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DREAM HOME (Splendid/WVG)

dream

Cheng Lai-sheung lebt in HONKONG, in einem Land in dem die Wohnungen in guter Lage nahezu unerschwinglich sind. Nach dem Tode ihrer Eltern geht das Mädel gleich 2 Jobs nach um sich diesen Traum irgendwann erfüllen zu können. Doch neben den hohen Kaufpreisen sind zudem leere Wohnungen in diesem Gebiet sehr selten, da niemand der dort wohnt in der Regel dort wieder weg will. Doch eines Tages bekommt sie ihre Chance, verpasst jedoch den Termin mit dem Makler um wenige Minuten, und die Wohnungsbesitzer haben es sich anders überlegt. Also greift Madame zu drastischeren Mitteln. Sie entsorgt einfach Bewohner des Wohnkomplexes, was automatisch dazu führt, dass die Kaufpreise in den Keller gehen.

Das hört sich im ersten Moment durchaus originell an und die eigentliche Geschichte gibt auch einiges an Potential her. Zudem bekommt man hier eine vollkommen ungewöhnliche Mischung aus Drama und Slasher-Streifen geboten, die ich so noch nie gesehen habe.

Die vielen Rückblenden in die Kindheit der Darstellerin verlangsamen jedoch das Filmtempo auch immer wieder, so dass kein richtiger Fluss zustande kommen will.

Eine bodenlose Frechheit sind jedoch die Schnitte, die diesem Film angetan wurden. Anfangs ist das noch in überschaubarem Rahmen, doch gegen Ende hat man ja wirklich nahezu jede Szene gekürzt, was dem Zuschauer irgendwann tierisch auf die Nüsse geht.

So ist eine abschließende Bewertung schwierig. Die Idee und der Genre-Mix sind interessant, die Umsetzung aber holprig und die Splatterszenen überwiegend entfernt. Daher enthalte ich mich einer Wertung.

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