifens ist wirklich mal etwas ganz neues und die Auflösung absolut gelungen und sogar einigermaßen logisch. Zu dieser Überraschung gibt es noch einen weiteren Schlusstwist, der so auch nicht zu erahnen war.

Einziger Kritikpunkt ist für mich das etwas inkonsequente Ende. Das hätte man etwas anders lösen können, doch wie sich die Zusammenhänge dem Zuschauer und den Frauen im Laufe der durchweg spannenden 90 Minuten erschließen, ist sehr gut inszeniert.

Fazit; Ein keiner, feiner Horrorthriller ohne riesiges Budget, dafür gespickt mit originellen Einfällen. Geheimtipp!!!

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WAKE WOOD (Koch Media)

am 08. Juni 2011 unter Drama, Horror abgelegt

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Patrick und seine Gattin Louise müssen über den schmerzlichen Verlust ihrer kleinen Tochter hinwegkommen und ziehen weg von ihrem Zuhause. Man landet im beschaulichen Wakewood, wo Patrick schnell eine Stelle als Tierarzt ergattert, während seine Gattin die ansässige Apotheke leitet. Als sie eines Tages eine Autopanne haben und sich von Arthur, einem Freund helfen lassen wollen, wird Louise Zeugin eines seltsamen Rituals. Es stellt sich heraus, dass eben dieser die Gabe besitzt verlorene Menschen für 3 Tage wieder ins Leben zurückzuholen, damit die Angehörigen sich noch einmal verabschieden können. Allerdings darf der Verstorbene nicht länger als ein Jahr tot sein. Nach langem Überlegen entschließt sich auch das Ehepaar zu diesem Schritt und Tochter Alice ist für kurze Zeit wieder am Leben. Doch schnell häufen sich merkwürdige Todesfälle. Hat Alice etwas damit zu tun und ist bei dem Ritual diesmal etwas schiefgegangen?

Es gäbe noch viele andere Dinge die man hier über die Geschichte schreiben könnte, da diese doch recht umfangreich ist, aber ich will ja auch nicht zu viel verraten.

Aus Irland kamen in den letzten Jahren einige gute Filme („Dead Meat“, „Isolation“) und auch WAKE WOOD weiß zu gefallen. Insbesondere der Kontrast des beschaulichen Städtchens in Verbindung mit dem doch recht grausigen Ritual, ist sehr schön eingefangen.

Man muss dem Streifen zwar eine halbe Stunde Zeit geben, denn da ist der Film eher ein Drama, in dem gezeigt wird, wie das Ehepaar versucht, die Trauer um das Kind zu verarbeiten, doch danach geht’s dann richtig rund.

Teilweise mit derben Effekten gespickt, ist der Streifen daher auch für Menschen interessant, die gerne Gemetzel sehen, denn gerade gegen Ende und auch während des Rituals gibt’s reichlich ekelhafte Darbietungen.

Insbesondere die kleine Ella Connolly als Alice liefert eine absolut formidable Leistung ab.

Das Ende beinhaltet eine nette Schlusspointe, die allerdings bei genauem Nachdenken relativ unsinnig ist und nicht jedem Gefallen wird.

Fazit: Wieder einmal ein Streifen, bei dem man aus wenig Budget viel gemacht hat. Die Leistung der Darsteller ist gelungen, ebenso der bedrohliche Score. Sehenswert!

6 chucky

KILLER BABES (Univesum Film)

am 08. Juni 2011 unter Komödie, Thriller abgelegt

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Kitty. Nicolette und Estelle leben im Luxus. Mit reichen Männern verheiratet, sind ihre größten Sorgen, was man denn nun als nächstes operieren lassen oder wo man shoppen gehen kann, um Dinge zu bekommen, die andere nicht haben. Doch eines Tages verdichten sich die Verdachtsmomente, dass Kittys Ehemann eine andere hat. Also beschließt man der Sache auf den Grund zu gehen. Als die Beweise klar zu sein scheinen, soll ein Killer angeheuert werden um den treulosen Gatten um die Ecke zu bringen, doch es ist gar nicht so einfach als Jet Set Frau in fiesen Gegenden nach Killern zu suchen.

Ab diesem Zeitpunkt wird der Film teilweise wirklich zum Brüllen komisch. Auch vorher gibt es aber schon einige richtig derbe Gags und Zoten. Ich musste mehrmals laut lachen, was mir nicht wirklich oft passiert,

An manchen Stellen übersteigt das fast schon die Grenze des guten Geschmacks (Stichwort Asylantenwohnheim) – also für Freunde des derben Humors perfekt geeignet,

Von Regisseur Dick Maas hat man auch schon lange nichts mehr gehört. Nach „Verfluchtes Amsterdam“ und dem „Fahrstuhl des Grauens“ inkl. eigenes Remake kam nicht mehr viel. Dafür jetzt umso besser.

Die drei Damen spielen ihre Rollen absolut fantastisch und man kann wirklich meinen, das die in ihrem privaten Leben auch solche Zicken sind.

Fazit. Rabenschwarze Komödie die gegen Ende hin zum Thriller mutiert. Mindestens jeder zweite Gag sitzt, allerdings sind diese eben teilweise wirklich derbe. Wer so etwas mag wird hier sehr gut unterhalten.

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THE HOLE (Ascot Elite)

am 08. Juni 2011 unter Komödie, SciFi, mystery abgelegt

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Dane und sein kleiner Bruder Lucas sind ständig am Umziehen, weil ihre Mutter panische Angst hat, dass ihr Ex sie finden wird. Dane ist davon extrem angenervt, was sich aber ganz schnell ändert als er die schnuckelige Nachbarin Julie kennenlernt. Rein aus Versehen entdeckt das Trio im Keller des neuen Hauses eine Luke die mit reichlich Schlössern versehen ist. Aber gerade das weckt die Neugier, doch man ist relativ enttäuscht als man darunter nur ein leeres Loch findet. Das allerdings scheint endlos tief zu sein, doch auch Untersuchungen mit der Kamera ergeben nichts wirklich außergewöhnliches. Doch kurz darauf passieren jedoch merkwürdige Dinge und auch eine Geistererscheinung taucht immer wieder auf. Was hat man da nur rausgelassen?

Dieser Film kann eigentlich nur Leuten Gefallen die Sachen wie die GOONIES oder auch GREMLINS mögen, denn außer den modernen Elementen die es zu der damaligen Zeit als diese Filme entstanden noch nicht gab, geht es hier sehr oldschoolig zu. Dazu passt dann auch der Regisseur, denn Joe Dante hatte in den 80ern einen Hit nach dem anderen und hat seinen Stil auch gar nicht erst geändert.

Gegen Ende geht dem Streifen allerdings etwas die Luft aus und der Showdown ist dann doch etwas arg aufgesetzt und übertrieben.

Das Schauspieler-Trio weiß zu gefallen, zumal die Gesichter vollkommen unverbraucht sind und auch dementsprechend rüberkommen.

Fazit: Familentaugliche Unterhaltung, an der aber auch die älteren unter uns Gefallen finden könnten.

5 chucky

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