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Archiv des Monats Januar 2011

HEARTLESS (Universum Film)

am 12. Januar 2011 unter Drama, Horror, Suspense, Thriller, mystery abgelegt

heart

Jamie ist ein Außenseiter, was hauptsächlich daran liegt, dass er von seinen Mitmenschen gemieden wird, weil er auf der Haut ziemlich große Muttermale hat, die aussehen wie Verbrennungen. Seine Liebe gilt der Fotografie, Mit der Kamera seines verstorbenen Vaters hält er die schönsten Augenblicke seines Lebens fest. Kurz nachdem seine Mutter brutal ermordet wird, bietet sich ihm eine Chance. Ein geheimnisvoller Fremder schlägt ihm einen Deal vor. Er lässt seine Male verschwinden, so dass Jamie ein normales Leben führen kann. Im Gegenzug dafür muss Jamie aber auch etwas tun. Man vereinbart, dass er gotteslästernde Graffitis an die Wände sprüht. Natürlich lässt sich der verzweifelte Junge darauf ein, und am nächsten Tag sind die Male tatsächlich verschwunden und er läuft mit viel Selbstbewusstsein durch die Stadt, lernt ein Mädel kennen, in dass er sich verliebt, und alles scheint wunderbar zu sein. Doch er hat den Deal mit dem falschen gemacht, denn der ändert die Regeln und verlangt plötzlich, dass Jamie einen Menschen auf brutalste Weise umbringen soll….

Mit dieser Zusammenfassung sind nicht einmal 30 % des Streifens erzählt, der so viele Wendungen und Ideen hat, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Eigentlich unfassbar wie viele interessante Elemente man in knappe 2 Stunden einbauen kann, eingebettet in eine düstere Atmosphäre und mit brillanten Schauspielern besetzt.

Jim Burgess hätte für seine Darstellung eine Oscar-Nominierung verdient – für die Herrschaften dort ist der Film aber wohl zu brutal. Man identifiziert sich sofort mit seiner Figur und leidet auch mit ihm. Auch Eddie Marson als Weapon Man ist ein absoluter Knaller.

Zudem gibt es ein Ende, das nun wirklich nicht vorhersehbar ist und obendrauf noch einen fantastischen Soundtrack, bei dem der Hauptdarsteller sogar 2 Tracks selbst performt, wobei vor allem der Titelsong „Heartless“ Fans von Cure und Joy Division dass Herz höher schlagen lassen lässt.

Zudem sollte man sich auch mal die Extras ansehen, denn die Interviews sind sehr aussagekräftig. Vor allem was Regisseur Ridley zu sagen hat, ist höchst interessant.

Fazit; Diesem Film kann ich mit dieser Review niemals gerecht werden, weil er eben so außergewöhnlich ist. Würde ich zu viel verraten wäre das aber genauso doof. Also schaut Euch diesen Streifen an, der mit der richtigen Mundpropaganda das Zeug zum absoluten Kultfilm hat. Nicht nur die Story, sondern auch Besetzung und Soundtrack (eine Schande das es diesen in Deutschland nicht zu kaufen gibt) stimmen und ergeben eine tolle homogene Einheit – Klasse !!!!

7chuckys

halberchucky10

A FILM WITH ME IN IT (Capelight)

am 12. Januar 2011 unter Komödie abgelegt

film

Mark ist ein arbeitsloser Schauspieler, dem es wirklich nicht gerade gut geht. Seine Freundin will ihn verlassen, sein Bruder ist behindert und sein bester Freund ebenfalls ein Loser, nämlich ein gescheiterter Regisseur. Er haust in einer Bruchbude die komplett erneuert werden müsste. Doch da Mark die Miete nicht bezahlen kann, rührt der Vermieter natürlich keinen Finger. Doch es kommt noch schlimmer. Eines Tages sterben in Marks Wohnung drei Menschen innerhalb von wenigen Minuten – und für keinen der Tode trägt Mark die Schuld, sondern die Bruchbude. Nachdem er seinen besten Kumpel angerufen hat, der sich überlegt was zu tun ist, steht die Polizei vor der Tür…..kurz darauf gibt es ein weiteres Opfer…

So skurril wie sich das anhört ist es dann auch. Ein sehr britischer Film, den wohl auch nur Leute mögen werden, die deren schwarzen Humor für sich entdeckt haben,. Die Story selbst erinnert ein wenig an SERIAL LOVER, bei dem Madame ja auch diverse Männer umbrachte, ohne etwas dafür zu können.

So geraten die beiden Freunde in allerlei merkwürdige Situationen und wenn man versucht die Lage zu verbessern, wird es meistens noch schlimmer.

Der Streifen ist allerdings nicht durchgängig mit Gags gespickt, so dass man nicht mit minütlichen Schenkelklopfern rechnen darf. Dennoch ist das ganze höchst unterhaltsam, denn auch die beiden Darsteller schauen meistens richtig schön doof aus der Wäsche.

Kann sich jemand vorstellen, dass folgender Dialog einer der witzigsten Szenen des Films ist? Frage: „Was ist das“? Antwort: „Ein Klarinettenständer“. Nicht? Dann einfach mal ausleihen, es lohnt sich….

5chuckys

halberchucky

LÖSEGELD (Universum Film)

am 12. Januar 2011 unter Drama, Thriller abgelegt

löse

Stanislav Graff hat ausgesorgt. Als Geschäftsführer eines riesigen Konzerns verdient er Unmengen Geld, neigt allerdings dazu, viel im Casino zu verwetten. Nebenbei führt er ein strenges Regime im eigenen Hause, leistet sich aber auch eine Geliebte. Eines Tages wird er auf dem Weg zur Arbeit entführt. Die Kidnapper verlangen 50 Millionen für seine Freilassung. Doch so viel Geld kann die Familie nicht aufbringen. Verhandlungen mit den Entführern scheitern. Doch das schlimmste an der Sache ist, dass die Presse immer mehr schmutzige Dinge über Graff ausbuddelt, so dass einigen Beteiligten fast lieber wäre, er würde in seinem Versteck vermodern….

Nichts besonderes sollte man meinen, denn Entführungen von reichen Menschen sind ja nun ein alter Hut. Das interessante an dem Film, der viel mehr Drama als Thriller ist, sind die Reaktionen der Beteiligten, insbesondere wie der Entführte ohne sein Zutun durch die Presseberichte immer mehr diskreditiert wird.

Und genau dort liegt aber auch das Problem des Streifens. Die Gefangenschaft wird deutlich zu lange geschildert, während der Spießrutenlauf für Graff nach der Freilassung, eigentlich der wesentlich interessantere Aspekt ist. Die Aufteilung des Films stimmt irgendwie nicht, und dass obwohl er doch recht lange geworden ist.

Yvan Attal, der mir bereits in dem spannenden Thriller „The snake“ auffiel, liefert eine sehr gute Leistung ab. Sowohl vor, nach als auch während der Gefangenschaft, wobei er sehr viele emotionale Szenen hat, die er aber glaubwürdig vermittelt.

Hierbei handelt es sich übrigens wirklich um einen Fall, der wohl sich vor dreißig Jahren in Frankreich so zugetragen hat.

Fazit: Französisches Drama, dem man seine Herkunft jede Sekunde anmerkt. Als Drama durchaus sehenswert fehlt für einen guten Thriller ein wenig die Spannung. Reinschauen lohnt sich trotzdem.

5chuckys

DAS CHAOS-EXPERIMENT (Sunfilm)

am 12. Januar 2011 unter Suspense, Thriller abgelegt

chaos

Kaum beginnt das neue Jahr, liegt schon wieder die nächste Videopremiere von Val Kilmer vor. Fragt sich langsam echt ob der Mann Spaß hat an seiner Arbeit oder so viele Schulden, dass er jede Rolle annehmen muss. Immerhin sind seine B-Movies um ein Vielfaches besser als die von Wesley Snipes.

Kilmer spielt hier Jimmy, der in einem Hotel drei Männer und drei Frauen in einer Sauna einsperrt und mal schaut was so passiert. Wie zu erwarten werden die Beteiligten mit zunehmender Dauer und Hitze immer nervöser und panischer und es kommt zum Blutvergießen. Jimmy ist mittlerweile von der Polizei verhaftet worden. Die Cops versuchen verzweifelt die Sauna zu finden, doch es gibt leider ein paar zu viele in der Stadt….Und so kommt es zu immer gröberen Übergriffen der Beteiligten.

„Saw ick hör dir trapsen“ kann man da nur sagen, auch wenn es hier keine spezifischen Fallen gibt, sondern die Menschenverluste nur durch Panik der Beteiligten zustande kommen.

Grundsätzlich ist der Streifen auch ansehbar, weil recht unterhaltsam und auch nicht mal übel besetzt, denn neben Kilmer agieren auch noch Armand Assante und Eric „ich war schon immer nur der kleine Bruder von Julia“-Roberts.

Die Auflösung des ganzen ist allerdings bei weitem nicht so sensationell überraschend wie sie gerne wäre und die Szenen in der Sauna sind mit der Zeit ein wenig ermüdend, genauso wie die Verhöre von Jimmy. So bleibt unter dem Strich ein solider Genrevertreter der weder Zeitverschwendung noch ein „Must See“ ist.

4chuckys