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HEARTLESS (Universum Film)

heart

Jamie ist ein Außenseiter, was hauptsächlich daran liegt, dass er von seinen Mitmenschen gemieden wird, weil er auf der Haut ziemlich große Muttermale hat, die aussehen wie Verbrennungen. Seine Liebe gilt der Fotografie, Mit der Kamera seines verstorbenen Vaters hält er die schönsten Augenblicke seines Lebens fest. Kurz nachdem seine Mutter brutal ermordet wird, bietet sich ihm eine Chance. Ein geheimnisvoller Fremder schlägt ihm einen Deal vor. Er lässt seine Male verschwinden, so dass Jamie ein normales Leben führen kann. Im Gegenzug dafür muss Jamie aber auch etwas tun. Man vereinbart, dass er gotteslästernde Graffitis an die Wände sprüht. Natürlich lässt sich der verzweifelte Junge darauf ein, und am nächsten Tag sind die Male tatsächlich verschwunden und er läuft mit viel Selbstbewusstsein durch die Stadt, lernt ein Mädel kennen, in dass er sich verliebt, und alles scheint wunderbar zu sein. Doch er hat den Deal mit dem falschen gemacht, denn der ändert die Regeln und verlangt plötzlich, dass Jamie einen Menschen auf brutalste Weise umbringen soll….

Mit dieser Zusammenfassung sind nicht einmal 30 % des Streifens erzählt, der so viele Wendungen und Ideen hat, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Eigentlich unfassbar wie viele interessante Elemente man in knappe 2 Stunden einbauen kann, eingebettet in eine düstere Atmosphäre und mit brillanten Schauspielern besetzt.

Jim Burgess hätte für seine Darstellung eine Oscar-Nominierung verdient – für die Herrschaften dort ist der Film aber wohl zu brutal. Man identifiziert sich sofort mit seiner Figur und leidet auch mit ihm. Auch Eddie Marson als Weapon Man ist ein absoluter Knaller.

Zudem gibt es ein Ende, das nun wirklich nicht vorhersehbar ist und obendrauf noch einen fantastischen Soundtrack, bei dem der Hauptdarsteller sogar 2 Tracks selbst performt, wobei vor allem der Titelsong „Heartless“ Fans von Cure und Joy Division dass Herz höher schlagen lassen lässt.

Zudem sollte man sich auch mal die Extras ansehen, denn die Interviews sind sehr aussagekräftig. Vor allem was Regisseur Ridley zu sagen hat, ist höchst interessant.

Fazit; Diesem Film kann ich mit dieser Review niemals gerecht werden, weil er eben so außergewöhnlich ist. Würde ich zu viel verraten wäre das aber genauso doof. Also schaut Euch diesen Streifen an, der mit der richtigen Mundpropaganda das Zeug zum absoluten Kultfilm hat. Nicht nur die Story, sondern auch Besetzung und Soundtrack (eine Schande das es diesen in Deutschland nicht zu kaufen gibt) stimmen und ergeben eine tolle homogene Einheit – Klasse !!!!

7chuckys

halberchucky10

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